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Neuer Missbrauchsfall: Stift Wilhering als "Hölle auf Erden"

12.03.2010 | 07:04 |  Von DIETMAR NEUWIRTH (DiePresse.com)

Der 64-jährige Reinhard Gutmann klagt an: Er sei vor mehr als 50 Jahren im Stift Wilhering missbraucht worden. Der heutige Abt Gottfried Hemmelmayr zeigt sich betroffen und will das Opfer treffen.

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Es geschah 1959, vor 51 Jahren. Es geschah in einem katholischen Internat im Zisterzienserstift Wilhering. Vor einem halben Jahrhundert musste Reinhard Gutmann als 13-Jähriger - wie er im Gespräch mit der „Presse" berichtet - hungern, stundenlang auf eiskalten Gängen knien und dabei auf den ausgestreckten Händen Bücher balancieren, Schläge mit dem Rohrstock erdulden - und sexuelle Gewalt durch einen Priester erleben.

Gutmann erinnert sich: „Wir lebten in Angst und Schrecken und unter Androhung von Höllenqualen. Es war die Hölle auf Erden, gedemütigt und ständig unter Druck." Für ihn stelle es eine unglaubliche Befreiung dar, dieses Martyrium jetzt endlich an die Öffentlichkeit bringen zu können. Der heute 64-Jährige war von 1956 bis 1959 Internatszögling in Wilhering. Seine Mutter, die nach der Scheidung im nahen Linz gewohnt habe, habe ihn in das Stift „abgeschoben". Gutmann war fast das gesamte Jahr im Internat, meist sogar während der Ferien.

Schüler wie Spielbälle

An den Unterricht, an Ausbildung und Sportmöglichkeiten, im humanistischen Gymnasium erinnert er sich gern. Aber die lange Zeit danach, die Zeit zwischen Unterrichtsende und Unterrichtsbeginn - da herrschte ein Präfekt, ein Priester. Gutmann: „Es war wie eine Strafanstalt, ein Gefängnis. Wir kleinen, zarten Kinder waren dem Präfekten völlig ausgeliefert. Wir waren seine Spielbälle, die er bei jedem kleinsten disziplinären Vorwand brutal quälte."

Tagsüber habe er die Kinder im leeren Schlafsaal mit dem Rohrstock geschlagen, sie mussten sich entblößen. Diese Praxis habe, meint Gutmann, während seiner beginnenden Pubertät zu einer masochistischen Prägung geführt, mit der er zeitlebens zu kämpfen gehabt habe. Nachts sei der Präfekt durch den Schlafsaal geschlichen und habe Schüler bei jeder geringsten Bewegung unter der Bettdecke in sein Zimmer gleich nebenan geholt.

Onanieren vor Präfekten

Gutmann: „Der Präfekt hat mich verdächtigt, dass ich unter der Decke onaniert habe. Ich musste mich ausziehen und ihm vorführen, wie man onaniert. Man hat gespürt und an seiner Körperhaltung gesehen, dass er wusste, dass das nicht in Ordnung war, was er verlangte, und dass er erregt war." In den Wochen danach habe er vor dem Priester noch ein-, zweimal masturbieren müssen - bis zur Flucht aus dem Stiftsinternat. Gutmann: „Ich habe das meiner Mutter erzählt, die das überhaupt nicht interessiert hat. Man hat sich total verlassen gefühlt. Das konnte ich meiner Mutter bis zu ihrem Tod nie vergessen."

Bei ihm habe dieser Terror im Internat einen Identitätsverlust und ein Zerbrechen des katholischen Gottesbildes bewirkt. Bis heute leide er an Depressionen, klagt Gutmann. Wegen der Erfahrung der Hilflosigkeit während seiner Jahre im Internat habe er später den Wunsch entwickelt, groß und stark zu werden: Gutmann wurde im Alter von 47 Jahren zum Senior-Mister-Austria im Bodybuilding gekürt. Nach den Erfahrungen in Wilhering habe ihn nichts mehr schrecken können. Selbst als er in Kuwait wegen Alkoholweitergabe vier Monate in Untersuchungshaft in einem Wüstenbetonbau bei 48 Grad Hitze und Ernährung mit wurmstichigem Reis gewesen sei, habe ihn das nicht erschüttert. Und der Drill beim Wehrdienst im Bundesheer? „Da hab ich nur lachen müssen. Für mich war das ein Kinderspiel."

Albträume, Weinkrampf

In der Nacht vor dem Treffen in der „Presse"-Redaktion habe er, erzählt Gutmann, seit Langem wieder Albträume gehabt, sei schweißgebadet aufgewacht. Nach dem Telefonat, bei dem der Termin für das Gespräch vereinbart wurde, habe er, was ihm schon lange nicht passiert sei, einen Weinkrampf erlitten. „Ich habe vorher nicht gewusst, dass das noch immer so tief sitzt, wie sehr mich das noch bewegt."

Und wie reagiert der heutige Abt von Stift Wilhering, Gottfried Hemmelmayr? Er zeigt sich, von der „Presse" mit dem Fall konfrontiert, betroffen: „Das ist eine unheimlich schmerzliche Geschichte. Es tut uns leid, auch wenn wir den Fall nicht nachprüfen können, weil der Präfekt längst tot ist." Gestorben ist er 51-jährig, wenige Monate nach Gutmanns Weggang aus Wilhering 1959. Der Abt weiter: „Wir wollen Kontakt mit dem Opfer, um zu klären, wie man eine Schadensbegrenzung herbeiführen kann."

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.03.2010)

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1449 Kommentare
Peregrin
18.03.2010 14:22
1 0

Re: Re: Frech wie immer

Es ist amuesant, wenn zwei Moechtegernironiker aneinander geraten.

Gast: Zyniker
17.03.2010 19:06
2 2

@ „Als Präfekt der Glaubenskongregation habe Ratzinger 2001 dafür gesorgt, dass alle Missbrauchsfälle unter päpstliche Geheimhaltung gestellt wurden.“





Eben! Wenn´s geheim war, wie hätte er davon wissen sollen…





Gast: Zyniker
17.03.2010 19:05
2 5

@ „Von den Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen habe Ratzinger ohne Zweifel gewusst“





So ein Blödsinn! Da müsste er ja auch vor der Rehabilitation gewusst haben, wofür die Pius-Brüder stehen…





1 0

Re: @ „Von den Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen habe Ratzinger ohne Zweifel gewusst“

Wofür die Piusbrüder theologisch stehen, hat er zweifellos gewusst. Die Frage ist, ob er gewusst hat und vor allem gewusst haben muss, wo jeder einzelne unter ihnen politisch-weltanschaulich sonst noch steht. Dann ist noch die Frage, ob die privaten Überzeugungen einzelner irgendeine Auswirkung auf den theologisch-liturgischen Versöhnungsprozess haben können oder sollen.

Gast: Zyniker
17.03.2010 19:05
2 3

@ "Bei keinem Menschen in der Kirche gingen so viele Missbrauchsfälle über den Schreibtisch wie gerade bei ihm [Joseph Ratzinger]."





Na aber! Das waren aber alles nur „Einzelfälle“…





Antworten Gast: Gast
17.03.2010 21:45
1 3

Re: @

Pfaffenfresser aller Länder vereinigt euch, eure Stunde ist da.

kreuz
17.03.2010 18:45
1 2

Hirte und Schafe

Mann, bin ich schon g'spannt, was der Herr Oberhirte seinen Schäfchen zu Schreiben gedenkt...

ujvar
17.03.2010 19:33
2 4

Hirte und Schafe


Die Medien, viele davon und Ihre Bad-news Drogenabhängigen, warten nicht auf den Brief des Pontifex um´aus diesem Trost, Halt, Entschuldigung für die 5% Versager zu erfahren sondern um jedes einzelne Wort zuerst anzupissen und dann zu anal-ysieren.

ulysses
17.03.2010 22:53
0 0

0,5 %


nicht 5 %

schilehrer
18.03.2010 11:37
0 0

Re: 0,5 %

0,000000000000005% wenn schon.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: kein schileerer
18.03.2010 18:39
0 0

Re: Re: 0,5 %

schilehrer müssen nicht unbedingt Ahnung von Mathematik haben.

Hier zur Nachhilfe:

0,000000000000005% heisst

einer in 20 Millionen Milliarden.

aber was sind schon ein paar Nullen mehr ...

wenn schon

Smartin
17.03.2010 18:20
4 5

Rot und grün

Obwohl der Zeigefinger des Zensors drohend über der Delete-Taste schwebt, möchte ich doch festhalten, dass eine bestimmte Zeitung, die ich sonst gerne lese, in dieser Berichterstattung weit nach links gerückt ist. So sehr, dass selbst die ORF-Online-Redaktion rot und grün vor Neid wird. Und das will was heißen. Aber wer konnte sich vor wenigen Wochen noch vorstellen, dass diese Zeitung alles veröffentlicht, selbst dass Andre Heller mißbraucht worden ist, indem der Erzieher seine Schläfen gestreichelt hat. Seitdem schlafe ich nicht mehr gut.

die fliege
19.03.2010 06:41
0 1

Re: Rot und grün

nehmen sie schlafmittel und bestellen sie die presse ab.
mfg

Peregrin
18.03.2010 14:24
1 1

Re: Rot und grün

Nichts Neues, antikirchliche Agitation hat hier schon eine laengere Tradition.

Antworten Gast: schlÄchter
17.03.2010 21:55
3 3

Re: Rot und grün

sg smartin!
von mir zustimmung!
die berichterstattung sowohl bezüglich der mißbrauchsfälle und auch der kandidatin frau rosenkranz ist an einseitigkeit, mangelnder recherche (zb seriöse vergleiche mßbrauchszahlen in kirchl. und weltl institutionene oder familien, hintergründe frau rosenkranz: was hat sie wirklich gesagt, geebt, getan?)) und offensichtlichen falschwiedergaben (zitate aus dem zusammenhang reisßen, provokante überschriften - unterstellungen zb der papst weigert sich stellung zu nehmen etc., bewußte falsche wiedergaben von aussagen-zb verbotsgesetz ..)kaum mehr zu überbieten.leider macht "die presse" da auch mit.

die mediale wüste ist noch eintöniger gewordenals sie es schon war, wenn man sich die heutigen publizistik studentsnschaft anschaut ist auch keine besserung in sicht-im gegenteil.

umso wichtiger ist das posten im forum.

in diesem sinn
mf kathol. g und bleiben sie bitte am ball!

s.

Antworten Gast: Nervenarzt
17.03.2010 19:19
5 1

Re: Rot und grün

ja, das ist die Medienkampagne gegen den Vatikan

Gast: Gast
17.03.2010 18:13
3 0

Opferschutz steht vor Täterschutz!

http://www.pi-news.net/2010/03/kelek-missbrauch-auch-in-moscheen/

Vergewaltigung und Betrug
Mitgefühl, gesunder Menschenverstand und Anstand sagen einem, dass sexueller Missbrauch von Patienten eine schwerwiegende kriminelle Handlung ist. Psychologen und Psychiater arbeiten hart daran, diesem Tun die Anstößigkeit zu nehmen - sogar wenn es sich bei den Opfern um Kinder handelt. ! Sie bemühen sich um die Entkriminalisierung des sexuellen Missbrauchs von Frauen und Kindern, indem sie die erfundenen Diagnosen des Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen (DSM-IV) mit geschickten, aber perversen Argumenten oder sogar glatten Lügen kombinieren. !

http://derstandard.at/1267743736967/Ausbildung-Psychologische-Gutachten-fuer-kuenftige-Priester
Täterschutz?:
http://skydaddy.wordpress.com/2010/02/25/missbrauchsstatistik-%E2%80%9Eexperte%E2%80%9C-arbeitet-fur-die-kirche/

Gast: gerbil
17.03.2010 17:56
4 4

Küng

Es ist zwar schon alles gesagt worden, aber anscheinend noch nicht von allen. Küng wäre gut beraten, sich zurückzuhalten;so glänzend ist sein Schild auch nicht. Warum wendet er sich nicht mit solch markigen Worten gegen die sog. Humanistische Union, die - laut einem Leserbrief in der FAZ von gestern - noch 2000 den "derzeitigen gesellschaftlichen und staatlichen Umgang mit der Gruppe der Pädophilen" als "Lehrstück aus dem ebenso alten wie offenbar aufklärungsresistenten Kapitel der Erzeugung von gesellschaftlichen Sündenböcken"charakterisiert hat.
Auch wenn das heute nicht mehr opportun ist: ich liebe diese meine Kirche trotz und in all ihrer Fehlbarkeit; sie ist mir Heimat, in ihr fühle ich mich geborgen, weil der Geist Gottes in ihr lebt.


Gast: Eurrora
17.03.2010 17:37
8 4

Dieser Theologe Küng ,hat einen Vogel

Jeden Tag werden Kinder von Europäern ,in Thailand vergewaltigt und Theologe Küng schaut zu.In Holland löst sich jetzt die Pädophilen Partei auf und Theologe Küng ,sagte nie was da zu. Mühl das Ferkel kommt aus Österreich und Theologe Küng sagt nie was .Deshalb erübrigt sich jetzt, das Geschwätz vom Theologen Küng.

Antworten Gast: Cath
18.03.2010 10:18
0 3

Re: Dieser Theologe Küng ,hat einen Vogel

Bis zur Nasenspitze im Dreck stehen, aber versuchen, irgendwohin zu deuten.
Ein Musterkatholik, der Eurrora.
Dafür dürfens 30 Minuten Scheitlknien!

Antworten Gast: Ösi
17.03.2010 18:01
3 2

Re: Bitte nicht ablenken!

Hier heisst das Thema Religion und katholische Kirche mit Missbrauchsvergangenheit und -Gegenwart.
Jetzt wird erst einmal dieser Saustall aufgeräumt.
Der Herr Küng gehört zum Saustall definitiv NICHT dazu.

berndmoron
17.03.2010 17:37
5 4

der küng

kann intellektuell dem papst nicht einmal als ministrant dienen.


ulysses
17.03.2010 23:00
1 1

Schon einmal eine dümmere und schlechter recherchierte Petition gesehen ?


Die zur Kastration der Maikäfer?

Gast: Billy Rubin
17.03.2010 17:29
6 5

Tja, man darf sich nicht wundern.

2000 Jahre lange katholische Sexualmoral oder besser gesagt: 2000 Jahre lang Verdrängung und Unterdrückung der Sexualität bringt früher oder später diese Ergebnisse hervor.

Der Papst als Stellvertreter Gottes auf Erden kann nicht viel machen als sich entschuldigen.
Das ist herzlich wenig......

ujvar
17.03.2010 18:27
4 2

Tja, man darf sich nicht wundern, aber nachdenken


In Afrika hat es bis auf ein paar kolonialisierte Ecken niemals eine christliche Sozialmoral gegeben,

Das Ergenis ist ein hemmungslos kopulierendes Land, Präsidenten reisen jeweils mit frischen Nachschub aus ihrem Harem, das Land geht an Aids und Malaria zugrunde, aber Spass ohne Verbote, die Energie geht ins Carpe diem.

Stargast
17.03.2010 18:02
4 2

Re: Tja, man darf sich nicht wundern.

Woher wissen Sie jetzt schon, wass der Papst sagen wird??? Haben Sie hellseherische Fähigkeiten?

Antworten Antworten Gast: gast
17.03.2010 18:24
1 4

Re: Re: Tja, man darf sich nicht wundern.

lassen sie endlich ihre neurosen behandel

Gast: Gast
17.03.2010 17:06
5 2

auf einmal

Warum wird Küng nun so eifrig, wo war er als in Deutschland die Humanistische Union und in den Niederlanden die Pädophilenpartei oder in Österreich ein namhafter Professor den Sex mit Kindern für gut befunden hat. Da hat noch 2005 das Oberlandesgericht Koblenz zwei Pädophile, die einen autographischen Bericht über den Sex eines Kindes mit Erwachsenen veröffentlichten, freigesprochen. K13, diese verkommene Organisation, von den Grünen unterstützt konnte noch vor wenigen Jahren ihre Propaganda und Werbung betreiben.. Heute wundern sich alle ganz gross. Haben diese Leute geschlafen.

Gast: vergilius
17.03.2010 17:03
4 2

wie der kasperl aus der schachtel

hüpft der küng immer raus. widerwärtiger geselle! scheinbar hat er noch alte rechnungen mit Joseph Ratzinger offen.

Gast: g1
17.03.2010 16:54
0 3

mea culpa ? Es wird maximal ein nostra culpa,

wahrscheinlich auch ein teilweises vestra culpa verkündet werden.

Gast: "Der Tod ist sicher aber das Leben nicht"
17.03.2010 16:48
0 0

ein weiser Mensch hat einmal gegagt

Ein intelligenter Feind ist mehr wert als ein dummer Freund!

Arethas
17.03.2010 17:10
3 1

Re: ein weiser Mensch hat einmal gegagt

GENAU DAS ist ja das Kreuz mit all diesen Linken...

3 3

Missbrauch gegenüber allen Menschen!

Die Forderung geht in die richtige Richtung, jedoch nicht weit genug. Der Papst muss zurücktreten und endlich durch fortschrittliche Kräfte ersetzt werden.

Es findet seitens der Katholischen Kirche ja nicht nur Missbrauch gegenüber den Menschen statt, die sich jetzt als Opfer zu erkennen geben, sondern gegenüber allen Menschen. Man kann Missbrauch auch und gerade ohne jedwede sexuelle Handlung begehen: http://bluthilde.wordpress.com/2010/03/17/auch-kein-sex-ist-missbrauch/

ujvar
17.03.2010 16:29
8 5

Küng ist Symbol für Hochmut und Überheblichkeit, er hält sich für unfehlbar, der Papst nicht. Er ist es nur bei Verkündigung wesentlicher Lehraussagen "ex cathedra",


Antworten Gast: gast
17.03.2010 16:51
2 4

Re: Küng ist Symbol für Hochmut und Überheblichkeit, er hält sich für unfehlbar, der Papst nicht. Er ist es nur bei Verkündigung wesentlicher Lehraussagen

das sie zu den erzkonservativen gehören die sich auch noch selbst geiseln liegt bei ihren ständigen kommentaren auf der hand

ujvar
17.03.2010 16:32
5 4

Re: Küng ist Symbol für Hochmut und Überheblichkeit, er hält sich für unfehlbar, der Papst nicht. Er ist es nur bei Verkündigung wesentlicher Lehraussagen

Küng ist der Vertreter eines Christentums light, er ist katholischer Priester und Theologe, er hat allem was im teuer war eine Absage erteilt, seine Art von ´Missbrauch der Weihe und der Ämter.

Er schenkt uns dafür Global Ethics, brav sein wie Rabbi Jesus, Gott bleibt - für ihn - auf der Strecke.

cerumen
17.03.2010 16:15
3 3

Christenverfolgung

In diesen Tagen der wiederaufflammenden Christenverfolgung und eines nie dagewesenen und völlig ungebührlichen Papst-Bashing kann ich allen Hetzern nur eines sagen: Seine Heiligkeit der Papst ist der Stellvertreter Christi und Garant der Wahrheit in dieser dunklen Zeit. Keine Zeitung oder irgendein Schweizer Möchtegern-Theologe kann die Heilsgeschichte der katholischen Kirche aufhalten oder stoppen! Die Kirche wird ihren Siegeszug gegen das Böse weiterführen, bis am Ende der Zeit alle Menschen vereinigt sind in der einen heiligen, apostolischen, katholischen Kirche und das kommen des Menschenrichters erwarten. Dann werden alle Feinde der Kirche um erbarmen flehen um vor den Qualen des ewigen Feuers verschont zu werden! Möge Gott ihren armen Seelen gnädig sein ..

naehich
18.03.2010 02:49
0 1

Wenn man an solche Maerchen glaubt ...

duerfte einem tatsaechlich entgehen wieviel Mitschuld gerade die absolutistischen Beherrscher der Glaeubigen, die Paepste, an all der Gewalt, dem Missbrauch und dem Leid der Opfer haben. Sich gross als die Hueter der Moral aufspielen, den Leuten Kondome verbieten und Schuldgefuehle einreden und gleichzeitig die Graeuel der eigenen Leute
totschweigen und die Opfer verunglimpfen -- das war jahrzehntelange die Strategie dieses verlogenen Vereins.

Und dann wird die Aufdeckung dieser Monstroesitaeten wehleidig als "Christenverfolgung" bezeichnet -- nachdem siech die feigen Taeter jahrzehntelang vor der Justiz verkrochen haben bis ihre Straftaten verjaehrt waren.

Antworten Gast: A100
17.03.2010 23:48
0 0

Re: Christenverfolgung

Sie sind gut, echt gut..................

Antworten Gast: Gast
17.03.2010 19:41
2 1

Re: Christenverfolgung

Sehr richtig!

Danke fuer Ihren Kommentar.

Antworten Gast: gast
17.03.2010 18:26
2 2

Re: Christenverfolgung

haben sie kein leben dass sie hier ihren fundamentalistischen sch.. posten

3 2

Re: Christenverfolgung

cerumen & Peregrin ! ,- habt Ihr beide Fundamtalisten einmal schon Nachgeacht ob die Erde doch eine Kugel ist die sich dreht ??

Es hilft die feine Schreibklinge nichs wenn ma an der Realität vorbeilebt und zur Kenntnis nehmen muß,daß das Christentum und seine Werte NICHT mit der Kath.Kirche ( Weltwirschaftsimperium ) zu tun hat !!

3 1

Das wahre Wunder ...

an der katholischen Kirche - und das meine ich ganz ironiefrei - ist, dass sie, bzw. ihr spiritueller Inhalt solche Päpste, Kleriker, Inquisitoren etc. überlebt hat.

0 2

Das wahre Wubder


Zapflhuber
17.03.2010 16:49
1 1

Re: Christenverfolgung

na gottseidank erleb ich das nicht mehr! ;-)

Peregrin
17.03.2010 17:16
2 1

Re: Re: Christenverfolgung

Doch, das erleben Sie.

Antworten Antworten Antworten Gast: slayer
18.03.2010 13:13
0 0

Re: Re: Re: Christenverfolgung

schön wär's...

Antworten Gast: Ösi
17.03.2010 16:24
1 2

Re: Christenverfolgung

Sarkasmus der besonders feinen Klinge! Vor allem das mit Pabst und Stellvertreter Christi. Ein mächtiger Tritt in die apostolischen Gonaden.

draken
17.03.2010 15:52
0 1

War er nicht...

...jener, dem vor Kurzem der Führerschein wegen Trunkenheit an Steuer entzogen wurde?
Wenn ja, dann sollte genau er sich nicht über den Mist der Kirche aufregen und diesen bagetellisieren!

Arethas
17.03.2010 15:51
4 2

Prioritäten

Wichtige Eilmeldung:
" ...am Montag berichtet, dass es dort in einer Ballnacht Ende der 1950er Jahre
sexuelle Übergriffe auf Schüler gegeben habe."
Na dann...