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Nonne missbraucht Mädchen: Orden muss nicht zahlen

25.03.2010 | 15:45 |  VON DIETMAR NEUWIRTH (DiePresse.com)

Ein Nonne missbrauchte in den 1980ern ein Mädchen. Der Orden muss kein Schmerzengeld zahlen. Es gilt die kurze Verjährungsfrist von drei Jahren. Nein zu längeren Verjährungsfristen sagt unterdessen die Justizministerin.

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WIEN. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat vor dreieinhalb Jahren eine bisher unbeachtet gebliebene Entscheidung gefällt, die angesichts der Welle an zuletzt bekannt gewordenen Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche an Brisanz gewinnt. Die Kernaussage: Für Orden endet die Verjährungsfrist im Falle von privatrechtlichen Schadenersatzansprüchen bereits nach drei Jahren – und nicht, wie für die Täter selbst, nach 30 Jahren.

Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise Klagen auf Schmerzengeld und Therapiekosten, die sich gegen ein Konvent richten, innerhalb von nur drei Jahren eingebracht werden müssen. Ordensleute selbst, die zu Tätern wurden, sind zwar länger haftbar zu machen. Sie verfügen aber wegen ihres Armutsgelübdes selten über nennenswertes Vermögen.

Der vom Obersten Gerichtshof am 13. September 2006 entschiedene Fall führt zurück in die Jahre 1983 bis 1985. Damals war eine Gymnasialschülerin in einem Ordensinternat untergebracht.

Zungenküsse, Brust berührt

Eine Nonne, die sie unterrichtete, nahm sich an den Nachmittagen und Abenden bei Problemen der Jugendlichen an. Sie nützte das dadurch entstandene Abhängigkeits- und Autoritätsverhältnis dazu aus, die Oberstufen-Schülerin „zu geschlechtlichen Handlungen (mehrfache Zungenküsse, Berührungen an der Brust und im Genitalbereich) zu missbrauchen, die den Tatbestand der Unzucht erfüllten“, wie es in der OGH-Entscheidung heißt.

Und weiter: Die seelischen und körperlichen Folgen reichten bis in die Gegenwart. Die Ex-Schülerin leidet an Bulimie und Depressionen. Die Nonne wurde letztinstanzlich verurteilt, dem Opfer 5000 Euro Schmerzengeld und 5000 Euro Therapiekosten zu bezahlen.

Verjährungsfrist verlängern?

Ein ziemlich klares Nein für verlängerte Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch kam am Donnerstag von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner. In der Fragestunde des Nationalrats zeigte sie sich von der Idee wörtlich  nicht so begeistert . Zum einen seien die Verjährungsfristen jetzt schon relativ lange, zum anderen sei es schwierig, nach Jahren oder gar Jahrzehnten noch Zeugen, Indizien und Beweise zu finden.

Laut geltendem Recht beginnt in Österreich die Verjährungsfrist erst mit dem 28. Geburtstag des Opfers zu laufen. Theoretisch ist demnach eine Strafverfolgung des Täters bis zum 48. Lebensjahr des Opfers möglich.

Ausgelöst worden war die Debatte durch Forderungen von SPÖ und BZÖ. Während die Sozialdemokraten für längere Fristen eintreten, will das BZÖ diese gänzlich streichen. Die FPÖ fordert im Sinne der Strafverschärfung die chemische Kastration  für Täter, ÖVP-Chef Josef Pröll regte eine gesetzlich festgeschriebene Anzeigepflicht für geistliche Mitwisser an. Eine Forderung, die zuletzt in Kreisen der Erzdiözese Wien als denkbare Variante gehandelt wurde.

("Die Presse" Printausgabe vom 26. März 2010)

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1370 Kommentare
 
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Gast: mihax
14.04.2010 17:10
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zur Kassa

Es ist aber schon ein Unterschied, ob ich Ohrfeigen bekomme, oder an den Haaren gepackt wurde und mit einem zweiten Kopf zusammengeschlagen wurden, daß man Nasenbluten davon bekommen hat ? Den Unterschied möcht ich Klavierspielen können.

Gast: ursus12
02.04.2010 14:19
1 0

zur Kassa

Sosehr man über das Schicksal Einzelner empört sein muss, so sollte man sich genau so darüber empören, wer aller an dieser traurigen Situation profitieren will. Bei den Beträgen die da "gehandelt" werden kann man nur mehr staunen.Aber die Opfer wollen angeblich ja nur "reden". Ich habe vor 60 Jahren öfters von meinem Pfarrer und auch von einigen Lehrern Orfeigen bekommen. Also bitte 80.000 von der Kirche und 80.000 vom Staat.

Antworten Urbin
02.04.2010 17:12
0 0

Re: zur Kassa

Missbrauchsopfer wollte 1 Milion Euro Schweigegeld
Laut Diözese Graz-Sekau hat sich Fluch bereits am 13. November 2007 bei Birgit Posch, Leiterin der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch der Diözese gemeldet. Nach seinen damaligen Aussagen sei er selbst als Opfer kaum betroffen, wüsste aber über weitere Opfer schlimmen sexuellen Missbrauchs Bescheid. Darüber wolle er ein Buch schreiben, würde dies aber unterlassen, wenn ihm die Diözese Graz-Seckau eine Million Euro bezahlte.

Die Leiterin der Ombudsstelle teilte Fluch nach Absprache mit Generalvikar Helmut Burkard mit, dass die Diözese selbstverständlich nicht auf diesen Vorschlag, der einer Erpressung gleich käme, eingehen werde und keine Zahlungen leisten werde. Posch fragte ihn nochmals nach den von ihm erwähnten weiteren Opfern, er wollte jedoch keine konkreten Namen nennen. Sie bat ihn daher, den Opfern nahe zu legen, sich bei der Ombudsstelle zu melden.+

Im Frühjahr 2009 schickte Fluch an Bischof Egon Kapellari einen Brief, den dieser an den Admonter Abt Bruno Hubl weiterleitete. Abt Bruno Hubl war der Vorgesetzte des von Herrn Fluch des sexuellen Missbrauchs beschuldigten, und mittlerweile verstorbenen Ordensmannes. Die Diözese Graz-Seckau stellte klar, dass Herr Fluch in weiterer Folge, entgegen eigenen Angaben, nicht persönlich mit Abt Bruno Hubl gesprochen und auch keine weiteren Briefe geschickt habe.

Gast: Peter45
30.03.2010 06:13
0 1

Pädophilie ist das falsche Wort

"Philos" ist in Altgriechisch der Freund, der Päderast ist aber ein liebloser VERBRECHER, der sich Kinder als Opfer seiner zügellosen Triebe brutal zu Sex- Sklaven macht.
Also sollen bitte auch in der wortgewaltigen PRESSE die richtigen Begriffe für die wahren Tatsachen verwendet werden !

Gast: christ
29.03.2010 10:02
1 0

Wessen Stellvertreter ist der Papst ?

n der Bibel ist zu lesen:
"Satan ist der Fürst der Welt".

Wessen Stellvertreter ist dann der Papst ?

Jesus sagt:
"Mein Reich ist nicht von dieser Welt".

Deshalb die Frage.
Wem gelten die Worte aus der Bibel, 2. Thess. 2, 3-4:

Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise;
denn zuvor muss der Abfall kommen
und der Mensch der Bosheit offenbart werden,
der Sohn des Verderbens.
Er ist der Widersacher,
der sich erhebt über alles,
was Gott oder Gottesdienst heißt,
sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt,
er sei Gott.

1. Kor. 6, 9-10:
Oder wisst ihr nicht,
dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden?
Lasst euch nicht irreführen!
Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.

1. Petrus 4, 17:
Denn die Zeit ist da,
dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes.

Paulus schreibt im 2. Kor. 11, 13-15:
Denn solche sind falsche Apostel,
betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi.
Und das ist auch kein Wunder;
denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts.
Darum ist es nichts Großes,
wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit;
deren Ende wird sein nach ihren Werken.

2. Kor.4, 18:
...uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare,
sondern auf das Unsichtbare.
Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich;
was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

Bibelverse Lutherübers.

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Re: Wessen Stellvertreter ist der Papst ?

und "Du sollst niemanden Rabbi nennen", und "eher geht ein Kamel durchs Nadeloer, als ein reicher in den Himmel" und und und, drum "tretet aus aus ihr(Hure Babylon)bevor ihr Teil habt an ihrer Schuld."

Antworten Gast: Wessen Stellvertreter ist der Papst
29.03.2010 14:57
0 0

Re: Wessen Stellvertreter ist der Papst ?

Nun der Papst ist der Stellvertreter Gottes so sagt es die Bibel, die Psychotherapie hingegen geht davon aus dass der Papst die Materrialisierung des Über-Ichs ist. Ich aber sage, dass der Papst ein Versuch ist zu zeigen dass en Mensch auf Erden leben kann der auch vor Gott ebestehen kann, deshalb sollte auch die ganze Kirche ein Versuch sein zu zeigen, dass der Papst vor Gott bestehen kann. Doch dieser Versuch ist gescheitert. Doch wir Menschen wahren es eigentlich, die dem Papst erst seine Macht gegeben hat. Damit er es mit den Gebotten Gottes für uns aufnehmen würde. Wir wollten damit beweisen, dass Gott nicht länger über den Menschenn stehen müsste. Nein dieser Versuch ist gescheitert, und gleiczeitig haben wir alle den Sieg davon getragen, denn was heute der Mensch Menschenrechte nennt ist schon höher als die Gesetze Gottes. Nein Gott ist heute auf dem Weg zur Welt der Menschen um höfflich zu fragen, ob wir ihn in unsere Wohnung aufnehmen wollen, nach dem er uns selber aus seiner Wohnung geworfen hat. Und wir sollten unseren gebrechlichen Vater in unser Haus Aufnehmen. Dieser Vater ist Gott und sein Gebrechen ist die moderne Wissenschaft.

Antworten Antworten Gast: Martin Stettner
29.03.2010 21:47
1 0

Re: Re: Wessen Stellvertreter ist der Papst ?

So, und wo genau steht das jetzt in der Bibel? Jesus hat Petrus eine bevorzugte Rolle zuerkannt, wenn man so will. Daraus eine Erbpacht zu machen ist schon ziemlich weit hergeholt. Allein der Modus, wie diese "Nachfolger" Petri bestimmt werden, ist schon sehr menschlich ersonnen...

Gast: Zeitloser Frühling
28.03.2010 19:15
1 0

Artikelbezug beachten

"Die FPÖ fordert im Sinne der Strafverschärfung die chemische Kastration für Täter,"
Da anzunehmen ist, dass die FPÖ dem Genderwahnsinn noch nicht anheimgefallen ist, dürfte "Täter" auch für "Täterinnen" (sie obigen Artikel) stehen.
Die chemische Keule für die flinke Zunge, den Kitzler?
Oder schwimmt die FPÖ neuerdings auf der Emanzenwelle und will nur Männer bestrafen?

Intellekto
28.03.2010 18:05
1 1

Wenn JESUS heute auf die Erde käme

...Er wäre das verzweifeltste Individuum,das es je gab! Er würde sagen:" Christlicher Antisemitismus? Duldung und aktive Judenverfolgungen spätestens ab dem 1.Kreuzzug? Den Menschen die Freude am Leben nehmen,ihnen immer nur einreden,wie schuldig sie seien,Unterwerfung fordern? Eine vollkommen gestörte Einstellung zu Frauen,zum Sex,zur Homosexualität? ZÖLIBAT??? Vater! Vater! DAS Habe ich doch alles NIE GEWOLLT! Wie konnte man mich nur SO furchtbar missverstehen.Mein Tod am Kreuz war nichts gegen DIESE KIRCHE!!!"

Antworten Gast: paperlapapst
30.03.2010 11:41
0 0

Re: Wenn JESUS heute auf die Erde käme

genau!und darum wird sie sich auch vor Gericht verantworten muessen.schau mal unter www.Christus-oder-Kirche.de nach

Antworten Gast: Zeitloser Frühling
28.03.2010 19:24
0 1

Gestörte Einstellung

zur Homosexualität...

Auch ich finde es extrem gestört, Massen von Homosexuellen als Priester in die Kirche einzustellen.
Die Gründung einer HOSI war nie Gegenstand einer Bergpredigt oder einer sonstigen von JESUS durchgeführten Veranstaltung!

Antworten Antworten Gast: London
11.05.2010 19:31
0 0

Re: Gestörte Einstellung

Ich wuerde mich nicht wundern wenn Jesus Homosexual war, er war immer nur mit Maennern unterwegs,und es ist bekannt dass kein normaler Mann oder Frau Priester oder Nonne wird,nur paedophiles,homosexuelle und perverts

ssid
28.03.2010 11:56
0 1

scheinheilig

sind alle Kirchenfürsten.
Die wahren Fürsten der Finsternis sind die Pfaffen bis zum Papst.
Es verwundert, dass es noch "Christen" gibt.
Denn die selbsternannten Vertreter Gottes sind es nicht.

ssid
28.03.2010 11:55
1 1

scheinheilig

sind alle Kirchenfürsten.
Die wahren Fürsten der Finsternis sind die Pfaffen bis zum Papst.
Es verwundert, dass es noch "Christen" gibt.
Denn die Vertreter Gottes sind es nicht.

0 0

Re: scheinheilig

jesus sagte ja nicht umsonst "wer meine Lehre tut ist ein kluger Mann" er verdiente sein Geld als Zimmermann und nicht mit der Kirchensteuer. Für seine geistige arbeit verlangte er nichts er gab selbstlos.
Und "an ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen."(ohne Komentar)

Gast: Rumpex Lumpex
27.03.2010 03:02
3 1

Ich tu die Fausti ballen und mit die Fussi aufstampfen

"Ich bin wütend, Gott"- Ein reichlich infantiles Motto.

Soll da durchklingen, dass man die Missbrauchten immer noch für Kinder hält?

Und überhaupt: Wenn schon Wut, dann auf die Verantwortlichen, und nicht auf Gott!

LIFE DABEI
26.03.2010 16:19
4 0

DER MISSBRAUCH MIT DEM MISSBRAUCH


3'000 gemeldete Missbrauchsfälle weltweit in der kath.Kirche in den letzten 50 Jahren bei 400'000 Priestern weltweit.
Hingegen mindestens geschätzte 160'000 Missbrauchsfälle allein in der Bundesrepublik im Jahre 2008 bei 16'000 tatsächlich dort gemeldeten Fällen wovon etwas 5% auf die kath.Kirche entfielen.

Abgesehen von der ethischen Gewichtung ist das eigentliche Problem in unserer Gesellschaft 20x grösser.

Und diese Erkenntnis wird sich genauso durchsetzen auch wenn der organisierte Mainstream derzeit mit allen Mitteln Sturm läuft und versucht das zu vernebeln.

0 1

"3'000 gemeldete Missbrauchsfälle..."

Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!
(Zitat; Quelle unklar)

Antworten Antworten LIFE DABEI
26.03.2010 23:04
3 0

Re: "3'000 gemeldete Missbrauchsfälle..."

Das sind die offiziellen Zahlen aber mit dem Hinweis 'gemeldete Fälle'.

Die Zahlen für Deutschland für das Jahr 2008 dürften zumindest prozentual der Wahrheit sehr nahe kommen.

Beide Angaben zusammen passen nicht ins Bild, das ist mir auch klar.

Gast: mithrandir4
26.03.2010 13:30
1 4

strafverfolgung

das problem mit dieser verbrecherischen organisation wäre schnell erledigt, wenn man jeden vertreter dieser mafia, der für das kondomverbot ist, sofort vor den internationalen strafgerichtshof nach den haag (auch für staatsoberhäupter gibt es keine immunität) überstellt. und zwar wegen verbrechen gegen die menschlichkeit und genozid, wegen millionen aids-toter, -hungernder, -waisen, -kranker.
vor 2000 jahren hat niemand gewußt wie man sich schützt, kein gedanke an kondom. jede organisation, die heute diese politik vertritt, sollte auch zur verantwortung gezogen werden

Antworten Gast: SuanneK
28.03.2010 11:49
0 1

Re: strafverfolgung

diesem Kommentar möchte ich mich voll und ganz anschliessen. Mir ist absolut unverständlich, dass Kirchenpolitiker mit der Verbreitung ihrer, meiner Meinung nach krankhaften Ansichten gepaart mit dem angstmachenden Zeigefinger des lieben Gottes, tatsächlich Millionen Menschen in den Tod treiben. Das ist für mich Mord. Und dass für den Mord an der Psyche von Kindern immer nur die "kleine Köpfe" rollen anstatt dass die verantwortlichen Bischöfe und insbesondere der Papst seine Verantwortung eingesteht und die Konsequenz zieht, auch in Form einer Selbstanzeige. Das permanente Verstecken hinter "ich habe nichts gewusst"-Floskeln ist langsam unerträglich. Tatsächlich gehören viele aus den kath. oberen Reihen auf die Gerichtsbank in Den Haag. Vielleicht hat ja jemand den Mut und dazu eine unbestechliche Integrität diesen Gerichtshof anzurufen.

Gast: Volkmar marschall
26.03.2010 11:23
3 2

Vorwürfe gegen den Papst

Ratzinger hat nahezu drei Jahrzehnte die Politik des Vatikan mitgestaltet und müsste nunmehr für die Vertuschungspraxis die Verantwortung übernehmen. Er sollte auch die Quittung dafür erhalten, was er unter seiner Amtsführung moralisch angerichtet hat. Sein bisheriges Pontifikat ist ohnehin ein einziger Scherbenhaufen! Wo bleibt das "mea culpa" des Papstes?

Es würde dem Anstand und der Würde gegenüber den Missbrauchsopfern sowie der Ehrfurcht vor Gott, dem Allmächtigen, entsprechen, wenn er noch heute seinen Camauro nähme und sich in den Ruhestand verabschiedete. Seine Gläubigen sollten ihm die "rote" Karte zeigen und aus der Kirche austreten!

Es ist auch unverständlich, warum Bischöfe für ihr Verhalten noch Luxusgehälter aus der Staatskasse - nicht aus dem Kirchensteueraufkommen - (lt. Sendung Panorama Nr. 612 vom 04.06.09), Luxusdienstwagen (natürlich mit Chauffeur) und Villen erhalten, während rd. 1 Milliarde Menschen hungern und rd. 40 000 Kinder täglich an Hunger sterben. Mehr Demut und Bescheidenheit der Bischöfe wäre dringend erforderlich!

Gottes Bodenpersonal hat selbst den Beweis erbracht, dass es "Gott" nicht geben kann. Gäbe es den "Allmächtigen", hätte er mit Sicherheit den "Missbrauch an kleinen Knaben", die "Vertuschungspraxis seines Bodenpersonals", die "Alkoholholfahrt" der EKD-Vorsitzenden und das übrige Elend in dieser Welt mit Sicherheit nicht zugelassen.


Steininger
26.03.2010 00:55
0 6

Wie immer das Urteil des Gerichtshofes auch lautete

Das Urteil der Menschen denen der Fall bekannt wurde wird sich weisen.
Ganz still wird das Urteil ausfallen, ohne große Fanfare.
Die Menschen werden ganz einfach mit den Füßen und Händen urteilen.
Wenn Recht nichts mehr gilt, dann wird es eng.

Antworten LIFE DABEI
26.03.2010 11:42
3 0

Re: Wie immer das Urteil des Gerichtshofes auch lautete

Stimmen Sie mit ein in die allgemeine Pogromstimmung? Wissen Sie überhaupt wovon Sie reden?

Es gibt Gesetze und nach diesen wird geurteilt werden.

Antworten Antworten Gast: Ösi
26.03.2010 13:33
0 5

Re: Re: Wie immer das Urteil des Gerichtshofes auch lautete

DAS hat aber der Fleischhacker nicht gsagt!
AAAAAMEN

 
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