Präsident lobt Kirche: Leistung „unverzichtbar“

Mittagstisch der Bischöfe in der Wiener Hofburg.

Kardinal Christoph Schönborn und Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
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Kardinal Christoph Schönborn und Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Kardinal Christoph Schönborn und Bundespräsident Alexander Van der Bellen. – (c) APA/HERBERT NEUBAUER

Wien. Nein, es gebe in Österreich keine „Staatskirche“. Man sei auch nicht den Weg des radikalen Laizismus gegangen. Was es hier gebe, sei ein Mittelweg, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit „im gemeinsamen Bemühen um das Wohlergehen der in unserem Land lebenden Menschen“.

Dies erklärte Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Dienstag beim Mittagstisch mit den katholischen Bischöfen Österreichs. Es war das erste Zusammentreffen in der Hofburg mit dem neuen Amtsinhaber, bei dem auch Peter Stan Zurbriggen dabei war, der Botschafter des Papstes, den Van der Bellen nächste Woche in Rom trifft.

Das Staatsoberhaupt erinnerte, dass die katholische Kirche neben ihrer Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe Trägerin wichtiger sozialer Einrichtungen wie Krankenhäuser, Altersheime und palliative Einrichtungen sei. Auch in der Bildung werde wertvolle Arbeit geleistet. Die Kirche hüte zudem einen großen Schatz von Kulturgütern.

 

Keine Selbstverständlichkeit

Van der Bellen: „Alle Aktivitäten kommen den Bürgern zugute. Sie sind ein unverzichtbarer Beitrag zum Gemeinwohl.“ Ähnlich Kardinal Christoph Schönborn: Das Klima des Miteinanders und wechselseitiger Wertschätzung sei keine Selbstverständlichkeit. (red./kap)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.11.2017)

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