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Bischof Iby: "Pflichtzölibat aufheben"

11.05.2010 | 15:59 |  VON DIETMAR NEUWIRTH (DiePresse.com)

"Presse"-Interview. Der burgenländische Bischof Paul Iby tritt gegen die Verpflichtung zur Ehelosigkeit für Priester ein und plädiert dafür, mittelfristig auch die Weihe von Frauen zu überlegen.

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„Die Presse“: Sie feiern das 50-Jahr-Jubiläum der Diözese Eisenstadt. Ist Ihnen angesichts der Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche überhaupt zum Feiern zumute?

Bischof Paul Iby: Zum Feiern ist mir nicht zumute, wenn ich an diese Vorfälle denke, die mich sehr betroffen machen.


Sie haben vor zwölf Jahren von einem Priester erfahren, der früher in der Steiermark Kinder missbraucht hat. Der Pfarrer ist bis zum Auffliegen vor wenigen Wochen im Amt geblieben. Weshalb?

Iby: Wir haben damals nach Gesprächen, die er mit einem Therapeuten geführt hat, gesagt: Wir sehen uns nicht veranlasst, etwas zu tun.


Sie haben nicht an eine Anzeige gedacht?


Iby: Nein.


Warum nicht?


Iby: Aus Unerfahrenheit.


Würden Sie heute in so einem Fall Anzeige erstatten?

Iby: Ja. Derartiges muss von staatlichen Stellen aufgeklärt werden.


Können Sie ausschließen, dass weitere Priester in Ihrer Diözese aktiv sind, die früher eventuell anderswo Täter waren?

Iby: Das kann ich nicht ausschließen. Aber mir ist nichts zu Ohren gekommen. Vielleicht sind wir zu gutgläubig gewesen und waren der Meinung, dass eine Umkehr von solchen Tätern möglich ist, ohne Therapie, ohne Hilfe.

Stand nicht im Mittelpunkt, dass das Heil der Kirche Vorrang vor Opfern hatte?

Iby: Man wollte es nicht wahrhaben und hat gemeint, dass das Einzelfälle waren. Dass das solche Ausmaße angenommen hat, war auch für mich unvorstellbar.


Reicht für Sie aus, was Papst Benedikt XVI. bisher zu den Missbräuchen gesagt hat?

Iby: Im Volk wird mehr erwartet vom Papst. Vielleicht wäre es gut, noch einmal ein klares Wort der Verurteilung zu sprechen ähnlich wie beim Bußgottesdienst Kardinal Schönborns: zuzugeben, dass Schuld geschehen ist, und dass man um Vergebung bittet.


Der Papst soll sich ein Beispiel an Kardinal Schönborn nehmen?

Iby: So will ich es nicht formulieren. Aber das, was Kardinal Schönborn getan hat, war mutig.


Wie tief ist denn die Krise, in der die katholische Kirche jetzt steckt?

Iby: Die Krise geht sehr tief. Bei den zunehmenden Austritten verlassen auch Menschen die Kirche, die in deren Zentrum gestanden sind. Es wird lange dauern, bis das Vertrauen zurückerobert wird.


Wie kann das gelingen?

Iby: Indem die Kirche eine einladende Kirche wird, mit den Menschen transparent und nicht aufdringlich umgeht, eine Kirche, die freier und offener ist. Indem wir bescheidener werden, auch bei Feiern, und nicht auf Macht pochen.


Eine einladendere Kirche – was bedeutet das beispielsweise für Homosexuelle oder für Geschiedene, die wieder geheiratet haben?

Iby: Dass wir Diskriminierung Homosexueller vermeiden und nach Lösungen für Geschiedene suchen. Das tun wir ja schon lange und haben wir auch beim Dialog für Burgenland getan: Wir würden eine Lösung wie in der orthodoxen Kirche befürworten, dass nach einer Zeit der Buße die Segnung einer zweiten Partnerschaft möglich wäre. Nur: Es geht in Rom nichts weiter.


Sie haben den Dialog lange weitergeführt und sind nach Rom zitiert und zurückgepfiffen worden.

Iby: Ich bin nicht zitiert worden, man hat mir den Rat gegeben, nach Rom zu fahren. Ich war eine Stunde beim Präfekten der Glaubenskongregation (Joseph Ratzinger, der jetzige Papst; Anm.). Er hat gebeten, bei bestimmten Themen, wie bei der Möglichkeit der Diakonatsweihe für Frauen, Klarheit zu schaffen.


Das heißt, auf die römische Linie zu schwenken.

Iby: Ja.


Ist Rom in vielen dieser Dinge nicht viel zu ängstlich?

Iby: Rom ist zu ängstlich in diesen Dingen.


Ist der Pflichtzölibat für Priester heute noch vermittelbar?

Iby: Es wäre für die Weltpriester sicher eine Erleichterung, wenn der Pflichtzölibat aufgehoben würde.


Dass es eine Erleichterung wäre, ist klar, würden Sie es sich wünschen?

Iby: Ich würde es sehr begrüßen, wenn man die Viri probati (Priesterweihe verheirateter Männer; Anm.) zulassen würde. Wenn ich sehe, wie viele verheiratete Diakone ich habe! Das sind bewährte Männer. Wenn man die zu Priestern weihen könnte, würden wir uns angesichts des Priestermangels viel leichter in der Seelsorge tun. Es sollte jedem Priester anheimgestellt werden, ob er freis-3;0willig zölibatär lebt oder in einer Familie. Durchbrochen sind die Zulassungsbedingungen ohnedies: Wenn verheiratete Priester aus der mit Rom unierten griechisch-katholischen Kirche in der Seelsorge tätig sind (wie in Wien; Anm.).

Wo gibt es noch Reformbedarf? Bischöfe neigen dazu, vor oder in Pension besonders mutig zu werden.

Iby: Die Frauenordination (Priesterweihe von Frauen; Anm.) ist in unserer Kirche jetzt kein Thema. Mittelfristig müsste das aber überlegt werden.


Haben Sie es je bereut, Bischof geworden zu sein?

Iby: Bereut habe ich es nicht, aber wenn ich wieder gefragt würde, würde ich Nein sagen. Ein Bischof muss heute auch Manager, Wirtschaftler, Psychologe sein.


Wer erfüllt denn als Ihr Nachfolger das Anforderungsprofil am besten?

Iby: Mein Nachfolger sollte ein Bischof sein, der die Kontakte zu den Priestern und zum Volk pflegt und nicht Barrieren aufbaut.


Trifft Ihre Beschreibung auf Bischofskonferenz-Generalsekretär Ägidius Zsifkovics zu?

Iby: Zu konkreten Personen sage ich nichts.


Ihm wird vorgeworfen, in Eisenstadt bei Sitzungen oft zu fehlen.

Iby: Er hat meine Erlaubnis, dass er als entschuldigt gilt, wenn er als Generalsekretär verhindert ist.


Priester klagen, es habe keine breite Befragung zur Nachfolge gegeben.

Iby: Es wäre sinnvoll, mehr auf die Basis zu hören.

ZUR PERSON
Bischof Paul Iby.
Der Eisenstädter Bischof hat im Jänner mit Erreichen der Altersgrenze von 75 sein Rücktrittsgesuch abgegeben. Auf seine Bitte hin darf er im 50-Jahr-Jubiläum voraussichtlich bis Herbst durchdienen. 1959 Priesterweihe; Promotion in Rom 1967; danach Caritas-Chef, Schulamtsleiter, Generalvikar in Eisenstadt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12. 5. 2010)

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293 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7
Gast: glaubnix
29.05.2010 21:13
0 0

Also, da wirds Zeit, dass die "Ungläubigen" auch eine Partei gründen,

um sich gegen Rechts und Links und gegen Rot und Schwarz und gegen Grün und Blau
und gegen Islamen-Christen-Juden-Sikhs und sonstige selbstbehauptete Gottesvertreter
bemerkbar zu machen, last but not least der neue Vorfeldverein von HCS.
Schon allein wegen der Parteienförderung und der kostenlosen Reklame, die alle Steuerzahler
bezahlen, aber Bevorrechtete nehmen das in Anspruch.
Ich selber würd aber da keinen präpotenten Anspruch auf eine Obmannstelle erheben, weil
ich würde da nur mittels Postings in der Presse dazu meine "Ätzes" geben.
Weil, das was nun geboten wird , bringt auch sonstwer und Jedermann zustande.

0 0

jesus hat nie gelebt!

ihr alle sitzt einem schwindel auf!

es kann euch keiner eure schuld davontragen!

und einen gott gibt es auch nicht - man braucht ihn nämlich nicht.

gebt die verantwortung nicht an einen imaginären sexisten ab!

Gast: blecha
16.05.2010 22:12
0 0

Schönborns Predigt

Heute (16.05.2010) ist in der "Kronen Zeitung" eine Predigt (Krone bunt, S. 8) des Krone-Kolumnisten Schönborn abgedruckt. Dort heißt es:

"Für Jesus ist es der große Kummer: die Uneinigkeit seiner Jünger, die Spaltungen unter den Christen".

Ist der Verfasser von seiner Predigt ausgenommen? Hat er dabei sein Verhalten gegenüber Sodano, Wagner, Gehring, Krenn usw. bedacht? (Rosenkranz zählt für ihn sowieso nicht als Mensch.) Schönborn beweist stets aufs Neue, dass er gerne Erbauliches ausspendet, aber von Gewissen keine Spur.

Antworten Gast: Getaufter
17.05.2010 19:11
0 0

Für Jesus ist es der große Kummer:

Die Irrlehren im Vergleich zu Jesu wahrer Lehre wurden im Konzil zu Nizäa 325 n.Chr. zur Staatsreligion mit von Jesu aus gesehen falschem Glaubensbekenntnis.

Der römische Kaiser lud 1800 Bischöfe zum Konzil, ein wenig über 300 kamen und machten unter Staatsdruck eine im Sinne Jesu falsche "Staatskirche" des Römischen Kaiserreichs, das Jesus ja gekreuzigt hatte.

Mit der Vielfalt und Kreativität der ersten drei Jahrhunderte war es damit aus; Auffassungen, die Jesus näher standen, wurden der Ketzerei bzw. Häresie beschuldigt und ausgerottet, man könnte sagen "katholisch gemacht".

Gast: Bezi
16.05.2010 11:43
0 2

Laienorganisationen?

Ich erlaube mir festzustellen, dass die paar hundert (wenns überhaupt so viele sind) Laien, die in irgendwelchen romkritischen Organisationen zusammengeschlossen sind, weder die Autorität haben, für die österreichischen Laienkatholiken insgesamt zu sprechen, noch verbürgt ist, dass die normalen Gläubigen (die sich zwar nicht ständig "Basis" nennen, aber diese sind) deren Ansichten teilen.

Dafür, dass sie überhaupt nichts zu melden haben, sind Wir sind Kirche und Konsorten erstaunlich oft in den Medien vertreten.

Zu Bischof Iby nur ein Wort: pensionsreif!!!

Antworten Gast: Kleiner Maxi
16.05.2010 15:43
1 0

Bischof Iby

"Pensionsreif "bringt nicht viel zu kommentieren, wenn wer ein Dreivierteljahrhundert schon auf der Welt ist. Also recht dumm gesagt von Bezi.

Dagegen gehören der Kardinalsdekan und auch der Papst wirklich "in die Würscht"!

Gast: Zyniker
15.05.2010 11:01
6 1

@ „Wir sind mündige Christen“






ob die alten Männer im Vatikan das wohl auch so sehen…






Antworten Gast: Ironiker
15.05.2010 11:41
2 0

„Wir sind mündige Christen oder was?"

Gelernte ÖsterreicherInnen gibt es, mündige aber schon sehr viel weniger.

Gast: Zyniker
15.05.2010 11:01
6 1

@ Die Bischöfe wollen dabei auch jene aktuellen Themen ansprechen, die den Katholiken dieser Tage unter den Nägeln brennen: Wie mit den Missbrauchsfällen umgegangen wird, die in den vergangenen Wochen aufgekommen sind.






wie mit den Missbrauchsfällen umgegangen werden darf schon angesprochen werden, was die Ursachen sind aber bitte doch nicht…






Antworten Gast: Ironiker
15.05.2010 11:37
2 0

Re: @ Die Bischöfe wollen dabei auch jene aktuellen Themen ansprechen, die den Katholiken dieser Tage unter den Nägeln brennen: Wie mit den Missbrauchsfällen umgegangen wird, die in den vergangenen Wochen aufgekommen sind.

Dafür haben wir ja jetzt die permanente Erfolgs-Waltraud Klasnic, die uns unter den Nägeln brennt.

Antworten Antworten Gast: auch nur mehr Zyniker
16.05.2010 20:54
0 0

Re: Re: @ Die Bischöfe wollen dabei auch jene aktuellen Themen ansprechen, die den Katholiken dieser Tage unter den Nägeln brennen: Wie mit den Missbrauchsfällen umgegangen wird, die in den vergangenen Wochen aufgekommen sind.


Sagen´s nix gegen die Frau Klasnik, der Herr Schönborn hat schon gewusst, wen er da beauftragt, sich um die Opfer der Kirche zu kümmern!

Frau Klasnkik hat immerhin im Einzelhandel gearbeitet und ist „Vorsitzende des Vereins Freunde des Priesterseminars Graz“…


Gast: Zyniker
15.05.2010 10:42
6 1

@ „Änderungen in der Kirche brauchen lange – aber wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.“






wo Glaube ist, ist Hoffnung…






Antworten Gast: Ironiker
15.05.2010 11:44
2 0

„Änderungen zum Besseren dauern sehr lange – aber wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.“

Nichtwissen ist, wo Glaube ist.
Und Hoffnungen trügen oft.

Gast: Getaufter
14.05.2010 22:32
2 1

Fälschungen

Das "Felsenwort" bei Matthäus 16,17, mit welchem Jesus angeblich dem Petrus eine Vorragstellung über die anderen Apostel gegeben haben soll, ist nachgewiesenermaßen eine Fälschung (Günther Schwarz, Das Jesus-Evangelium, S. 468 - 470; Ukkam-Verlag, 1993).

Die Sündenvergebungsermächtigung (bei Johannes, 20, 23) durch Jesus ist ebenfalls eine Fälschung (S. 466 in obigem Werk).

"... wer nicht glaubt, wird verdammt werden", Markus 16, 16, hat Jesus nicht gesagt, sondern ist auch eine Fälschung (S. 460 wie oben).

Jesus lehrte zwar (Matthäus 28, 19-20): "Meldet die Frohbotschaft allen Menschen und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe!", aber er sagte nie: "... tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes ...". Jesus sagte zum Reichen, der ihn fragte "Was muß ich tun, um ins Reich Gottes zu kommen, guter Meister?" nämlich: "Warum nennst du mich gut? Keiner ist gut, außer dem e i n e n Gott!" Jesus lehrte nicht drei Personen in einem Gott.

Gast: Tiberius Iulius Abdes Pantera
14.05.2010 15:35
1 0

Paul Verhoeven

veröffentlichte nach rund einem Vierteljahrhundert langen Studien 2008 ein Werk "Jezus van Nazaret" bei J. M. Meulenhoff bv, Amsterdam.

Die deutsche Übersetzung "JESUS Die Geschichte einens Menschen" kam 2009 bei Piper Verlag GmbH, München heraus (320 Seiten, davon ab S. 243 wissenschaftliche Anmerkungen und Quellenangaben 54 Seiten, dann div. Register und Literaturangaben/Bibliografie).
Kritischen Christen sei dieses unkonventionelle aber sehr fundierte Werk sehr zu lesen empfohlen, damit sie aus der Gefahr des einseitigen Scheuklappenglaubens einmal herauskommen und zum Nachdenken angeregt werden.

Gast: gast22
14.05.2010 14:48
0 0

"Bischöfe suchen den Basiskontakt"

Werden sie ihn finden?

Unter der Führung des Ober-Opportunisten Schönborn werden die Bischöfe den Kontakt nur vermeintlich und und vorübergehend finden, bis der Kardinal wieder eine seiner Kehrtwendungen macht.

Lange wird das nicht auf sich warten lassen.

Gast: Ösi
14.05.2010 14:41
3 5

Zünden wir ein Kerzerl an!!!

Alle Jahre wieder, wenn Fasching, Fastenzeit vorbei sind und das Osterfeuer vom nahen Sommer mit der Sauren-Gurken-Zeit kündet, ist es Brauch etwas geniales anzupacken.
Der Osterputz, schon lange vorbei und vonstatten gegangen ohne die Kinderschänder aus dem klerikalen Teppich herauszubürsten, befriedigt ja nicht allzu lange.
Drum lasset uns nach Maridlzell pilgern, mit dem bischöflichen S500-Merzedes, damit der Heiland sich freue.
Neben einem guten Kaffeetscherl und einem gschmackigen Guglhupf, die Form eine Anlehnung an die Brust der Hl. Maria, die Gottes Sohn gesäugt hat, schlendern wir ZU FUSS noch in die Basilika und zünden ein Kerzerl für den Weltfrieden und die Heilige Vergessenskurve an. Soll diese doch die Menschheit von der Erinnerung an die penetrierende Zudringlichkeit manch nächstenliebebesessenen Popens befreien, wie das Hl. Kreuz den Jesus vom Körper!
Und dann steigen wir wieder in unser S500 und reiten neuen Heldentaten im Namen des ... entgegen!
PS: In CERN werden nicht nur Atome, sondern auch die Religionen zertrümmert!

Antworten Gast: Kleiner Maxi
14.05.2010 16:35
0 0

Re: Nein, Zünden wir kein Kerzerl an, sonst müssen wir CO2-Verschmutzungsrechte kaufen!!!

In CERN wird nur unnütz sehr viel Geld verplempert und geistig onaniert, Religionen werden wenig tangiert davon, was dort geschieht.

Thonet H.
14.05.2010 14:03
2 3

Die Forderung nach Aufhebung des Zölibats

angesichts des Priestermangels (komisch über den Glaubensverlust der Menschen redet niemand von den Aufklärern) ist genauso intelligent und weitsichtig, wie die Forderung der Aufhebung der Ehe als lebenslange Bindung zwischen Mann und Frau und Ersatz durch Partnerschaften, angesichts der dramatischen Anzahl der Scheidungen!

Urheber all dieser Ansinnen ist der Vater der Lüge, der uns verwirren will und vom rechten Weg abbringen will. Wie sagt Jesus zu Petrus: "Hinter mich Satan, du willst nur das, was die Menschen wollen!"

Antworten Gast: Ösi
14.05.2010 15:14
2 1

Glauben wird durch Wissen substituiert

Waren es früher dunkle Zeiten in denen düstere Geheimnisse hinter Tod und Geburt, den Sonnenarhytmus, den Mondphasen etc gelauert haben, und die nur durch den Glauben erklärt werden konnten - die Erde ist eine Scheibe, die Sonne kreist um die Erde - so ersetzt das steigende Wissen diese okkulten Katholen-Voodoo-Zerimonien bis eben alles logisch erklärt ist und Gott als Lückenbüsser für "Nichtwissen" ausgedient hat.
Darum ist ja auch die Religion und der GLAUBE dort am stärksten, wo es am dunkelsten ist in den Gehirnen.
Nietsche Friedrich hat gesagt: Gott ist tot. Glauben wir ihm doch einfach.....

Antworten Gast: Getaufter
14.05.2010 14:41
3 0

Re: Die Forderung nach Aufhebung des Zölibats

Jeschu schalt Simon (der nicht wußte, dass man ihn später Petrus bezeichnet):

"Geh! - Geh weg von mir
du Abtrünnigmacher!"

Aramäisch "satan" ("Abtrünnigmacher") sagte Jeschu, nicht aram. "satana". Beim Übersetzen vom Aramäischen ins Griechische wurde nicht zwischen satana und satan unterschieden. Jeschu schalt den Simon als "Abtrünnigmacher", als jemanden, der ihn (Jeschu) vom Hauptzweck seiner Aufgabe, die Jeschu zu erfüllen fest überzeugt war, abbringen wollte.

Dies nur ein Beispiel etlicher Translationsprobleme und -fehler schon der altgriechischen schriftlichenFassung dieses Evangeliums.

Antworten Antworten Gast: katholik
14.05.2010 15:41
0 0

na gut, dass auch sie das jetzt schon wissen

jedem der die textstelle im kontext gelesen und darüber nachgedacht hat war das hoffentlich klar.
wir warten auf die nächste erkenntnis ...

Antworten Antworten Antworten Gast: Getaufter
14.05.2010 15:59
0 0

Re: na gut, dass auch sie das jetzt schon wissen

Offenbar nicht, "katholik", sonst hätte Thonet H. nicht falsch vom "Satan" geschrieben (auf Thoneth H.s Posting bezog ich mich ja) und hätte auch richtig"Simon" anstatt des späteren "Petrus" geschrieben.
So einfach ist dies nicht, wie es sich ein klein geschriebener "katholik" vorstellt!

Antworten Gast: Wiener
14.05.2010 14:21
0 0

mir aus dem Herzen gesprochen

.

Gast: bärbel
14.05.2010 12:40
0 4

"Kirche der Migranten"

Das ist butzig! Wann setzt er endlich auf Jesus Christus? Schönborn instrumentalisiert "eine Kirche der Migranten", damit er endlich seinen Genossen Landau (von der linksliberalen Caritas ohne Gott) an die Spitze der Bischofskonferenz hieven kann. Schönborn will einen Sozialverein nach dem Vorbild von Lions, Rotarier usw.

Antworten Gast: Wiener
14.05.2010 14:20
0 0

Es ist eine Zeit der Dunkelheit, machen wir sie hell - durch Gebet, gute Tat, Glaube und Liebe ! Liebe schliesst auch den Mut zur Kritik ein wenn es um SEIN Wirken geht

(nicht um kurzsichtige, egomanische Zeitgeistkonformität und Beliebigkeit).

Diese kann sehr viel Ungemach bringen - innerhalb der Institution Kirche sowieso, auch außerhalb der Kirche in unserer total konformen, dekadenten Ausbeuter-Bussi-Bussi-Seitenblicke-Gesellschaft (deren Countdown schon eingeläutet ist).

Der Tod Jesu' (materiell eine Folge der "Vertreibung der Händler" aus dem Tempel (natürlich war damit in anderen Ebenen noch ganz anderes gemeint - DAS kam an !) ist ein Beispiel dafür.

Der "Pfarrer von Ars" - der jetzt so gefeiert wird weil tot und ungefährlich findet mit seinen Erlebnissen heute tagtäglich in dieser Kirche und dieser Gesellschaft statt, die mit "political correctness" wirklich eine Apotheose der Verlogenheit der SpießbürgerInnen geschaffen hat. Die macht natürlich vor der österreichischen Kirche nicht halt. Zeitgeistkonform statt GOTTbezogen, herzensungebildet statt liebevoll (womit ich nicht die zeitgeistige unverantwortlidche Beliebigkeit meine),
gelehrt statt gläubig, feministisch statt feminin, sektionslokal-mäßig statt zuhörend, eingebildet statt demütig, entmannt und rückgratlos wenn es gilt zu IHM und seinen Werten zu stehen in einer abgewirtschafteten, von Gott verlassenen, inhumanen, ausbeuterischen, herzlosen, verlogenen und dekadenten Gesellschaft. Das kann nur gut gehen mit SEINER Hilfe und den vielen die von den KirchenzersetzerInnen mißhandelt, an den Rand (oder hinaus) gedrängt und unterdrückt TROTZDEM dabei bleiben.

 
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