Caritas: Situation in Votivkirche spitzt sich zu

18.01.2013 | 16:24 |   (DiePresse.com)

Präsident und Direktor besuchten die Flüchtlinge. Sie sind besorgt um deren Gesundheitszustand. Die Flüchtlinge seien extrem entkräftet.

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Die Lage der Flüchtlinge in der Votivkirche spitzt sich laut Caritas zu. Das ist das Resümee nach einem Besuch von Präsident Franz Küberl und des Wiener Direktors Michael Landau am Freitag. Beide zeigten sich laut "Kathpress" vor allem besorgt über den Gesundheitszustand der Hungerstreikenden. Landau berichtete, die Flüchtlinge hätten bereits viel an Gewicht verloren und seien extrem entkräftet.

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Die Zahl an Infektionen nehme zu und immer mehr müssten auch in Spitalsbehandlung gebracht werden. Die aktuelle Kälteperiode bereite große Sorgen, meinte Landau: "Die Situation spitzt sich zu." Der Wiener Caritasdirektor kritisierte, dass die zuständigen Politiker im Bundeskanzleramt und im Innenministerium nur wenige hundert Meter entfernt "in ihren warmen Stuben sitzen, wegschauen und mit der Not der Menschen in der Votivkirche spielen".

Hungerstreik abbrechen

Gerade auch in einem Wahljahr brauche es vernünftige mitmenschliche Lösungen, sagte Caritaspräsident Küberl. Angesichts der großen Herausforderungen, die Österreich in der Vergangenheit bei der Flüchtlingsaufnahme bewältigt habe, sei die Situation in der Votivkirche alles andere als unlösbar. Gemeinsam mit Landau versuchte Küberl die Flüchtlingen zu überzeugen, den Hungerstreik zu beenden und in vorbereitete warme Quartiere zu übersiedeln.

Landau bekräftigte einmal mehr die Caritas-Forderugnen nach raschen, fairen und qualitätsvollen Asylverfahren, menschenwürdigen Unterkünften und Arbeitsmöglichkeiten für Asylwerber.

Schönborn und Strache im Clinch

Kardinal Christoph Schönborn hat am Freitag den Umgang mit den Asyl-Aktivisten in der Wiener Votivkirche verteidigt: "Wir stehen auf dem Boden der österreichischen Gesetze und machen das auch den Flüchtlingen klar", reagierte er in seiner Kolumne in der Gratis-Zeitung "Heute" auf Angriffe von FPÖ-Politikern, die der Erzdiözese vorgeworfen hatten, Asylmissbrauch zu unterstützen. Die Flüchtlinge seien "keine Verbrecher", so Schönborn. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strach konterte in einer Aussendung: Er wirft dem Karindal aufgrund der Unterstützung der Flüchtlinge in der Votivkirche einen "Angriff auf die Grundsäulen unseres westlich-demokratischen Staates" vor (>> Mehr dazu).

 

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94 Kommentare
 
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Das Schicksal der Echtes Asyl ?

Der russische Regierungsgegner und highly educated Raketeningenieur Alexander Dolmatow fühlte sich in Moskau nicht mehr sicher - und floh in die Niederlande. Doch sein Asylantrag wurde dort abgelehnt: Daraufhin hat sich Dolmatow in der Nacht zu Donnerstag in einem Flüchtlingsheim in Amsterdam selbst getötet.Haben sie nicht verstanden, dass ihm in Russland eine lange Freiheitsstrafe drohte?Dolmatow war bei der Protestaktion gegen die Amtseinführung von Präsident Wladimir Putin im Mai vergangenen Jahres vorübergehend in Russland festgenommen worden.Der Prozess gegen 18 Oppositionelle soll im kommenden März beginnen. Dolmatow gehörte der Bewegung "Anderes Russland" an.

Re: Das Schicksal der Echtes Asyl ?

Und wovon kommt es, dass echte Asylanten abgewiesen werden?

Weil es so viele Schwindler gibt dass die Behörden viel strenger Prüfen müssen als es sonst nötig wäre.

kardinäle haben`s halt auch nicht leicht :

vielleicht besteht wieder mal angst vor anschlägen auf das bischofspalais?
innitzer damals unter druck von rechts-rechts --
schönborn heute unter druck von links-links ??

Mit Terroristen wird nicht verhandelt.

Das verstehen sie sogar in Algerien.

Votivkirche

Die Zeit ist reif, ein friedlicher Protestmarsch gegen die Scheinasylanten und deren Helfern. Erheben wir uns und lassen auch wir unsere Stimmen hören.

Re: Votivkirche

Passt! Wo, wann? Ich bin dabei!

Bevor man die Österreicher auf die Straße bringt...


....muß man per Gesetz Bier und Schnitzel verbieten.

Re: Bevor man die Österreicher auf die Straße bringt...

Wie recht sie doch haben, es gibt einige Gründe, (z.B. Korruption in ungeahntem Ausmaß, Ungerechtigkeiten in vielen Bereichen, Lügen der Politiker etc.) warum die Österreicher auf die Straßen gehen sollten, aber die Menschen sind unheimlich lethargisch und lassen sich allzu viel gefallen.

Denken wir mal positiv...

das Beste was uns jetzt passieren kann ist, das überhaupt nichts passiert.

Keine Berichterstattung.
Keine Gespräche über die Erpressung. Gar nichts.

Am besten wäre es vielleicht, wir würden nicht mal mehr daran denken. (Auch wenn Österreich von diesem "Kardinal" und der ach so tollen Caritas auf der ganzen Welt mehr als nur der Lächerlichkeit preis gegeben wurde.)

Die Fronten sind geklärt.
Die Innenministerin hat mehr als deutlich gesagt was geht und was nicht. Punkt.

Irgendwann - früher oder später - ist dieses Kaspertheater sowieso beendet. Spätestens bei den Wahlen. (Schade das es noch so lange dauert...)

Mit Erpressern darf man nicht verhandeln. Und auch wenn es noch ein paar Wochen dauert - - - irgendwann wird vielleicht auch dieser Oberhirte aus seinen rosaroten Träumen erwachen und vielleicht fällt ihm dann ja wieder ein, wozu er eigentlich da ist.

Warten wir's einfach ab.

Re: Denken wir mal positiv...

ganz einfach abschieben und aus

Herr Schönborn...


.... Jesus hat die Pharisäer aus dem Tempel geworfen.

Und Sie?

Re: Herr Schönborn...

.....das waren die händler (solche, wie jene, die noch im mittelalter die federn des hl. geistes an die gläubigen verkauften --günstig natürlich )..............

SOS-Mitmensch und Co

dürfen sich freuen, der ORF "gedenkt" in einem großen Bericht des Lichtermeers vor 20 Jahren und der Gründung dieses Gutmenschen-Vereins. Dass die Besetzung der Votivkirche durch linke Aktivisten und renitente Asylwerber rechtswidrig war und noch immer ist, das findet sich in diesem Bericht nicht. Der Rotfunk wird somit zum Bannerträger für linkes Gutmenschentum und zeigt damit deutlich, auf wessen Seite er steht. Das ist jedoch zu hinterfragen, denn ein öffentlich rechtliches Medium darf nicht politisch instrumentalisiert werden. Doch das kümmert weder den Rotfunk noch die politisch "linke Reichshälfte".

Re: SOS-Mitmensch und Co

vermutlich haben Sie recht und ich ärgere mich im Nachhinein, dass ich damals auch am Heldenplatz dabei war.

Re: Re: SOS-Mitmensch und Co

Ich würde mich deswegen nicht ärgern (ich war auch dabei). Weil damals hat SOS-Mitmensch noch wirklich die Menschlichkeit vertreten. Und nicht, wie heute, die unbeschränkte Wirtschaftsmigration für jeden der es will.

Re: SOS-Mitmensch und Co

Früher war ich begeisterte Ö1 -Hörerin.
Nun ist Ö1 zu einem reinen Migranten-Asylanten-Gutmenschen-Propagandasender verkommen, einfach nicht mehr auszuhalten-
Wann immer man aufdreht.es läuft in irgeneiner Form das seöbe Thema-
Daher dreh ich Ö1gar nicht mehr auf .

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Die österreichische Caritas

Die beste und kostenlose PR Agentur für die Schlepperorganisationen !!!!!!

Auf Kosten der österreichischen Steuerzahler/innen.

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Votivkirche gehört schnellstens geräumt

Unsere Oberhirten hätten die Aufgabe, Caritas und Kirchen -auch die Votivkirche- nicht als politische Plattformen (für die Unruhestifter der -meist kirchenfeindlichen- linksradikalen Ecke) benützen zu lassen, sondern klar und deutlich zu machen, dass Kirchen in erster Linie für ihre Schäfchen zum Beten da sind und nicht für politische Umtriebe der heulenden Wölfe. Tun sie aber nicht, zum Leidwesen vieler Christen in Österreich.

Heutzutage ist es manchmal leichter, Unrecht zu verteidigen als sich gegen linken Terror zu stellen. Es fehlte der Mut und nun war es doch nur mehr eine Frage der Zeit und ist doch wirklich nicht verwunderlich, dass nun die rechte politische Ecke die Gunst der Stunde nützt.

Nur Mut lieber Oberhirte, lasst die Votivkirche endlich räumen bevor es zu Eskalationen kommt! Eine politisch-korrekte Begründung "Infektionsgefahr" bietet sich an ...

(Die Bemerkung sei erlaubt: Ein gscheiter Oberhirte hätte keine Besetzungen zugelassen)

die caritas

soll sich bei den anarchos bedanken die sie dorthin gekarrt haben jeder dort hatte die gelegenheit selbst die kirche zu verlassen. mir tut kein einziger dort leid....leid tun mir die menschen die dort gerne eine messe besuchen würden....und vor allem reichts langsam mit dieser staatserpressung

Re: die caritas

Allein die Tatsache dass die Kirche nur mehr zu den Messen geöffnet ist sollte einem doch zu denken geben...

Sozialkatholizismus statt katholisch?


Ich habe kürzlich mit einem Mitarbeiter einer kirchl. Pflegeeinrichtung gesprochen, in dessen Betreuungseinrichtung eine "Flüchtlingsfamilie" einquartiert wurde.
Die Kinder bekamen sofort Handys, die er für seine Kinder nicht kaufen konnte. Dabei stand diese Person nicht am unteren Ende der Lohnskala.
Hier wird den "Flüchtlingen" ein Standard vorgegaukelt, der Überfluss und Konsumationszwang vermittelt und mit Katholizismus nichts mehr zu tun hat.

Wann demonstieren die aus der Votivkirche ausgesperrten und die Kirche finanzierenden Katholiken Wiens?

Oder sind die Wiener Katholiken schon so weichgespült, daß ihnen sogar die Entweihung eines Gotteshauses egal ist?
Die bisherige Reaktion der Katholiken deutet darauf hin, daß die österr. kath. Kirche im Sterben liegt.

Was von ihr übrig ist, ist ein ungeheures Vermögen, ein überdimensionierter Apparat, ein auf Steuerzahlerkosten gut lebendes "Helferbiotop" mit tausenden Mitarbeitern in der Sozialindustrie.
Es stellt sich die Frage, ob das Vermögen dieser Kirche nicht besser der Allgemeinheit zur Abdeckung von Staatsschulden zur Verfügung gestellt werden soll?

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Meine Theorie

Hätte die rote Integrationsstadträtin Frauenberger den Revoluzzern gleich am Beginn die "Wien Charta" in die Hand gedrückt, wäre es nie zum "Widcampen im S.F. Park" und zur Bestzung der Votivkirche gekommen.

Sie hätten sich still und artig nach Traiskirchen zurückgezogen.

Landau fordert Arbeitsplaetze, raschere Asylverfahren,etc...

Wann war Landau das letzte Mal in Wien in der "Gruft"-eine Notschlafstelle fuer Obdachlose in Wien, als Erklaerung fuer die, denen dieser Begriff nichts sagt-und forderte fuer diese Leute Arbeitsmoeglichkeiten oder bessere Unterkunft?
Falls er das gemacht haben sollte, so war zumindest medial nichts darueber zu sehen oder zu lesen.
Dort wird aus Stolz und Anstand still gelitten, verschaemt um Hilfe gebeten und oft einsam gestorben.
Dort bedarf es eines "Lobbyings" seitens der Caritas bzw. der Medien!
Es ist eine Schande, das Augenmerk auf diese kleine Gruppe zu fokusieren-auch gegenueber vielen uebrigen Asylwerbern, die sich darum bemuehen, sich hier zu integrieren und auf legalem Weg die Aufenthaltsbewilligung zu erlangen und letztendlich oft, sicher nicht immer, eine Bereicherung fuer unser Land darstellen.

"Wir stehen auf dem Boden der österreichischen Gesetze und machen das auch den Flüchtlingen klar",

ha ha ha
.... also entweder er veräppelt sich selber (...), er hat noch nicht ganz gecheckt das die Staatserpresser der deutschen Sprache nicht mächtig sind oder er kennt schlichtweg die österreichischen Gesetze nicht!

Wer ist dieser Schönborn eigentlich, dass er sich so benehmen darf????

 
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