Pfarrer-Initiative: Innsbrucker Sedisvakanz "untragbar und blamabel"

Die Diözese Innsbruck wartet seit Jänner 2016 auf einen Nachfolger von Bischof Manfred Scheuer. Wichtige Entscheidungen seien seit bald zwei Jahren blockiert, kritisiert Helmut Schüller, Sprecher der Pfarrer-Initiative.

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Archivbild: Helmut Schüller – Clemens Fabry / Die Presse

Der Sprecher der Pfarrer-Initiative Helmut Schüller hat die anhaltende Sedisvakanz in der Diözese Innsbruck am Dienstag als "untragbar und blamabel" bezeichnet. "Hier wird nicht nur ein Amt dauerhaft beschädigt, hier wird eine ganze Ortskirche in ihren Rechten und ihrer Würde missachtet und düpiert", so Schüller. Innsbruck wartet seit Jänner 2016 auf einen Nachfolger von Bischof Manfred Scheuer.

Scheuer war Anfang 2016 nach Linz gewechselt. An der Dauer der Bischofsernennung zeige sich "wieder einmal, dass die Getauften als Hauptbetroffene keine Rechte hätten". Kompetenz und Glaubenssinn der Ortskirche würden außer Acht gelassen. Wichtige Entscheidungen in Innsbruck seien seit bald zwei Jahren blockiert. In Zeiten von Pfarr-Zusammenlegungen stelle sich "ja fast die Frage: Wird gar hinter den Kulissen an einem Modell der Zusammenlegung von Diözesen gearbeitet?", so Schüller.

(APA)

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