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Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um Laien

21.10.2012 | 21:36 |   (DiePresse.com)

Der "Aufruf zum Ungehorsam" bleibt. Schüller wrude bei der Generalversammlung in Linz als Sprecher bestätigt.

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Die Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um die Laien. Das ist ein Ergebnis der Generalversammlung am Sonntag in Linz, zu der rund 100 der fast schon 500 Mitglieder gekommen waren. Den "Aufruf zum Ungehorsam" will die Pfarrerinitiative weiterhin nicht zurücknehmen, dieser geschehe "aus Liebe zu den Menschen, aus Liebe zur Kirche", sagte Sprecher Helmut Schüller, der in dieser Rolle wiedergewählt wurde, in einer Pressekonferenz.

Der Begriff "Laien" sei in der Umgangssprache problematisch, daher habe man sich auch für die Bezeichnung "Kirchenbürger" entschieden, resümierte Schüller nach dem knapp fünfstündigen Treffen. "Es muss so etwas wie eine Kirchenbürgerrechtsbewegung geben." Diese Mitarbeiter müsse man in die Entscheidungen der Kirche "angemessen einbinden", denn: "Jeder Supermarktkunde hat heute mehr Rechte gegenüber dem Supermarkt, als ein Getaufter gegenüber der Kirche. Er kann wenigstens reklamieren." Im Frühherbst werde es etwa ein Treffen mit "interessierten" Pfarrgemeinderäten geben, kündigte Schüller an.

Im Hirtenwort der Bischofskonferenz, in dem die Forderungen der Pfarrer-Initiative abermals abgelehnt worden waren, sehe man "nicht sehr viele neue Aspekte". Schüller ortet allerdings eine "Falschinformation" in den Ausführungen des Episkopats: "Das Zweite Vatikanische Konzil hatte nicht Möglichkeit, über den Zölibat zu diskutieren und über ihn abzustimmen."

 

Einsatz fürs Frauenpriestertum

 

Auch für das Frauenpriestertum will sich die Initiative weiterhin einsetzen, ebenso wie für wiederverheiratete Geschiedene. In diesem Fall sprechen die Reformer aber lieber von "zweiter Ehe", da diese wieder um eine eigene Realität handelt. Schüller: "Hier wollen wir weiterhin eine Lobby sein für diese Gruppe."

Sorgen macht sich die Pfarrer-Initiative auch um die Gemeinden in der Erzdiözese Wien, die vor einer Umstrukturierung steht. Hans Bensdorp, Rektor der Kirche St. Johannes im 5. Wiener Bezirk und ebenfalls Mitglied im Vorstand, sprach von einem "Schnellschuss" durch Kardinal Christoph Schönborn. Unter Gläubigen wie auch unter manchen Priestern gebe es diesbezüglich Ängste. Die Pfarrer-Initiative fragt sich auch, ob die Finanzierung durch den Kirchenbeitrag in diesem Fall noch aufrecht zu erhalten sei. "Hier werden wir als Pfarrer sehr darauf hinweisen, dass den Gemeinden nicht die Grundlagen entzogen werden", kündigte Schüller an.

Der Vorstand der Pfarrer-Initiative wurde bei der Generalversammlung von elf auf 18 Mitglieder erweitert, erstmals sind darin alle Territorialdiözesen vertreten. Schüller wurde zudem einstimmig als Sprecher bestätigt. Auch Mitglieder anderer Reformgruppen, wie der Laieninitiative "Wir sind Kirche", waren als Gäste zugegen, ebenso wie Vertreter von ähnlichen Reformbewegungen aus Irland und Deutschland. Das Anliegen der "ungehorsamen" Pfarrer fasste Gerald Gump, Pfarrer von Schwechat, zusammen: "Wir wollen gute Seelsorge machen, wir wollen unseren Job tun."

(APA/red.)

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64 Kommentare
 
1 2

. . . liebe "peppona-donna" . . . nicht 'Leopld' . . .

.
. . . besser . . .

Prälat DDr. Leopold UNGAR
war ein authentischer Zeitzeuge
von Karl KRAUS

.

Gast: W.W.W.
28.10.2012 21:46
0 1

links trifft rechts

Piusbrüder und Pfarrerinitiative leiten ihre Existenz vom "wahren" Glauben, den sie zu besitzen meinen, ab.

0 0

Ich gehöre keiner Religion an

Ich kann die Aufgeregtheit und die Forderungen dieser Leute nicht wirklich nachvollziehen.
Die römisch katholische Kirche muss an gewissen Dogmen festhalten, wie sie schon immer daran festgehalten hat, denn sonst gäbe es diese Kirche nicht mehr.

Der Herr Schüller kann ja seine eigene Kirche gründen.
Mitglieder hätte er ja schon einige.

. . . interessant . . .


6./ - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – PROFIL–MO-30-04-2012

Ergänzende Anmerkung:

Aber vor Erscheinen des 'profil' vom MO 27. März 1995 mit

“KARDINAL-H.H.G.-COVER“

ist der seinerzeitige Caritaspräsident und nunmehrige “großartige Kirchenreformer“

Msgr. Mag. theol. Helmut Schüller

in der Chefredaktion des 'profil' noch

“mit der klassischen Vertuscher-Frage“

“. . . !!! . . . müßt ihr das wirklich tun . . . ? ? ? . . .“

. . . vorstellig geworden . . .

-----------------------------------------------------------

SALZBURGER NACHRICHTEN-Online
Donnerstag 25.10.2012, ca. 15:00 Uhr

Vorwürfe gegen Pfarrer-Initiative zu Missbrauch

Von Apa | Aktualisiert vor 2 Stunden

Die Pfarrer-Initiative ist mit Vorwürfen der Plattform "Betroffener kirchlicher Gewalt" konfrontiert.

( . . . )

1./5 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012


Montag 30. April 2012

20. Todestag
von
Prälat DDr. Leopold UNGAR

"profil" Nr. 18 - 43. Jg,
Montag 30. April 2012

COVER

"EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN"

'Sein "Aufruf zum Ungehorsam" raubt
den Kirchenfürsten den Schlaf. J e t z t
setzt Helmut Schüller e r s t r e c h t
auf Konfrontation.'

2./5 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012


ab Seite 23:

PROFIL-Interview mit Helmut SCHÜLLER, Sprecher der Pfarrer-Initiative,
über (. . .) die Lebenslüge von Hans Hermann GROER (. . .)

3./5 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012


Seite 25:

(. . .)

PROFIL-Frage:

Sie waren Zögling im Knabenseminar Hollabrunn, Hans Herman Groer war Ihr Religionsprofessor. Wie viel wussten oder ahnten Sie als Kind von seinen Übergriffen ?

(Anm.: Helmut Schüller war ca. von 1963 bis 1971 Zögling im Erzbischöflichen Knabenseminar in Hollabrunn)

SCHÜLLER-Antwort:

Gar nichts. Viele Kollegen, mit denen ich darüber geredet habe, meinten:
“Das gibt’s doch nicht, dass du das nicht wußtest.“
Aber so war es. Ich muss dazusagen, dass mein Vater bei der Polizei arbeitete. Möglicherweise war ich deshalb so eine Art Tabuzone für Groer. Zuerst wollte ich diese Geschichte auch nicht glauben. Aber ich musste schnell erkennen, dass es leider die Wahrheit war.

(. . .)

4./ "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012


KOMMENTAR:

. . . . mit Verlaub, die FRAGE lautete:

“Wie viel wussten oder ahnten Sie, Herr Msgr. Schüller, als Kind und Zögling von Groers Übergriffen im Zeitraum von ca. 1963 bis 1971“ ?“

und nicht

“ob Ihr Vater (der spätere Sicherheitsdirektor für das Bundesland Niederösterreich, der im Zuge der Kraftwerk-HAINBURG-Krawalle zurücktrat) bei der Polizei arbeitete und Sie deshalb so eine Art Tabuzone für Groer waren.“

Des weiteren geht aus Msgr. Schüllers Ausführungen nicht hervor,

wann nun genau

“Helmut Schüller schnell erkannte, dass 'diese Groer-Geschichte', die er zuerst auch nicht glauben wollte, leider die Wahrheit war.“

5./5 - "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012


Ergänzung . . . zum angesprochenen "Kardinal H.H.G.":

"(. . .) Er war mein Religionsprofessor, und ich kannte ihn gut. (. . .) Dann ist das 'profil' erschienen -- der Rest ist ja landesbekannt. (. . .)“

O-Ton Helmut SCHÜLLER,
Interview in DER STANDARD,
20. Jänner 2006

5./ "EIN PFARRER GEGEN DEN VATIKAN" – MO-30-04-2012


Ergänzung . . . zum angesprochenen "Kardinal H.H.G.":

"(. . .) Er war mein Religionsprofessor, und ich kannte ihn gut. (. . .) Dann ist das 'profil' erschienen -- der Rest ist ja landesbekannt. (. . .)“

O-Ton Helmut SCHÜLLER,
Interview in DER STANDARD,
20. Jänner 2006


0 1

österreichische Schrebergartenkirche

Warum gründen Schüller und sein Verein nicht eine eigene Kirche, wenn sie mit der bestehenden so unzufrieden sind? Einerseits wollen sie die Vorteile einer Weltkirche genießen und andererseits verlangen sie Extrawürste. Eigentlich eine ziemlich feige Haltung. Ich habe genug von diesem ständigen Gemaule.

Warum schiebt der Schüller nicht einfach eine ruhige Kugel

Glaubt er leicht, er kann Tote auferstehen lassen...

Teufel auch...


Ich bin froh, diesen linken Gebetsverein verlassen zu haben!


Gast: Immaculata
22.10.2012 11:48
21 5

Fundamentalismus

Wie Weihbischof Krätzl sinngemäß meinte:".... er fürchte, dass Christen die Glaubensgemeinschaft verlassen werden - und dann eigentlich die eingefleischten (ich vermute Fundamentalisten) im Kath. Verband beleiben werden ....." .
Ich bin überzeugt, dass ist sicher n i c h t förderlich für eine offene zeitgemäße Religiösität.
Darum begrüße ich die mutige Pfarrerinitiative und wünsche den radikalen Postern (sorry den wahren Christen hier) einen offeneren Glaubenszugang...

Antworten Gast: AnnaM
22.10.2012 12:32
5 13

Allein schon dieses Auseinanderklauben von wahren "Christen" und "Fundamentalisten", um so mehr, wenn es durch einen Bischof geschieht ist unerträglich

Was immer du unter "zeitgemäße" Religiosität und "offeneren Glaubenszugang" verstehst, die Inhalte können davon nicht betroffen sein, denn das wäre eine andere Religion.

Also kann es nur um die Form gehen oder um Strukturfragen und darüber einen solchen Streit zu entfachen und mit "Ungehorsam" antikirchliche und antirömische Propaganda zu betreiben, stellt die Frage, warum diese Initiativen unbedingt "römisch-katholisch" bleiben wollen, wenn ihnen das Römisch-Katholische so wenig zusagt.

Logisch ist es jedenfalls nicht, umso mehr nicht, wenn es ja die Möglichkeit gibt, ganz im Sinne des eigenen postulierten Ungehorsams eine "Kirche der Ungehorsamen" zu gründen.


Antworten Antworten Gast: Immaculata
22.10.2012 15:29
14 1

Re: Allein schon dieses Auseinanderklauben von wahren "Christen" und "Fundamentalisten", um so mehr, wenn es durch einen Bischof geschieht ist unerträglich

Wäre es IHNEN (da wir ja nicht per du sind!) "rechter" - wenn Katholiken sofort eine neue Kirche gründen würden .. oder lohnt es sich nicht im Dialog Erneuerung zu bewirken? Z.B. Aufhebung des Zölibates, Priesterinnen .... und offener Glaubenszugang ist immer für mich Dialog und nicht Diktatur .. und zeitgemäße Religion steht für mich für Anerkennung der Menschenrechte, Gleichstellung in Pflichten und Rechten für Mann und Frau, selbstbestimmte Familienplanung und das im Kontext zu den zehn Geboten (die ja grundsätzlich ein großartiger Leitfaden für meine zeitgemäße Religiöstät abgeben würden). Ich mag Leute (Pfarrintiative) die geradlinig für ihre Meinung einstehen - und sich nicht verbiegen und verdrehen (siehe öst. polit. Landschaft)..

Re: Re: Allein schon dieses Auseinanderklauben von wahren "Christen" und "Fundamentalisten", um so mehr, wenn es durch einen Bischof geschieht ist unerträglich

Es geht schon auch ein wenig um die Art der Aufrichtigkeit.
Katharina von Siene hat dem damaligen Papst geschrieben "Es stinkt bis Siena" damit meinte sie die Vorgänge in Rom, in der Kurie, die Taten des Papstes selbst.
Aber das Amt des Papstes hatte sie geachtet.
Sie wird heute von der Kirche als Heilige verehrt.
Luther, dessen Kritikpunkte zu 100% richtig waren und von der Kirche in späterer Zeit nachvollzogen wurden (nicht die später dazugekommenen Glaubensunterschiede) , gilt als Kirchenspalter.
Nicht die Ansichten der Initiative sind es, die mich stören, sondern ihre Art und ihr Auftreten.
Mir sind auch die Aufrechten lieber, am liebsten aber sind mir jene Aufrechten, die auch für das jeweils andere Verständnis und Liebe zeigen und die nicht vergessen, worum es in der Kirche eigentlich gehen sollte.

Veränderungen in der Kirche sind sehr schwierig.
Dem Zeitgeist darf sie nicht nachgeben, aber den neuen Erkenntnissen der Menschheit muss sie folgen.
Diese 2 auseinander zu halten ist und war immer schwierig.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Immaculata
23.10.2012 08:53
3 0

Re: Re: Re: Allein schon dieses Auseinanderklauben von wahren "Christen" und "Fundamentalisten", um so mehr, wenn es durch einen Bischof geschieht ist unerträglich

Sie bringen es auf den Punkt!! Dialog im Kontext der von Ihnen aufgezeigten Problematik ist wirklich eine Herausforderung. Das Agieren der Pfarrerinitiative zeigt doch auch, wie schwierig es ist in der RK-Kirche mit den Oberen den Dialog einzuleiten.... "Ob Kirche dem Zeitgeist nicht nachgeben darf oder ob sie teilweise sogar die Verpflichtung hat, dem Zeitgeist Rechnung zu tragen - das birgt für mich die Kernfrae in sich. VG

Gast: AndreaP
22.10.2012 10:46
6 13

Die Gebrüder Schüller haben offensichtlich beiden den Beruf verfehlt

In der Politik oder im Supermarkt wären sie besser aufgehoben.

Gast: Sopermarkteinkäufer
22.10.2012 09:29
5 12

zum Vergleich Mgr. Schüllers

""Jeder Supermarktkunde hat heute mehr Rechte gegenüber dem Supermarkt, als ein Getaufter gegenüber der Kirche. Er kann wenigstens reklamieren."

Nun, diesbezüglich ist es in der Kirche ebenso: Eine Reklamation wird aber auch im Supermarkt nur anerkannt, wenn dem Kunden etwas vorenthalten wurde, worauf er nachweislich ein Recht gehabt hätte. Niemand wird hingegen im Supermarkt reklamieren, weil ihm ein Produkt nicht gefällt. Üblicherweise ginge man dann einfach zur Konkurrenz. Den Tip mit den Protestanten hat je hier schon jemand gegeben...

6 3

Schüller möchte retten, was nicht zu retten ist.

Wenn Schüller glaubt, er könne die Kirche irgendwie noch retten, so täuscht er sich mächtig.

Heute gibt es auf Erden keine legitime Gewalt, selbst die Mächtigen dieser Welt sind sich ihrer Illegitimität bewusst.

Gast: RA
22.10.2012 09:03
1 8

Was ist der Unterschied zw. Schüller und Schönborn ?

Beide glauben an die religiösen Wahnvorstellungen Gott, Hölle, Teufel, die unbefleckte Empfängnis und den sonstigen religiösen Schwachsinn.

Das ist es also nicht !

Kirchenorganisatorische Meinungsverschiedenheit interessieren andere nur wenig.

Wenn Schüllerl und seine Anhänger das kirchliche Organistionsregime nicht passt, dann sollen sie doch endlich die Courage zeigen und diesen Kirchenverein verlassen oder den Papst und die Kardinäle stürzen.

Alles andere ist kalter Kaffee.

Antworten Gast: fiom
22.10.2012 10:31
6 0

Du hättest im Religionsunterricht besser aufpassen sollen, dann hättest keine Wahnvorstellungen


So gern ...

... wäre er Bischof geworden ....

11 18

Supermarkt ist das richtige Stichwort, irgendwie scheint Schüller diesen mit der Kirche zu verwechseln

Vielleicht ist es den Schüllerianern noch nicht aufgefallen, aber es herrscht schon seit geraumer Zeit Religionsfreiheit in diesem Land und wenn sie die römische Kirche samt Papst & Bischöfe und deren Lehre nicht Gehorsam leisten wollen, dann zwingt sie dazu niemand.

Das was die Schüllerianer vorhaben, hat jedenfalls nichts mit die Lehre der römisch-katholischen Kirche zu tun. Es steht ihnen aber ja frei eine eigene Gemeinschaft nach eigenem Gutdünken und Gesetzen, frei nach Supermarktregeln zu gründen.

8 19

Problem liegt ganz woanders

Das Problem ist der Glaube an sich und nicht die Orchideen Themen der Selbstdarsteller Schüller

Re: Problem liegt ganz woanders

Ich habe nichts davon im Artikel gelesen, dass jemand Orchideen hätte. Spinnen Sie?

Antworten Antworten Gast: buinik
22.10.2012 10:40
2 9

Wenn du den Sinn eines Satzes schon nicht kapierst, dann solltest du zumindest in deiner Wortwahl einen zivilisierteren Umgangston anwenden


Re: Wenn du den Sinn eines Satzes schon nicht kapierst, dann solltest du zumindest in deiner Wortwahl einen zivilisierteren Umgangston anwenden

@Gast: buinik
Also folgendes:

"Das Problem ist der Glaube an sich und nicht"
Das ist klar verständlich, allerdings wird's dann etwas eigenwillig:

"die Orchideen Themen der Selbstdarsteller Schüller"

Aha, "die Orchideen" ist Mehrzahl.

Es folgt das Wort "Themen".

Das steht so einzeln im Satz herum - fehlt da eventuell ein Bindestrich? Ich weiß es nicht, bitte um Aufklärung.

Zum Schluss steht, ebenfalls Mehrzahl, "der Selbstdarsteller Schüller"; gibt es bei der Initiative mehr als einen Schüller? Habe ich im Artikel etwas überlesen?


Re: Re: Wenn du den Sinn eines Satzes schon nicht kapierst, dann solltest du zumindest in deiner Wortwahl einen zivilisierteren Umgangston anwenden

Mit ein wenig gutem Willen leicht zu verstehen:

Orchideen-Themen im Sinne von Orchideen-Studien (Orientalistik, Altphilologie...) - Themen die nur von speziell interessierten Leuten verfolgt werden und keinen praktischen Nutzen haben.
Eine, für meinen Geschmack unsinnige aber übliche Unterscheidung.

Die Selbstdarsteller Schüller - da müssen Sie sich entweder ein " à la" hineindenken, oder den Schluss im Singular.
Und schon wird es leicht verständlich.
Wenn auch wenig überzeugend
- denn ich halte Schüller zwar auch für einen Selbstdarsteller, aber die Themen sind durchaus wesentlich, zumindest solange man dieser Kirche angehört.

Gast: Johannes ev.
22.10.2012 00:05
8 15

Diese Reformen gibts schon!

Warum wechseln diese Herrschaften nicht zur evangelischen Kirche? Die haben das Meiste
schon was sie fordern.

Gast: UKW
21.10.2012 23:05
6 17

Die fünf Gebote der Rebellen

1. Gebot: Liebe dein Spiegelbild mehr als dich selbst

2. Gebot: Du sollst die Kirchenbeiträge deines nächsten begehren

3. Gebot: Ich bin mein eigener Herr und Gott

4. Gebot: Du sollst dich jeden Sonntag auf einem anderen Society Event blicken lassen

5. Gebot: Liebe dich selbst mehr als deinen Nächsten


Gast: GrafGudenus, Paris
21.10.2012 22:15
2 2

Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um Laien

Etwas schnell las man: Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um LaTEin! Keine schlechte Idee!

Gast: vergilius
21.10.2012 22:08
6 12

schnell wurde aus einer berufung ein job

aus der kirche ein supermarkt ... aus dem volk gottes eine kirchenbürgerschaft ... ein wenig sehr "von dieser welt" sind diese herrschaften. gott bewahre uns vor solchen geistlichen. in meiner letzten stunde mag ich so einem nicht in die hände fallen.

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@ „Zuletzt hatte es von der Bischofskonferenz abermals eine Absage zu den Forderungen der Pfarrer-Initiative - darunter die Priesterweihe für Frauen sowie die Abschaffung des Zwangszölibats - gegeben. Auch der "Aufruf zum Ungehorsam" wurde abermals kritisiert.“






und die Alternative der Amtskirche: sie beharrt an alten, nicht Gott gewolten Dogmen und sperrt zu…






Antworten Gast: caveKy
22.10.2012 10:56
5 10

Der Kyniker.



Wie immer

großen

Raum

beanspruchen,

weil

schwache

Argumente

oder

mangelndes

Wissen

dieses wettmachen sollen?

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@ „Auch Pfarrgemeinderäte will man künftig ins Boot holen, da diese eine "wichtige Stimme" in der Kirche hätten.“






Irrtum, nicht in der Amtskirche – aber dafür in den Gemeinden…






16 5

@ „Wie geht es weiter mit dem "Ungehorsam"?“






wie geht es weiter mit der Amtskirche…?






Gast: Gehan
21.10.2012 21:08
6 8

Schüller als Menschenfischer in eigener Sache

Zulehner macht ja gerade die Basisarbeit und arbeitet sozusagen Schüller zu mit einer Umfrage bei Pfarrgemeinderäten.

Die Schülleraner werden sich halt abspalten von der katholischen Kirche. Na, das kann ja heiter werden, wenn die auch statt Seelsorge soviel herumreisen wie der Herr Reisepfarrer Schüller.

 
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