Eurasisch-jüdischer Kongress: Meinl neuer Präsident

Der Eurasisch-jüdische Kongress ist Teil des Jüdischen Weltkongresses. Ziel sind Vernetzung der jüdischen Gemeinden und Kampf gegen Antisemitismus.

Banker Meinl chairman of Austria´s closely-held Meinl Bank talks during an interview in Vienna
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Banker Meinl chairman of Austria´s closely-held Meinl Bank talks during an interview in Vienna
Julius Meinl auf einem Archivbild – (c) REUTERS (STRINGER/AUSTRIA)

Der Eurasisch-jüdische Kongress (Euro-Asian Jewish Congress/EAJC) hat einen neuen Präsidenten. Die Delegierten wählten am Montag in Jerusalem den 54-jährigen österreichischen Banker Julius Meinl zum neuen EAJC-Präsidenten. Der Kampf gegen Antisemitismus sei eine seiner Prioritäten, erklärte Meinl laut Aussendung vom Montag.

Der EAJC ist Teilorganisation des Jüdischen Weltkongresses (World Jewish Congress/WJC) und vereint unter seinem Dach die jüdischen Gemeinden von über 20 Staaten in Osteuropa und Asien. Ziele des EAJC seien die Vernetzung der jüdischen Gemeinden und Organisationen weltweit, die Unterstützung Israels, der interreligiöse Dialog, die Förderung von Toleranz und der Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.

Der WJC wurde 1936 zur Mobilisierung der Weltöffentlichkeit gegen Nazi-Terror und Antisemitismus gegründet und repräsentiert inzwischen nach eigenen Angaben jüdische Gemeinden und Organisationen in fast 100 Ländern.

(APA)

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