Mögliche Nachfolger: Papstanwärter von Schönborn bis Scola


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Es ist kein üblicher Urnengang: Bei dieser Wahl gibt es keine offiziellen Kandidaten, keinen Wahlkampf, keine offiziellen Unterstützungskomitees, weder Wahlversprechen noch Wahlgeschenke. Vermutlich ist es gerade diese undurchsichtige Situation bei der Papstwahl, die die Gerüchteküche um mögliche Nachfolger befeuert. Und sogar in den Wettbüros zu Buche schlägt: Laut britischen Buchmachern haben außereuropäische Kandidaten dieses Mal gute Chancen.

Ein Papst, der nicht aus Europa stammt: Nicht nur in den Wettbüros ist zu hören, dass die Zeit reif ist für einen Kandidaten, der nicht aus der Alten Welt kommt. Vor allem Lateinamerika kommt dabei immer wieder zur Sprache, schließlich leben dort 42 Prozent der weltweit 1,2 Milliarden Katholiken.

Im Folgenden einige mögliche Nachfolger für das Papstamt.

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31 Kommentare
 
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Unser mehr als ellbogenwarmer Schönborn wird es nicht werden...

es wird ein Italiener - von Mafias Gnaden...

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Der Mailänder Erzbischofs Angelo Scola wird es werden


denn die Mafia, Ndangetta und Cosa Nostra sind mittlerweile in der Lage auch größere "entities" in ihrem Sinne zu steuern. Sie haben einfach die Kraft.
Nicht nur weltweit Wirtschaft, staatliche Politik und Verwaltungen zu dirigieren sondern kontrolliert mittlerweile über ihre gewaltige Finanzkraft auch die Kirche (nicht nur) Italiens

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Papabile oder Papamobile? Flagge zeigen oder Fahne im Wind?

Was die Kirche benötigt, ist jemand, der die Menschenfreundlichkeit, die Freude und den Frieden Gottes in sich trägt und dies ausstrahlt. Insofern ist die Diskussion, ob es für einen außereuropäischen Papst endlich Zeit ist, eine ziemlich unsinnige Banalisierung.

Neben den geistlichen und theologischen Grunderfordernissen sind für einen Papst (der sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einem Reisepapst entwickelt hat) auch dessen rhetorischen und menschengewinnenden Fähigkeiten von Wichtigkeit. Da kann man sich zwar einiges einstudieren, aber abgenommen wird es einem meist nur, wenn er das selbst lebt und in sich trägt, was er ausstrahlen und weitergeben soll.

Ein angepasster Medienpapst, der der "Lebenswirklichkeit" entspricht, mag zwar auch viel medialen Zuspruch ernten, aber dazu bedarf es keines Kirchenvertreters, dazu genügen Politpopulisten bzw. all die Personen aus jenen Bereichen, deren oberstes Kriterium "Quote" ist.

Es genügt auch nicht, sich einer "Lebenswirklichkeit" anzupassen und damit im Grunde nur wie eine Statistikbehörde das zu beschreiben, was vorhanden und dann sich wie ein Populist auf dem Mainstream treiben zu lassen.

Kirche hat Leben zu beeinflussen bzw. die geistlich beeinflußte Alternative aufzuzeigen. Sie hat darzulegen, weshalb ihre Botschaft zur Fülle des Lebens führt und daher "nachhaltig" ist und eben nicht von der Art "Quickie" ist, der "Alle in Allem" rasch befriedigt. Fairness bedarf der Solidarität. Wachstum des Sich-Öffnens.

Re: Papabile oder Papamobile? Flagge zeigen oder Fahne im Wind?

@jerome

... sehr gut und umfassend dargestellt und bedarf eigentlich keines weiteren zustimmenden Kommentares. Gefällt mir, "jerome"

Der Schärdinger

Hat nicht die ÖVP Fekter für die Papstwahl schon vorgeschlagen. Wegen der Frauenquote,
die brauchen einen Fachmann, hier eben Fachfrau für ihr Imperium.

Ich hoffe es wird der Schwarze.

Die westliche Welt braucht einen starken Gegenpol gegen die derzeitige Islamisierung. Einem schwarzen Papst traue ich da durchaus zu härter zu sein, weil man ihm ja auch nicht so schnell Rassismus vorwerfen kann.

Re: Ich hoffe es wird der Schwarze.

danke - ich würds einmal probieren - zurücklegen kann mans ja auch wieder.

Kardinal Schönborn als Papst!

Da läßt sich absehen, dass die vielen Refugees, die sich in Italien aufhalten, den Peterdom besetzen und so lang hungerstreikend sitzenbleiben, bis der Petersdom eine Moschee ist wie einst die Hagia Sophia. Eine Kuppel hat er ja schon.

Sehnsucht nach Insel

Ich hoffe sehr, dass weder ein Oesterreicher noch Deutscher zum Papst wird - zugunsten von allen Betroffenen. Es waere ziemlich unangenehm, als Schwuler auf der Exklave der vatikanischen Sklaven, statt Insel der adligen Seligen, zu leben.

Re: Sehnsucht nach Insel

Sollte Schönbörn wirklich schwul sein, wie sie es andeuten, dann kann es uns doch egal sein, oder? Die Tatsache, dass er ein Weichei ist, wie er bei der Votivkirchenbesetzung unter Beweis gestellt hat, sollte da eher zu denken geben.

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votivkirche - schier unlösbares problem

schönborn = garant für weltweite willkürliche kirchenbesetzungen?

Re: votivkirche - schier unlösbares problem

Nein, aber Garant dafür, daß die christliche Idee der Caritas weitergetragen wird als bis zum nächsten FPÖ-Parteilokal.

Re: Re: votivkirche - schier unlösbares problem

Und Sie glauben wirklich, dass sich diese und ähnliche Refugees von dieser "christlichen Idee der Caritas" beeindrucken lassen? Die Geschichte hat erwiesen, dass diese Art "Caritas" von diesen als Schwäche der Christen betrachtet und verachtet wird.

Re: Re: votivkirche - schier unlösbares problem

Und Sie glauben wirklich, dass sich diese und ähnliche Refugees von dieser "christlichen Idee der Caritas" beeindrucken lassen? Die Geschichte hat erwiesen, dass diese Art "Caritas" von diesen als Schwäche der Christen betrachtet und verachtet wird.

Re: Re: votivkirche - schier unlösbares problem

Und Sie glauben wirklich, dass sich diese und ähnliche Refugees von dieser "christlichen Idee der Caritas" beeindrucken lassen? Die Geschichte hat erwiesen, dass diese Art "Caritas" von diesen als Schwäche der Christen betrachtet und verachtet wird.

Re: Re: Re: votivkirche - schier unlösbares problem

Aber das Wesen der Caritas ist, daß nicht zur Frage steht, wie dankbar oder nett der Empfangende reagiert.
Es geht hier nicht darum, Bedingungen zu stellen, sondern zu geben. Das kann man mögen oder nicht (die FPÖ etwa mag es nicht); christlich ist es dennoch und darauf sollte es jemandem, der die Papstfrage diskutiert, ja auch ein bisschen ankommen.

Kurz: wenn Kardinal Schönborn diesen Weg geht, dann geht er einen christlichen Weg.

Nur indirekt damit zu tun habend, aber dennoch nicht ganz zu vergessen: Die derzeitigen Gäste der Votivkirche werden vielleicht tatsächlich von links und rechts instrumentalisiert, und der Kardinal (mitsamt Caritas) scheint mir hier besonders diplomatisch und respektvoll gehandelt zu haben, als er beides kritisierte und sich um das einfache Wohl der Leute in der Kirche sorgte.

Re: Re: Re: Re: votivkirche - schier unlösbares problem

Der Caritas steht es überhaupt nicht zu, irgendeine Handlung oder Aktion von Scheinasylanten zu flankieren und irgendwelche "Gäste" in der Votivkirche zu "beherbergen". Sie stellt keine staatlich legitimierte Teilgewalt dar, sondern eine auf Steurzahlerkosten betriebene Maschinerie, deren raison d´être auf die Rekrutierung eines diffusen Heers an Schutzbefohlenen heruntergefahren wurde, um unser Land im vorauseilenden NGO Gehorsam zu destabilisieren. Kardinal Schönborn, treten Sie zurück!

Re: Re: Re: Re: Re: votivkirche - schier unlösbares problem

Ich sprach von Caritas als Gebot der christlichen Nächstenliebe, nicht von einer Organisation. Caritas ist Latein und den Rest kann man googlen.

Wenn Sie mit diesen Begriffen oder den dahinterliegenden Konzepten nichts anfangen können, warum kümmert es Sie überhaupt, wer Kardinal ist?

Re: Re: votivkirche - schier unlösbares problem

Und Sie glauben wirklich, dass sich diese und ähnliche Refugees von dieser "christlichen Idee der Caritas" beeindrucken lassen? Die Geschichte hat erwiesen, dass diese Art "Caritas" von diesen als Schwäche der Christen betrachtet und verachtet wird.

Gibt es mehrere ernstzunehmende Kandidaten unter 60?


Re: Gibt es mehrere ernstzunehmende Kandidaten unter 60?

Homer J.!!!

Ach so, ernstzunehmend :-(

Christoph Schönborn, wurde schon bei der letzten Papstwahl 2005 als möglicher Anwärter auf das Amt gehandelt.

..das ist ausgeschlossen, da in rom schönborn aufgrund des niedergangs der heimischen kriche nicht gut angeschrieben ist! immerhin hat ihm ja diese erlauchte zeitung ausgerichtet, dass in 120 jahren in österreich die kirche keine mitglieder mehr haben wird.

der klerus hat also alle arbeit geleistet. der islam wird auch hier beherrschend sein!

Der schlüpfrige Kardinal Schönborn als Papst

wäre ein katastrophales Signal der katholischen Kirche

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"The law of the universe is love!"

. . . realistisch wäre, den jungen Luis Antonio Tagle von den Philippinen, wo Gott wohnt and god calls home, zu betrauen!

Darf Ratzinger eigentlich auch wieder mitwählen?

Wird man nach dem Rücktritt wieder zum Kardinal? Darf er beim Konklave teilnehmen? Könnte er gar zum 2. Mal Papst werden?

Re: Darf Ratzinger eigentlich auch wieder mitwählen?

Wie jeder männliche Katholik könnte er theoretisch gewählt werden. In der Praxis kaum vorstellbar, - warum sollte nach seinem Rücktritt das Amt annehmen.

 
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