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Kardinal Schönborn: „Wir haben vertuscht“

31.03.2010 | 21:56 |  Von Georg Renner (Die Presse)

Kardinal Christoph Schönborn hat sich in einem „Bußgottesdienst“ im Wiener Stephansdom den Vorwürfen von Opfern kirchlichen Missbrauchs gestellt.

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Wien. Das Innere des Stephansdoms ist abgedunkelt, an die 3000 Menschen drängen sich auf den Bänken. Hell erleuchtet ist nur der Altarraum: Dort, unter einem Kruzifix, auf dem sich Christus schmerzverzerrt windet, sitzt Christoph Schönborn. Der Kardinal, Österreichs höchster katholischer Würdenträger, hält seinen Kopf gesenkt, die Augen geschlossen – allein seine Körperhaltung signalisiert bereits Demut, Reue, Schuldeingeständnis.

Ganz in Schwarz gekleidet ist Schönborn in den Dom gekommen, in dem eigentlich er Hausherr ist. Nur seine scharlachrote Kardinalsmütze leuchtet im Scheinwerferlicht. Doch das Sprechen überlässt Schönborn lange anderen: Die Kanzel gehört bei diesem besonderen Gottesdienst nicht dem Kardinal, nicht Dompfarrer Anton Faber, der neben dem Kardinal sitzt. Sprechen dürfen diesmal – die Laien.

Sie durften der Kirche in dem Bußgottesdienst gestern alles an den Kopf werfen, das sich in den vergangenen Wochen, Jahren und Jahrzehnten aufgestaut hat: Den Zorn einer Mutter, die ihr Kind einem Pfarrer anvertraut hat, der es dann sexuell missbrauchte. Die Wut einer Frau, die als Kind in einem Nonnenkloster drakonischen Erziehungsmethoden ausgesetzt war. Die Trauer von Eltern, deren behinderter Sohn von einem Mönch missbraucht wurde – und daran zerbrach. Geschichten von Opfern kirchlichen Missbrauchs, nach denen immer wieder donnernder Trommelwirbel die Ruhe im Dom zerreißt.

Endlich will die Kirche zuhören

Und nicht zuletzt: Die Zweifel, die Ver-Zweiflung all jener Gläubigen, die angesichts solcher Fälle von der Kirche schwer enttäuscht worden sind, die viel zu oft nur daran interessiert war, „den Anschein der Makellosigkeit zu wahren“, wie Schönborn später zugeben wird.Kardinal Christoph Schönborn (c) APA (Roland Schlager) Demut, Reue, Schuldeingeständnis des Christoph Schönborn

Kardinal Christoph Schönborn (c) APA (Roland Schlager) Demut, Reue, Schuldeingeständnis des Christoph Schönborn



Aber zunächst sitzt der Kardinal und signalisiert gegenüber all den Vorwürfen nur ab und zu mit einem Nicken seine Aufmerksamkeit. Die Symbolik ist klar: Die Kirche hat die Anliegen der Opfer lange, zu lange ignoriert – jetzt endlich nimmt sie sich zurück, jetzt hört sie endlich zu, schaut hin auf die Missbrauchsfälle in ihrer Mitte.

Den Buß- und Klagegottesdienst gestern Abend hat die kritische Laienaktion „Wir sind Kirche“ mitgestaltet, die seit dem Jahr 1995 eine Änderung der katholischen Strukturen fordert. Ihr ist es zu verdanken, das Schönborn sein Schuldeingeständnis nicht allein vorbringen muss, als er schließlich das Wort ergreift: Gemeinsam mit der Theologin Veronika Prüller-Jagenteufel gibt der Kardinal die Verantwortung der Kirche zu: „Es ist Schuld Einzelner, aber auch Schuld in Strukturen.“ Die Kirche habe „die Leiblichkeit“ nicht geschätzt, sei daran gescheitert, „die Sexualität gut zu leben“, sagte Schönborn.Kreuz im Wiener Stephansdom (c) APA (Roland Schlager) Bußgottesdienst im Wiener Stephansdom

Kreuz im Wiener Stephansdom (c) APA (Roland Schlager) Bußgottesdienst im Wiener Stephansdom



Und als die Kirche vom Missbrauch erfahren habe, „haben wir vertuscht und falsches Zeugnis gegeben.“ Dass jetzt vieles aufbreche und man hinschaue, sei schmerzlich für die Kirche, sagt Schönborn dann in seiner Predigt – „aber was ist das schon im Vergleich mit dem Schmerz der Opfer.“ Opfer, denen Täter aus den Reihen der Kirche „den Weg zu Gott verstellen“. Er sei dankbar, dass die Opfer ihr Schweigen jetzt brechen, sagt der Kardinal. „Es wird jetzt weniger weggeschaut – aber es bleibt viel zu tun.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.04.2010)

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532 Kommentare
 
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Gast: glaubnix
08.04.2010 19:24
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Die Verbrechen der Kirche wird zerredet und beschönigt.

So wie das seit dem Import der Religionaus Asien so gemacht wird spielen die Pfaffen "Leih mir d Scheer", bis alles wiederum eingeschlafen ist und dann gehts wieder lustig weiter wie zuvor.
Lügen, lügen und wieder lügen, hauptsache es hören immer einigezu und neigen das Haupt.

Auch wird da ganz gescheit getan und auf Latein etwas erklärt, was nicht erklärbar ist, weil Lügen kann man nicht zur Wahrheit verbiegen.

Jetzt nach 2000 Jahren zeigt sich die Wahrheit.

Antworten Gast: ENDLICH
13.06.2010 21:51
1 0

Re:

Hallo Sehnix,

warum weißt du denn das alles so gut?

:-D

Wir haben 2000 Jahre auf einen wie dich gewartet, bisher hat noch niemand die Kirche gehasst und verleumdet.

Endlich gibts dich! :-D


Gast: HERBYSAN
05.04.2010 10:49
3 4

wAS IHR DEM GERINGSTEN

Die Äußerungen der beiden vatikanischen Prediger, der letzte (gestern) mit "einer Schwamm drüber Mentalität) gehören dreifach bei SAtan am Grill geröstet. Leider (oder Gott sei dank) gibts das nicht! Ich wurde vor rund 58 Jahren von einem bekannten Jesuitenpater vergewaltigt! Mein Leben hat dadurch eine chaot. Wende erfahren. Möchte den Herren ins Stammbuch schreiben,:
Ich hasse Kirch, ich hasse Katholiken, ich hasse Pfarrer und pädophiles Gesindel. Ich hasse Zudecker. Mein Leben besteht nur mehr aus Hass.
Steht doch in der Bibel: " Was ihr dem geringsten meiner Brüder angetan, das hat ihr mir getan"! In dieser Dinktion haben Pfarrer, Padres und anderes Gesöcht Jesus Christus vergewaltigt!
Ich will keine Geld von euch, ihr seid mir zu minder! Ich spucke aus, wenn ich einem Pfaffen begegne! denn auch er hat mein Leben zerstört!

Antworten Gast: LOVE NOT WAR
13.06.2010 21:54
0 0

Re: wAS IHR DEM GERINGSTEN

Hass ist etwas Zerstörerisches.

Wenn du wüsstest wie sehr du geliebt wirst, würdest du vor Freude weinen.

Gib auf dein Herz acht, du hast nur eines.

Re: Re: wAS IHR DEM GERINGSTEN

ob Sie so nach einer erlebten Vergewaltigung (möge es Ihnen erspart bleiben) auch so schreiben würden?

Re: WAS IHR DEM GERINGSTEN

Dass man ein solches Ereignis niemals vergessen kann geht den Steinzeitkatholiken eben nicht in ihren Schädel.
Vom 'Geschwätz des Augenblicks' zu sprechen muss auf die Opfern wie eine Schmähung wirken und steht auch in inakzeptabler sprachlicher Arroganz im Gegensatz zu der sonst von Sodano anlässlich des Osterfestes verwendeten psalmenhaft antiquierten Sprache.

Doch bei weitem, nicht alle denken so. Kardinal Schönborn geht einen erstaunlich mutigen anderen Weg.
Was ich aber nicht verstehen kann ist, dass man nach 58 Jahren mit einem solchen Problem nie zu Rande kam.
Was stand dem wohl im Wege?

Antworten Antworten Gast: herbysan
08.04.2010 17:21
0 0

Re: Re: WAS IHR DEM GERINGSTEN

Und wenn nochmals 58 Jahre vergehen, es wird sich nichts ändern. Damit kommt man nie zurande, kann es niemals bewältigen. Der Grund ist einfach. Man wird ständig verdeckt od. offen mit der Vergangenheit konfrontiert. Und bei jeder neuen Begebenheit die ans Tageslicht kommt, (unter der Hand wird nicht erst seit gestern oder heute getuschelt) werden die kaum vernarbten Wunden wieder aufgerissen und der Hass vertieft sich. Und wer einmal hasst, kann kein normales Leben mehr führen. Eines sei zugestanden, es ist nicht nur bei den "Schwarzen" so. Es ist überall so wo eine Lobby Macht über weniger Machthabende aus übt (Internate ((male/female)) Konvikte, polit. Jugendgesellschaften (r.Falken)etc. Jugendgruppen in polit. und Glaubensverbänden)), überall, wo sich Geilisten an ungeschützen Kindern und Jugendlichen unter Druck und Gewalt vergreifen können! AMEN!

Re: Re: Re: WAS IHR DEM GERINGSTEN

"Was stand dem wohl im Wege? "
Hass: ich wollte es nicht aussprechen, Sie haben es getan.

Aber man durchlebt doch verschiedene Lebensphasen: vom Kind zum Jugendlichen, zum jungen Mann und Erwachsenen. Da verändert sich doch auch die Psyche. Wieso soll das nicht möglich sein, vielleicht mit fremder Hilfe, sich von diesem Ballast befreien zu können?

Also ich habe meinen Religionslehrer in der staatlichen Schule auch nicht ausstehen können. Den habe ich aber gleich nach der Matura IM GEISTE mit dem Kopf nach unter aufgehängt. Daran bin ich genesen...
Aber auch der soziale Kontakt zu Freunden ist hier ein heilendes Selbstregulativ.

Haben Sie das nie genutzt?


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
10.04.2010 21:12
0 0

Re: Re: Re: Re: WAS IHR DEM GERINGSTEN

Ich verstehe Ihr Bemühen um Hilfestellung - aber schon ein bisschen viel Küchentischpsychologie ... haben sie keine Freunde? etc...
Eine brutale Vergewaltigung an einem Kind mit dem typisch unqualifizieren Religionsunterricht gleichzusetzen finde ich nicht passend
- oder waren Sie persönlich auch einmal als Opfer "Life Dabei"?!?!

Re: Re: Re: Re: Re: WAS IHR DEM GERINGSTEN

Ihr Kommentar ist aber Küchentischgeschwätz. Was immer einen Menschen traumatisiert, das einzig wirksame Mittel sich davon zu befreien ist das Gespräch: mit Freunden oder mit sich selbst.

Und ihre zynische Bemerkung am Schluss halte ich für unpassend, abgesehn davon dass ich nichts gleichgesetzt habe.

"Eine unabhängige Plattform" , nur nicht unabhängig von Kirchenhassern



Beleidigte Kirchenführer

Wenn jetzt jeder Kritiker als Kirchenhasser hingestellt wird, ist das wiederum nur ein weiterer Schritt in die Isolations- und Vertuschungsmentalität der Kirchenoberen. Kardinal Schönborn versucht wenigstens, Offenheit herzustellen, die werden Sie doch nicht wieder zuschütten wollen?

Re: Beleidigte Kirchenführer

Solange der Wille zur Wahrheit am hierarchischen Level eines Kardinal Schönborn aufhört, gibt es meines Erachtens nach doch berechtigte Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieses Unterfangens.

Der Chef des Geriatriezentrums Rom und die anderen alten Männer machen sich nämlich weiterhin über die Opfer lustig.

Antworten Antworten Antworten Gast: Kommentar K
13.06.2010 22:02
1 0

Re: Re: Beleidigte Kirchenführer

Und du kennst ihn also so gut
und bist ein absolut ehrlicher
Typ, ohne schlechte Absichten.

:-D

Gast: Therapeut
04.04.2010 19:38
1 0

Weder Klage, noch Künstleraktion, noch Medien helfen den Opfern

Weder eine einzelne, noch eine Sammelklage, noch eine künstlerische Aktion hilft den Opfern eines erlebten Missbrauchs! Keine Klage macht Missbrauch rückgängig! Stellen Sie sich vor, Sie wären missbraucht worden und jemand hängt sich aus Solidarität an die Kirche! Fühlen Sie sich dann besser?? Das ist ja wohl ein Hohn!!!!

Die Medien könnten sich mehr darauf konzentrieren, wie Missbrauch in einer Gesellschaft tatsächlich verhindert werden kann. Über diese Thema traut sich aber niemand zu schreiben, da die Gesellschaft ja bekanntlich gescheitert ist und immer noch scheitert, etwas dagegen zu tun! Die Gesellschaft sind übrigens wir alle! Man könnte fasst meinen, dass man mit der Aufdeckung und medialen Aufputschung tatsächlich die Zukunft in Bezug auf Missbrauch verändern kann!

Ich bitte also alle darum, Ideen zu posten, wie man verhindern kann, dass es neue Täter in unserer Gesellschaft geben wird, anstatt mehr Zeit damit zu verschwenden, was man mit nicht mehr rückgängig zu machenden Verletzungen tut!

Weder Geld, noch Haft, noch eine Auflösung der Kirche nützen den hier erwähnten Opfern, um in ihrem Leben das Erlebte zu verarbeiten! Im Gegenteil die ganze damalige Angst, Verzweiflung und Ohnmacht schiesst durch die ständige Auseinandersetzung erneut empor! ...und glauben Sie mir, in Bezug auf einen erlebten langjährigen Missbrauch ist dies alles andere als heilsam für Betroffene!

Ich bitte um Ideen der Prävention, diese verlangt viel mehr Mut und ist nachhaltiger!

Gast: Hercules
04.04.2010 10:34
4 0

Kampf um die Opfer...

Kampf der Anwälte um die Opfer.
Schlag evor, dass alle sich bei der Hotline melden, die jemals ein Watschen ausgefasst haben, damit diese ad Absurdum geführt wird !

Gast: Hercules
04.04.2010 10:33
3 0

Kampf um die Opfer...

Kampf der Anwälte um die Opfer.
Schlag evor, dass alle sich bei der Hotline melden, die jemals ein Watschen ausgefasst haben, damit diese ad Absurdum geführt wird !

Gast: Gast
04.04.2010 02:11
4 0

Kampf um die Opfer...

Kampf der Anwälte um die Opfer...
Kommt mir bekannt vor.
Schlage vor, dass sich jeder meldet, der ein Watschen bekommen hat damit sich die Sache ad Absurdum führt.

4 0

Es wäre gewiss wichtig zu erfahren wieviele tausend Misshandelte es über die letzten 5o Jahre gibt oder waren es etwa hunderte also einige dutzend jährlich in Österreich, schrecklich jeder einer zuviel, ob Verkehrstoter oder hier, doch es könnte dann auch ein Medienskandal werden wie die vergangene Pandemie ,,,


Gast: Getaufter
03.04.2010 23:11
0 0

Zensoren hier sind doch Christen.

Wow!
Keine Kommentare gehen um diese Uhrzeit (23.07) durch. Anscheinend bereiten sich die „Zensoren“ auf den Ostersonntag vor. Sind schon schlafen gegangen, um morgen frisch in der Kirche zu sein.
Bravo!
Frohe Ostern!


Gast: Denkanstoß
03.04.2010 21:03
1 7

mit Ihrem KIRCHENBEITRAG unterstützen Sie die KATHOLISCHE KIRCHE ideell und finanziell – SIE SIND dadurch MITVERANTWORTLICH an ihren VERBRECHEN




mit Ihrem KIRCHENBEITRAG unterstützen Sie das Mißbrauchssystem



KATHOLISCHE KIRCHE ideell und finanziell



SIE SIND dadurch MITVERANTWORTLICH an ihren VERBRECHEN





Re: mit Ihrem KIRCHENBEITRAG unterstützen Sie die KATHOLISCHE KIRCHE ideell und finanziell – SIE SIND dadurch MITVERANTWORTLICH an ihren VERBRECHEN

Um eines klar zu stellen. Nicht die Kirche hat all das verbrochen, sondern einzelne Mitglieder. Dass die katholische Kirche schwer reformbedürftig ist, steht außer Zweifel. Pauschalurteile verbessern die Situation nicht.
Um dem Vorwurf, ich sei ein Kerzlschlicker, nicht aufkommen zu lassen, ich bin schon vor Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten.

Gast: Augur
03.04.2010 18:22
5 0

XP praeter

Das christliche Abendland geht schneller unter, als ich gedacht habe.
Das war es dann.
Manche Poster können es eh kaum erwarten.
Ein bisschen Geduld müsst Ihr schon noch haben.
Dann könnt Ihr euch freuen.
Aber die nächste Religion ist schon im antanzen.
Viel Spaß!
Ich verlasse lieber diesen Kontinent.


Gast: Objektiver
03.04.2010 18:04
2 0

Missbrauch und sexueller Missbrauch sind nicht dasselbe!

Eines vorweg, ich mach mich über die Opfer nicht lustig, aber das muss man sich schon einmal durch den Kopf gehen lassen, dass die Missbräuche 50 Jahre und länger her sind. Soll nicht heißen: Das ist schon lange her, Schwamm drüber. Jeder Ältere weiß aber, dass es früher „härter“ zugegangen ist. Ich weiß das von meinen Eltern. Ich selbst habe noch in den Anfang 1980ern (!) von meinem Direktor eine geschmiert gekommen, dass es mich über die Schulbänke geworfen hat. Heute undenkbar. Auch Lehrlinge wurden früher geschlagen und jeder wusste es. Es war für fast alle normal. Wenn ich was über Ohrfeigen aus den 50ern und 60ern lese, dann lässt mich das ehrlich gemeint kalt.
Sexueller Missbrauch ist etwas anderes. Das finde ich sehr schlimm. Da dürfte es keine Verjährung geben. Ich habe die reinste Verachtung gegenüber Tätern von sexueller Gewalt. Härteste Strafen sind gefordert.
Medikamentöse Kastration, Isolationshaft, usw.
Für mich sind aber Ohrfeigen, Schläge nicht dasselbe wie sexueller Missbrauch. Leider wird das von fast allen Medien zusammengeworfen.
(Danke für die Meinungsfreiheit)


Antworten Gast: Novalis
03.04.2010 20:48
1 0

Re: Für mich sind aber Ohrfeigen, Schläge nicht dasselbe wie sexueller Missbrauch.

Natürlich nicht - das behauptet auch niemand.

Antworten Antworten Gast: Objektiver
03.04.2010 21:51
3 0

Re: Re: Für mich sind aber Ohrfeigen, Schläge nicht dasselbe wie sexueller Missbrauch.

Doch!
Lesen sie nur einige Artikeln diverser Medien. Nur die Überschriften.
Erst wenn sie den ganzen Artikel gelesen haben, wissen Sie, ob es sich um Ohrfeigen, Schläge oder sexuellen Missbrauch gehandelt hat.
Für mich sind da Welten dazwischen. Ich frage mich schon, ob das nicht Absicht ist. Einfach Horrorschlagzeilen zu produzieren um der Kirche insgesamt zu schaden.
Warum passiert das?
Den Opfern hilft es einmal nicht.
Wen dann?

 
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