Papst: Nicht-Verheiratete gehören zu "Armen und Kleinen"

Papst Franziskus ermahnt römisch-katholische Priester. Die Kirche müsse für Nicht-Verheiratete "eine Mutter sein, die sie nicht im Stich lässt".

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Papst Franziskus – (c) APA/AFP (FILIPPO MONTEFORTE)

Papst Franziskus hat römisch-katholische Priester dazu aufgerufen, auch Verständnis für Nicht-Verheiratete zu zeigen. "In geistlicher und moralischer Hinsicht gehören diese Paare zu den Armen und Kleinen, für welche die Kirche nach dem Vorbild ihres Herrn und Meisters eine Mutter sein will, die sie nicht im Stich lässt, sondern die sich um sie kümmert", sagte er am Samstag

Die Seelsorger sollten Paaren in jeder Form von Beziehungen helfen, "katholischen Ehen, Paaren ohne Trauschein, nur bürgerlich Verheirateten, gescheiterten Ehen, glücklichen und unglücklichen Familien", so der Papst bei einer Veranstaltung des kirchlichen Ehegerichts weiter.

Viele Gläubige erhoffen sich in Ehe- und Familienfragen von Franziskus eine Modernisierung der strikten Regeln der römisch-katholischen Kirche.

(APA/dpa)

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