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Bischof Küng: „Ein Volk mit Zukunft braucht Kinder“

27.08.2009 | 20:14 |  MARTINA SALOMON (Die Presse)

Familienbischof Küng ist entsetzt über eine Feier zum Abtreibungsklinik-Jubiläum. Er fordert die Trennung von abtreibendem und beratendem Arzt und das Einräumen einer Dreitagefrist zur Vermeidung von Panikreaktionen.

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Der Stein des Anstoßes
Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Wiener Abtreibungsklinik am Wiener Fleischmarkt soll im Wiener Rathaus am kommenden Donnerstag eine Feier stattfinden – im Stadtsenatssitzungssaal. Das empört die römisch-katholische Kirche: Kardinal Christoph Schönborn hat einen Protestbrief an Wiens Bürgermeister Michael Häupl geschrieben und auch veröffentlicht. Schönborn möchte, dass die Veranstaltung abgesagt wird.
„Die Presse“: Sie protestieren gegen eine Wiener Rathausfeier nächste Woche zum 30-Jahr-Jubiläum einer Abtreibungsklinik. Nimmt die Politik das Thema Abtreibung auf die leichte Schulter?

 

Klaus Küng: Ich bin entsetzt, dass der Wiener Bürgermeister diese Idee hat. Das ist wirklich kein Grund zu feiern!

 

Haben Sie mit Bürgermeister Häupl darüber gesprochen?

Küng: Nein, aber ich weiß, dass der Herr Kardinal Christoph Schönborn Kontakt mit ihm aufgenommen hat und auch versucht hat, ihn zu bewegen, davon Abstand zu nehmen. Mir ist aber nicht bekannt, dass eine Reaktion vorliegt.

 

Ist Abtreibung ein Tabu?

Küng: Ich habe seit Jahren den Eindruck, dass es nahezu verboten ist, darüber zu sprechen. Jede Erwähnung ruft fast eine Panikreaktion hervor mit dem Tenor: Die Fristenlösung ist ein Dogma.

 

Wobei Fristenlösung ein relativ verharmlosender Begriff ist, oder?

Küng: Sie haben recht. Ich will Anwalt der Kinder sein. Jedes Kind, das empfangen wurde, ist einmalig, ein – wie Johannes Paul II. einmal gesagt hat – Projekt Gottes. Die Frauen, das zeigt mir auch meine priesterliche und berufliche Erfahrung, werden in einer Notsituation allein gelassen. Jede Abtreibung ist eine Wunde für die betroffene Frau und für die Gesellschaft.

 

Welche Reformen fordern Sie?

Küng: Zunächst einmal jene flankierenden Maßnahmen, die schon Bruno Kreisky versprochen hat: die Trennung von abtreibendem und beratendem Arzt sowie das Einräumen einer Dreitagefrist wie in Deutschland zur Vermeidung von Panikreaktionen. Dringenden Handlungsbedarf gibt es bei der pränatalen Diagnostik. Wenn eine Familie erfährt, dass Verdacht auf Missbildung beim ungeborenen Kind besteht, dann gerät sie in eine dramatische Entscheidungssituation. In Österreich ist Abtreibung im Falle des bloßen Verdachtes bis zum neunten Monat straffrei. Das ist furchtbar.

 

Ist der Druck, ein Kind nicht zu bekommen vielleicht schon höher als der, eines zu bekommen?

Küng: Ja – etwa vom Partner. Das sollte eine Sanktion nach sich ziehen. Bei jungen Mädchen habe ich erlebt, dass Eltern Druck ausüben, oft ist es auch der Arbeitgeber.

 

Aber ein Verbot würde Frauen in die Illegalität drängen.

Küng: Man müsste sich Gedanken machen, wie man das Ja zu Kindern fördern könnte. Mir scheint ein neues Denken nötig: Geld, Wohlstand, Karriere bringen nicht immer die Erfüllung. Jedes Kind ist ein Schatz – natürlich auch für die Gesellschaft. Wir brauchen Persönlichkeiten, die verantwortungsbewusst und fähig zu Solidarität sind. Das lernt man in der Familie mit Kindern. Dazu muss es auch vernünftige Rahmenbedingungen geben. Es geht um Anerkennung der Kindererziehung – im Sinne eines Müttergehaltes, auch wenn ich diesen Begriff nicht schätze.

Wobei es ja Kindergeld und bald ein einkommensabhängiges Karenzgeld gibt. Ist das nicht genug?

Küng: Das geht in die richtige Richtung. Allerdings fehlt mir die gezielte Förderung der Familie mit ihrem stabilen Charakter auf Grundlage der Ehe. Kinder brauchen für das Reifen ihrer Persönlichkeit Mutter und Vater. Das liegt auch im größten Interesse des Staates. Natürlich darf man dabei nicht auf die Not der Alleinerzieher vergessen.

 

Die FPÖ will, dass Familienleistungen für Einheimische reserviert sein sollen. Was halten Sie davon?

Küng: Jedem hier Lebenden steht die entsprechende Förderung zu, ohne auf die Herkunft zu achten. Gleichzeitig halte ich es für unbedingt notwendig, dass wir Österreicher und Europäer umdenken und uns bewusst machen: Ein Volk mit Zukunft braucht Kinder.

 

Besteht die Gefahr, dass die christlich geprägte Kultur ausstirbt?

Küng: Es kommt zu einem massiven Umbau, besonders in großen Städten. Da müssen wir schon überlegen: Wollen wir das, welche Konflikte kommen da auf uns zu?

 

Im Islam ist die Trennung von Staat und Kirche im Gegensatz zu unserem System nicht aufgehoben. Wie gefährlich ist das?

Küng: Das ist in der Tat eine Gefahr. Auch wir Österreicher hatten in früheren Zeiten ein Staatskirchentum mit manchen Gefahren. Wir mussten durch schmerzhafte Erfahrung den Weg zur Freiheit der Religion und zur Regelung der Beziehungen zwischen Kirche und Staat finden. Im Islam scheint mir diesbezüglich noch ein gutes Stück Entwicklung anzustehen.

 

Es gibt heftige Diskussionen darüber, dass die westliche Welt ihren eigenen, katholischen Traditionen gleichgültig gegenübersteht und eine falsch verstandene Toleranz jenen gegenüber aufbringt, die unsere Werte untergraben wollen.

Küng: Einerseits erfüllt mich täglich die Schwäche des Christseins in unseren Wohlstandsländern mit Sorge. Andererseits gilt meines Erachtens für das Thema Toleranz: Sie muss gegenseitig sein, und es muss eine gewisse Garantie geben, dass sie auch dann gewährt wird, wenn sich die Größenverhältnisse der Bevölkerungsanteile ändern.

 

Was sagen Sie dazu, dass der FPÖ-Landeschef den deutschstämmigen Direktor des Jüdischen Museums Hohenems als „Exiljuden aus Amerika“ bezeichnete?

Küng: Das ist eine verbale Entgleisung, die nicht passieren darf.

AUF EINEN BLICK

Bischof Klaus Küng (68) ist ausgebildeter Arzt – ein Beruf, den er auch praktizierte. 1961 schloss er sich dem Opus Dei an, studierte neben Medizin auch Philosophie und Theologie. 1970 begann seine Kirchenkarriere. 1989 wurde er zum Bischof von Feldkirch bestellt. Nach den Turbulenzen in St.Pölten wurde er 2004 zuerst zum Apostolischen Visitator für die Diözese, danach zum Diözesanbischof ernannt.

Jubiläumsfeier im Rathaus:
Das 30-Jahr-Jubiläum des Ambulatoriums „pro woman“ am Wiener Fleischmarkt wird am kommenden Donnerstag im Rathaus gefeiert. Kardinal Schönborn und Bischof Küng protestierten gestern öffentlich dagegen, Schönborn schrieb einen Brief an Bürgermeister Häupl. „Eine Absage des Empfangs ist keine Option“, sagte Stadträtin Sonja Wehsely auf Anfrage.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.08.2009)

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308 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7
Gast: gast
12.09.2009 10:09
0 0

kinderlärm ist zukunfstmusik


Gast: t
03.09.2009 16:27
1 0

Entsetzen

Ich bin auch entsetzt: das Volk braucht dringend Kinder, aber der Küng, der weigert sich einfach!!!

fireone
31.08.2009 19:12
1 0

Meinetwegen

können die ruhig feiern, nichts dagegen. Aber, dass sich der Bürgermeister dabei wichtig macht, ist arg.
Traurig genug, wenn es so etwas gibt. Da muß nicht das Rathaus zum Feiern anbieten.


Fragender
30.08.2009 20:23
2 0

Was sagt der Militärbischof, der Tötungs-Waffen segnet, zur Abtreibung?






.

Antworten Gast: Gast
31.08.2009 17:54
0 2

Re: Was sagt der Militärbischof, der Tötungs-Waffen segnet, zur Abtreibung?

Er sagt, dass man mit einem Hass auf die Kirche leider nichts Positives schafft.
(Ein Nichtkatholik).

Gast: bertl heim
30.08.2009 18:51
0 0

Ein Volk mit Zukunft

braucht vor allem keine zuwanderung

Gast: gast
29.08.2009 18:38
0 0

wir brauchen kinder

da hat der herr küng recht.

Gast: hurka
29.08.2009 12:42
0 3

kinder sind unsere zukunft

kinder und familien sind unsere zukunft. mit der derzeitgen sog. fristenregelung zerstören wir unsere zukunft... dieses problem muss gelöst werden! was wird da im rathaus gefeiert??? danke herr bischof für ihre klaren worte diesbezüglich! spö wird für mich leider unwählbar!

Antworten Kreuzhans
29.08.2009 15:11
0 2

Re: kinder sind unsere zukunft

Dieses Problem ist nichtr lösbar weil unsere rote Politik von kinderfeindlichen Leuten durchsetzt ist.Gegen Dummehit gibt es kein Kraut. Aber die Muslime gleichen das eh aus.

6 0

WIE SOLL EINE KIRCHE GLAUBHAFT SEIN, DIE GEGEN ABTREIBUNG IST UND GLEICHZEITIG GEGEN DIE VERWENDUNG VON KONDOMEN POLITIK MACHT ?





Solange die röm.-kath. Kirche ihre eigenen Probleme nicht verarbeitet

* Verhütung („Kondomverbot“)
* Umgang mit dem Zölibat
* Verhetzung Homosexueller
* Stellung der Frauen im Katholizismus
* immer mehr Spinner in Ämtern (Laun, Fischer, Wagner,…)
* Anbiederung an Fundamentalisten (Piusbrüder)
* …

und keinen Bezug zur Realität der Menschen hat, wird sie immer mehr an Glaubwürdigkeit verlieren.



WIE SOLL EINE KIRCHE GLAUBHAFT SEIN, DIE GEGEN ABTREIBUNG IST UND GLEICHZEITIG GEGEN DIE VERWENDUNG VON KONDOMEN POLITIK MACHT ?



Solange diese Kirche ihre eigenen Probleme nicht verarbeitet, entwickelt sich der Katholizismus immer mehr zum Minderheitenprogramm für Fundamentalisten und Spinner…





Gast: gast01
29.08.2009 11:23
1 5

wEin Abtreibungsfest ist wohl das Letzte, was sich eine Partei ausdenken kan

Wahrscheinlich werden der SPÖ und den Grünen bei den nächsten Wahlen nur ein paar militante Abtreiber übrigbleiben.
Die Muslime, die ja gegen die Abtreibung sind, werden sich auch überlegen müssen, ob sie weiterhin SPÖ wählen und damit Mordfestivitäten unterstützen.

Antworten Gast: Türkin
29.08.2009 11:58
0 6

Re: wEin Abtreibungsfest ist wohl das Letzte, was sich eine Partei ausdenken kan

Ganz stimmt das nicht.
Bei den Muslimen ist Abtreibung keine "Sünde" im Sinne der Christen wenn es vor Ablauf des 3. Monats durchgeführt wird.

Aber klar. Das wiederum ist nicht im Einklang mit: "Wir werden Euch einfach outnumbern...."!

Antworten Antworten Kreuzhans
29.08.2009 15:02
0 3

Re: Re: wEin Abtreibungsfest ist wohl das Letzte, was sich eine Partei ausdenken kan

Die Worte: Abtreibung und Verhütung sind im mulimischen Sprachgebrauch nicht vorhanden. Muslime treiben nicht ab , sondern gebären ihre Kinder. Das unterscheidet sie von den Europäern.

Antworten Antworten Antworten Gast: Türkin
30.08.2009 10:22
1 0

Re: Re: Re: wEin Abtreibungsfest ist wohl das Letzte, was sich eine Partei ausdenken kan

Lesen Sie auch bevor Sie antworten?
Speziell meinen letzten Absatz?

Allein Ihr letzter Satz hat es wirklich in sich!
"Nur Europäer treiben ab. Muslime gebären ihre Kinder".

In einer zivilisierten Welt sollte Abtreibung überhaupt kein Thema sein! Bildung, Aufklärung, Verhütung etc. etc. Wäre Österreich nur halb so gebildet wie sie vorgeben zu sein bräuchte es keine "Abtreibungskliniken" aber dann gäbe es auch keine Linken Paradeparteien die genau DAS fördern. Halbbildung, keine Eigenverantwortung. Alles macht der "Staat" und somit die Politik. Ist das nicht absolut im Sinne des kommunistischen Gedankens?
Alle sind gleich. Gleich Gescheit (oder Blöd). Karl Marx wusste schon was er seinerzeit schrieb (oder kannte nichts anderes).
Alle sind Gleich und ein paar "Eliten (siehe Faymann. hahahaaa)" führen das "Vieh" an der kurzen Leine.

Sie sollten nicht die Muslime beschuldigen Kinder zu bekommen. Sie sollten sich selbst und das von Ihnen erwählte System beschuldigen. Die Menschen die es nutzen (oder oft Schamlos ausnutzen) sind nicht die Schuldigen. Diese Menschen sind einfach nur Menschen und wir neigen dazu den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Und wenn möglich auf dem Weg alles ab zu sahnen das wir bekommen können. Und wieder sind wir bei der Politik. Die leben das doch bis zum Exzess vor! Also die Leuchtenden Beispiele für uns und unsere Kinder. Was erwarten Sie dann vom "gewöhnlichen Volk"? Besser zu sein als deren Vorbilder?

Antworten Antworten Antworten Antworten LIFE DABEI
30.08.2009 14:54
0 0

Re: Re: Re: Re: wEin Abtreibungsfest ist wohl das Letzte, was sich eine Partei ausdenken kan

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen !

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Türkin
30.08.2009 16:20
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: wEin Abtreibungsfest ist wohl das Letzte, was sich eine Partei ausdenken kan

Sorry für die harschen Worte, aber mich hat der "Beissreflex", weil Türke, gestört.
Nicht lesen sondern sofort die Meinung an den Pranger stellen weil es nicht ins eigene Weltbild passt!

Gast: Auslandsösterreicher
29.08.2009 09:53
2 1

Ist es nicht auffallend?

Wie wir derzeit permanent darauf getrillt werden mehr Kinder zu zeugen?!
Die Politik weiss, dass das Kartenhaus bald fallen wird. Das ist nur das letzte "Aufgebot" (Und die Kirche erblödet sich nicht der Politik in die Hände zu spielen?!).

Wir haben ein massives Überbevölkerungsproblem! Wir sollten WENIGER werden und nicht MEHR!
Gott. Das politische wie wirtschaftliche Establishment wird diesen Planeten in den Abgrund führen. Und weshalb?
Aus REINER GIER UND MACHTGEILHEIT!!

Meiner Meinung sollte es dagegen Gesetze geben. Wer dem Planeten nachweislich, vorsätzlich und wissentlich schädigt kommt in Häfn!!

Re: Ist es nicht auffallend?

moment mal, WIR haben kein überbevölkerungsproblem. die dritte welt hat ein überbevölkerungsproblem. mir fielen allerdings für dieses problem schon einige lösungen ein.

1 1

Re: Re: Ist es nicht auffallend?

und die lösungen wären?

Re: Re: Re: Ist es nicht auffallend?

wie wir festgestellt haben sind menschen ja erst ab der geburt menschen. daher denke ich an die neutralisierung der nichtwestlich orientierten kulturen durch biochemische unfruchtbarmachung.

40% unfruchtbarmachungen (entspricht der westlichen abtreibungsquote) oder sterilisation nach dem 2. kind würden vermutlich ausreichen um überbevölkerung zu verhindern.

wäre vermutlich nicht ganz freiwillig, aber wenn die leute schon zu ungebildet sind um zu begreifen dass fortpflanzungsverzicht eine freiheit ist, muss man sie halt zu ihrem glück ein bisschen anstupsen ...

0 0

"neutralisierung der nichtwestlich orientierten kulturen"

OK, Game over, Trollen wird nicht mehr geantwortet.

Antworten Antworten Gast: Auslandsösterreicher
30.08.2009 10:10
1 0

Re: Re: Ist es nicht auffallend?

Klar haben "WIR" ein Überbevölkerungsproblem. WIR sind ALLE. Oder denken Sie das Afrikaner, Inder, Muslilmen. Also alle die sich Überproporzional vermehren vor Europa halt machen werden und sagen:
"Ja die netten Europäer haben kein Überbevölkerungsproblem. Also bleiben wir alle weg..."
Europa ist keine Insel mit einem unüberwindbaren Zaun herum. Oder wollens die Menschen an den Grenzen verhungern lassen oder schlimmeres (siehe Mittelmeer)?
Auch wenn das eine Möglichkeit wäre (was es nicht ist!). Europas Staaten sind in erster Linie mit deren Eigeninteressen beschäftigt (Österreich ist doch das beste Beispiel dafür. Protektionismus PUR!!). Also wird es niemals zu einem geschlossenen Auftreten kommen.

So. Und jetzt erklären Sie mir wie Sie das Problem der Überbevölkerung lösen wollen. Auch wenn "WIR" damit noch kein Problem haben.

Es wird uns aber permanent vorgebetet, dass wir SOFORT mehr Kinder machen sollen sonst das politische (nicht das Wirtschaftliche) System kippt. Und wem hilft das? Der politischen Elite. Der von uns selbst erwählten politischen Aristokratie. Unantastbar. Selbstherrlich. Und von unseren Steuern wie die Maden im Speck lebend.
Glauben Sie wirklich, dass auch nur einer dieser Parasiten die Absicht hat daran was zu ändern?
Würden Sie es tun wären Sie an deren Stelle?
Wie war das als die feudalen Systeme fielen? Krieg mit vielen Toten. Und genau das wird passieren...

Re: Re: Re: Ist es nicht auffallend?

die feudalen systeme fielen nicht weil die unterschicht beschloss auf kosten der oberschicht zu leben sondern weil sich die mittelschicht von den ihnen aufoktroyierten religiösen dogmen emanzipierte. kleines detail am rande ;)

und nein, ich habe nicht das geringste problem damit, dass menschen an unseren grenzen verhungern oder in ihren schinackeln im mittelmeer und atlantik scheitern. wenns das alles nicht wollen, sollen sie zu hause bleiben.

und jetzt das arge: meine meinung zählt exakt gleich viel wie ihre und WIR sind EUCH gegenüber in der überzahl, mit anderen worten: die leute werden auch in zukunft 'an unseren grenzen verhungern' :p

fireone
29.08.2009 09:46
0 3

In diesem Punkt

muß ich ausnahmsweise Bischof Küng recht geben.

TheAlien
29.08.2009 08:07
2 0

Bischof Küng: „Ein Volk mit Zukunft braucht Kinder“

Das mag schon sein, aber:
- es sollten nicht zu viele Kinder sein (Überbevölkerung, begrenzte nachhaltig verfügbare Resourcen und so)
- diese Kinder sollten (freien) Zugang zu Wissen haben (keine gleichmachende systematische Indoktrination)
- diese Kinder sollten in funktionierenden Sozialverbünden aufwachsen dürfen (und nicht von bedingt kompetenten Personen, Fernsehen und Internet erzogen werden)

Was diese Kinder in keinem Fall brauchen (falls das Ziel ist, dass sie sich zu selbständigen, mündigen, kritisch denkenden Wesen entwickeln), ist Religion oder Bischöfe wie Küng mit Ansichten frisch aus dem Mittelalter.

Re: Bischof Küng: „Ein Volk mit Zukunft braucht Kinder“

aus reiner bosheit würde mich jetzt mal brennend interessieren was genau sie unter 'gleichmachende systematische Indoktrination' verstehen ... :)

 
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