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Missbrauchsvorwürfe: Pfarrerinitiative schafft Prozedere

31.10.2012 | 10:59 |   (DiePresse.com)

Bei Missbrauchsvorwürfen wird künftig die Mitgliedschaft in der Pfarrerinitiative bis zur Klärung ruhend gestellt. Man reagiert so auf Vorwürfe der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt.

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Die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt hat in der Vorwoche "bekannte Missbrauchstäter" in der Pfarrerinitiative geortet. Nach einem Vorstandsbeschluss der Pfarrerinitiative kündigte deren Sprecher Helmut Schüller nun an, dass bei Missbrauchsvorwürfen künftig die Mitgliedschaft in der Pfarrerinitiative bis zur Klärung ruhend gestellt werden soll. Stellen sich die Vorwürfe als wahr heraus, wird die Mitgliedschaft aberkannt. Schon bei der Aufnahme soll künftig geprüft werden, "um wen es sich dabei handelt", so Schüller.

In der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt ist diese Ankündigung auf vorsichtiges Lob gestoßen. Sepp Rothwangl von der Plattform begrüßte am Mittwoch in einer Aussendung, dass Konsequenzen gezogen werden sollen, forderte zugleich aber "mehr Unrechtsbewusstsein" von Schüller ein.

(APA/red.)

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Mehr aus dem Web

50 Kommentare
 
12

"CONSCIENCE-Reality-CHECK" --- Vorwort

.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

verehrte Damen und Herren,

in den ersten drei Postings

"OFFENER BRIEF AN PFARRERINITIATIVE"

werden wirklich erschütternde Sachverhalte benannt,

zum Beispiel ORF-Ö-1-Mittagsjournal - 31. Okt. (wahrscheinlich 2011).

Zitat "sinngemäß":

". . . wo er, Helmut Schüller sagt, dass 'er et alii' für die laufende und unerledigte kirchliche Missbrauchsproblematik 'sinngemäß' nicht aufgestellt seien . . ."

Sehr geehrte LeserInnen,
verehrte Damen und Herren,

im Anschluß an die drei Postings

"OFFENER BRIEF AN PFARRERINITIATIVE"

finden Sie eine 21-teilige Kommentarserie

"Conscience-Reality-Check"

vor, die in Bezug auf "die angesprochene Problemstellung" an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt.

Mit besten Grüßen.

.

PS: auch interessant:

eine weitere Kommentarserie
unter www.diepresse.com

"Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um Laien"

1.-18./XVIII - "The-Show-Must-Go-On"

http://diepresse.com/home/panorama/religion/1303811/PfarrerInitiative-bemueht-sich-nun-auch-um-Laien?from=suche.intern.portal

.

ERGÄNZUNG --- "CONSCIENCE-Reality-CHECK" --- Vorwort

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Laut heutiger

- SA 01.12.2012 | 11:34 Uhr -

Auskunft des Sprechers der "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt",

Sepp Rothwangl,

sagte Helmut Schüller,

der Obmann und Sprecher der "Pfarrer-Initiative"

am Mittwoch, den 31.Oktober 2012,

auf 'Ö-1-im-Mittagsjournal'

"sinngemäß" das Folgende, nämlich:

". . . ". . . , dass 'er et alii' für die laufende und unerledigte kirchliche Missbrauchsproblematik 'sinngemäß' nicht aufgestellt seien . . ."

.

Offener Brief an Pfarrerinitiative und (nun nicht mehr Msgr) Schüller T3

Teil 3 von 3
Für uns stellt sich daher zur Beurteilung Ihrer Pfarrerinitiative eine einfache Frage:
Besteht die Pfarrerinitive - ebenso wie die Amtskirche, bzw. deren Orden in allen bisherigen Fällen, - zivilrechtlich auf den Einwand der Verjährung?

Sepp Rothwangl
Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt
und Mitinitiator des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien

Offener Brief an Pfarrerinitiative und (nun nicht mehr Msgr) Schüller T2

Teil 2 von 3
Glaubwürdigkeit steigert das nicht, obwohl in Kreuz&Quer Helmut Schüssel als "Gott-gesandter" beweihräuchernd dargestellt wird.
Ob dieser die Menschrechte verachtende Makel innerhalb der Kirche gelöst werden kann, sei dahingestellt, das Problem der Betroffenen kirchlicher Gewalt und die Aufarbeitung ihrer Misshandlungen bleibt dabei außen vor. Auch im zitierten Kreuz&Quer Beitrag wird zwar der Mitgliederschwund durch das Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in den Kirchen erwähnt. Wie man dem Missbrauch begegnen will, und vor allem, wie man an die Aufarbeitung herangehen will, bleibt jedoch unerwähnt. Man ist versucht zu denken, die Pfarrerinitiative will mit der Forderung nach Aufhebung des Zölibats den Eindruck erzeugen, damit sei dem Missbrauch schon der Nährboden entzogen. Das mag zum Teil stimmen, doch damit stellen Sie sich nicht der Verantwortung nach Aufarbeitung der bisherigen Fälle, im besonderen jener Zeit, wo Ihr Obmann Helmut Schüller Leiter der Ombudstelle für Missbrauchsopfer der Katholischen Kirche war. Warum schweigt Herr Schüller nach wie vor standhaft über jene Zeit?
Die Pfarrerinitiative will ja im Gegensatz zur Amtskirche die Doppelmoral beenden und damit glaubwürdiger sein. Deshalb ist es fundamental, wie sie mit den Betroffenen von Missbrauch umgeht: auch so wie die Amtskirche oder transparent und glaubwürdig. Für letzteres gibt es bisher kein Anzeichen.

KORREKTUR:

.
. . . obwohl in Kreuz&Quer Helmut Schüssel ('sic'!) als "Gott-gesandter" beweihräuchernd dargestellt wird.

. . . obwohl in Kreuz&Quer Helmut SCHÜLLER als "Gott-gesandter" beweihräuchernd dargestellt wird.
.

ERGÄNZUNG:

.
Zitat aus Posting Teil 2 von 3:

. . . im besonderen jener Zeit, wo . . . Obmann Helmut Schüller Leiter der Ombudstelle für Missbrauchsopfer der Katholischen Kirche (Anm.: der Erzdiözese Wien) war. Warum schweigt Herr Schüller nach wie vor standhaft über jene Zeit?

KOMMENTAR: . . .
.


... since 2012-11-29-"Don­ner"day"---"... no-­'monsignore'-he-s­chueller-any-mo­re ..."

.
2012-11-30-FR_PRESSE/STANDARD/KURIER/OÖN
.

.
... since 2012-11-29-"Don­ner"stag---"... no-­'monsignore'-he-s­chueller-any-mo­re ..."

ANMERKUNG / Nachbetrachtung / Ausblick: . . .

"Mag. Helmut SCHÜLLERs
amtskirchlicher Aufstieg und Fall"

ist untrennbar mit

"Kardinal Dr. Hans Hermann GROERs
LEBENSLÜGE"

verbunden.

Wenn er uns nun endlich einmal "unzweideutig die volle Wahrheit" über "seinen Hollabrunner Religionsprofes­sor, 'den er gut kannte", erzählen würde, so wäre das wirklich nett, "fast ein Fortschritt" sozusagen . . .

1 PS . . . als 1 "MS"('menschenstärke') . . .

". . . Gott ist ein Gott der Umwege . . ." (L.UNGAR)
.

Offener Brief an Pfarrerinitiative und (nun nicht mehr Msgr) Schüller T1

Teil 1
Sehr geschätzte Pfarrerinitiative,
wir begrüßen, dass unser Vorwurf, in Ihren Reihen befinden sich Missbrauchstäter , nun doch öffentlich zur Kenntnis genommen wurde, obwohl Ihnen diese Vorfälle schon lange bekannt gewesen sein mussten.
Die Aussage, dass es noch einer Klärung der Schuld der betroffenen Täter bedarf und dass deren Mitgliedschaft vorerst nur ruhend gestellt wurde, wirft allerdings ein bezeichnendes Licht auf Ihre Einstellung und unterscheidet Ihre Pfarrerinitiative nicht vom Vorgehen der Amtskirche in dieser Thematik. Dass erst wir Sie auf dieses Übel aufmerksam machen mussten und das Zitat von Helmut Schüller, des Vorsitzenden Ihrer Initiative, im ORF Mittagsjournal vom 31. Okt. zum Thema Missbrauch, wo er sagt "dafür sind wir nicht aufgestellt", bestätigt ihr Desinteresse an den Fällen von Missbrauch, mit dem Sie sich lieber nicht beschäftigen wollen.
Aus unserer Sicht geht es der Pfarrerinitiative dabei vorwiegend um die eigenen Befindlichkeiten und dem für uns sehr verständlichen Wunsch nach einem normalen Sexualleben auch von Priestern. Unverständlich für uns ist aber, dass Menschen eine Organisation nicht verlassen, in der eine solche Beziehung offen zu leben durch den Zölibat nicht erlaubt ist, und sie deshalb versteckt gelebt wird, wie das bedauernswerte Schicksal zahlreicher Priesterfrauen und Priesterkinder (sogar von höchsten Klerikern) beweisen.

NACHLESE



zur veröffentlichen Kommentarserie
1-21./21 - "conscience-reality-check"

erstens/4:

Mag.Helmut Schüllers Bestellung zum Caritasdirektor der Erzdiözese Wien im "Gedenkjahr 1988 an 1938" trug maßgeblich die Handschrift des damaligen Erzbischofs von Wien, Kardinal Dr.Hans Hermann Groer - Mag.Schüllers "Hollabrunner Religionsprofessor, den er gut kannte". Dieser Umstand dürfte auch anläßlich seiner Bestellung zum Caritaspräsidenten von Österreich ab 16.Mai 1991 eine wesentliche Rolle gespielt haben.

NACHLESE



zur veröffentlichten Kommentarserie
1.-21./21 - "conscience-reality-check"

zweitens/4:

Dazu muß man zudem auch wissen, daß Mag.Helmut Schüller seinerzeit nicht der einzige Kandidat als Nachfolger für den jahrzehntelangen, legendären Wiener Caritasdirektor und Caritaspräsidenten von Österreich, Prälat DDr.Leopold Ungar, gewesen ist, da dieser nach reiflichen Überlegungen auch Pater Georg Sporschill und DDr.Johannes Huber - einen vormaligen Sekretär von Franz Kardinal König - ins Nachfolgegespräch brachte.

Es darf dahingehend mit Sicherheit davon ausgegangen werden, daß weder Pater Georg Sporschill noch DDr.Johannes Huber jemals ein sogenannter "Groer-Protegé" war.

NACHLESE



zur veröffentlichten Kommentarserie
1.-21./21 - "conscience-reality-check"

drittens/4:

Daß Mag.Helmut Schüller möglicherweise nicht unbedingt Prälat DDr.Leopold Ungars erste Wahl für seine umfassende Nachfolge gewesen sein könnte, läßt sich darüber hinaus auch aus dem Umstand heraus vermuten, daß Mag.Schüllers Bestellung zum Wiener Caritasdirektor im "Gedenkjahr 1988 an 1938" von Kardinal Dr.Hans Hermann Groer "im kleineren Rahmen" bereits zu einem Zeitpunkt verkündet wurde, als die Gespräche in Bezug auf die beiden anderen Kandidaten Pater Georg Sporschill und DDr.Johannes Huber noch im Gange waren, das heißt, es noch keine endgültige, übereinstimmende Entscheidungsfindung betreffend die Nachfolge vom legendären Prälaten Ungar gab . . .

NACHLESE


zur veröffentlichten Kommentarserie
1.-21./21 - "consciense-reality-check"

viertens/4:

. . . ergänzend hörte man jedenfalls seinerzeit "in kleineren Wiener Kreisen" davon, daß "da Schüller dem Ungar vom Groer einidruckt word'n is . . . und da Ungar si . . . um des lieben Friedens willen . . . ruhig verhalt'n hat" . . . was für den "Donnerwetterer Ungar" wohl eine außerordentliche Herausforderung dargestellt haben muß, falls/wenn ". . . er sich hintergangen - 'hinters Licht geführt' sozusagen -, fühlte . . ."

1./21 - “conscience-reality-check“

.
1./21 - “conscience-reality-check“
.
ANALYSE:

Zitat aus Artikel DER STANDARD-Print,
MI./DO., 31.OKT./1.NOV. 2012,
Seite 8 – INLAND:

“NEUE REGELN FÜR UNGEHORSAME“

Wien – Seit Donnerstag (Anm.: 25.10.2012) steht die Pfarrer-Initiative in der Kritik, weil sich Missbrauchstäter in ihren Reihen finden. Jetzt zieht man die Notbremse: (…) Zitat Ende
.

2./21 - “conscience-reality-check“

.
ANALYSE-Fortsetzung:

Zitat aus Artikel DER STANDARD-Print,
MI./DO., 31.OKT./1.NOV. 2012,
Seite 8 – INLAND:

“NEUE REGELN FÜR UNGEHORSAME“

(…) “Wir wollen bei der Aufnahme prüfen, um wen es sich dabei handelt“, sagt der Sprecher der “ungehorsamen“ Pfarrer, Helmut Schüller, zum STANDARD. (…) Zitat Ende
.

3./21 - “conscience-reality-check“

.
ANALYSE-Fortsetzung:

Zitat aus Artikel DER STANDARD-Print,
MI./DO., 31.OKT./1.NOV. 2012,
Seite 8 – INLAND:

“NEUE REGELN FÜR UNGEHORSAME“

(…) Eventuell werde man auch “mit Leuten aus der jeweiligen Diözese Rücksprache halten, um Klarheit zu bekommen“ (Anm.: “meint Schüller“).

(…) Zitat Ende
.

“reality-check“

. . . mit Verlaub:

Helmut SCHÜLLER fehlt ganz offensichtlich der Respekt vor den geltenden gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.

Darüber hinaus dürfte Helmut SCHÜLLER “einer gewissen Fehleinschätzung“ aufsitzen, wenn er nach “seinen-world-wide-pfarrer-initiativlichen-Aktivitäten“ noch glaubt, dass man/frau “überall in den Österreichischen Diözesen besonders gut auf ihn zu sprechen ist“.
.

4./21 - “conscience-reality-check“

.
ANALYSE-Fortsetzung:

Zitat aus Artikel DER STANDARD-Print,
MI./DO., 31.OKT./1.NOV. 2012,
Seite 8 – INLAND:

“NEUE REGELN FÜR UNGEHORSAME“

(...) Genau hinschauen will man aber auch bei den bestehenden Mitgliedern: “Wir durchforsten jetzt gerade die Listen. Es ist eine Grenze, die uns beschäftigt. (…) . . . sonst kommen wir wieder in solche Diskussionen.“ (Anm.: “sagt Schüller“)

(…) Zitat Ende
.

“reality-check“

. . . mit Verlaub:

Und wer überprüft jetzt “die Durchforster“ ?!?

Nach welchen Kriterien “wird durchforstet“ ?!?

Woher wissen “die Durchforster“ eigentlich, wann, wo und bei wem “sie überhaupt genauer hinschauen“ müssen ?!?

Und bitte was soll nicht diskutiert werden, bzw. “eventuell keine unnötigen Diskussionen mit wem“ ?
.

. . . besser . . .



. . . , bzw. "eventuell keine 'solchen Diskussionen' mit wem" ?

5./21 - “conscience-reality-check“

.
ANALYSE-Fortsetzung:

Zitat aus Artikel DER STANDARD-Print,
MI./DO., 31.OKT./1.NOV. 2012,
Seite 8 – INLAND:

“NEUE REGELN FÜR UNGEHORSAME“

(...) . . . Erzabt (Anm.: “Bruno“ von St. Peter in Salzburg) . . . (…) . . . vor 40 Jahren einen Minderjährigen (Anm.: 12-Jährigen) sexuell missbraucht . . . (Anm.: “Bruno geständig“) . . . (…).
Schüller sagt dazu, . . .

(…) Zitat Ende
.

6./21 - “conscience-reality-check“

.
ANALYSE-Fortsetzung:

Zitat aus Artikel DER STANDARD-Print,
MI./DO., 31.OKT./1.NOV. 2012,
Seite 8 – INLAND:

“NEUE REGELN FÜR UNGEHORSAME“

(...) Schüller sagt dazu, er habe zwar gewusst, dass dieser (Anm.: “Erzabt Bruno“ – Mitglied der Pfarrer-Initiative) “wegen Vorwürfen zurückgetreten ist, aber mehr habe ich nicht gehört.“

Mittlerweile habe er (Anm.: Schüller) sich “aber schlau gemacht“.

(…) Zitat Ende
.

7./21 - “conscience-reality-check“

.
ANALYSE-Fortsetzung:

Schlußwort:

Zitat DER STANDARD-Print,

MI./DO., 31.OKT./1.NOV. 2012,

Seite 44 – KOMMENTAR:

“BLINDER UNGEHORSAM“

Markus Rohrhofer

(…) . . . es ist eine Schande. Zur Erinnerung:

Es war Schüller, der ab 1996 als Leiter (Anm.: bis 2005) der Ombudsstelle (Anm: für Opfer sexuellen Missbrauchs) der Erzdiözese Wien Regeln für kirchliche Mitarbeiter im Umgang mit Missbrauch verfasste.

(Anm.: “Es war Helmut Schüller“, der ab Herbst 1995 bis 22.02.1999 zudem auch noch das Amt des Generalvikars der Erzdiözese Wien inne hatte, “was retrospektiv“ aber doch wohl als eine etwas fragwürdige Anhäufung zweier kirchlicher Ämter “anzuschauen ist“, oder ?!? ) . . .

(…) Zitat, Analyse und “reality-check“ Ende

(Wien,1.NOV. 2012)
.

. . . besser genau zitieren . . .



(. . .)

. . . Fall . . . , ist eine Schande. Zur Erinnerung:

Es war Schüller . . .

. . . besser genau zitieren . . .



(. . .)

. . . Fall . . . , ist eine Schande. Zur Erinnerung:

Es war Schüller . . .

8./21 - “conscience-reality-check“

.
CONCLUSIO:

. . . man/frau muss mit Helmut SCHÜLLER umfassende Nachsicht üben, darf ihm “seine chronische Ahnungslosigkeit“ ja nicht wirklich übel nehmen, denn er hatte ja bereits auch von H.H.GROERs zahlreichen, über Jahrzehnte andauernden sexuellen Übergriffen – obwohl er seinen “Hollabrunner Religionsprofessor gut kannte“ – “nicht die geringste Wahrnehmung“ . . .

(siehe Interview in DER STANDARD, 20.Jänner 2006
sowie Interview in PROFIL, 30.April 2012)
.

. . . "gar nichts wusste und ahnte Helmut Schüller" . . .

. . . der genaue Wortlaut von Helmut Schüller zu Hans Hermann Groers Lebenslüge aus dem profil vom 30.04.2012: (...)

profil:

Sie waren Zögling im Knabenseminar Hollabrunn, Hans Hermann Groer war Ihr Religionsprofessor. Wie viel wussten oder ahnten Sie als Kind von seinen Übergriffen?

Schüller:

Gar nichts. (...)

(...)

Re: . . . "gar nichts wusste und ahnte Helmut Schüller" . . .

-
DER STANDARD,
SA./SO. 4./5.DEZEMBER 2010,

"Anders gefragt"-Interview
von Renate GRABER


Headline:

"Wohin soll man gehen, so nackt?"


(. . .)

STANDARD:

"Sie waren ab 1995 zehn Jahre lang Obmann für Missbrauchsopfer der Kirche."
(Anm.: Leiter der Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs der Erzdiözese Wien)
"1995 wurden die Vorwürfe gegen Kardinal Groer publik, er war Ihr Religionslehrer in Hollabrunn. Ihnen ist wirklich nie etwas aufgefallen?"

SCHÜLLER:

"Ich war offenbar tabu für ihn gewesen, hatte mich immer sehr gefördert gefühlt von ihm."

"Ich bin 1995 zu Tode erschrocken, dass ich von all seinen Taten nichts wusste."

"In der Ombudsstelle habe ich aber gelernt, dass diese Abschottung der Opfer Merkmal von Missbrauchssystemen ist."

(. . .)


ANMERKUNG:

. . . das ". . . 1995 zu Tode erschrocken, usw. . . ."

kann man/frau nun glauben oder nicht, es ist sohin also

"eine Frage der Glaubwürdigkeit des Herrn Pfarrer Helmut Schüller".

-


9./21 - “conscience-reality-check“

.
CONCLUSIO-Fortsetzung:

. . . es bleibt also nur noch zu hoffen, dass “nach Durchforstung der pfarrer-initiativlichen Listen“ sich bei Helmut SCHÜLLER betreffend

“fürchterliche Vorfälle“

im

“geistlich-kirchlichen Bereich“

der Status

“chronischer Ahnungslosigkeit“

in Ausprägung von

“rezidivierender Wahrnehmungschwäche“

schön langsam auf

“conscience-reality-check“

. . . umstellt . . . , . . . das heißt . . .

. . . “er sich ehebaldigst 'umfassend schlau macht' sozusagen“ . . .
.

 
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