IKG-Präsident: "Die Beschneidung ist nicht brutal"

20.12.2012 | 18:14 |  RAINER NOWAK UND OLIVER PINK (Die Presse)

Der neue IKG-Präsident Oskar Deutsch über Engelberg, Muzicant, Strache und Stronach sowie die Notwendigkeit, in Sachen Beschneidung juristisch zu handeln.

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Die Presse: Sie wollen öffentlich darüber nicht sprechen, wir versuchen es dennoch: Sie haben Ronald Lauder, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Hausverbot erteilt, da er Vorstandsmitgliedern der IKG 4,5 Millionen Euro angeboten haben soll, damit diese Ihren Rivalen, Martin Engelberg, zum IKG-Präsidenten wählen.

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Oskar Deutsch: Das sind interne Angelegenheiten. Ich bringe das nicht nach außen.

Was überrascht, ist die Härte, mit der dieser IKG-Wahlkampf geführt wurde – so unversöhnlich.

Was ist unversöhnlich? Sie wissen, bei uns wird viel diskutiert. Was ich verurteile, ist, dass der Wahlkampf in die nicht jüdischen Medien getragen wurde. Und zwar nicht von mir. Ich habe aber kein Problem mit Martin Engelberg. Er hatte das Recht wie jeder andere zu versuchen, IKG-Präsident zu werden. Es ist ihm nur nicht gelungen.

Eine Ihrer ersten Handlungen war eine Anzeige gegen die „Initiative gegen Kirchenprivilegien“, die ihrerseits den Beschneider Schlomo Hofmeister angezeigt hat. Muss man im Jahr 2012 unbedingt an einem archaischen Brauch festhalten, der, egal, wie man es dreht und wendet, letztlich ein Akt der Gewalt an Kindern ist?

Gemeinderabbiner Hofmeister hat gemeint: Wenn man ein kleines Kind erstmals in seinem Leben in eine Badewanne setzt, wird es auch weinen. Die Beschneidung ist nicht brutal. Und die Religion ist die Religion. Und wenn die Religion vorsieht, dass ein Junge nach acht Tagen beschnitten wird, dann ist das so – nicht nur bei den religiösen Juden, sondern auch bei den säkularen. Dieses eine Gebot der Beschneidung wird von 99,9 Prozent aller Juden weltweit eingehalten. Ich habe viele Mails und Briefe von Mitgliedern der Gemeinde bekommen, die wirklich besorgt waren. Und mit der Anzeige wollten wir jetzt zeigen: Wir müssen von Anfang an solche Sachen im Keim ersticken.

Ihr Vorgänger, Ariel Muzicant, war relativ rasch mit der sogenannten Antisemitismus- oder Nazi-Keule zur Hand. Er hat etwa in der Debatte über ein Beschneidungsverbot von einer neuen Shoa gesprochen. Sie wirken da verbindlicher.

Ich will Muzicant nicht interpretieren: Aber wenn diese Säule des Judentums nicht erlaubt ist, werden viele Juden hier nicht leben können. Ich glaube, man muss auch provokant argumentieren, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe mich auch bisher schon klar geäußert, wenn Antisemitismus aufgekommen ist. Und ich bemühe mich, Europas Politiker dafür zu sensibilisieren, dass man bei dem, was in Ungarn stattfindet, nicht wegschauen darf: dass Juden oder Roma physisch angegriffen werden. Hier würde ich fast sagen: Wehret den Anfängen!

Sehen Sie in der Gesellschaft Tendenzen gegen die Religionen?

Es gibt beides: eine Bewegung in Richtung Religion und eine dagegen. Gerade bei uns im Judentum gibt es eine traditionelle Mitte. Und diese Mitte wird immer geringer.

Die Kultusgemeinde verliert zusehends Mitglieder. Sie wollen gegensteuern. Wie?

Es gibt in Wien rund 8000 Juden, die nicht Mitglied der Kultusgemeinde sind. Da haben wir schon erfolgreich eine Initiative gestartet. Dann planen wir über die Rot-Weiß-Rot-Card eine gezielte Einwanderung – rund 150 Familien per anno. Um sicherzustellen, dass es hier auch in den nächsten 30, 40 Jahren eine jüdische Gemeinde gibt.

Jüdische Zuwanderer aus Osteuropa oder Zentralasien leben anders – auch und gerade ihr Judentum. Wie kann das funktionieren? Eventuell nur in Parallelgemeinden?

Da kann ich Ihnen nicht recht geben. Die Kultusgemeinde ist beispielhaft für gelungene Integration. Daher ist es wichtig, diese Einheitsgemeinde zu bewahren. Das gibt es nicht mehr in vielen Ländern Europas.

Dann könnte es sein, dass es irgendwann einen bucharischen Präsidenten gibt.

Es könnte einen Präsidenten geben, der in Österreich geboren ist und bucharische Vorfahren hat. Allerdings: Mein Vater kam aus Klausenburg, meine Mutter aus Lemberg.

Haben Sie schon mit Bundespräsident Heinz Fischer gesprochen, der ein prononcierter Verfechter des UN-Beobachterstatus für Palästina ist?

Ja, ich war vor einigen Tagen bei ihm. Wir haben uns über alles Mögliche unterhalten.

Mit dem Ergebnis: We agree to disagree?

Genau so ist es. Es gibt viele Themen, bei denen wir einer Meinung sind. In Sachen Naher Osten haben wir uns aber noch nicht geeinigt. Schade, dass Österreich hier nicht neutral ist – sondern vermehrt Resolutionen pro Palästina unterstützt.

Vielleicht weil ein kleines Land dazu tendiert, sozusagen zum Kleineren und Unterlegenen zu halten?

Ich glaube, dass es Interessen gibt.

Welche Interessen?

Wirtschaftliche.

Mit dem arabischen Raum?

Genau.

Und um muslimische Wähler zu gewinnen?

Kann auch sein.

Haben Sie Kontakt zu FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache beziehungsweise werden Sie ihn suchen?

Nein, dafür gibt es überhaupt keinen Grund– wenn Sie sich dessen Umgebung anschauen. Was soll ich mit denen anfangen? Nur weil sie jetzt nach Israel fahren?

Wie ist Ihr Verhältnis zu Frank Stronach?

Er hat ein großes Herz. Das zeigt er, indem er unsere Institutionen sponsert.

Darf man Sie fragen, wie Sie bei der Heeresvolksbefragung am 20. Jänner stimmen werden?

Es ist eine geheime Wahl. Und ich habe Kinder, die dann zum Militär gehen müssten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.12.2012)

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92 Kommentare
 
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Und wenn die Religion vorsieht, dass ein Junge nach acht Tagen beschnitten wird, dann ist das so – nicht nur bei den religiösen Juden, sondern auch bei den säkularen.

Ist dieser Herr wirklich so wenig informiert über die Entwicklungen in seiner kleinen Glaubensgemeinschaft?

"We want Jews to know that in this country and abroad, some Jews do not circumcise their sons. Circumcision is a choice, and now that we know the serious harm caused by circumcision, there are strong reasons to forgo it," said Ronald Goldman, Ph.D., Executive Director. Dr. Goldman is the author of Questioning Circumcision: A Jewish Perspective, endorsed by five rabbis.

http://www.jewishcircumcision.org/62011NewsRelease.htm

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Ich muß mich korrigieren: Versuchter Totschlag mit bedingtem Vorsatz.

Die Beschneidung ist keine Körperverletzung, sie ist,
im Sinne des bedingten Vorsatzes, wenigstens als versuchte Tötung zu werten:

http://pro-kinderrechte.de/herzversagen-der-synagoge/

Und das ist kein Einzelfall. Gerade bei unbetäubten Beschneidungen ist der Stress für die Kinder nicht zu ertragen.

http://www.cirp.org/library/complications/connelly/

Wenn Herr Deutsch diesen Barbarei weiter verharmlost, fordert er ganz offenbar zu einem Verbrechen auf, bei dem der Tod des Kindes billigend und bewußt in Kauf genommen wird.

Ich weiß nicht, wie die Gesetze in AT sind. Aber man sollte Herrn Deutsch wegen Anstiftung zu versuchtem Totschlag mit bedingtem Vorsatz verklagen.

Nur, damit die Dinge endlich mal richtig gestellt werden.

Ich muß mich korrigieren.


Das einzig wirklich Bedauerliche ist....

daß sich zur Diskussion über die rituell übliche Beschneidung der männlichen Kinder im Judentum und Islam fast nur Teilnehmer finden, die auch offensichtlich keinerlei Kenntnis haben von den geistlich-geistigen Hintergründen zu diesen vor tausenden von Jahren begonnenen rituellen Handlungen.

Sie haben - neben vielleicht irdischen Argumenten - eine für den Glauben bzw. seiner Zugehörigkeit tiefe sinnstiftende Bedeutung.

Wer sich auch nur andeutungsweise mit dem "Alten Testament" ( Thora ) und hier mit der Lebensgeschichte Abrahams beschäftigen würde, käme sehr schnell darauf, was gemeint ist........... sofern er noch offen und guten Willens ist.

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Sie scheinen die Problematik nicht zu erkennen.

Sie besteht darin, daß die betroffenen Religionen nicht willig sind, ein archaisches, blutiges Ritual, dessen Durchführung oft folgenschwer ist und manchmal sogar tödlich endet, aufzugeben und statt dessen ein neues Ritual zu kreieren, das das Recht auf Unversehrtheit n i c h t verletzt und im Einklang mit der heutigen Rechtsauffassung bezüglich Humanität und Menschenwürde steht.

Es ist gewiß nicht so, daß sich die Beschneidungsgegner, würden sie sich mit Eifer dem Studium der alten Schriften widmen, zu Beschneidungsbefürwortern wandeln würden.
Außerdem ist die Erzählung von Abrahams Bund mit Gott jedem durchschnittlich Gebildeten hinlänglich bekannt.

DIe K-Gemeinde ist fuer die Juden weniger repraesentant als die SPoe fuer die Oesterreciher....

So wie der sog. "Weltkongress" ganze ACHT (8) Mitglieder hat, ist die Kultusgemeine auch ein mini-Verein mit einer ganz bestimmten Agenda, die von der Mehrheit der Israeliten NICHT mitgetragen wird.

Traumhafte Traditionen

Zu diesem Interview fällt mir ein Zitat ein welches ich erst kürzlich im Presse-Forum gelesen habe. Ein "User" schrieb: "Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich."

Das sich Herr Deutsch trotzdem zu solch schwachsinnigen Aussagen hinreißen lässt und dies nicht nur als Privatperson, sondern in seiner Funktion als Präsident der IKG ist bedenklich.

Aber halt!
Für so grandiose Vergleiche muss man nicht einmal ein toller Präsident von Irgendetwas sein. So etwas kann ich auch!

Lieber Herr Deutsch, wenn alle Menschen so verbohrt an Traditionen festhalten würden wie Sie, dann würden Sie sich nicht mit dem Beschneidungs-Wahnsinn auseinander setzen. Sie würden sitzen, und zwar in einer Höhle während Sie Steine aneinander schlagen damit sie nicht erfrieren.

Oder sie würden im erzkatholischen Europa des Mittelalters ein Leben voller Furcht und Unterdrückung genießen.

Aber Sie haben Glück, denn das Europa des 21. Jahrhunderts ist das Ergebnis der Aufklärung und einer fortschrittlich pluralistischen Gesellschaft.

In diesem Sinne hoffe ich und wünsche ich mir, dass Sie es schaffen die "Israelitische Kultusgemeinde" in die Gegenwart zu dirigieren.

Zum Abschluss noch ein Vergleich:
"Kultur ist, wenn man aus einem menschlichen Schädel eine Blumenvase macht. Zivilisation ist, wenn man dafür ins Gefängnis kommt."

Mit freundlichen Grüßen,

Der Geheimagent

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ws ist auch

nicht brutal, wenn man Blödmännern (Idioten sind heilig!) den Kopf beschneidet.

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Beschneidung ist nicht Brutal

Ja aber auch nur die die nicht wissen,oder denen es nicht juckt wenn andere Kinder daran verbluten oder ein ganzes Leben darunter Leiden.

Es ist erst dann Brutal wenn dass eigene Kind verblutet oder ein ganzes Leben darunter leidet.

Aber die will ja niemand sehen und hören,die verschweigt man und läßt sie verstummen,für die hat man kein göttliches Verständnis und Mitgefühl.


Re: Beschneidung ist nicht Brutal

In Deutschland verschweigt man derartiges nicht. Erst kürzlich war in der WELT ein Bericht über einen Todesfall aufgrund einer Beschneidung zu lesen.

"Gemeinderabbiner Hofmeister hat gemeint: Wenn man ein kleines Kind erstmals in seinem Leben in eine Badewanne setzt, wird es auch weinen"..

er wirds nicht kapieren, auch wenn mans ihm 1000x erklärt.

Re: "Gemeinderabbiner Hofmeister hat gemeint: Wenn man ein kleines Kind erstmals in seinem Leben in eine Badewanne setzt, wird es auch weinen"..

Darf ich, ausnahmsweise, einen Link posten?

https://www.youtube.com/watch?v=g27jGUeVg4A

Eine jüdische Beschneidung in Jerusalem.

Man beachte vor allem die Stelle bei etwa 3:40, bei der Mohel dem schreienden Opfer Blut vom Penis absaugt.

Dieses Video hat Leo Latasch (freilich mit massiven Kürzungen!) beim Ethikrat gezeigt, den Mitgliedern ist serienweise schlecht geworden.

Es geht um das, was ich sehe. Und spätestens bei Minute 3:40 sehe ich pädophilen Kindesmißbrauch.

Ich habe dieses Video auf CD gebrannt und dem für WK Stuttgart I zuständigen MdB in die Sprechstunde gebracht, mit der Bitte, es im Bundestag zugänglich zu machen.

Wenn ich da ganze mit Schilderungen der Bris aus der jüdischen (sic!) Literatur abgleiche, muß ich feststellen, daß selbst dieses Video schon etliches unterschlägt.

Das Aussaugen der Wunde, die Metzitzah B'peh ist unverzichtbar, das ist der eigentliche Bundesschluß, nach meiner Kenntnis ist die Bris ohne dieses Ritual nicht gültig, der Junge also "unbeschnitten".

Bitte. Es kann sich jeder ein Bild davon machen, worüber wir hier reden.

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Re: "Gemeinderabbiner Hofmeister hat gemeint: Wenn man ein kleines Kind erstmals in seinem Leben in eine Badewanne setzt, wird es auch weinen"..

Man soll dem nichts erklären.

Wie sagte unser früherer Kanzler Schröder schon mal über Pädophile? (Und wer kleine Jungen sexuell mißbraucht ist für mich pädophil...)

Wegsperren.

Für immer.

Ein Schwein, das kleinen Jungen ohne Not Geschlechtsteile abschneidet, darf das Gefängnis nur noch mit den Füßen nach vorne verlassen.

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Religiöse Tradition

hin oder her, das Beschneiden der Jungen ist in meinen Augen ein Vergehen, das geahndet bzw. verboten werden müsste. Doch auch hier, wie in Deutschland knickt die Politik ein. Sowohl den Muslimen als auch den Juden ist es nun "amtlich" erlaubt, Beschneidungen durchzuführen, wenn auch durch sog. (selbst ernannte?) "Fachleute". Hier buckelt die Politik vor der Religion, obwohl schon vor zig Jahren eine Trennung der beiden "Bastionen" gesetzlich geregelt wurde. Die UNO hat nun eine Beschneidung der Mädchen verboten und das erst als bekannt wurde, dass weltweit über 30 Millionen Frauen und Mädchen betroffen sind. Ich bin absolut kein Geger von Religionen, aber ich hoffe sehr, dass auch ihre Vertreter endlich einsehen, dass Religionen gewisse Traditionen abschaffen müssen, die Leiden über die Bevölkerung bringen und dazu gehört jede Beschneidung.

Re: Religiöse Tradition

Die "Beschneidung" der Maedchen ist wohl etwas ganz anderes. Den Knaben wird nicht der ganze Penis amputiert, den Maedchen sehr wohl aber die Klitoris abgeschnitten. Die maennlische Beschneidung ist vertretbar, die weibliche Klitorectomie natuerlich nicht.

Re: Re: Religiöse Tradition

Sie wissen offensichtlich nicht, wovon Sie reden.

Einige Formen der weiblichen Beschneidung sind deutlich weniger beeinträchtigend als die männliche. Antje Yael Deusel, Mohelet!, legt Wert darauf, daß die jüdische Beschneidung die extremste Form der FGM ist.

Ich verweise nur auf die einschlägigen Aufsätze von Rechtsprofessor Rolf Dietrich Herzberg.

Die MGM , vor allem die jüdische, besonders ekelhaft und folgenreich ausgeführte, ist für mich jederzeit und ohne weitere Diskussion ein hinreichender Grund, in Deutschland die Todesstrafe wieder einzuführen.

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hoffentlich hat er dem Fischer, wo er anscheinend

ein und aus geht, ordentlich die Meinung gegeigt,
weil Österreich nicht neutral ist.

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Re: hoffentlich hat er dem Fischer, wo er anscheinend

Neutral bedeutet doch Israel UND Palästina anerkennen!

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provokant argumentieren.

Herr Deutsch nimmt für sich in Anspruch, provokant argumentieren zu dürfen.

Und warum drischt er dann Andersdenkende mit Strafanzeigen wegen Beleidigung und Verhetzung zusammen?

Mir hat Deutschs Zentralratskollege Graumann den Staatsschutz auf den Hals gejagt, ich habe ein Strafverfahren am Hals.

Für Deutsch und Graumann heißt Meinungsfreiheit: Die IKG und der Zentralrat haben recht - alle anderen sind Volksverhetzer, Nazis und werden von der Polizei und Staatsanwaltschaft abgeräumt.

Und das geht so nicht. Das ist kein Grundlage für ein zivilisertes Zusammenleben.

Hier in Deutschland wurde ein ganzes Land vom Zentralrat der Juden erpresst - bis jetzt erfolgreich - und hat seine Rechtsstaatlichkeit aufgegeben. So nicht. Unter diesen Umständen ist die Zulässigkeit des Zentralrats in Frage zu stellen, bei Ihnen der IKG als Institution, und ggf. muß so eine Organisation aufgelöst werden.

Meine Toleranzgrenze war an dem Punkt überschritten als uns Graumann gezwungen hat, unsrere Verfassung zu verraten. Das ist keine "Meinungsfreiheit", das ist keine "Religion", das ist Terrorismus und staatsfeindliche Hetze.

Und daß ich mich für diese Tatsachenfeststellung noch vorm Staatsschutz verantworten muß, schlägt dem Faß den Boden aus. Demnächst landen da auch Beschneidungsopfer, weil sie es gewagt haben, zu schreien.

Nicht nur brutal,

manchmal sogar tödlich!

Mir tun die Kinder leid - ansonsten GÄÄHHHNNN!


traurig wie ignorant man sein kann...

....oder wie ist die bezeichnung für das was mit den palestinensern praktiziert wird? Antiislamismus oder was?
ich find es immer fragwürdig wenn Opfer zu Tätern werden und sich aber noch immer durch die Opferrolle profilieren wollen. entweder oder und im grunde sind wir heute alle Täter!

"..wie ist die bezeichnung für das was mit den palestinensern praktiziert wird?"

Sie meinen Antisemitismus!

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Manche Traditionen aus biblischer Zeit sind ja heute an Lächerlichkeit kaum zu überbieten!

Da gibt es das Gebot am Sabbath nicht zu arbeiten. Das ist verboten. Daher ist Feuermachen, was damals vielleicht als Arbeit gegolten hat, verboten. Das hat dazu geführt, daß auch dann Strom = (Feuer) anzudrehen verboten ist. Um das zu umgehen haben sich findige Juden einen Affen gekauft und so abgerichtet, dass dieser am Sabbath bei Bedarf die Lichtschalter bediente. Das wieder führte zu einem Streit zwischen Rabbinern, die verschiedener Meinung darüber waren, ob soetwas nun erlaubt ist oder nicht. Jene Juden denen es ihr Rabbiner nicht erlaubte, borgten sich daher von anderen Juden die Affen zum Lichtaufdrehen aus. Weil, wenn es Affen sind die nicht von ihnen gekauft und auch nicht dressiert sind, kann es ja nicht verboten sein diese zum Andrehen des elektrischen Stromes zu verwenden. Was natürlich wieder nicht die Zustimmung aller Religionsgelehrten fand.

Wie die Geschichte letztlich ausgegangen ist, weiss ich nicht, Wahrscheinlich streiten sie noch heute, aber die ganze Sache ist bezeichnend für die Situation.......
Hoffentlich kommen trotzdem alle in den Himmel

Re: Manche Traditionen aus biblischer Zeit sind ja heute an Lächerlichkeit kaum zu überbieten!

Mir fehlt etwas der Humor, eine Teilkastration als "lächerlich" zu bezeichnen.

Würde es nach mir gehen, was es nicht tut, wir würden Mohelim und Sünnetci auf frischer Tat polizeilich dingfest machen und die Polizei hätte die Freigabe, diese Leute standrechtlich zu erschießen.

Soviel zur "Integration" religiöser Praktiken in Deutschland. Wie Judentum und Islam damit fertig werden, ist deren inneres Problem. Unser Recht kann nur den Rahmen setzen, nur: Das MUSS es auch und der Staat MUSS diesen Rahmen endlich umsetzen!

Ich will nicht noch einmal erleben müssen, wie Sektierer und religiöse Spinner die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland in Frage stellen und uns Bürgern deutlich vor Augen führen, daß die Bundesrepublik Deutschland ein Kasperltheater ist und als souveräner Staat gar nicht existiert.

Jahwe ist ein Sadist.

Q.E.D.

 
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