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Papst: "Spiritueller Giftmüll" nach Afrika exportiert

05.10.2009 | 10:43 |   (DiePresse.com)

Zu Beginn der Afrika-Synode im Vatikan würdigt der Papst Afrika als "spirituelle Lunge", warnt aber vor dem Materialismus und Fundamentalismus, den die ehemaligen Kolonialmächte exportieren.

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Papst Benedikt hat Afrika als "spirituelle Lunge" der Welt gewürdigt. Angesichts einer zunehmenden Glaubens- und Hoffnungskrise sei die Menschheit auf die geistigen Schätze dieses Kontinents angewiesen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag zur Eröffnung einer dreiwöchigen Afrika-Synode im Petersdom in Rom. An der Synode nehmen 250 Personen teil, darunter 197 afrikanische Bischöfe.

Benedikt warnte aber vor wachsendem Materialismus und als Folge davon vor religiösem Fundamentalismus. Dieser "spirituelle Giftmüll" werde von den reichen Ländern nach Afrika exportiert. "In diesem Sinne dauert der Kolonialismus weiter an, auch wenn er in der Politik beendet wurde." Die katholische Kirche in Afrika rief er dazu auf, in der Vielfalt ethnischer und religiöser Gruppen als Stimme für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden zu wirken.

Benedikt XVI. äußerte sich in seiner Predigt auch zu der gewaltsamen Auflösung einer Oppositionskundgebung in Guinea, bei der Ende September nach UN-Angaben mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen waren. Er habe die Ereignisse "mit Beunruhigung" verfolgt, sagte der Papst. Er sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und rief die Konfliktparteien zum Dialog auf.

Papstbesuch als Vorbereitung

Nach Angaben des Vatikans ist die Zahl der katholischen Christen in Afrika seit 1978 von 55 auf 146 Millionen gestiegen. Demnach bekennen sich mehr als 17 Prozent der afrikanischen Bevölkerung zur katholischen Kirche. Benedikt XVI. hatte zur Vorbereitung auf die Synode im März Afrika besucht. Zu den Konfliktthemen der Synode gehört die von der Amtskirche bisher abgelehnte Verwendung von Kondomen. Mit Blick auf die hohe Verbreitung von Aids in Afrika fordern viele eine Revision dieser Haltung. Im Jahr 1994 hatte Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. erstmals zu einer Afrika-Synode nach Rom geladen.

(APA)

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11 Kommentare
Gast: Romulus
28.03.2010 13:20
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Der Herr hat Geduld mit all den Armen im Geiste

sonst würde er nicht so viele geistige Armutschkerln am Leben erhalten wie z.B. die sich hier ihre Absonderungen abzugeben bemüßigt fühlenden chronischen Religionshasser.
Vermutlich hat er noch Großes mit euch vor, sonst würde er diesen chronischen geistigen Dünnpfiff in Europas Pseudointelligenzia nicht so lange goutieren.
Romulus locutulus

Gast: Gast
05.10.2009 23:21
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"Spiritueller Giftmüll" … "Fundamentalismus" …


damit meint Herr Ratzinger wohl seine Aussagen zum Kondomverbot als er ins von HIV betroffene Afrika gejettet ist…


AUSTRITT



zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html
(Homepage der Bundesregierung)



Antworten Gast: Romulus
28.03.2010 13:13
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Re: AUSTRITT

Für den Wiedereintritt fallen dann sehr wohl Gebühren an.
Dies allen zukünftigen Drehtürkatholiken ins Stammbuch!
(Drehtürkatholik= Moderne Spielart des Kirchenhassers. Würde am liebsten täglich aus der Kirche austreten. Das geht aber leider erst nach Wiedereintritt und kann daher höchstens ein bis zweimal jährlich wiederholt werden. Viel Spaß dabei!)

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Seine Gebete sind marginaler Staub

in der Historie der konstanten Fortführung katholischer Inkonsequenz. Ich habe hier in einem Blatt für noch etwas gebildetere Seite einer sittlich degenerierenden Menschheit in den vergangenen Jahren als Katholik aus der Heimat Ratzingers sehr eingehend und eindringlich die Vereinten Nationen und die Welt der in Wien sich immer wieder austauschenden Bildungswelt ermahnt und beschworen, im Südsudan den Bashir rauszuschmeißen und dort ein von der ganzen Christenwelt getragenes Militär mit mehreren hunderttausenden Blauhelmen auf Dauer zu stationieren. Surmillan sollte der neue christlich verfasste Staat mit Afrikamilitär heißen in der katholischen Missionstradition von Südtirol und Norditalien ausgehend. Wir hatten mittlerweile von The Hague her die Legitimation, den Al-Qaida-Sudan des Bashir zu zerlegen, aber keiner denkt wie ich ans Exekutieren eines Zukunft schaffenden christlichen Auftrages. Ich habe gesagt, daß Gott Afrikas Ethnien nur versöhnen kann, wenn wir uns als Christen wehrhaft zeigen. Unter der Sonne am Äquator läßt sich nicht der Frieden mit Schweinefleisch und Alkohol so bayerisch erbeten, wie das der Herr Ratzinger aus Bayern kennt. Ein bisserl die Stimme Gottes sollte auch ein Papst aus dem Bierdümfelland noch hören wollen, sonst wird er als Niederführer des Christentums in der Geschichte verewigt. Ich schreibe dramatisch über den Investiturstreit, und da ähnelt die romfeindliche deutsche Kaiserwelt dem Ratzingerkaiser mehr als meine päpstliche.

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Weiter werden die Konflikte

mit Massenmorden oder auch nur spontanen Scharmützeln wie Pilze aus dem Boden wachsen, weil das Mycel in Afrika da ist und immer feucht gehalten wird. Mit den Kongokrisen hätte die Welt schon genügend sich motivieren können, um meine Forderung nach einem beinahe millionenstarken Präsenzheer in Surmillan zu verwirklichen, dann hätten wir jetzt spontan das sich über Tage entfaltende Morden aufhalten können. In der Schlagkraft liegt die christliche Stärke: Jesus Christus hat uns gelehrt, nicht erst einen kalkulierenden Sanhedrin weitere Pilzgeflechte für zukünftige Gewalt wachsen zu lassen sondern sofort in Gottes Namen zu helfen, wie das nur möglich erscheinen kann und dann noch einmal eine Portion Friedfertigkeit den Menschen als Aufgabe zu hinterlassen vor dem Abzug. Wie aber können wir die Blinden wieder sehend machen, wenn wir ihnen nicht sagen dürfen, daß sie mit dem Davidismus die Seuche übernommen haben? Wir müssen die am weitesten verbreitete Voraussetzung für Gewaltherrschaft in Afrika beim Namen nennen dürfen: da darf einfach nicht jeder David spielen und ein paar hundert Gängster hinter sich mit Waffen ausstatten. Seit mehr als tausend Jahren geht das vom Jemen her so dahin, und eigentlich schon seit der Königin von Saba: immer diese Daviden!

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Sprititueller Giftmüll

Zitat:
Benedikt ...warnt ... vor Materialismus.
Dieser "spirituelle Giftmüll" werde von den reichen Ländern nach Afrika exportiert. "In diesem Sinne dauert der Kolonialismus weiter an, auch wenn er in der Politik beendet wurde."

Diese Einschätzung teile ich nicht ganz.

Als die Europäer noch nicht in Afrika waren, waren die Afrikaner auch nicht besser.
Die Zauberpriester verlangten horrende Gegenleistungen für ihre sinnlosen Zaubereien, die Stammes-Häuptlinge waren genauso auf Macht versessen, wie die europäischen Politiker.

Der Egoismus ist dem Menschen angeboren, ganz gleich, ob er in Afrika oder Europa oder Asien geboren wird. Egoismus äußert sich (unter anderem) natürlich in Materialismus.

Die Analyse, dass Europa den Egoismus nach Afrika EXPORTIERT, geht m.E. an der Realität des menschlichen Lebens vorbei.

Im Zeitalter des Internets und der perfekten Kommunikation kann jeder Afrikaner genau sehen, was sich in Amerika, Europa und Asien etc.tut.
Sowohl das Schlechte als auch das Gute kann von Amerika, Europa oder Asien kommen.

Und jeder Afrikaner kann sich aussuchen, wofür er sich entscheidet.

Eine Einbahnstrasse des Egoismus von Europa nach Asien sehe ich nicht.


Antworten Gast: ich
05.10.2009 15:21
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Träumer

"Im Zeitalter des Internets und der perfekten Kommunikation kann jeder Afrikaner genau sehen, was sich in Amerika, Europa und Asien etc.tut.
Sowohl das Schlechte als auch das Gute kann von Amerika, Europa oder Asien kommen."

--> Glaubst du etwa dass es in Afrika auch an jeder ecke internet gibt?? Träumer

"Und jeder Afrikaner kann sich aussuchen, wofür er sich entscheidet."

--> bei denen gehts meistens ums nackte überleben, da kann sichs keiner aussuchen... arbeiten oder verhungern...

Gast: ich
05.10.2009 14:43
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Spiritueller Giftmüll

"Angesichts einer zunehmenden Glaubens- und Hoffnungskrise sei die Menschheit auf die geistigen Schätze dieses Kontinents angewiesen"

--> ja klar, materiel wurden und werden sie auch jeglicher Schätze ausgebeutet..., und die Kirche will jetzt auch noch die geistigen Schätze ausbeuten....

"Benedikt warnte aber vor wachsendem Materialismus und als Folge davon vor religiösem Fundamentalismus. "

--> Sehr weise, nur sollte Hr. Benedikt dann auch dieses praktizieren... und nicht nur davon erzählen.

"Dieser "spirituelle Giftmüll" werde von den reichen Ländern nach Afrika exportiert.
In diesem Sinne dauert der Kolonialismus weiter an, auch wenn er in der Politik beendet wurde."

--> Der Kolonialismus wurde einfach gegen Wirtschaftskolonialismus ausgetauscht... Null veränderung... nur schöne Worte... und weiterhin versklavte Afrikaner.

PS:?Wieviel Schätze aus Afrika sind wohl in der Schatztruhe der Kirche gelandet?

Antworten Gast: Gast
06.10.2009 15:24
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Re: Spiritueller Giftmüll

Die Schatztruhen der Kirche wurden in regelmässigen Abständen geplündert, nicht nur Napoleon hat ausgeräumt, auch untreue Verwalter haben da ganze Arbeit geleistet. daher ist das Geschwafel von Schätzen nur dumm. wenn aber Kunstschätze und Bauten gemeint sind, so ist die Belastung der Erhaltung selbiger ohnehin bekannt.

Antworten Antworten Gast: ich
06.10.2009 17:07
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Re: Re: Spiritueller Giftmüll

Dass ändert aber nix daran dass sich die Kirche sehr wohl auf kosten von Afrika bereichert hat...!!