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Neunjährige muss abtreiben: Beteiligte exkommuniziert

06.03.2009 | 10:25 |   (DiePresse.com)

Das Mädchen war von ihrem Stiefvater mit Zwillingen schwanger - eine Gefahr für ihren Körper. Brasiliens Kirche hat die Ärzte und die Mutter für exkommuniziert erklärt.

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Die brasilianische katholische Kirche bleibt in ihrer Opposition zur Abtreibung hart: Nachdem eine Neunjährige, die von ihrem Stiefvater mit Zwillingen schwanger war, abgetrieben hat, hat der zuständige Erzbischof von Olinda und Recife, Dom Jose Cardoso Sobrinho, alle Beteiligten nach dem Kirchenrecht für exkommuniziert erklärt. Dies gelte für die Ärzte, die Mutter der Neunjährigen und das medizinische Personal, nicht aber für das Mädchen selbst.

Für die Kirche ist es ein klarer Fall: Das neunjährige Mädchen sei durch ein Verbrechen geschwängert worden, hielt Erzbischof Sobrinho fest. Trotzdem verurteile die Kirche jede Abtreibung und werde das auch weiterhin tun. "Das Gesetz Gottes steht über allen menschlichen Gesetzen", erklärte der Erzbischof in einem Interview mit dem Fernsehsender Globo. Die Abtreibung sei nach dem Kirchenrecht ein schlimmeres Vergehen als die Pädophilie des Vaters, so Sobrinho zur Zeitung "Cruzeiro do Sul". Die Beteiligten hätten sich "latae sententiae", also automatisch, exkommuniziert. Auf die minderjährige Mutter treffe das aber nicht zu.

Abtreibungen nur in Ausnahmen möglich

Brasiliens Gesundheitsminister Jose Gomes Temporao reagierte empört: Er sei schockiert über das, was dem Mädchen geschehen sei, und über die Position des Erzbischofs.

Abtreibungen sind in Brasilien illegal. Ausnahmen sind möglich, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist, das Kind keine Überlebenschance hat oder die Mutter Opfer einer Vergewaltigung war und die Schwangerschaft noch nicht die 20. Woche überschritten hat.

Der Theologieprofessor Joao Batistiole sagte zu der Diskussion: "Die Haltung von Erzbischof Cardoso Sobrinho ist hart und schwer zu verstehen. Die Kirche verliert damit ein wenig von ihrer Glaubwürdigkeit bei den Gläubigen." Brasilien ist das Land mit der weltweit größten katholischen Gemeinde.

Mutter wollte nicht mit Erzbischof reden

Nach Berichten brasilianischer Zeitungen war die Haltung zur Abtreibung innerhalb der Familie unterschiedlich. Das neunjährige Mädchen wollte die Zwillinge behalten und sie gemeinsam mit der 14-jährigen Schwester aufziehen, berichtete die Rechtsanwältin der Erzdiözese Olinda und Recife. Auch der leibliche Vater des Mädchens, Erivaldo Francisco dos Santos, war der Meinung, dass die Zwillinge zur Welt kommen sollten.

Erzbischof Cardoso Sobrinho hatte die Eltern noch am Tag vor der Abtreibung besucht und sie eingeladen, für das Lebensrecht der Zwillinge einzutreten. Die Mutter des Mädchens wollte aber mit dem Erzbischof nicht reden. Die Kirche drohte der Mutter darauf mit einer Strafanzeige wegen Mordes.

"Trägerin einer Risiko-Schwangerschaft"

Die Mutter hatte das Mädchen am 25. Februar wegen heftiger Bauchkrämpfe in das Krankenhaus Sao Jose in Recife gebracht. Von dort wurde die Neunjährige in das "Instituto Materno-Infantil Fernando Figueira" transferiert, wo die Ärzte die Zwillings-Schwangerschaft in der 15. Woche feststellten. Die Ärzte veranlassten die Überführung in das Gesundheitszentrum Amaury de Medeiros der Universität des Teilstaates Pernambuco, wo am Mittwoch die Abtreibung durchgeführt wurde.

Der ärztliche Direktor der Geburtsabteilung, Sergio Cabral, verwies darauf, dass die Abtreibung durch das brasilianische Gesetz gerechtfertigt sei: Demnach ist der Eingriff nach einer Vergewaltigung oder bei Todesgefahr für die Mutter möglich. Beides habe bei der Neunjährigen zugetroffen, die nur 1,33 Meter groß ist und 36 Kilo wiegt und daher "Trägerin einer Risiko-Schwangerschaft" war. Die Neunjährige habe den Eingriff soweit körperlich gut überstanden, sagte Cabral.

Der Stiefvater des Mädchens, der 23-jährige Jose da Silva, hat gestanden, das Kind seit Jahren vergewaltigt zu haben. Er sitzt seit vergangener Woche in Haft. Den Behörden zufolge hat er das Mädchen seit seinem sechsten Lebensjahr sexuell missbraucht.

Ähnlicher Fall im Süden Brasiliens

Im Süden Brasiliens wurde unterdessen ein ähnlicher Fall bekannt. Ein elf Jahre altes Mädchen sei nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung durch seinen Stiefvater im siebenten Monat schwanger, berichtete die Zeitung "O Globo". Das Kind liege in einem Krankenhaus für Hochrisikoschwangerschaften. Der Stiefvater sitze im Gefängnis.

(Ag./Red.)

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169 Kommentare
 
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Gast: MiniM
15.05.2011 15:08
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Irre

Genau, weil es ja so viel schlimmer ist, einen Kind das Leben zu retten, als eines zu vergewaltigen!!!
Haben die sie noch alle???
Und wenn die Kleine samt Kinder ex gegangen wären, was wäre dann gewesen??
Das wäre Mord gewesen, kein wunder, dass ich Atheist bin, bei solche aktionen hat man ja gar keine andere wahl!!!

Gast: Lukas
30.05.2009 22:23
0 0

Das wahre Gesicht der katholischen Kirche

Die katholische Kirche kennt nur Gesetz. Sie kennt kein Mitleid, keine Herzlichkeit und keine menschliche Wärme wenn es um Ihr Gesetz geht geht sie über Leichen.
Das ganze katholische System besiert auf Angst vor Sünde und auf Macht die Menschen in dieser Angst zu manipulieren. Diese Geschichte zeigt als ein schreckliches Symptom nur die Wahrheit über die katholische Kriche und ihr Glaubenssystem. Es ist herzlos, kalt, voller Angst und Unfreiheit. Fern von Liebe, Mitgefühl, Annahme und Menschlichkeit. Daran hat sich im Kern nie etwas geändert.

Gast: Schock
08.03.2009 23:25
0 0

Echt ! Hammer von Der Katolischen Kirche.!!!

Mir fehlen die Worte Ich Kann einfach nicht Glauben
was Für ein Irer der Chef Priester dort ist.
Ich Kann nur hoffen das Nicht alle Katholiken so denken
Ich weis warum ich es Meide in die Kirche zu Gehen.
Ich Glaube an Gott. Aber Braucht man eine Kirche die einen Haufen Geld Kostet um zu Glauben...?? dankt mal darüber nach.
ECHT Hammer..

Gast: Beobachter
07.03.2009 15:56
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In Brasilien und im Islam

Ist ein 9-jaehriges Maedchen durchaus Mutterfaehig. Schliesslich hat Herr M pbuh zwar seine Aischa mit 6 geehelicht, aber mit dem Beischlaf bis zum 9. Lebensjahr gewartet. Und in Brazilien geben jaehrlich natuerlich tausende 9-jaehrige einem gesunden Kind das Leben. Dieser polemische Artikel, basierend auf Austro-vorstellungen, wo ein 30 jaehriger noch gerne Student, und ein paar Jahre spaeter sofort Bundeskanzler (ohne Abschluss) werden kann, versteht natuerlich von Fruhreife gar nix.

Antworten Gast: Franz aus Brasilien
23.03.2009 23:13
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Re: In Brasilien und im Islam

Beobachter! Du hast von beobachten keine Ahnung!
Wie kannst du behaupten das tausende 9 Jährige in Brasilien Kinder bekommen. Nur ein Einfaltknabe kann so etwas behaupten. Wenn Dummheit wehtun möchte so möchtest du den ganzen Tag schreien wie ein Schwein.

Antworten heduda
08.03.2009 17:22
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Re: In Brasilien und im Islam

@beobachter
haben sie schon mal ein neunjährige,oder würden sie?
na sagen sie schon!.
glaub sie gehören zu dieser schakfeh partie.
wenn nicht dann passt ihr gut zusammen.
sie sind ein mieser gedankenverbrecher.

Antworten Wachau
07.03.2009 16:27
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Re: In Brasilien und im Islam

Ich finde es sehr traurig, dass es für dich ok ist, dass ein 9-jähriges Mädchen nach monatelanger Vergewaltigung deines Erwachtens nach dem Islam und Brasilien nach durchaus *mutterfähig* sei, wie Du es benennst. Abgesehen davon, dass es wohl einen erheblichen Unterschied ausmacht, wenn etwas freiwillig geschieht oder durch ein brutales Unrecht geschieht. Wobei ich mir unter freiwilligem Beischlaf mit einer 9-jährigen durchaus etwas rechtswidriges, wo auch immer es stattfindet, vorstelle. Pädophil nennt man das bei uns! Frühreif, das ist ein ganz anderer Schuh!

Stephanos
07.03.2009 15:11
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Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet

Ein kleines Mädchen wird jahrelang vergewaltigt. Wo hatte der Erzbischof da seine Augen? Warum hat sie niemand beschützt?
Der Mann lebt abgehoben, hat ein Herz aus Stein und Null Einfühlungsvermögen. Mit der Einstellung passt er gut zu jenen Moslems, die ein vergewaltigtes Opfer bestrafen oder töten, nicht aber den Täter.
Dass die Kirche der Mutter auch noch droht, ist eine absolute Frechheit.

Antworten Peregrin
09.03.2009 16:28
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Re: Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet

"Ein kleines Mädchen wird jahrelang vergewaltigt. Wo hatte der Erzbischof da seine Augen? Warum hat sie niemand beschützt?"

Diese Frage richtet man sinnvollerweise an die Mutter und nicht an den Erzbischof.

Antworten Antworten Stephanos
10.03.2009 23:42
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Re: Re: Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet

Da haben Sie wiederum Recht. Nur handelt der Bischof dem Kind gegenüber trotzdem nicht im Geiste der Nächstenliebe und von tätigem Verständnis kann keine Rede sein.

Antworten Gast: fragender
07.03.2009 20:07
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Re: Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet

phrase nichts verstanden oder? wieso richtest du?

Antworten Antworten Stephanos
10.03.2009 23:30
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Re: Re: Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet

Wieso? Ich habe ihm nicht mit der Exkommunikation gedroht. Und meine Worte passen zu seinem Verhalten.

Antworten Gast: Heilig heilig
07.03.2009 17:32
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Re: Die Magdalenen-Heime in Irland


sind ein gutes Beispiel dafür, dass genau das bestätigt, was sie beschreiben.

Es ist noch gar nicht lange her, dass das letzte Magdalenen-Heim geschlossen wurde.

Der Film *Die unbarmherzigen Schwestern* sehr empfehlenswert.

Antworten Antworten Peregrin
09.03.2009 16:35
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Re: Re: Die Magdalenen-Heime in Irland

Ach was Film. Seit mehr als 200 Jahren gibt es ein von Aufklaerern und Protestanten hochgeschaetztes ganzes Literaturgenre, das sich mit wohligem Abscheu den angeblichen Zustaenden in katholischen Institutionen widmet, vorzugsweise mit jungen weiblichen Protagonisten. Das entsprechende, seit Jahrzehnten eher im Bereich der B-movies erfolgreiche Filmgenre hat es sogar zu einem eigenen Namen gebracht ("Nunsploitation").

Neu ist nur, dass es sowas in den Mainstream schafft, aber das ist natuerlich auch ein Zeichen der Zeit. Einerseits haben die Leute vor nichts mehr Respekt, andererseits verrohen sie zusehends, und drittens werden sie immer bloeder, sodass sie den alten Quark nun als Faktum fressen.

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Schutzengel überlastet Re: Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet

> Warum hat sie niemand beschützt?

Weil du Hellseher die Polizei nicht angerufen hast :-(

Lies den Artikel aus der Presse, wozu haben sie ihn denn geschrieben!

Antworten Antworten Stephanos
10.03.2009 23:49
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Re: Schutzengel überlastet Re: Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet

Ich habe ihn gelesen, genau. Deswegen empfinde ich die Haltung diese Bischofs dem Kind und allen anderen gegenüber, die ihm geholfen haben, als anmaßend und erbarmungslos.

Gast: xxx
07.03.2009 13:10
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Mariäh und Joseph

Zuviel Gebet kann auch krank machen
und in dieser furchtbaren Dunkelheit, müssen schwangere Kinder, wie Maria einst unter Josef, niederkommen. ,

Lasset die Kinder zu mir kommen -

<<<<aber nicht 9jährige durch Tod einer Risiko-Schwangerschaft>>>>>

Voikoffa!

Gast: Beobachter
07.03.2009 13:01
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MORD BLEIBT MORD, das Motiv ist zweitrangig

Natuerlich ist der Artikel hochpolemisch. Und natuerlich hat der Bischof recht. Die Journaillie ist zu 100% LINKSLINK.

Antworten Gast: Erna
07.03.2009 16:57
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Re: MORD BLEIBT MORD, das Motiv ist zweitrangig


soweit darf es nicht kommen, dass ein 9jähriges kind unter der schwäche erwachsener *christen* zu leiden hat.

der wahre gläubige mit wahrer nächstenliebe würde keine sekunde zögern solchen missbrauchten kindern eine abtreibung zu ermöglichen, auch dann, wenn er mit der ewigen verdammnis zu rechnen hätte.

alles andere ist scheinheilig und verlogen.

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Ferdiagnosen Re: Re: MORD BLEIBT MORD, das Motiv ist zweitrangig

Was für ein Gezeter gibt es, wenn uns die Amerikaner maßregeln!

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Re: MORD BLEIBT MORD, das Motiv ist zweitrangig

bitte schrei wenigstens nicht so rum mit deinem Verurteilen!

Da könnten ja noch andere Verwirrte wie du auf die Idee kommen, daß du ein ganz normaler Katholik bist.

"Mein ist die Rache, spricht der Herr"

J. E.
06.03.2009 19:28
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Bei uns ist es anders

Jährlich werden 30000 gesunde Kinder von gesunden Erwachsenen abgetrieben, mit tödlichen Folgen. Soll die alleinige Berichterstattung über extreme Ausnahmefälle mit unappetitlichen Begleiterscheinungen über die tatsächliche (beinahe tabuisierte) Realität hinwegteuschen oder diese rechtfertigen?

Antworten TheAlien
07.03.2009 08:30
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Lassen wir doch die unsinnige pro/contra Abtreibungs-Diskussion mal weg.

Was ich diesem Artikel entnehme ist schlichtweg, dass nun endgültig die Zeit gekommen ist, wo sich Menschen, die sich aktiv an diesem mittelalterlichen Hokus-Pokus Verein namens "Katholische Kirche" beteiligen, massiven Erklärungsnotstand haben, warum sie dies tun.

Meiner Meinung nach kann es dafür nur zwei Gründe geben:
1, unhinterfragte Übernahme frühkindlicher Indoktrination
2. massive Realitätsverweigerung

So rückständig kann doch heutzutage niemand mehr denken dürfen, der geistig im heutigen, fortgeschrittenen Kapitel der Menschheitsgeschichte angekommen ist, oder?

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schlichtweg Re: Lassen wir doch die unsinnige pro/contra Abtreibungs-Diskussion mal weg.

> Was ich diesem Artikel entnehme ist schlichtweg,

Und DAFÜR, für diese Holzhackerfilosofie soll der PRESSE Artikel schuld sein?

ProKonsul
06.03.2009 19:16
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Nuntius ausweisen!

"Das Gesetz Gottes steht über allen menschlichen Gesetzen."

Das sagt aus, dass diese Menschen genauso wenig in eine von Menschen geschaffene Demokratie gehören, bzw. diese akzeptieren wie irgendwelche fanatischen Moslems, über die derzeit zu Recht hergezogen wird.
Daher bin ich dafür, den Nuntius, der sich unter dem Schutz des Corps Diplomatique versteckt, auszuweisen, und das Konkordat sofort aufzulösen.

"Die Abtreibung sei nach dem Kirchenrecht ein schlimmeres Vergehen als die Pädophilie des Vaters, so Sobrinho zur Zeitung "Cruzeiro do Sul". Ich glaube, über solche Aussagen braucht man keine weiteren Worte verlieren!

Antworten Weitweg
06.03.2009 23:32
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Re: Nuntius ausweisen!

Ziemlich gruselig, diese Meinung!

 
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