Stephansdom: Die Erweckung der alten Orgel

Seit mehr als 25 Jahren ist sie stumm. Nun soll die Riesenorgel im Stephansdom zum Leben erweckt werden – und bald wieder die größte aktive Kirchenorgel des Landes sein.

Im Inneren der Riesenorgel: Domkapellmeister Markus Landerer zwischen den Basspfeifen im hintersten Bereich der Westempore des Stephansdoms.
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Im Inneren der Riesenorgel: Domkapellmeister Markus Landerer zwischen den Basspfeifen im hintersten Bereich der Westempore des Stephansdoms.
Im Inneren der Riesenorgel: Domkapellmeister Markus Landerer zwischen den Basspfeifen im hintersten Bereich der Westempore des Stephansdoms. – Clemens Fabry / Die Presse

Dass sie Staub angesetzt hat, wäre untertrieben. Eine dicke Schicht durchzieht das Innenleben der Riesenorgel, auf jeder Pfeife klebt er, auf dem Holzboden, auf der wackeligen Leiter, die quasi auf das Dach des Instruments auf der Westempore des Stephansdoms führt. Dort oben marschiert Markus Landerer auf einer Holzlatte nach vorn, dort, wo der Blick hinunter in den Dom reicht. Und spricht über das Projekt, mit dem er die nächsten Monate beschäftigt sein wird. Die Orgel mit ihren rund 10.000 Pfeifen soll wieder zum Leben erweckt werden. Und bei ihm, dem Domkapellmeister, laufen alle Fäden zusammen.

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