Drewermann: "Wir sind nicht der Mittelpunkt der Evolution"

16.09.2012 | 18:24 |  JUDITH HECHT (Die Presse)

Tiere sind heuer Thema beim Philosophicum Lech (19. bis 23.9.). Eugen Drewermann spricht dort über eine "neue Ethik". Der "Presse" erklärte er schon davor, was er damit meint: auch ein neues Wirtschaftssystem.

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Herr Drewermann, Sie sind christlicher Theologe. Das Christentum versteht sich als Religion der Liebe. Warum war und ist das Tier in diese Liebe nicht eingeschlossen?

Das Christentum pflegt seit jeher eine Ethik, die den Menschen als Krone der Schöpfung sieht. Seine gesamte Ethik ist selbstreferenziell und nur auf den Menschen bezogen. Eine verklausulierte Form des Arten-Egoismus. Was Verantwortung heißt, definiert sich ausschließlich über das, was für die menschliche Spezies von Vorteil ist. Das Christentum beruft sich dabei auf das Alte Testament, auf Genesis 1,28 („Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen“) und entledigt den Menschen damit jeder Verpflichtung gegenüber seinen Mitgeschöpfen. Dabei vergisst es aber, dass die Bibel schon im zweiten Kapitel quasi als Selbstkorrektur Adam mit den Tieren reden lässt, ihnen Namen gibt. Das ist der Weg, Liebe zu lernen und ihr eine Form zu geben. Eine wunderbare Mythe, wie sie bei vielen anderen Völkern ähnlich erzählt wird.

Auch der abendländischen Philosophie kann man nicht nachsagen, sie hätte der Tierethik viel Aufmerksamkeit gewidmet.

Die christliche abendländische Metaphysik und die philosophische Ethik waren immer logozentrisch, rational geprägt: Durch richtiges Denken musste man die Dumpfheit der Kriege und Affekte unter Kontrolle bringen, sich beherrschen. Die Herrschaft über das Tierische im Menschen wurde objektiv damit begründet, der Mensch sei Herr über die Tiere. Die Erkenntnis, dass unsere Gefühle aus dem Tierreich kommen, hat auf sich warten lassen. Spätestens seit der Evolutionslehre Darwins müssten wir eine vollkommen neue Ethik entwickelt haben.

 

Wie sieht die aus?

Wir sind nicht Herren der Schöpfung, wir sind nicht der Mittelpunkt der Evolution, wir sind Teil im Strom des Lebens, eine Welle im Ozean. Wir haben kein Recht, unsere Spezies so auszudehnen, dass alle anderen Kreaturen nur mehr unseren Überlebensinteressen dienen. Genau das aber passiert. Im Jahr 2050 werden wir voraussichtlich neun Milliarden Menschen sein. Das kann die Natur nur aus den Fugen brechen, folgt aber dieser anthropozentrischen Haltung. Wenn man sagt, wir wollen weniger Menschen, damit Krokodile, Schimpansen, Katzen ein Überlebensrecht behalten, gilt das als inhuman und zynisch. Aber wir müssten lernen, im Gleichgewicht mit der Natur zu leben, aus der wir selber kommen. So dramatisch müssten wir unsere Auffassung von Ethik ändern!

 

Davon sind wir weit entfernt.

Das Paradoxe ist, wir haben von Darwin keine vertiefte Weisheit im Umgang mit der Natur und uns selbst gelernt; wir haben den Atheismus gelernt. Wir sind vom Thron gestoßen worden und setzen nun Technik und Naturwissenschaften ein, um uns diesen Platz zurückzuerobern. Wir haben nicht gelernt, die Tiere zu lieben, wir haben gelernt, die Tiere besser auszunutzen. Dahinter steht im Übrigen auch eine verselbstständigte dritte Realität: Das ist nicht die Natur und nicht die Kultur. Das ist die Wirtschaft mit ihren ganz eigenen Gesetzen. Sie lässt das gesamte Reden über Moral Makulatur sein.

Mit Wirtschaft meinen sie wohl ein kapitalistisch geprägtes Wirtschaftssystem?

Ja. Mit ethischen Argumenten kommen Sie einem kapitalistischen Wirtschaftssystem nicht bei. Es kennt kein Mitleid, weder mit den Tieren noch mit Millionen verhungernder Menschen. Seine Logik ist allein die Renditesteigerung. Wachstum ist die Lösung jedes Problems. Wie kann ich mit Geld noch mehr Geld machen? Erst wenn uns selbst die Art, wie wir mit der Umwelt umgehen, zu teuer wird, werden wir umdenken. Denn die Folgewirkungen wären dann in die Preisegestaltung einzurechnen, und dann – da bin ich ganz sicher – ändert sich das Wirtschaftssystem, ändern sich die Politik und die Ethik.

 

Glauben Sie, dass eine nach kommunistischen Prinzipien funktionierende Wirtschaft mit der Natur besser umgeht?

Nein! Der Kommunismus stammt genauso wie das heutige Denken aus dem deutschen Idealismus, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Auch für ihn steht der Mensch im Mittelpunkt von allem. Für ihn ist einzig die menschliche Arbeit wertschöpfend. Was Natur ist, hat nicht gearbeitet und ist daher Rohstoff. Allerdings hätte der Marxismus eine Menge verbessert haben können, denn an sich ist dieses Modell schonender. Bei einer gerechteren Verteilung der Vermögen, der Produktionsmittel und deren Renditen hätte vieles an Grausamkeit wegfallen können. Mit verhungernden Menschen kann man nicht über Tierschutz sprechen. Das ist klar.

Was schlagen Sie also vor?

Wir brauchen ein Gleichgewichtsdenken, ein Wirtschaftssystem, das der Natur nur das entnimmt, was wir ihr auch wieder restituieren. Aber wir haben ein Wachstumsmodell, was nichts anderes heißt als fortschreitende Zerstörung bei ständig steigendem Tempo. Das gilt heute als politisch korrekt.

 

Sie klingen deprimiert.

Ich bin überhaupt nicht deprimiert, weil ich religiös denke. Dächte ich als Politiker oder Umweltschützer, wäre ich wohl am Verzweifeln. Eine Veränderung ist auf lange Zeit nämlich nicht in Sicht.

 

Inwiefern hilft Ihnen Ihre Religiosität?

Sie ist für mich der wichtigste Trost. Man muss die Dinge sagen, weil sie richtig sind, sie tun, weil sie innerlich stimmen. Ob und wann man damit Erfolg hat, ist sekundär. Schön, wenn er sich einstellt, aber daraufhin kann man nicht leben. Eigentlich wünsche ich mir in diesem Zusammenhang nur eines.

 

Das wäre?

Dass wir auf Grundlage einer veränderten Ethik zulassen, was nach Schopenhauer jede Ethik trägt: allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht entgegenzubringen wie dem eigenen und Mitleid mit jeder leidempfindenden Kreatur zu haben. Damit ist ganz von alleine klar, was man tun darf und was nicht.

Zur Person

Eugen Drewermann, Theologe und Psychotherapeut, wurde 1940 in Bergkamen geboren. 1991 wurde ihm die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen, ein Jahr später erteilte ihm der Erzbischof von Paderborn Predigtverbot. Zu seinem 65. Geburtstag trat er aus der römisch-katholischen Kirche aus. Heute arbeitet Drewermann als Therapeut und Vortragender; er hat über 80 Bücher verfasst.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.09.2012)

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25 Kommentare
 
12
Gast: GinaBe
21.09.2012 17:46
0

Was ist ein bekehrter Christ?

kein "Anti-Christ!"- bitte...

Im 21. Jahrhundert wird es wahrhaftig Zeit, den evolutionären Tatsachen entgegen der Meinung der Kirche und anderer Verbände, die auf ein nachtodliches Leben spekulieren, zu huldigen.

Es ist löblich, ein humanistisches Gebot auf das Tierreicha auszudehnen und dies zum Thema vom Philosophikum in Lech zu machen....

Wäre dieser Humanismus die gängige und gelebte Lebensweise, (nicht nur) innerhalb Europas, gäbe es darüber kaum zu diskutieren.

Davon ist die Menschheit, auch mit ihren Menschenrechten, meilenweit entfernt. Nichts, NICHTS lässt, und damit unterschreibe ich Hrn. Drewermaanns düstere Prognose, lässt darauf schließen, daß sich an dem Ausbeutungsfaktor noch etwas ändern lässt, welches die Christliche heilige Schreift schließlich dem Menschen als Gebot gegeben hat.

Religion als unzeitgemäß verbieten zu lassen, kann auch nicht Voraussetzung sein, einen globalen Fortschritt zu erzielen, indem Kriege abgeschafft und Ressourcenkämpfe aufgegeben werden.

Die müssen nämlich durchaus ohne Gott und allein aus der Menschheit bewertet werden.
Ist damit das Leben auf unserem Planeten weiterhin möglich oder werden apokalyptische Schreckensszenarien Wirklichkeit?

Der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Effizienz aber als Aufsatz und einzige Lebensberechtigung KANN nicht die Lösung - und auch nicht der Auftrag sein, für niemanden, auch nicht für die Profiteure.
Die AufGABE ist, den Text für das moderne Lebens neu zu komponieren und nicht nichts.

Gast: yamo
18.09.2012 12:42
1

Die Selbstregulierung der Evolution

wird dafür sorgen dass jene Spezies, welche ihre eigenen Lebensgrundlagen ausrottet, ausstirbt. Man braucht keinen Gott für die Bestrafung dieser Sünde.

Wer allerdings als Menschheit überleben will, sollte sich schon auch eine Menschen-zentrische Sicht erlauben, die Wellen der Evolution sind zu gleichgültig.

Da wird der Schönborn aber

keine Freude haben,

denn der glaubt ja,

wir Menschen wären Design seines Gottes,

geschöpft aus einer Lehm-Grube

nach seinem Ebenbild!

Antworten Gast: Su Nuraxi
17.09.2012 17:11
6

Re: Da wird der Schönborn aber

Nein, das mit der Lehmgrube glaubt er nicht. Er weiß nämlich auch dass das was in Gen 2,7 steht, nur als Bild zu verstehen ist. (Falls Ihnen diese Quellenangabe zuwider ist, versuchen Sie es mit der entsprechenden Stelle in בראשית . Das ist nämlich genau das Selbe.)

Re: Re: Da wird der Schönborn aber

Den Leuten wurde u. wird es aber immer noch so verkauft.

Antworten Antworten Antworten Gast: Su Nuraxi
18.09.2012 17:21
2

Re: Re: Re: Da wird der Schönborn aber

Da kann aber der Schönborn nichts dafür, wenn die Medien Unsinn über ihn schreiben.

Wäre er doch bei den Märchendeutungen geblieben

"Wir brauchen ein Gleichgewichtsdenken, ein Wirtschaftssystem, das der Natur nur das entnimmt, was wir ihr auch wieder restituieren. "
Das Problem besteht prinzipiell darin, dass das Leben ein Ungleichgewichtsphänomen ist.
Was die Erde im übrigen davon hat, wenn ich ihr für den Stahl in meinem Auto etwas Eisenerz zurückgebe, weiß ich nicht.

"Aber wir haben ein Wachstumsmodell, was nichts anderes heißt als fortschreitende Zerstörung bei ständig steigendem Tempo."
Damit zeigt Herr Drewermann, dass er nicht versteht, wovon er redet. Wirtschaftswachstum beruht eben nicht auf zunehmendem Verbrauch der immer gleichen Ressourcen.

Ökonomischer Unverstand ist keine christliche Tugend. Wenn Herr Drewermann Aussagen über Ökonomie trffen will, sollte er zuvor etwas davon lernen.

Re: Wäre er doch bei den Märchendeutungen geblieben

Die meisten menschen verstehen das nicht, und es klingt ihnen auch ideologisch bzw. moralisch zuwider, daher die roten stricherln. Sie sehen ressourcen wie sie begrenzte gueter im alltag erleben, wie einen abebbenden kontostand oder ein packerl kekse. Nun kann nicht jeder ressourcenwirtschaft studieren aber die trittbrettfahrer dieses umwissens irritieren halt schon sehr.

Antworten Gast: merchant
17.09.2012 13:30
6

Re: Wäre er doch bei den Märchendeutungen geblieben

Lieber Murray, selbstverständlich beruht unser Wirtschaftswachstum genau darauf.
Alles ressourcenentkoppelte Wachstum ist graue Theorie und nicht Realität.

Re: Re: Wäre er doch bei den Märchendeutungen geblieben

Nein, so leicht geht das nicht. Natürlich: wir produzieren etwas, dafür müssen wir zuvor etwas eingesetzt haben, und das sind eben die Ressourcen. Diese müssen aber weder physisch sein noch müssen es die gleichen bleiben.
Würde Wirtschaftswachstum darin bestehen, einfach nur mehr zu produzieren als im Vergleichszeitraum, dann würden wir ja immer noch Faustkeile wie in der Altsteinzeit herstellen, allerdings recht viele davon.
Was als Ressource gilt, hängt davon ab, was produziert werden soll und kann daher wechseln. Dann läßt sich aber auch kein logisch zwingender Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Umweltzerstörung herstellen. Es kann ja auch darauf beruhen, den Müll vorheriger Generationen zu verwerten.

Antworten Antworten Antworten Gast: merchant
17.09.2012 16:09
3

Re: Re: Re: Wäre er doch bei den Märchendeutungen geblieben

Ja. Theoretisch.
In der Realität werden nach wie vor Ressourcen verbraucht.
Mehr als je zuvor.

Gast: Sandra G.
17.09.2012 10:00
8

Sehr interessantes Interview

Vielen Dank an "Die Presse", dass sie sich dieses Themas annimmt und so ein interessantes Interview publiziert.

Man könnte wirklich verzweifeln, wenn man sich anschaut, mit welcher Gleichgültigkeit dem Leiden von Tieren in unseren westlichen Gesellschaften heutzutage oftmals begegnet wird.

Aber da vom Verzweifeln nichts besser wird, konzentriert man sich besser darauf, sein eigenes Verhalten im Kleinen zu ändern - einzugreifen, wenn man Zeuge von Tierquälerei wird; weniger Fleisch zu konsumieren; Tierschutzintiativen zu unterstützen etc.

Der Wandel der Ethik, von dem Drewermann spricht, kann nur in kleinen Schritten passieren, aber dazu muss jeder als Einzelperson sein Schärflein beitragen.

Es ist schon faszinierend in welchem Ausmaß Philosophen Kinder ihrer Zeit sind

Aber das müssen sie wohl sein, denn wer sich dem Zeitgeist nicht unterwirft, dem wird nicht zugehört. Die Leute wollen eben nur eine kleine Prise Ideen in ihre Alltagssuppe...

immer ein wengerl zu flott, die berufsweisen aus den geisteswissenschaften

ueber bevoelkerungsdynamik und ressourcenwirtschaft zu urteilen. Demgemaess hat er ausser einem statisch naiven 'gleichgewichtsmodell' und nichtssagende phrasen wie ''strom des lebens" nichts zu bieten. Beeindrucken kann er damit nur gutmeinende naive, die das gesagte als gut und richtig EMPFINDEN. Ethik der verantwortung und des mitgefuehls - mit der ich stark uebereinstimme - kann man auch ohne ideologisierte seichte bezuege auf naturwissenschaft und wirtschaft vertreten und leben.

Nennen Sie spontan drei ganz Große der Gegenwart !

Dieser fiktiven Aufforderung komme ich gerne nach: Hans Küng, Peter Sloterdijk und - Eugen Drewermann.

Antworten Gast: Beckloeffel
17.09.2012 13:57
2

Re: Nennen Sie spontan drei ganz Große der Gegenwart !

Das sind allenfalls die drei größten Marktschreier im Medientheater.

ja ja versuchen's einem w.c. strache des zu erklären! viel spass!


Gast: PluralistFreidenker
16.09.2012 22:27
1

Es gibt keinen Unterschied zwischen der Seele im Mensch und der Seel im Tier

»Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig. / Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.«
Arthur Schopenhauer, deutscher. Philosoph (1788-1869).

Gast: b745
16.09.2012 20:04
7

der mittelpunkt

das glauben ohnehin nur leute wie ratzinger und sein gefolge

Re: der mittelpunkt

leider nicht.da gibts noch andere.i

Gast: lavater
16.09.2012 19:05
3

Die Gedanken von Herrn Drewermann sind leider sehr wirr

Mit dem Satz "Wir sind nicht Mittelpunkt der Evolution" setzt Herr Drewermann Evolution a priori voraus. Sich gleichzeitig als "christlich" zu bezeichnen, wo doch in der Bibel steht, dass Gott dem Menschen seinen Geist gegeben hat und den Menschen im Unterschied zu den Tieren als moralisches Geschöpf geschaffen hat, ist unlogisch.

In der Evolution stammt der Mensch von einem affenähnlichen Wesen ab und dies ist ein rein physischer Vorgang, den Geist Gottes gibt es in der Evolution nicht. Ethik und Moral sind in der Evolution als "part of the game" nur egoistische Techniken im Überlebenskampf. Daher sind diese beiden Systeme Bibel und Evolution gedanklich nicht kompatibel.

Weiters geht aus der Bibel ganz klar hervor, dass sich Gott sehr wohl auch um die Tiere sorgt und kümmert. Und dies nicht nur aus der Stelle Buch Jona, letzter Vers. Keineswegs ist der Mensch als Egoist über die Tiere gesetzt - das ist eine völlige Verdrehung der Bibel.

Mt 22:29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr die Schriften (=Bibel) nicht kennt, ...


Antworten Gast: Niedersachse
16.09.2012 20:19
2

Re: Die Gedanken von Herrn Drewermann sind leider sehr wirr

Wer die Schriften kennt und daraus zitiert, wird unterdrückt.

Verblödung hat viele Gesichter.


Antworten Gast: Su Nuraxi
16.09.2012 20:10
2

Re: In meinen Augen das Beste zu dem Thema: Gen 9, 16-17

"Steht der Bogen in den Wolken (gemeint ist der Regenbogen), so werde ich auf ihn sehen und des ewigen Bundes gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen, allen Wesen aus Fleisch auf der Erde. Und Gott sprach zu Noach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch auf der Erde geschlossen habe."
Evolution und Bibel sind, nebenbei bemerkt, schon kompatibel, denn gerade Genesis ist kein historischer Report und auch kein Lehrbuch der Naturwissenschaften, sondern spricht in Bildern, in Gleichnissen, wenn Sie so wollen. Abgesehen davon, wenn Sie es schon mit der wortwörtlichen Sicht der Bibel haben: Was halten Sie von Gen 1,24? "Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Tieren des Feldes. So geschah es." Also nicht: Gott sprach: es sollen alle Arten von lebenden Wesen werden (analog zu "Es werde Licht."), sondern DAS LAND BRINGE ... HERVOR.

Gast: (R)ausgetretener
16.09.2012 18:46
6

„Zu seinem 65. Geburtstag trat er aus der römisch-katholischen Kirche aus.“


Besser spät als nie.


Antworten Gast: hehehe
16.09.2012 20:06
1

Re: „Zu seinem 65. Geburtstag trat er aus der römisch-katholischen Kirche aus.“

die meisten treten ja in dem Alter wieder zwecks (nach)lebensversicherung ;)

 
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