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Pfarrer-Initiative: Schönborn sieht Pattsituation

03.10.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Österreichs Bischöfe haben zum "Jahr des Glaubens" einen Hirtenbrief vorgestellt. Schönborn räumte ein, dass es eine Reihe von Problemen gebe. Die Kirche müsse missionarischer werden.

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Wien/G.b. Kardinal Christoph Schönborn ist am Mittwoch bei der Vorstellung des neuen Hirtenbriefes, den die österreichische Bischofskonferenz anlässlich des „Jahrs des Glaubens“ verfasst hat, auch ausführlich auf den Konflikt mit der Pfarrer-Initiative eingegangen: Er wies auf eine „Pattsituation“ in der katholischen Kirche hin, in der sich nur mehr Beschuldigungen gegenseitig aufschaukelten.

Um daraus herauszufinden, müsse man einmal einen Schritt zurücktreten („step back“) und sich dann die Probleme ansehen. „Nur so kann man gemeinsam aus Sackgassen herausfinden“, meinte Schönborn in Richtung Initiative. Der Kardinal sieht „das Jahr des Glaubens“, das kommende Woche beginnt, als eine große Chance dafür, sich mit der Reformbewegung zu einigen.

Schönborn räumte ein, dass es eine Reihe von Problemen gebe. „Wir wollen nicht verschweigen, was vielfach gesagt wird: dass es eine weit verbreitete Unzufriedenheit mit der Situation der Kirche und besonders mit der Kirchenleitung, also mit uns Bischöfen und mit Rom, gibt“, so der Kardinal.

Schönborn, der Vorsitzende der Bischofskonferenz, ging auch auf Vorwürfe ein, die Kirche sei nicht reformbereit und nicht dialogwillig: Man sei weiter im Dialog mit Vertretern der Initiative. „Wir sind im Gespräch, wir haben funktionierende Gremien.“ Als Beispiel nannte Schönborn, dass heute, Donnerstag, der Priesterrat der Erzdiözese zusammentrifft und diesem auch Mitglieder der Pfarrer-Initiative wie deren Sprecher Helmut Schüller angehören würden.

Schönborn betonte weiter, dass man die gemeinsame Sorge um die Zukunft der Kirche teile, es aber noch große Unterschiede bei den Lösungsansätzen gebe. In einem Punkt zeigte sich der Kardinal erneut unnachgiebig. „Ein Aufruf zum Ungehorsam kann so nicht stehen bleiben.“

 

Konzil als Richtschnur

In dem Hirtenbrief wird erneut der Abschaffung des Zölibates und der Priesterweihe für Frauen eine Absage erteilt. Besonders wichtig ist für Schönborn der Bezug auf das Zweite Vatikanische Konzil. „Das war ein epochales Ereignis: Wir schauen auf das Konzil, was sagt es zu Laien, was zur Ehe.“ Die Gefahr einer Kirchenspaltung sehen die Bischöfe aber nicht. Andererseits glaubt der Kardinal auch nicht, dass jemals alle kircheninternen Konflikte gelöst werden können. „Eine problemfreie Kirche werden wir nie haben – Gott sei Dank, wir sind noch nicht im Paradies.“

Schönborn sprach auch einige große Probleme in der Kirche an: Es gebe große Sorgen wegen des fehlenden Priesternachwuchses. „Andererseits gibt es Orte, wo geistliche Berufe blühen. Warum?“ Als dramatisch sieht er auch den Aspekt des Gläubigenschwundes an. Die Antwort darauf sei, dass die Kirche missionarischer werden müsse. Wichtig sei auch die Stärkung der Eucharistiefeier.

Wenig Freude über das Hirtenwort der Bischöfe herrscht bei der Pfarrer-Initiative. „Es ist erstaunlich, dass Reformerwartungen und Glaube gegeneinander ausgespielt werden“, kritisierte deren Sprecher Helmut Schüller gegenüber der APA. „Geht es nach dem Hirtenwort, kommt eine Erneuerung der römisch-katholischen Kirche nur aus dem Glauben. Das möchte ich zurückweisen“, meint Schüller.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.10.2012)

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166 Kommentare
 
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KOMMENTAR aus WIENER ZEITUNG . . .

-
Herausgeber: Die Republik Österreich

Betreff: "Schüller & seinesgleichen"

MI 12.12.2012 | 09:33 Uhr

-------------------------------------------------

Postergast:

Qualitätsmedien Konsumenten
MI 12.12.2012 | 09:33 Uhr

EINFACH ZUM SCHMUNZELN: . . .

. . . zu dem allem gibt es in

DIE PRESSE
RELIGION 31.10.2012|Online
"Missbrauchsvorwürfe: Pfarrerinitiative schafft Prozedere"

... "consciene-reality-check" ... siehe Link unten:

http://diepresse.com/home/panorama/religion/1307388/Missbrauchsvorwuerfe_Pfarrerinitiative-schafft-Prozedere?from=suche.intern.portal

sowie weiters in

DIE PRESSE
RELIGION 21.10.2012|Online
"Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um Laien"

. . . "the-show-must-go-on" . . . siehe Link unten:

http://diepresse.com/home/panorama/religion/1303811/PfarrerInitiative-bemueht-sich-nun-auch-um-Laien?from=suche.intern.portal

wirklich hervorragende, lesenswerte Kommentarserien, die Herrn
Helmut "Schüller und seinesgleichen" sicherlich "zum Nachdenken"
anregen werden, besser noch, "zum Handeln" anregen sollten.
-

Gast: Bruder Kain
08.10.2012 18:12
0 0

eine Patt-Situation, die so entstanden ist:

Engagierte Priester und Laien versuchen mit aller Kraft den Wagen (die Kirche) aus dem Straßengraben zu ziehen, in den er sich hinein manövriert hat. Allerdings hat der Fahrer alle Türen verriegelt und die Handbremse angezogen, weigert sich, auszusteigen und die Lage von außen zu betrachten (geschweige denn, mitzuhelfen) und möchte diesen ausweglosen Stillstand noch als "Tiefgang" verkaufen.

Gast: Freundlicher Leser
08.10.2012 13:22
1 0

Katholische Kirche und strafender Gott

Nun, wer hat das angstbeladene Bild eines strafenden und dabei
möglicherweise ungerechten Gottes verbreitet ?
Nun, ich habe mir Gerede von diesem Straf-Gott bereits recht früh
im röm.kath. Religionsunterricht anhören müssen.
Und sicherlich nicht nur ich.
Von dort stammt diese fürchterliche Einschüchterungsrhetorik.

Nochmals:
Aber genau das ist uns allen im Religionsunterricht eingebläut
worden. Entweder du lernst das jetzt auswendig oder du kriegst
eine schlechte Note in "Religion" - damals gleichbedeutend mit
einer schlechten "Betragennote". So streng und mächtig war
damals die katholische Kirche sogar in öffentlichen Schulen.
Von ihren Klosterschulen ganz zu schweigen...

Gast: Einen korallenriffezerfressenden Meerstern sollte man grüßen?
06.10.2012 13:08
1 0

Wen interessiert heutzutage noch ein fad geschriebener Hirtenbrief?

Sperrig geschrieben. Gespickt voll sinnentleerter, nichtssagender Worthülsen. Mit monotoner Stimme vorgelesen. Zum Einschlafen.

Keiner der wie in der Schule mit geöffneten Augen schlafenden Anwesenden identifiziert sich noch mit einem Schaf. Einen Hirten gibt es in der modernen Gesellschaft nicht mehr, kommt doch die Milch - wie uns täglich im Fernsehen vorgeführt wird - von der lila Milka-Turbokuh.

Alles, was nicht bildlich kommuniziert wird, existiert nicht. Darauf sind wir getrimmt, ist unser Unbewußtes eingestellt. Alles Nicht-Bildliche wird nicht mehr wahrgenommen. Tangiert niemanden mehr. Dringt nicht mehr in unser Unterbewußtsein. Werbung und Politik haben das kapiert. Die ewiggestrige Kirche weiß das anscheinend noch immer nicht. Es ist dieses Kommunikationsdefizit, das die Kleriker von den Gläubigen separiert. Deren eigentümliche Sprache plätschert nurmehr an einem vorbei, ohne daß man dessen Inhalt wirklich erfaßt.

Die Sprache der Kirche ist für den modernen Menschen unverständlich und deswegen unwirksam. Sie wird als irreal empfunden. Ihre Sprachcodes versteht niemand mehr. Vermittelt werden nur leere, nichtssagende Worthülsen. Dazu die paternalistische, oftmals autoritäre Vermittlungsweise "von oben" herab. Es ist eine autoritäre Ein-Weg-Kommunikation nach dem Prinzip "Friß Vogel, oder stirb". Die Worthülsenüberschütteten haben keine Chance des Nachfragen- oder gar des Erwidernkönnens.

Deswegen verhallenHirtenbriefe wirkungslos ohne die Gläubigen zu erreichen.

Gast: Einfach zum Nachdenken
05.10.2012 16:35
1 0

Felizitas von Schönborn

Die Lebensweisheit der Felizitas von Schönborn http://www.youtube.com/watch?v=T5MmtXnMkgk Felizitas von Schönborn berührt, während das reproduzierte theologische Buchwissen des gelehrten Kardinals meist nicht die Herzen der Gläubigen erreicht. Er beschäftigt sich im geschützten Lebensbereich der Kircheninstitution mit vermittelten Dogmen und dem Katechismus. Sie erlebt unmittelbar das freie aber als Selbständige riskante Leben mit allen seinen Höhen und Tiefen. Der Kardinal residiert abgehoben und realitätsentfremdet im Erzbischöflichen Palais, hingegen die kunstsinnige Publizistin lernt ungeschützt inmitten des turbulenten Lebens alle Risiken, Fährnisse und Versuchungen eines Menschenlebens aus eigener Erfahrung kennen. Daher die zentrale Frage:

Wer von beiden missioniert authentischer?

Seine Worte haben die Tendenz zu verhallen.
Ihre Worte rühren die Herzen, vermitteln Sehnsucht nach mehr, nach den letzten Wahrheiten und nach der Tiefe des Seins.

Ein "Hirtenbrief" wird von oben herab von der Kanzel verlesen. Ansprechpartner gibt es keinen...


Gast: Schönbrunn
05.10.2012 07:32
0 1

Schönborn verbeißt sich in den Konflikt, was beiden Seiten nichts bringt. Im übrigen ist die Amtskirche zu öde, pure Zeitverschwendung.


Gast: Bekehrte Eventgesellschaft?
05.10.2012 06:46
0 0

Kardinal Schönborn als Trittbrettfahrer bei Toni Fabers Missionierungsklamauks?


Zielgruppen für die Missionierung:

http://www.youtube.com/watch?v=657AfPZDKpQ&feature=related Grillparty
http://www.youtube.com/watch?v=LjR4ThHcx0o Donauinselfest

http://www.youtube.com/watch?v=Ki-HuVqWFeU Acting Sisters
http://www.youtube.com/watch?v=M9fAXlqQ36o Kardinalsbruder
http://www.youtube.com/watch?v=tIXMH25Nz9s die Schönborn-Mischpoche
http://www.youtube.com/watch?v=G8WQT5JsaLI Konzertgäste

http://www.youtube.com/watch?v=9-wwZqN3L8U&feature=relmfu Freimaurer (ab Minute 6:05')
http://www.youtube.com/watch?v=L2QpvbHIRLQ&feature=relmfu

http://www.youtube.com/watch?v=_Yo-DCzUbsk Weintrinker

http://www.youtube.com/watch?v=KjvHONDGC0M Rote Bonzen, rote Bankkunden & Rote Nasen

http://www.youtube.com/watch?v=D6QAinn0afQ Grüne & ÖkoBolschewiki

http://www.youtube.com/watch?v=2F3tEaPM5q0 Homosexuelle


http://www.youtube.com/watch?v=3BbhccdGHLk&feature=related Wie bekehrt man den Kaiser von China? (Bekehrung durch Wissenschaft)

Doch ob die Neubekehrten Kirchensteuer zahlen werden???


Antworten Gast: Fragwürdige Präferenzen
05.10.2012 15:28
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Nie Zeit für die Erstkommunionkinder

Vor lauter Promis und Adabeiterminen ist Kardinal Schönborns "Sendbote" zur Missionierung der rund um den Stephansplatz verwildernden Katholiken zu termineüberlastet und gestreßt, um sich beispielsweise um die Erstkommunionkinder der "Privaten Volksschule der Erzdiözese Wien" am Judenplatz zu kümmern. Diese Kinder aus meist katholischen Familien wären eigentlich die Zukunft der kathol.Kirche. Später könnten sie in den Pfarren Führungsaufgaben übernehmen, wozu allerdings in den kommenden Zeiten der Diaspora und des Dauerkonfliktes mit dem Islam entsprechend fundiertes Wissen zum Argumentierenkönnen wichtig wäre.Stattdessen schert sich die Erzdiözese mit dem Alleskillerargument "keine Zeit" keinen Pfifferling um den kathol.Nachwuchs.

Behelfsmäßig müssen deshalb schon seit vielen Jahren völlig überlastete, da ganztags berufstätige Mütter, die ihre Kinder deshalb tagsüber teuer in dieser Ganztagsschule betreuen lassen müssen, zusätzlich noch den Erstkommunionunterricht für die Kinder übernehmen, was nur unter Opfern und Schwierigkeiten (die durch Früherweggehenmüssen aus dem Büro verlorene Zeit muß dann mühsam durch früher-ins-Büro-Kommen zum Einarbeiten kompensiert werden, was Probleme mit dem Kiner-in-die-Schule-Bringen nach sich zieht! Dafür muß dann jemand gefunden und bezahlt werden! Doch daran denkt keiner der Herren...) und auf Kosten der Energiesubstanz der betroffenen Mütter zu organisieren ist!!

In den "Seitenblicken" sieht man dafür Toni Faber beim nächsten Fest!

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Die Diskussion der lieben Gläubigen ist eine Zirkusnummer!

Ich werde an 2 Clowns erinnert, die darüber stritten, ob der Tag 24 oder 25 Stunden dauert.
Nach heftigem hin und her erklärte der 24-Stunden Clown dem 25-Stunden Clown, dass seine Meinung falsch sei, weil er jeden Tag ein Stunde früher aufstehen würde!

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Wer besitzt den richtigen Gott?

Diese Streiterei war immer vom Feinsten. In der Vergangenheit stritt man mit Dialektik und todbringender Verbissnheit. Die richtige Religion vorgeben und womöglich vorschreiben zu können, bedeutete Macht ausüben zu können. Was heute, in unseren Breiten gerade mal nicht mehr oder nicht schon wieder lebensgefährlich ist, ist in vielen Teil der Welt immer noch lebensgefährlich. Abweichung war immer und ist immer noch ein gefährliches Abenteuer. Vielerorts ist man schon froh, wenn man seines Lebens so halbwegs sicher ist. Die heimischen Zustände, die auf psychologische und gesellschaftliche Anerkennung oder Ausgrenzung hinauslaufen sind ein Fortschritt. Aber Religion, Staatsreligion, ist fest verankert und wird politisch genützt. Ob ein Supermarkt oder ein Spital eröfnet wird, die Religion ist dabei und die einzelnen Konfessionen spenden ihren Segen. Aber was ist mit denen, die schon lange im 21. Jahrundert angekommen sind und an keinen Obergeist mit seinen Teufeln und Engeln glauben. Diese gebildeten Menschen gibt es noch nicht offiziell. Für sie ist in unserer Zivilisation noch kein Platz. Für Sie gilt das gleiche wie vor 200 Jahren für die Indianer zur Zeit als die Menschenrechte verkündet wurden. Die Menschenrechte wurden nur für die Unertanen der brit. Krone verkündet und nicht für die Indianer. Der Führer in der Independent Hall bemerkte dazu: The Indians are not part of ther history. Die liefen dort nur so irgendwie, aber rechtlos, gleich dem jagbaren Wild herum.

Gast: Passt die Expansionistische Patriarchatspolitik der Wüstenreligionen ins 21. Jahrhundert?
04.10.2012 19:10
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Geht es Schönborn um die Missionierung der patriarchalen Moslems Wiens, die so schön in die frauenfeindliche Tradition der Amtskirche passen würden?

Sozialleistungenübersättigt hätten sie gewiß mehr Geld für Kirchensteuer als die burnoutgefährdeten da allseits ausgesackelten Bürger? Ein schickes Ringstraßen-Palais zum Endlos-Dialogisieren, Märchenerzählen, Feilschen und amikalen Kaffeetrinken wie im Basar hat Spindelegger ja bereits zum Dumpingpreis geliefert. Fehlt nur noch Häupls Füllhorn für diverse Annehmlichkeiten...

Schönborn scheint allerdings kein Islam-Spezialist zu sein, denn gleich zwei nicht irrelevante Feinheiten hat er bei seinem Missionierungsprojekt übersehen: auf die Konversion vom Islam zum Christentum steht noch immer streng genommen die Todesstrafe. Und das Almosengeben der Moslems erfolgt de facto freiwillig, soll nur Rechgläubigen und auf keinen Fall Ungläubigen zugute kommen - und braucht nur fakultativ vom Überschuß geleistet werden, doch da die Wunschliste immer unendlich lang ist, kommen selbst die Öl-Milliardäre kaum jemals in die Lage zum Almosengeben, und wenn, dann nichteinmal in Höhe eines Promillesatzes; daher flüchten die Moslems lieber in die sozialleistungenversüßte Diaspora des rassistischen Westens als in die bevölkerungsarmen, ressourcenreichen Erdölländer ihrer Glaubensbrüder...

Schönborns Moslem-Missionierungsprojekt im Raum Wien müßte deshalb für die potentiellen Konvertiten weit lukrativer als das Füllhorn von Häupl und Kurz sein, um Interessenten aus seiner geschäftstüchtigen Zielgruppe anzulocken.
Das Verschenken von Leasingraten für BMWs wäre natürlich ein Knüller...!?

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Es passt keine Religion ins 21. Jahrhundert!


Antworten Antworten Gast: lavater
04.10.2012 22:21
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Es passt keine Religion ins 21. Jahrhundert!

mens sana in corpore atheistico

Εἶπεν ἄφρων ἐν καρδίᾳ αὐτοῦ Οὐκ ἔστιν θεός· Ps.14:1

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Re: Es passt keine Religion ins 21. Jahrhundert!

Können Sie ihre griechischen Ergüsse auch übersetzen?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Anmerker
05.10.2012 01:49
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Re: Re: Es passt keine Religion ins 21. Jahrhundert!

Mit ἄφρων meint er genau dich! Und ich wundere mich mich jetzt auch nicht mehr über deine Ergüsse. Wenn du die Bibel wirklich kennen würdest, wäre jede Menge der Missverständnisse, denen du aufsitzt, beseitigt.

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ἄφρων

und was soll das bedeuten?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Anmerker
05.10.2012 15:41
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Re: ἄφρων

2 Tipps:
1. Griechisch-Wörterbuch
2. Eine Bibel, kann auch auf Deutsch sein. Da du dich ja damit nicht auskennst, eine kurze Gebrauchsanweisung.
Ps. heißt "Psalm". Die Psalmen findest du im sogenannten "Alten Testament" = "Tora" der Juden. Diese Psalmen sind nummeriert und außerdem mit Versnummern versehen. Ps.14:1 bedeutet also: Psalm Nummer 14, Vers (=Zeile) Nummer 1. Mit ein wenig Intelligenz kannst du dann diesen Psalmvers finden und vielleicht sogar Rückschlüsse daraus ziehen, was die einzelnen Wörter bedeuten. Bei der Gelegenheit hättest du vielleicht sogar die Chance, dich ein wenig mit uns "Erbsündlern" und unserer Religion zu beschäftigen. Dann wirst du merken, dass das, was du über das Christentum zu wissen glaubt, falsch ist.
Falls du zu dem allen zu faul bist oder es an der oben erwähnten Intelligenz mangeln sollte:
Ps.14:1 lautet gemäß der "Einheitsübersetzung" (d.h. die von den kath. und ev. Bischöfen des deutschen Sprachraum approbierten Übersetzung ins Deutsche):
Die Toren sagen in ihrem Herzen:"Es gibt keinen Gott."

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Die Toren sagen in ihrem Herzen:"Es gibt keinen Gott."

Ein irrsinniger Gottesbeweis! Ich bin zutiefst von dieser Logik beeindruckt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: anmerker
05.10.2012 17:54
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Re: Die Toren sagen in ihrem Herzen:"Es gibt keinen Gott."

Hab ich behauptet, dass das ein Gottesbeweis ist?

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Re: Re: Die Toren sagen in ihrem Herzen:"Es gibt keinen Gott."

Aber immer dann, wenn es dünn wird in der Argumentation, bekomme ich alte Weisheiten und Torheiten aus einem Buch serviert, aus denen ich dann den Willen und Weisheit eines transzendenten Obergeistes erkennen soll. Und selbstverständlich wird damit ein Gott vorausgesetzt. Nur ich bin zu blöd, das zu sehen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lucky
06.10.2012 02:24
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Re: Re: Re: Die Toren sagen in ihrem Herzen:"Es gibt keinen Gott."

Volle Zustimmung zum letzten Satz!!

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Verraten Sie uns doch ihr Intelligenzgeheimnis!

Ihre Antwort ist durchaus aufschlußreich!
Biite, was muss ich glauben damit ich nicht blöd bin?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
06.10.2012 18:53
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Re: Verraten Sie uns doch ihr Intelligenzgeheimnis!

Intelligenz und Erkenntnis ist nicht ein Hauptprodukt, das man bekommt, wenn man sie anstrebt, sondern ein Nebenprodukt, das man erhält, wenn man Gott gehorsam sein will und gottesfürchtig leben will.

Spr. 1, 7
Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis.

Wenn sie Gott verachten, haben sie keinerlei Gottesfurcht, dann gilt für sie:1.Kor.1:19

Grundsätzlich gilt aber:

Jeremia 9:23
Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, .....

sondern Jeremia 9:24:

wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, daß er Einsicht habe und mich erkenne, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden! Denn an solchem habe ich Wohlgefallen, spricht der HERR.

Wenn sie Jeremia 9:24 nicht begreifen, haben sie das Ziel des Lebens nicht erreicht.


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Intelligenz und Erkenntnis ist nicht ein Hauptprodukt, das man bekommt, wenn man sie anstrebt, sondern ein Nebenprodukt, das man erhält, wenn man Gott gehorsam sein will und gottesfürchtig leben will.

Mit Nebenprodukt haben Sie recht.
Das geht aus ihrem Osting klar hervor, dass Intelligenz ein Nebenprodukt in ihrem Denken ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
08.10.2012 11:20
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Re: Intelligenz und Erkenntnis ist nicht ein Hauptprodukt, das man bekommt, wenn man sie anstrebt, sondern ein Nebenprodukt, das man erhält, wenn man Gott gehorsam sein will und gottesfürchtig leben will.

Das Wort "Intelligenz" habe ich nur verwendet, weil sie nach dem Intelligenzgeheimnis gefragt haben. Gemeint war mit "Intelligenz und Erkenntnis" existentiell wichtigste Lebenserkenntnis. Diese Erkenntnis ist aber auch nicht vom IQ abhängig, sondern wird geschenkt, wenn ein Mensch Gott gehorsam sein will. Das ist die Grundaussage quer durch das ganze AT und quer durch das ganze NT. Ob sie dieser Grundaussage Glauben schenken oder nicht, das ist ihre persönliche Sache.

Im Gegensatz zu dieser Grundaussage sucht die Welt noch immer ausschließlich mit dem eigenen Verstand existentielle Grundfragen zu lösen (1.Kor 1:20). Wer aber nur den eigenen Verstand benützt, weiß aber nicht einmal, WIE er erkennen soll
1.Kor. 8:2

Wenn aber jemand meint, etwas erkannt zu haben, der hat noch nicht erkannt, WIE man erkennen soll;

1.Kor. 8:3

wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.


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Re: Re: Intelligenz und Erkenntnis ist nicht ein Hauptprodukt, das man bekommt, wenn man sie anstrebt, sondern ein Nebenprodukt, das man erhält, wenn man Gott gehorsam sein will und gottesfürchtig leben will.

Sie haben noch nicht gecheckt, dass das zitieren von archaischen Sinnsprüchen nicht von Bedeutung ist. Sie glauben, halten für wahr, dass dies göttliche Sinnsprüche sind. Nun das sind keine göttlichen Sinnsprüche und daher beweisen diese nichts, Sie können nicht beweisen, dass dies göttliche Sinnsprüche sind.

 
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