10.02.2012 00:41 | Meine Presse Merkliste0

Verschleiert durch Wien: Wie man sein Gesicht verliert

06.03.2010 | 18:29 |  von ULRIKE WEISER (Die Presse)

In Frankreich werden derzeit unter dem Schlagwort "Burkaverbot" Sanktionen gegen verschleierte Frauen geprüft. Aber wie fühlt es sich an, in einer Burka durch die Stadt zu gehen, einzukaufen und U-Bahn zu fahren?

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Die Straße zerfällt in Rechtecke; winzige, verwackelte Felder, unscharf durch grauen Polyester getrennt, der rau ist und den Atem feucht staut. Meinen Atem, der unregelmäßiger geht als sonst. Denn ich bin heute „eine Herausforderung für die Werte der (französischen) Republik“, „ein Symbol der Unterdrückung“. Ich trage heute Burka.

Hellgrau ist sie und nur geliehen. Ihr Eigentümer hat sie sich vom Markt in Peschawar, Pakistan, mitbringen lassen. Warum? Ich war neugierig, sagt er. Ich auch. Einen Tag lang will ich einen Kampfbegriff durch Wien spazieren führen. Denn wenn Frankreich dieser Tage um seine Identität fürchtet und ein Verbot der muslimischen Totalverhüllung vorbereitet, redet keiner vom viel häufigeren Niqab (Gesichtsschleier), aber jeder von der Burka, dem Überwurf mit dem Sichtgitter. Zugegeben: Ein paar Stunden darunter werden mir nichts über ihre Trägerinnen verraten, aber einiges über die haptischen Herausforderungen ihres Alltags. Und außerdem viel über den Rest der Stadt.

Ich hasse Stufen. Wobei am Beginn eine banale Erkenntnis steht: Ich hasse Stufen. Sie machen mich zu einer alten Frau. Weil ich meine Füße nicht mehr sehen kann, nehme ich die Treppe zur U-Bahn wie eine Greisin. Was sonst eine Angelegenheit von Sekunden ist, dauert zwei Minuten. Überhaupt wird alles zur Konzentrationsübung: einsteigen, Rolltreppe fahren, Menschen ausweichen, die ich wegen des eingeschränkten Gesichtsfelds später wahrnehme. Es erinnert an ein Computerspiel, mit mir als Spielfigur – gut, dass ich nichts Kompliziertes vorhabe. Zunächst bloß: bummeln in der Innenstadt, etwas, das auch eine muslimische Touristin machen könnte. Nur dass Touristen fotografieren, statt abgelichtet zu werden. Vorm Demel stehen Schüler auf Wien-Besuch. Als sie mich bemerken, zücken sie die Handykameras. Später sagt mir der diskrete „Presse“-Fotograf, dass sie nicht die Einzigen sind. Tatsächlich bildet sich – am Graben wie im Dom – , sobald ich vorüber bin, immer wieder ein Halbkreis aus Gaffern. Ist das nun höflich, dass sie es zumindest hinter meinem Rücken tun?

Andersrum ist es jedenfalls weniger lustig. Und anders wird es schnell. Sobald man das Stadtzentrum verlässt, werden aus dem unfreundlichen Raunen (die Burka dämpft auch das Gehör) ganze Sätze. Am Viktor-Adler-Markt muss mir der Kollege, der mir als Augen- und Ohrenersatz in einiger Entfernung folgt, nichts mehr verdolmetschen. „Recht so“, sagt die Frau zum Hund, der mich beharrlich anbellt. Und zu mir: „Die hamma noch braucht.“ Die Frauen mit Kopftuch dagegen schauen mir still nach, interessiert, aber beiläufig. Nur eine nickt grüßend. Ansonsten folgen den Blicken oft Rufe: „Was ist mit der los?“ „Normal is das ned.“ „Fasching ist vorbei.“ Ja eh. Nach einer Viertelstunde beginne ich, mich unter der aggressiven Aufmerksamkeit zu ducken. Die Schultern werden runder, die Schritte kleiner. Als ich auf dem Markt den Verkäufer anspreche, flüstere ich schon. Schnell geht das.

Wobei die Verunsicherung – meine und die der anderen – zeigt: Die Burka ist auch in Favoriten exotisch. Laut Schätzungen gibt es in Österreich zwischen 100 und 150 voll verschleierte Frauen, d.h. solche, die ihr Gesicht bedecken, wobei der Niqab meist die Augen frei lässt. Wie viele davon Burka tragen ist offen. In Dänemark, wo es ungefähr genauso viele Vollverschleierte gibt, suchten Experten für eine Studie Burkaträgerinnen und fanden – keine. Was sind überhaupt die Gründe für radikale Verhüllung? „Manche machen es, weil sie es aus dem Herkunftsland gewohnt sind“, sagt Zeynep Elibol, Direktorin der Islamischen Fachschule für Soziale Bildung. „Manche aus Spiritualität und manche, weil Druck auf sie ausgeübt wird.“ Elibol weiß zumindest von einer bosnischen Moschee, in der Vollverschleierung gepredigt wird. Den Anteil der Frauen, die sich freiwillig komplett verhüllen, schätzt sie auf 45 Prozent. Das hieße, mindestens jede Zweite wird, subtil oder nicht, gezwungen.

Im Museum. U-Bahn-Station. Ich warte. Ein älterer Mann bleibt zu dicht vor mir stehen. Er sieht an mir herab. Geht zur Seite und wiederholt die Prozedur. Ohne Eile. Als wären wir im Museum – er als Besucher, ich als Statue. Die selbstverständliche Verdinglichung macht mich baff und stumm. Der visuellen Schmiermittel des sozialen Getriebes beraubt, ohne Blicke und Gesten, die zeigen, dass ich sehe, verstehe, als „Du“ existiere (oder hier lieber als „Sie“), bin ich eine graue Leinwand, die jeder deutet, wie er will. Das erschreckt, ist aber auch amüsant: Ein Schulkind reiht sich unter die Wartenden, in der Tasche kramend. Erst als er direkt vor mir ist, sieht er mich an – und springt mit einem Aufschrei zurück. Ich grinse ins Polyester. Als der Zug vorfährt, spiegeln die Fenster den Bahnsteig wider. Er hat recht. Ich sehe aus wie ein Geist.

Dass ich akzentfrei Deutsch spreche, hilft allerdings und ist unnötig zu verbergen, denn internationale Vergleiche zeigen, dass unter Vollverschleierten viele Konvertitinnen sind. Vielleicht auch deshalb werde ich im Supermarkt,meinem Supermarkt, sehr korrekt behandelt. Korrekt, aber kühl. Die Verkäuferin vermeidet penibel, aufs Sichtgitter zu blicken und wendet sich lieber an meinen Ellbogen, während ich versuche, im Dunkel der Geldbörse Münzen zu erkennen. Ich zahle mit viel zu großen Scheinen.

Wer bin ich? Kein Gesicht zu sehen ist nicht nur zwischenmenschlich, sondern auch rechtlich ein Problem. Was würde passieren, wenn ich mit Burka in eine Bank gehe? Oder in der U-Bahn meine Jahreskarte (mit Foto) vorweisen muss? Anima Gouda weiß es. Die Informatiklehrerin an der Islamischen Fachschule trug, nachdem sie zum Islam konvertiert war, sieben Jahre den Niqab. Freiwillig, wie sie betont. In der Bank, auf Ämtern und auf der Uni, sagt sie, habe sie den Gesichtsschleier „natürlich“ abgelegt. Nur einmal habe sie verweigert. Im Zug von Graz nach Wien. Aus Ärger. Weil ein Schaffner sie „von oben herab“ aufgefordert habe, ihr Gesicht zu zeigen, habe sie darauf bestanden, es nur einer Frau, der Sitznachbarin, zu zeigen, damit sie es mit dem Foto auf der Karte vergleichen könne. „Hätte er normal gefragt, wäre es aber kein Problem gewesen.“

In Frankreich jedenfalls soll das Verbot so funktionieren, dass komplett verhüllten Frauen in öffentlichen Spitälern, Schulen oder Verkehrsmitteln Dienstleistungen verweigert werden. In Österreich passiert das teilweise bereits – ohne explizite Regeln: Wer eine Prüfung ablegen will, muss identifiziert werden. Wer als Angeklagter vor Gericht steht, muss – weiß man seit dem Fall Mona S. – sein Gesicht zeigen. Und auf die Idee, in Burka ein Auto zu lenken, wird ja hoffentlich keine kommen. Abgesehen davon verstößt es gegen die Straßenverkehrsordnung. Unterm Strich heißt das: Überall, wo eine Identifizierung nötig ist oder die Vollverschleierung ein Sicherheitsrisiko darstellt, gibt es Sanktionen. Ein Verbot, das über solche konkreten Situationen hinausgeht, hält Verfassungsrechtsexperte Bernd-Christian Funk jedoch für unzulässig: „Eingriffe in die Grundrechte – hier die Glaubens- und Gewissensfreiheit und das Recht auf Achtung des Privatlebens – müssen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und der Differenziertheit gehorchen.“ Sprich: Während es bei einer Prüfung nötig sei, das Gesicht zu sehen, müsse das bei einer Vorlesung nicht unbedingt der Fall sein.

Schwierig ist auch eine andere Argumentation: Nimmt man an, der Staat müsse die Grundrechte der Frauen gegen den Zwang zur Verschleierung mittels Verbot verteidigen, muss man fragen: Wer wird gezwungen, wer nicht, und wie unterscheidet man das? Elibol ist gegen Vollverschleierung in Österreich, aber auch gegen ein Verbot: „Das hilft Frauen nicht. Sie würden vielleicht in ein anderes Land gebracht oder gar nicht mehr außer Haus gehen.“

Nicht aus dem Haus zu gehen ist aber auch mitBurka eine verlockende Vorstellung. Denn wer das „Draußen“ nur aus der Gucklochperspektive erlebt, fühlt sich dort ohnehin nicht daheim. Mit Burka flaniert man nicht, man geht von A nach B. Man macht kein Shopping, man absolviert Einkäufe. Trotzdem, sagt Gouda, sei es schön gewesen: „Nach Schicksalsschlägen war der Niqab ein Schutzwall. Er hat mich meiner Seele nähergebracht.“ Abgelegt habe sie ihn wegen ihres Mannes. „Er war immer dagegen.“

Nächster Tag, ohne Burka. Ich gehe wieder schnell, die Straße ist frei von Polyesterfäden. Im Supermarkt lächelt mich die Verkäuferin an. Bloß: Irgendwie nehme ich ihr das diesmal übel.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.03.2010)

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37 Kommentare
 
1 2
Gast: gast
23.04.2010 23:27
0 0

Merkwürdige Diskussion

Die Burka ist ein traditionelles afghanisches Kleidungsstück. Es hat weder mit den Taliban zu tun, noch ist es ein für den Westen praktisches Kleidungsstück, denn: wenn sie das Ding in Afghanistan tragen würden, in den staubigen Straßen Kabuls oder Mazare Sharifs, würden sie schnell merken, wieso es eines dem Land angepasstes Kleidungsstück ist. Das Sichtgitter schützt nämlich in erster Linie vor Staub auf der Straße! Wenn man in ein Geschäft oder in ein Haus hineingeht und dort sozial interagiert mit Verkäufern usw.. dann klappt man den Teil, der das Gesicht verschleiert hoch!! (zumindest vor und nach den Taliban war das so) Burka tragen muß sicherlich gelernt sein, sowie Sari tragen usw, eine geübte Trägerin weiß, wie sie dadurch nicht behindert wird und wie man damit umgeht und auch noch gut sieht....also die Burka gehört eben nach Afghanistan. Kopftuch und Niqab, aber sind eine ganz andere Diskussion. Hier geht es einfach darum wie wenig oder viel bekleidet frau sich in der Öffentlichkeit wohl fühlt-- und das muß jeder selbst überlassen bleiben.....

harleybear
23.04.2010 10:59
0 0

burka

ich habe schon menschen beobachtet die haben die gehsteigseite gewechselt als ihnen eine burka entgegen kam aus welchen gründen auch immer

Gast: blabla
23.04.2010 10:57
0 0

fuer jeden ausser burkatraegerinnen wird die videoueberwachung eingefuehrt

nur fuer islamische fundamentalisten (dazu gehoehren meiner meinung nach burkatraegerinnen) soll das nicht gelten?

LIFE DABEI
23.04.2010 10:37
0 0

FREIWILLIGE BEKLEIDUNG IM ISLAM


Hier geht es nicht um Kleidung die aus freien Stücken gewählt wird. Die Burka und ihre Abarten sind ein Symbol das den Frauen aufgezwungen wird.

Es ist noch nicht allzulange her als ein Gerichtsurteil hohe Wellen schlug, in dem ein Muslim seine Frau die sich von ihm 'f r e i w i l l i g ' scheiden lassen wollte, fast tot geschlagen worden wäre, hätte der Sohn nicht eingegriffen.


0 0

AUCH ÖSTERREICHER WERDEN DISKRIMINIERT

Es gibt für Österreicher die Möglichkeit - INLÄNDERDISKRIMINIERUNG zu melden! Die FPÖ hat diese Beobachtungsstelle eingerichtet, die diese Vorfälle dokumentiert, da dies immer öfters vorkommt! Näheres findet ihr im GOOGLE!

Gast: Billy Rubin
08.03.2010 16:14
2 1

"Im Supermarkt

lächelt mich die Verkäuferin an. Bloß: Irgendwie nehme ich ihr das diesmal übel", schreibt die Autorin.

Sie sind krank, lassen Sie sich therapieren, sage ich.

Gast: Milena
08.03.2010 14:13
2 0

Korrekt aber kühl behandelt?

Das liegt ja wohl in der Natur der Sache.
Wie soll ich wen anlächeln, wenn ich ihn nicht sehen kann?

Gast: Kaktus
08.03.2010 14:09
2 0

Tja, es ist lustig mit den Machtsymbolen seinen Spaß zu haben

Wenn eine Frau so wenig wert ist, dass sie nicht mal mit offenem Visier durch die Gegend laufen darf, ist sie einfach arm dran.
Solche steinzeitlichen Traditionen auch noch bei uns zu verteidigen, ist dumm, weil kurzsichtig.

Gast: Denker
08.03.2010 12:07
2 0

Burka hat in Europa nix verloren

Also die Absicht einer Zelt-Trägerin ist ja ursprünglich jene, nicht aufzufallen, als Frau möglichst unsichtbar zu sein. Das funktioniert mit so einem Ganzkörperzelt in arabischen Breiten klaglos. Bloß hier bei uns muss man eben anders gekleidet sein um in der Masse unterzugehen und sozusagen "unsichtbar" zu sein. Der Burkafetzen als Tarnkappe funktioniert bei uns nicht und ist im Gegenteil erst recht ein negativer, provokanter Hingucker. Also liebe hardcore-Muslime: Alleine aus dem "Unsichtbarkeits"-Wunsch heraus ist die Burka in westlichen Ländern völlig fehl am Platz, ja sogar kontraproduktiv. Seid offen für die Umwelt, freut euch, euch nicht mit so einem Fetzen behindern zu müssen, zeigt uns, dass ihr hier bei uns gerne lebt und unsere Landessitten schätzt! Ihr werdet erstaunt sein, wie positiv Einheimische auf eure Anpassungswilligkeit reagieren werden!

Gast: Arnot
08.03.2010 12:04
1 0

Das Pendel ist sehr weit zur einen Seite ausgeschlagen

Wenn es bald am anderen Ende angekommen sind, sind wir wieder da, wo wir vor siebzig Jahren bereits waren. Herzlichen Glückwunsch allen Gutmenschen für dieses Schwungholen.


Gast: Burkaverbot
08.03.2010 12:00
2 0

weg mit dem Fetzen

Was eine Frau dazu verleiten kann, so ein Zelt freiwillig überzustülpen? Die Lust aufzufallen, als etwas"Anderes" betrachtet zu werden, sich nicht ins öffentliche Bild fügen zu wollen, seine vermeintliche Religiosität jedem auf der Strasse ins Gesicht zu werfen... Ich kann nicht verstehen, was Leute mit so einer Geisteshaltung in unseren Breiten verloren haben. Die setzen sich ja tagtäglich einer kognitiven Dissonanz aus, die schier unerträglich sein muss. Warum nicht ab nach Afghanistan, wenn Zelt-Tragen so super ist? Aber: Dort unten würden diese Stoffzelte eben nicht auffallen, da wäre die Trägerin eine unter zig Anderen und dann tatsächlich unsichtbar.

Ratio
07.03.2010 23:18
5 0

Die Autorin sagt,

dass die Supermarktverkäuferin, als sie die Burka trug, nicht auf das Gitter blickte. Klar, sie konnte mit der Situation nicht umgehen, wie denn auch.

Dann meint die etwas einfältige Autorin, dass sie es der Kassierin übel nimmt, als diese freundlich lächelte. Natürlich hat sie das getan. Sie sah ja ein Gesicht, was hier in Österreich etwas völlig Natürliches ist. Hätte diese Kassierin gewußt, dass Freundlichkeit eine üble Nachrede bringt, hätte sie diese - mit Recht - unterlassen.

Antworten Geldfux
23.04.2010 09:56
0 0

Re: Die Autorin sagt,

Antwort an Ratio und tomschi: Ihre Kommentare sind super!

Antworten tomschi
08.03.2010 09:45
3 0

Re: Die Autorin sagt,

Genau, Lächeln ist auch eine Form der Kommunikation. Wer sich verschleiert, entzieht sich dem selbst und braucht sich nicht darüber wundern.

Gast: ADAXL
07.03.2010 18:01
4 0

Wozu das?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, das Menschen, die sich seltsam anziehen, auch seltsam behandelt werden. Egal ob Burkaträgerin oder Punk - wer in auffallendem G'wand auf die Straße geht, der fällt eben auf. Ist das nicht logisch?

Dazu kommt noch, dass die unendliche Beledigungsfähigkeit der moslemischen Einwanderer hinlänglich bekannt ist. Wie spricht man so ein wandelndes Zelt an, ohne dabei irgend jemanden von Allah abwärts zu beleidigen? Ein Wort zuviel, und man ist Rassist. Die Anekdote von Frau Gouda mit dem Zug von Graz nach Wien ist ein gutes Beispiel dafür. Kann die Frau denn nicht einfach ihr Gesicht zeigen wider jeder andere normale Mensch auch? Der Zugschaffner hält Moslems jetzt möglicherweise für Spinner. Gut gemacht, Frau Gouda! Als Preis für diese Grosstat der Toleranz und Religionsfreiheit gewinnen Sie eine Einmalfahrkarte nach Afghanistan!

Gast: Meinungsfreier
07.03.2010 13:37
7 2

Lächerlicher Kinderbuchaufsatz.


Gast: Nemesis
07.03.2010 11:26
11 1

Für den Islam in Europa läuft die Zeit ab.

Die ganzen Multikultis mit ihren Medien wollen es nur nicht wahrhaben.
Den Einheimischen reicht die Islamisierung und sie zeigen es auch immer deutlicher öffentlich.
Und das ist richtig so.

Antworten Gast: Sam
07.03.2010 13:02
8 1

Re: Für den Islam in Europa läuft die Zeit ab.

Gottseidank ist dieser Trend EU weit zu beobachten.
Mutige Politiker erkennen die Gefahr des Islams mit all ihren Facetten von Burka, Kopftuch .....
Hoffentlich auch bald in Österreich, bevor es zu Spät ist!!

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/544687/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do

Hackinger
07.03.2010 11:17
7 0

Sind wirklich alle, die eine Burka tragen, Frauen.

Warum glaubt man, dass diese vermummten Gestalten nicht auch Männer sind, die aus welchen Gründen auch immer, unerkannt sein wollen?

Angeblich gibt es ein Vermummungsverbot, wieso gilt dieses nicht für diese "Aufmachung"?

Es schaut eher nach einer erschreckenden Schwachstelle in einem "freien, demokratischen" Land aus, wenn man "ratlos" diesem Kuriosum gegenübersteht und alles seinen Lauf lässt.

Man glaubt, dass diese Frauen dann zu Hause bleiben müssen und das unbedingt verhindert werden soll.

Die Freiheitsbegrenzung kann man aber mit einer Burka auch nicht wesentlich verhindern.
Es lässt nur den Schluss zu, dass hier zu wenig Fachleute zur Lösung des eher unkomplizierten Problems eingebunden werden.


Antworten Gast: x7y
07.03.2010 12:12
0 2

Re: Sind wirklich alle, die eine Burka tragen, Frauen.

weil das vermummungsverbot nur für demonstrationen gilt...

was stört dich drann wenn ein mann eine burka anhat, soll er halt wenn er meint

Antworten Antworten Hackinger
09.03.2010 10:35
1 0

Re: Re: Sind wirklich alle, die eine Burka tragen, Frauen.

Wenn Sie mir auch bis jetzt nicht folgen konnten, möchte ich antworten:

Meine religiösen Gefühle werden verletzt.

5 1

zweifelhaft

Der Artikel ist in zweifelhafter Aufrichtigkeit geschrieben - soll er nun das Burkatragen verteidigen (fast könnte man das passagenweise meinen), oder ist es doch nicht soooo angenehm? Dass vor allem Konvertitinnen freiwillig sich so jämmerlich verhüllen glaube ich sofort. Die sind ja immer die extremsten, daran ist nix neu. Dass jemand, der so aufwächst natürlich auch von der Familie aus schon so erzogen ist und es völlig abnormal findet ohne den Wahnsinn am Kopf herumzugehen, kann man sich wohl vorstellen. Ob das freiwillig ist, wage ich zu bezweifeln. Und wenn einer Soziologin nix gescheiteres als Begründung für das Tragen einfällt als 'weil sie es so gewohnt sind', dann ist das auch zweifelhaft. Der Artikel ist nicht besonders dienlich, man hätte das viel besser machen können. Aber da scheint sich jemand nicht zu trauen...

Antworten Gast: DieNaive
07.03.2010 11:03
5 0

Re: zweifelhaft

Mir ist es in all den Jahren zwischenzeitig völlig egal geworden, wie es einer Burka-Frau in Mitteleuropa geht.

MIR geht es schlecht, wenn ich speziell im Sommer wenn die Arabischen Touristen in Wien sind, von den Trägerinnen von oben nach unten angeklotzt werde.

4 0

Mit Burka, aber alleine?!?!?

denn ihr "Beschützer" war ja inkognito! Frauen haben sich nur mit männlichem Familienangehörigen oder im Rudel auf der Straße zu zeigen, so sie gläubig sind.

Gast: Gast 5
07.03.2010 01:09
11 0

Nich nur Sicherheitsrisiko

Die Burka gehört verboten aus welchem Grund auch immer sie getragen wird.
Das vorwiegend nur Touristen aus islamischen Ländern und im 1. Bezirk BurkaträgeriInnen? gesichtet werden, kann ich nicht bestätigen. Sogar im 4. Bezirk leben ständige BurkaträgerInnen?
Abgesehen von der Mühsal des Tragens ist es eine Missachtung des Gastlandes.
Jedes Kind lernt bei uns, dass man sich im Ausland den Gepflogenheiten des Gastlandes schon aus Höflichkeit und Respekt anpassen muß.
Würden sie auf die vermessene Idee kommen eine Moschee im Minirock und mit Schuhen betreten zu wollen? Außerdem würden sie sofort daran gehindert werden!!!!
Es ist nicht immer nur Tradition sondern, auch Provokation und eine gewisse Überheblichkeit!!
Die Burka gehört daher verboten !!

gpollerus
06.03.2010 22:19
16 0

Verschleierung = Vermummung = Sicherheitsrisiko

Ich würde es begrüßen, wenn Vermummung (darunter fällt auch das Tragen von Burkas und Ganzkörperverschleierung) in der Öffentlichkeit generell verboten würde, weil dies ein Sicherheitsrisiko darstellen kann.

 
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