12.02.2012 16:32 | Meine Presse Merkliste0

Neuer Missbrauchsfall: Stift Wilhering als "Hölle auf Erden"

12.03.2010 | 07:04 |  Von DIETMAR NEUWIRTH (DiePresse.com)

Der 64-jährige Reinhard Gutmann klagt an: Er sei vor mehr als 50 Jahren im Stift Wilhering missbraucht worden. Der heutige Abt Gottfried Hemmelmayr zeigt sich betroffen und will das Opfer treffen.

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Es geschah 1959, vor 51 Jahren. Es geschah in einem katholischen Internat im Zisterzienserstift Wilhering. Vor einem halben Jahrhundert musste Reinhard Gutmann als 13-Jähriger - wie er im Gespräch mit der „Presse" berichtet - hungern, stundenlang auf eiskalten Gängen knien und dabei auf den ausgestreckten Händen Bücher balancieren, Schläge mit dem Rohrstock erdulden - und sexuelle Gewalt durch einen Priester erleben.

Gutmann erinnert sich: „Wir lebten in Angst und Schrecken und unter Androhung von Höllenqualen. Es war die Hölle auf Erden, gedemütigt und ständig unter Druck." Für ihn stelle es eine unglaubliche Befreiung dar, dieses Martyrium jetzt endlich an die Öffentlichkeit bringen zu können. Der heute 64-Jährige war von 1956 bis 1959 Internatszögling in Wilhering. Seine Mutter, die nach der Scheidung im nahen Linz gewohnt habe, habe ihn in das Stift „abgeschoben". Gutmann war fast das gesamte Jahr im Internat, meist sogar während der Ferien.

Schüler wie Spielbälle

An den Unterricht, an Ausbildung und Sportmöglichkeiten, im humanistischen Gymnasium erinnert er sich gern. Aber die lange Zeit danach, die Zeit zwischen Unterrichtsende und Unterrichtsbeginn - da herrschte ein Präfekt, ein Priester. Gutmann: „Es war wie eine Strafanstalt, ein Gefängnis. Wir kleinen, zarten Kinder waren dem Präfekten völlig ausgeliefert. Wir waren seine Spielbälle, die er bei jedem kleinsten disziplinären Vorwand brutal quälte."

Tagsüber habe er die Kinder im leeren Schlafsaal mit dem Rohrstock geschlagen, sie mussten sich entblößen. Diese Praxis habe, meint Gutmann, während seiner beginnenden Pubertät zu einer masochistischen Prägung geführt, mit der er zeitlebens zu kämpfen gehabt habe. Nachts sei der Präfekt durch den Schlafsaal geschlichen und habe Schüler bei jeder geringsten Bewegung unter der Bettdecke in sein Zimmer gleich nebenan geholt.

Onanieren vor Präfekten

Gutmann: „Der Präfekt hat mich verdächtigt, dass ich unter der Decke onaniert habe. Ich musste mich ausziehen und ihm vorführen, wie man onaniert. Man hat gespürt und an seiner Körperhaltung gesehen, dass er wusste, dass das nicht in Ordnung war, was er verlangte, und dass er erregt war." In den Wochen danach habe er vor dem Priester noch ein-, zweimal masturbieren müssen - bis zur Flucht aus dem Stiftsinternat. Gutmann: „Ich habe das meiner Mutter erzählt, die das überhaupt nicht interessiert hat. Man hat sich total verlassen gefühlt. Das konnte ich meiner Mutter bis zu ihrem Tod nie vergessen."

Bei ihm habe dieser Terror im Internat einen Identitätsverlust und ein Zerbrechen des katholischen Gottesbildes bewirkt. Bis heute leide er an Depressionen, klagt Gutmann. Wegen der Erfahrung der Hilflosigkeit während seiner Jahre im Internat habe er später den Wunsch entwickelt, groß und stark zu werden: Gutmann wurde im Alter von 47 Jahren zum Senior-Mister-Austria im Bodybuilding gekürt. Nach den Erfahrungen in Wilhering habe ihn nichts mehr schrecken können. Selbst als er in Kuwait wegen Alkoholweitergabe vier Monate in Untersuchungshaft in einem Wüstenbetonbau bei 48 Grad Hitze und Ernährung mit wurmstichigem Reis gewesen sei, habe ihn das nicht erschüttert. Und der Drill beim Wehrdienst im Bundesheer? „Da hab ich nur lachen müssen. Für mich war das ein Kinderspiel."

Albträume, Weinkrampf

In der Nacht vor dem Treffen in der „Presse"-Redaktion habe er, erzählt Gutmann, seit Langem wieder Albträume gehabt, sei schweißgebadet aufgewacht. Nach dem Telefonat, bei dem der Termin für das Gespräch vereinbart wurde, habe er, was ihm schon lange nicht passiert sei, einen Weinkrampf erlitten. „Ich habe vorher nicht gewusst, dass das noch immer so tief sitzt, wie sehr mich das noch bewegt."

Und wie reagiert der heutige Abt von Stift Wilhering, Gottfried Hemmelmayr? Er zeigt sich, von der „Presse" mit dem Fall konfrontiert, betroffen: „Das ist eine unheimlich schmerzliche Geschichte. Es tut uns leid, auch wenn wir den Fall nicht nachprüfen können, weil der Präfekt längst tot ist." Gestorben ist er 51-jährig, wenige Monate nach Gutmanns Weggang aus Wilhering 1959. Der Abt weiter: „Wir wollen Kontakt mit dem Opfer, um zu klären, wie man eine Schadensbegrenzung herbeiführen kann."

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.03.2010)

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1455 Kommentare
 
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Nowatschek
05.03.2011 11:13
0 0

Herr Dr.Heinz Fischer-wann werden unseren Politikern wehrlose Kinder wichtiger sein-als ihre Täter

Reportagen Zitat:
Man vermisse eine "klare und unmissverständliche Verurteilung" der Fälle durch Bundespräsident Heinz Fischer.

Ehrungen der Republik Österreich für katholische Bischöfe. Christoph Kardinal Schönborn
erhält das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:svXBD-OYCdUJ:www.heute.at/news/oesterreich/bundeslaender/Missbrauch-in-der-Kirche-58-Betroffene-entschaedigt%3Bart1303,461907+bundespr%C3%A4sidenten+heinz+fischer+lobt+kardinal+sch%C3%B6nborn+mi%C3%9Fbrauch&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=at&client=firefox-a&source=www.google.at

Meine Stellungsnahme dazu:
Werden auch die ehemaligen Kindopfer vom Herrn Bundespräsidenten Dr.Heinz Fischer geehrt,dafür dass sie ihre extrem erlebten Verbrechen überlebt haben ?

herzliche Grüsse aus Wien
Eva Nowatschek
nowatschek.snap@gmail.com
SNAP-Austria
http://www.snapnetwork.org/
SNAP Austria die Stimme
der Opfer sexueller
Gewalt durch Geistliche
Statements from SNAP Leaders
from 4 Nations - SNAP Statement

Nowatschek
30.01.2011 16:55
0 0

kath.Schulbrüder-ehemalige Kindopfer-bitte schweigt nicht-solange Euer täter lebt kann er sich wieder ein Kind krallen,um es sich zu seinem Opfer zu machen

Warum lügt Dr.Helene Partik-Pable gegen ihr besseres Wissen ?

War die Justiz von je her so täterdienlich,wie auch die damalige U-Richterin Dr.Helene Partik-Pable,im Fall des Opfers Manuel Nowatschek,wo sie die Vergewaltiger absolut beweisbar gegen ihr
besseres Wissen und gegen alle eindeutigsten Beweise,auch heute noch via Medien.mit ihren Lügen beschützt.

Es gab nie einen von Dr.Helene Partik-Pable,
via zig Medien behaupteten Freispruch.
Da jeder Freispruch gesetzlich zwingend,eine Strafgerichtsverhandlung voraussetzt.
Eine sicherlich mehr als berechtigte Strafverhandlung hat sie,ebenso verhindert,
wie eine von der Kripo samt deren Stadthauptmann mit absoluter Sicherheit
fündig gewesene,angestrengte Haus und Tatortsicherung.

Was treibt Dr.Helene Partik-Pable dazu,
gegen ihr besseres Wissen zu lügen ?

Nowatschek
30.01.2011 16:52
0 0

Verbrechen an Kindern lassen sich weder weglügen und auch nicht wegbeten

Zum letzten Absatz dieser Reportage:
http://kurier.at/nachrichten/2033052.php

Zu Wochenbeginn meldeten sich ehemalige Schüler der Schulbrüder.Sie sprachen von einer sehr hohen Selbstmordrate im Internat.

Wenn wehrlose Kinder nur noch eine Fluchtmöglichkeit vor ihren Tätern sehen,
sich ihr Kinderleben zu nehmen-dann ist es von seitens der Täter,die sie dazu getrieben haben-MORD.
Diese Straftat verjährt nie !

Warum haben die Behörden nie hinterfragt,was mit Sicherheit gesetzliche Pflicht gewesen wäre.Sind Kinderleben so wenig wert ?

Die Schande der Tat liegt immer nur beim Täter und dessen Schützer.Hat der Staatsanwalt wenigstens jetzt -wenn nicht schon was gesetzlich zwingend wäre,sofort danach,
wegen der gehäuften Schülersuizide Nachforschungen angestellt ?

Siehe unter diesem Link im letzten Absatz
http://kurier.at/nachrichten/2033052.php

Wenn sich wer nach oder bei einem erlebten Verbrechen,um von seinem Täter flüchten zu können,das Leben nimmt,so ist es nicht ein freigewählter Suizid,sondern von seitens der Täter, Mord an ihren Vergewaltigungsopfer,
da der Täter sein Kindopfer zum Suizid getrieben hat.Mord verjährt nicht.Zudem ist zu
erwähnen,dass die Behörden was gesetzliche Pflicht gewesen wäre,nie diese gehäuften Schülersuizide,die direkt im Internat der Strebersdorfer Schulbrüder stattgefunden haben,hinterfragt oder gar untersucht haben.
WARUM ?
War die Justiz von je her so täterdienlich,wie auch die damalige U-Richterin
Dr.Helene Partik-Pable.

Nowatschek
30.01.2011 16:51
0 0

kath.Schulbrüder

War die Justiz von je her so täterdienlich,wie auch die damalige U-Richterin Dr.Helene Partik-Pable,im Fall des Opfers Manuel Nowatschek,wo sie die Vergewaltiger absolut beweisbar gegen ihr besseres Wissen und gegen alle eindeutigsten Beweise,auch heute noch via Medien.mit ihren Lügen beschützt.

Warum lassen sich die Medien von den kath.Schulbrüder belügen?
Der heutige Provinzial Johann Gassner belügt gegen sein besseres Wissen die Medien:
Der von ihm besagte Schulbruder Robert,der im weltlichen Namen Louis F.heißt war nicht bis 1987
sondern bis 1993 bei den Strebersdorfer Schulbrüder und wurde 2005 am LG.Krems rechtskräftig wegen Massenmißbrauch an den Kindern,die den Strebersdorfer Schulbrüdern anvertraut waren verurteilt.Der heutige Provinzial Johann Gassner belügt weiterhin,gegen sein besseres Wissen die Medien:Er sagte,dass der Schulbruder bereits verstorben sei.Etliche Medien haben auf mein Betreiben diesen Schulbruder in seiner Privatwohung in der Fabergasse in Wien besucht und konnten sich von seiner sehr guten Gesundheit und besonderen redewillligkeit überzeugen.Er sagte auch am Gericht,dass er immer alle seine Vorgesetzten über seine Neigung Kinder zu brauchen und dass er seine Neigung sicher ausleben wird,informiert,aber
niemand seiner vorgesetzten oder Kollegen, hätten ihm je aufgehalten.

Nowatschek
30.01.2011 16:49
0 0

Verbrechen an Kindern lassen sich weder weglügen und auch nicht wegbeten

Zum letzten Absatz dieser Reportage:
http://kurier.at/nachrichten/2033052.php

Zu Wochenbeginn meldeten sich ehemalige Schüler der Schulbrüder.Sie sprachen von einer sehr hohen Selbstmordrate im Internat.

Wenn wehrlose Kinder nur noch eine Fluchtmöglichkeit vor ihren Tätern sehen,
sich ihr Kinderleben zu nehmen-dann ist es von seitens der Täter,die sie dazu getrieben haben-MORD.
Diese Straftat verjährt nie !

Warum haben die Behörden nie hinterfragt,was mit Sicherheit gesetzliche Pflicht gewesen wäre.Sind Kinderleben so wenig wert ?

Die Schande der Tat liegt immer nur beim Täter und dessen Schützer.Hat der Staatsanwalt wenigstens jetzt -wenn nicht schon was gesetzlich zwingend wäre,sofort danach,
wegen der gehäuften Schülersuizide Nachforschungen angestellt ?

Siehe unter diesem Link im letzten Absatz
http://kurier.at/nachrichten/2033052.php

Wenn sich wer nach oder bei einem erlebten Verbrechen,um von seinem Täter flüchten zu können,das Leben nimmt,so ist es nicht ein freigewählter Suizid,sondern von seitens der Täter, Mord an ihren Vergewaltigungsopfer,
da der Täter sein Kindopfer zum Suizid getrieben hat.Mord verjährt nicht.Zudem ist zu
erwähnen,dass die Behörden was gesetzliche Pflicht gewesen wäre,nie diese gehäuften Schülersuizide,die direkt im Internat der Strebersdorfer Schulbrüder stattgefunden haben,hinterfragt oder gar untersucht haben.
WARUM ?
War die Justiz von je her so täterdienlich,wie auch die damalige U-Richterin
Dr.Helene Partik-Pable.

Gast: Traumatisiert@wolke7.net
24.11.2010 11:10
0 0

Übertriebener Hype schadet uns Opfern!

Ich bin eines der Opfer von Misshandlungen und sexuellem Missbrauch in einem katholischen Internat, wurde dabei schwer(st) verletzt, mit bleibenden Schäden! Ich finde es zwar gut und richtig, wenn schonungslos aufgeklärt und aufgedeckt wird, was an seelenzerstörenden Taten damals wie heute Kindern angetan wird. Aber ich sehe mit großer Sorge, dass zugleich von Medien als auch Einzelnen künstlich ein Hype geschürt wird, wo schon fast jeder zwischenmenschliche Kontakt, z.B. das Streicheln über den Kopf oder Berühren ohne sexuelle Absicht, mit dem Geschmäckle des angeblichen "Missbrauchs" versehen wird. Das schadet uns Opfern! Wir werden damit in die Rolle gedrängt, dass wir "überempfindlich" seien und jede noch so harmlose Berührungen aufbauschen würden! Ich kann nur appellieren, sich auf die Fälle zu konzentrieren, wo es wirklich um Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung ging. Und es zu unterlassen, bei Streicheln über den Kopf gleich in die Öffentlichkeit zu gehen und von Missbrauch zu sprechen.

Gast: stift wilhering
14.04.2010 23:32
0 0

übergriffe zwischen 1958 u.1960

mein name ist hans-peter gugenberger, 62 jahre. ich war im genannten zeitraum eben-
falls in wilhering "kaserniert". damals war p.
raimund kirschner präfekt. ich kann daher die
ausführungen von herrn reinhard gutmann
völlig verstehen und kann diese nahezu voll-
inhaltlich unterschreiben. viele von uns hatten
sehr oft panische angst vor diesem herrn und
seinen "auswüchsen". auch ich habeoft noch
heute probleme psychischer art nach diesen
vorkommnissen. der diektor und internatsleiter
war damals p. ämilian putschögl.

Gast: kremsmünster
11.04.2010 19:23
0 0

zynische "Entschuldigung"

"Ich habe alle meine Schüler ausnahmslos gern gehabt." Diese angebliche Entschuldigung des Hauptbeschuldigten P. Alfons ist zynisch und geschmacklos Bei Priestern werden solche Stellungnahmen anscheinend positiv bewertet. Würden die Medien eine solche Beteuerung von Fritzl oder anderen Serienvergewaltigern auch derart kommentarlos wiedergeben?

pinha
22.03.2010 17:38
0 0

"Die letzten Zöglinge"

war eine Sendung schon im Jahr 2006 und wurde gestern auf FS2 um 23.30h wiederholt. Erschütternd was da berichtete worden ist von André Heller, Bilgeri, Prof. Barta (Jurist der Univ. Wien), Joesef Haslinger u.a.

Gast: sepperl
21.03.2010 23:20
0 0

Küng, hahaha!

Die Stellungnahmen von Küng und Ranke-Heinemann sind einfach nur peinlich und grenzen teilweise an Verleumdung.

Diese Leute haben ihr Leben darauf aufgebaut, gegen alles Katholische zu hetzen. Klingt alles andere als objektiv!

Gast: Gericht
19.03.2010 14:21
0 0

Das sagt Bandion_ortner nur, in Wirklichkeit

wird sie auch hier so gut es geht mauern, wie sie es auch bei Grasser und CO tut.

Antworten Gast: Wider die Kurruption in Österreich.
21.03.2010 10:22
0 0

Richtig !

Von Bandion-Ortner ist nichts anderes zu erwarten, als zu mauern wie sie es eben auch in vielen anderen Dingen macht.
Die Kinderschänder der Römisch-Katholischen Kirche werden weiter frei herumrennen mit einer Bewährungsstrafe und die Bereicherer im Buwog-Skandal und Wolfgang Föttl, der den Großteil der BAWAG-Gelder wahrscheinlich nicht verspielt,sondern in die eignen Tasche verschinden ließ..., laufen noch immer frei herum und werden das auch in Zukunft tun.
Die Hauptaufgabe von Bandion-Ortner scheint zu sein, diese Ungerechtigkeiten und diese Korruption zu ermöglichen und zu decken.

1 2

Schuldig an weiteren Opfern

Kinderschänder-Sekte

- darf man das sagen? Wenn man den Begriff `Sekte´ nicht an Zahl und Anteil festmacht sondern an Inhalt, Aussage und Anspruch -nur wer zu uns gehört ist auf dem rechten Pfad, wird Heil, Erlösung etc. erlangen- dann kann man die röm.-kath. Kirche als die größte Sekte weltweit betrachten.

Ohne Atheist zu sein: religiöse Vereinsmeierei hat sich in der Weltgeschichte sowieso als höchst suspekte und gefährliche Sache gezeigt.

Und ein Verein, der sein äußeres Renommee und seinen Machterhalt über seine eigentlichen und ausdrücklichen Ziele –Schutz, Förderung und Wohlergehen der menschlichen Seele- stellt, ist falsch und heuchlerisch. Und der Schutz der eigenen
Institution ist über den Schutz der Schutzbefohlenen gestellt wenn man die Täter deckt, nur versetzt und die Taten immer nur vertuscht und beschwichtigt. Denn so ist es in der Vergangenheit immer gewesen.
Änderung (wenn überhaupt) kam nicht durch Einsicht, Reue oder Sinneswandel sondern nur durch äußeren medialen und finanziellen Druck zustande (z.B. Millionen-Zahlungen in USA und Irland; massive Austritte). Das ist neben den einzelnen Taten das übergeordnet eigentlich Schlimme an der Sache. Und auf einer übergeordneten Ebene entsteht dadurch auch größter Schaden. Die Einstellung zu Christentum und Religiösem - „Hab ich mir eh gedacht: ist alles nur Schwindel und Heuchelei!“ – erhält bei vielen skeptischen Menschen und besonders Jugendlichen Auftrieb und Bestätigung, wenn man sich umhört.

Antworten Gast: joeh
20.03.2010 18:04
0 0

undifferenziert

1. Ist die kath. Kirche nicht der alleinseligmachende Weg, sie anerkennt sehr wohl auch andere Wege, dass sie ihren eigenen als den geeignetern hält, liegt in der Natur der Sache.

2. Vereinsmeierei ist ein Nebenbeschäftigung, Glaube hat aber etwas mit der Essenz des Lebens zu tun. Fehlleitungen und -haltungen in der Geschichte, dazu bedarf es nicht religiöser Vereinsmeierei, die bekommen sich auch ohne.

3. Dieses Verhalten ist in der Tat verwerflich, aber auch nicht typisch für Kirche, sondern das finden sie in Familie, Vereinen etc. Oft geht es darum, nichts nach aussen dringen zu lassen, um sein Gesicht zu bewahren (was im Übrigen viele Menschen so machen und die daher nicht mit ihren Schwächen hausieren gehen)

Man sollte aber auch die Dimensionen nicht vergessen, wenn es in Deutschland 24.000 Priester gibt und davon gegen 14 dzt. ermittelt wird, dann ist zwar jeder einzelne Fall zu viel, aber hier eine Pauschalkritik gegen eine ganze Institution loszuwerden, das ist ja doch etwas weit ausgeholt.

glasklar
19.03.2010 10:32
0 3

Austritt

AUSTRITT

zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html
(Homepage der Bundesregierung)

Gast: Bernd Hueber
18.03.2010 08:59
1 3

Melk

Ich war nur kurze Zeit im Konvikt des Stiftes Melk - der Direktor, Pater Georg, war ein höchst unnachsichtiger, unausgeglichener und höchst aggressiver Chef, der bei uns zutiefst verhasst war. Es genügte nur die kleinste Gelegenheit bereits, und dieser Mann schlug zu. Zudem versuchte er durch seine manipulative Art uns zu unterdrücken. Unglaublich, dass der schlagende Pater wenig später zum Abt des Stiftes gewählt wurde. Mit dieser Kirche kann es nur abwärts gehen.....

Antworten Gast: Ehemaliger
21.03.2010 19:37
0 0

Re: Melk

Ich war im Konvikt und kann das nur bestätigen. Wir wurden von Pater Georg geschlagen. Über die anderen Dinge möchte ich nicht sprechen

Antworten Antworten Gast: ex-konviktist
30.03.2010 21:48
0 0

Re: Re: Melk

heftige anschuldigung, mr. ehemaliger. ich war auch konviktist und kann das überhaupt nicht bestätigen.

Antworten Antworten pinha
22.03.2010 17:27
0 0

Melk: ich möchte nicht sprechen

Bitte treten sie heraus aus der inneren Emigration und wenden sie sich an eine der Ombudsstellen oder schreiben sie einem Menschen, dem sie vertrauen können. Ich habe den Eindruck, der Kardinal Schönborn nimmt die Sachen doch sehr ernst und erst recht der Psychologe von der Ombudsstelle der Erzdiözese Wien. "Über die anderen Dinge möchte ich nicht sprechen" ist nicht gut, das wird sie weiter belasten, das muß raus vor einer kompetenten und zuständigen Person. Ich habe es auch getan und bin nun sehr erleichtert, dafür gibt es ja die Ombudsstellen und gerade die von Wien ist gut besetzt.

Antworten pinha
18.03.2010 23:26
1 0

Re: Melk

Ich kann Ihnen und allenfalls anderen Betroffenen nur raten, sich an die Ombudsstelle für Mißbrauch in der Diözese St. Pölten oder besser an jene von Wien zu wenden - versuchen Sie, dort ihr Herz und ihre Belastungen auszuschütten. Die Stelle von Wien ist wesentlich professioneller geführt, daher rate ich zu dieser. Im übrigen bin ich sehr erschüttert, falls das stimmt, weil ich Derartiges von Abt Georg noch nie gehört habe, was aber nichts heißt.

Gast: Denkanstoß
17.03.2010 21:14
1 4

@ Kirchen“beitrag“




bevor ich Kirchensteuer zahle, spende ich den Betrag an Missbrauchsopfer




Antworten Gast: markus trullus
17.03.2010 22:11
4 3

Re: @ Kirchen“beitrag“

Welche? die der Kirche oder gleich die aller anderen Kinder - und Jugendlager / Internate ect? Leider passiert das unabhängig von der Kirche auch sehr häufig anderswo...

Gast: ein Christ
17.03.2010 20:52
3 6

Dieser Papst ruiniert die katholische Kirche!


Antworten Gast: Klaus
18.03.2010 16:56
2 1

Re: Dieser Papst ruiniert die katholische Kirche!

Fragt sich wer hier die Kirche ruiniert?
Ihr Scheinheiligen.
Gut das Papst Benedikt gibt!!!!

Antworten Gast: Gast
17.03.2010 21:42
7 5

Re: Dieser Papst ruiniert die katholische Kirche!

Christen wie sie ruinieren die Kirche, solche die ihre Beschuldigungen prinzipiell an der falschen Stelle anbringen statt nachdenken. Lesen sie mal etwas über die Pädophilenbewegung um ihren Horizont zu erweitern.

Gast: Karl
17.03.2010 20:00
2 5

Kirche,Religionen??

da gibt es nur eins Austreten und nichts spenden den Rest sollen die Gerichte klären so wie bei einer Privatperson.
Und jeder soll glauben was er will aber ohne Belästigung der Öffentlichkeit oder anderen Personen.

 
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