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Schwenk der Bischöfe: Ja zu Reformen

11.05.2010 | 19:04 |  DIETMAR NEUWIRTH UND KLAUS HÖFLER (Die Presse)

Angeführt von Kardinal Christoph Schönborn und unter dem massiven Druck des Anstiegs der Zahl der Austritte wegen des Missbrauchsskandals schwenkt der Episkopat vorsichtig, aber doch auf Reformkurs.

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Richtungswechsel in der katholischen Kirche Österreichs: Angeführt von Kardinal Christoph Schönborn und unter dem massiven Druck des Anstiegs der Zahl der Austritte wegen des Missbrauchsskandals (plus 42 Prozent im ersten heurigen Quartal) schwenkt der Episkopat vorsichtig, aber doch auf Reformkurs.

Der Wiener Erzbischof hat erst jüngst mit seinem Plädoyer für die Abkehr von einer „Pflicht-Moral“ hin zu einer „Moral des Glücks“ sowie für ein Überdenken des Umgangs mit homosexuellen Paaren und Geschiedenen, die wieder geheiratet haben, aufhorchen lassen. Bis zum heurigen Herbst wollen die Bischöfe für Geschiedene eine Lösung finden. Gleichzeitig kündigt der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari einen Gesprächsprozess für die Steiermark und die Suche nach Maßnahmen für eine „lebensnahe Kirche“ an.

Und der Eisenstädter Bischof Paul Iby spricht sich jetzt im Interview mit der „Presse“ gegen den Pflichtzölibat und für die Weihe verheirateter Männer zu Priestern aus. Mehr noch: Er meint, mittelfristig sollte selbst die Weihe von Frauen überlegt werden – eine Frage, die Johannes Paul II. unter ausdrücklichem Verweis auf seine volle Autorität und mit Unterstützung des damaligen Glaubenskongregations-Chefs Joseph Ratzinger (dem heutigen Papst) als letztgültig entschieden dekretiert hat.

Mit Reformwünschen derTreuesten der Treuen in der Kirche werden die Bischöfe auch ab Donnerstag konfrontiert sein. Bis Samstag werden sie erstmals zu einem Kongress mit ungefähr 500 Delegierten aus den Reihen der Pfarrgemeinderäte zusammentreffen. Hinter verschlossenen Türen sollen Wege aus der Krise und Strategien für einen Neuanfang beraten werden. Die österreichweit 35.000 Pfarrgemeinderäte sind ehrenamtliche Mitarbeiter direkt an der Basis, ohne die das Leben der Kirche kaum mehr vorstellbar ist – gerade auch angesichts des immer drückender werdenden Priestermangels. Daher wird beim Mariazeller Kongress wie auch schon bei den bisherigen zwei Diözesanversammlungen der Erzdiözese Wien die Frage auftauchen, ob und wie Laien noch mehr in die Leitung der Pfarren eingebunden werden.

 

Leiten Laien Pfarrverbände?

In diesem Punkt zeigt sich Bischof Egon Kapellari in einem Interview mit der neuesten Nummer der steirischen Kirchenzeitung „Sonntagsblatt“ offen. Er kann sich nach eigenen Angaben eine Reform in Organisationsfragen vorstellen. Was das konkret bedeutet? Verwaltung und wirtschaftliche Führung in den Pfarren könnten in die volle Verantwortung von Laien übergehen. Und Pfarrverbände könnten zumindest beispielhaft auch von Diakonen und Laien geleitet werden – bisher ein Tabuthema. Bischof Kapellaris Begründung für seinen Vorstoß: „Man könnte aus solchen Erfahrungen viel lernen.“

Er reagiert mit dem „diözesanweiten offenen Gesprächsprozess“ auf die anhaltende Unruhe an der Basis. Mit der Hauptverantwortung für dieses Forum wurde von Kapellari die Katholische Aktion betraut. Rund um eine Kerngruppe von zehn bis zwölf Personen sollen sich nach den Wünschen des Bischofs möglichst viele verschiedene Gruppen und Einzelpersonen engagieren. Schon im Juni sollen erste Projekte und Maßnahmen auf dem Tisch liegen, „die auch bald verwirklicht werden können“, verspricht der Bischof.

Die Hoffnungen der Laieninitiative erfüllt Kapellari damit wohl nur bedingt. Deren Obmann Herbert Kohlmaier, langjähriger früherer VP-Politiker und Volksanwalt, hat Mitte April in einem Appell an die Grazer Diözesanleitung „unumgängliche, tief greifende Reformen“ und eine „Diözesansynode im Sinne des Kirchenrechts“ gefordert. Bei Synoden können verbindliche Beschlüsse für die Ortskirche gefasst werden. Die Antwort der Diözese, viele seit Jahren schwelende Fragen aufbrechen und einen Reformprozess starten zu wollen, interpretierte die Initiative als positives Signal.

Zehn Tage später reagierte Kapellari allerdings mit scharfer Kritik an der „keineswegs homogenen Gruppe von besorgten Katholiken“, die „im klaren Gegensatz zur Kirchenverfassung Druck auf die Diözese ausübe“. Kohlmaier konterte verschnupft: „Es ist anzunehmen, dass – um es salopp zu formulieren – Kapellari Angst vor der eigenen Courage bekam oder aus Rom zurückgepfiffen wurde.“

In Graz fühlt man sich falsch verstanden. Man habe immer „einige verbindliche Grenzen eingemahnt“, so Kapellari. Gegenüber der „Presse“ verspricht der Sprecher des Bischofs, Georg Plank, dass die nun angekündigte Diskussion über inhaltliche und strukturelle Fragen nicht im Sande verlaufen werde.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.05.2010)

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293 Kommentare
 
1 2 3 45 6 7
Gast: Jill
12.05.2010 21:47
0 6

Gut ankommen wollen ... wo???

Angesichts der blanken Phrasendrescherei des Burgenländischen Bischofs fällt es einem nicht leicht den gebührenden Respekt zu bewahren.
So einfach sind die Lösungen, Exzellenz?! - So bieder und billig den antirömischen Affekt zu bedienen, ist doch einfach peinlich.

Gast: Getaufter
12.05.2010 21:16
3 3

Papst?

Wisst Ihr denn alle gar nicht, dass Jesus seinen Aposteln, Jüngern, Schülern, Anhängern und potentiell ihm Nachfolgenden strikte aufgetragen hat:

"Niemand von Euch soll sich jemals von wem "Papa"/Papst bezeichnen und nennen lassen, denn es gibt nur den einen Papa/Abba, den, der in den Himmeln ist!"?

Leset Ihr nie die Evangelien, auch Ihr KatholikInnen, leset Ihr das Neue Testament denn nicht?

Gast: satan
12.05.2010 20:54
2 5

...

a) Es gibt keinen Gott.
b) Religion ist heilbar.

Antworten Gast: Getaufter
12.05.2010 21:17
5 4

Nur der Narr ...

... spricht:

"Es gibt keinen Gott."

Re: Nur der Narr ...

cern beweist gerade die nicht existenz gottes.
traurig aber wahr.

Re: Re: Nur der Narr ...

Soviel Dummheit zu verbreiten ist echt traurig, aber leider wahr.

CERN bringt vielleicht eine Erkenntnis, daür zehn neue Fragen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Kiebitz
13.05.2010 16:53
1 0

Re: Re: Nur der Narr ...

Cern beweist außer der eigenen Unfähigkeit wenig, eine Nicht-Existenz Gottes schon gar nicht!

Re: Re: Re: Nur der Narr ...

ich muss ihnen auf den ersten teil ihres satzes recht geben.

wenn allerdings cern die antwort auf die entstehung des universums finden würde, und das wollen die forscher ja erreichen, dann wäre wohl die antwort auf alle fragen gefunden.

42.

aber das weiss eh schon jeder, man muss es nur beweisen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Getaufter
13.05.2010 22:36
0 0

Re: Re: Re: Re: Nur der Narr ...

Ob das erste Kapitel der Genesis,
Gott erschafft alles, auch die Zeit (aus nichts),
oder die Big-Bang-Theorie,
durch Urknall entstand alles (vor dem nichts war, nicht einmal die Zeit; oder was???),
ist philosophisch der gleiche Quargel.

Antworten Antworten Gast: gast
13.05.2010 11:46
1 2

Re: Nur der Narr ...

Nur ein Narr zitiert die Bibel

Antworten Antworten Antworten Gast: Kiebitz
13.05.2010 16:56
1 0

Re: Re: Nur der Narr ...

Gast: gast

liegt völlig falsch, nicht ums Zitieren geht es, sondern ums kritische und wissenschaftliche Untersuchen von Texten geht es; dazu sind sehr gute Hebräisch-, noch mehr auch Aramäisch- sowie Altgriechischkenntnisse erforderlich.

Gast: Katholik
12.05.2010 19:20
2 4

Die treuesten der Treuen

Die Pfarrgemeinderäte als "Treueste der Treuen"? Das ich nicht lache.

WANN, WENN NICHT JETZT


Rom ist verludert und der Grund liegt darin, dass man alle Selbstkorrektive ausgeschaltet hat.
Kirche ist Gemeinschaft und nur so kann Kirche funktionieren. Alle wussten Bescheid, nur der Papst wusste es angeblich nicht und rügt jetzt seine eigenen Bischöfe die er selbst zum Schweigen verpflichtet hatte.

Die Abgehobenheit drückt sich auch in so manchen Kommentaren hier aus: 'Gehen Sie doch zu den Protestanten, aber dann ohne Gott'!
Offensichtlich sind jene der Meinung, dass die Eucharistiefeier in anderen christlichen Gemeinschaften von weniger Wert ist.
Und das alles nur, weil aus gegebenem Anlass die Frage des Pflichtzölibats und der Frauenordination wieder aufkeimt.

Wer sich nur ein wenig mit Menschheitsgeschichte aber auch mit der Kirchengeschichte befasst hat, dem muss das elitäre Markenzeichen 'katholisch' so wie es von Rom aus praktiziert wird, schon sehr abgehoben vorkommen.
Man kann nur hoffen, dass die klaren Worte von Kardinal Schönborn und Bischof Iby der Anfang waren, ein absolutistisches auf Selbstdarstellung ausgerichtetes System grundlegend zu reformieren.

Antworten Gast: sepperl
12.05.2010 23:31
2 7

Re: WANN, WENN NICHT JETZT

1) Verludert ist nicht Rom, sondern die Leute, die versuchen, innerhalb(!) der Kirche eine Art Gegenreligion aufzubauen.

2) Selbstkorrektive ist die das, was Gott in Schrift und Tradition offenbart. Daran sind alle Kleriker gebunden. Gerade die Ultraliberalen treten diese mit Händen und Füßen!

3) Benedikt XVI. hat niemanden zum Schweigen über Mißbrauchsfälle verpflichtet, wenn Sie keine Ahnung haben, dann lesen Sie die Dokumente genau nach, auch den Codex Iuris Canonici, niemandem ist untersagt, Anzeige zu erstatten vor dem Staat.

4) Protestanten haben keine gültige Eucharistiefeier, weil sie keine Priesterweihe haben, die sie dazu befähigen könnte, vgl. Konzil von Trient, 2. Vatikanisches Konzil, Katechismus der Katholischen Kirche, usw; das ist also katholischer Glaube. Die Orthodoxen haben die Sakramente nach dem Bruch von 1054 bewahrt. Den Protestanten ist also nur die Taufe geblieben, weil die von jedem Menschen gespendet werden kann.

5) Niemand hat die Befugnis, die Glaubenslehre- oder Sittenlehre wesentlich zu verändern, auch nicht der Papst oder Bischöfe. Eine an sich mögliche Erlaubnis der Priesterweihe von verheirateten Männern würde wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen bringen, eine Ehe zu führen verlangt oft viel, sie ist kein Allheilmittel.

6) Abgehobenheit oder Nicht-Abgehobenheit sagt nichts über wahr oder falsch aus.

Re: Re: WANN, WENN NICHT JETZT

1. War etwa die Abschaffung der Inquisition das Werk Abtrünniger?

2. "Schrift und Tradition": die Sinngebung erfolgt durch die Art der Übersetzung und da gibt es gravierende Unterschiede in den einzelnen Bibelausgaben!

3. Benedikt XVI war über 20 Jahre Chef der Glaubenskongregation, daher muss er über die Missbräuche gewusst haben.

4. ich kenne diese sektenhafte Auslegung der kath.Kirche. Welche Folgen soll es denn haben mit den Protestanten die Eucharistie zu feiern?

5. der Schutz des Lebens und der Familie steht ausser Zweifel, den Rest soll jeder mit seinem Gewissen ins Reine bringen.

6. "Wahrheit": ein wahrlich grosses Wort!


Gast: Reformer
12.05.2010 18:21
1 6

Allheilmittel Priesterehe?

Oder doch lieber das Evangelium ändern?

Ubi Iby ibi Erratum

Antworten Gast: Getaufter
12.05.2010 21:25
4 1

Re: Allheilmittel Priesterehe? Ja!

Und zwar vor der Priesterweihe,
für geweihte unverheiratete Weltpriester Eheschließung mit Einwilligung des Bischofs, ähnlich wie bei den meisten Orthodoxen.

Wisst Iht denn nicht, dass alle mit Rom wieder unierten (Ost)Kirchen, welche den Papst als Kirschenoberhaupt anerkennen, verheiratete Priester nach eigenem Kirchenrecht haben und von Rom aus auch haben dürfen, dass deren Gläubige die Eucharistie in beiderlei Gestalt (auch immer mit Wein also) feiern?

Wisst Ihr nicht, dass Rom bei verheirateten Priestern der Angelikaner, Orthodoxen, Altkatholiken, in speziellen Fällen auch evangelische, welche zur katholischen Kirche konvertieren, deren Ehen katholisch-kirchlich anerkennt?

Was wisst Ihr überhaupt, Ihr oft so gescheit Postenden zum Thema Zölibat und damit Verwandtem?

Schon sehr groß, dieser Mangel an Wissen und Kenntnis


In Orthodoxen Ost-Kirchen können verheiratete Männer zu niedrigen Weihegraden von Priestern geweiht werden, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind.

Bischöfe können nicht verheiratet sein, Priester nicht heiraten.

Altkatholiken sind ungefähr das Anathema zum katholischen Glauben, und sind in keiner Weise von der katholischen Kirche anerkannt, meines Wissens auch von keiner Orientalisch-orthodoxen (die sind wesentlich strenger).

Anglikaner sind nicht in Communio.

Venia in Ausnahmefällen kann es geben, eine Gnade kann aber kein allgemeines Recht sein.

Antworten Antworten Antworten Gast: Getaufter
13.05.2010 09:33
2 1

Re: Schon sehr groß, dieser Mangel an Wissen und Kenntnis

Falsch, mit zuständiger bischöflicher Erlaubnis können in Ostkirchen orthodoxe Weltgeistliche heiraten.

0 1

Re: Re: Schon sehr groß, dieser Mangel an Wissen und Kenntnis

stimmt nicht

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kiebitz
13.05.2010 22:46
0 0

Re: Re: Re: Ja, auch bei Ihnen, Halka! Schon sehr groß, dieser Mangel an Wissen und Kenntnis

Dumme sollten sich über die Orthodoxie schlauer machen. Orthodoxen Weltpriestern kann von zuständigen Bischof die Heiratserlaubnis erteilt werden, solche Fälle gab und gibt es; nur Rechtsanspruch des einzelnen geweihten Priesters besteht dafür keiner.

Gast: Karl Borromäus
12.05.2010 18:21
1 2

Wer ist die Basis?

Die selbsternannte Basis, das sind die abgehobenen Leute, die ununterbrochen gegen Papst und Lehramt Stellung beziehen.
Würden sie die Energie, die sie für den Kampf gegen den Zölibat verwenden, für positive Argumente nutzen, gäbe es garantiert keinen Priestermangel.
Es gibt ja genug Beispiele für florierende Priesterseminarien. Diese sind konservativ und haben noch ein katholisches Priesterbild. Aber das ist heutzutage politisch unkorrekt. Da generiert man lieber Betroffenheitsrituale und redet davon, dass die Eucharistie nicht mehr in allen gemeinden gesichert sei. Aber welcher junge Mann will schon so lange studieren und sein leben der Kirche widmen, um dann die lehramtlichen Vorgaben der Kirche auf Druck von Laiengremien nach und nach schleifen zu lassen.
Das eigentliche Strukturproblem ist: Durch die Laienorganisationen ist der Säkularismus in die Kirche eingezogen. Und dieser hat über dem lehramt der Kirche eine höhere Ebene geschaffen: Die Ebene der politischen Korrektheit, die von den linksliberalen Medien definiert wird.


Gast: Gast
12.05.2010 18:09
5 6

@ „Autorität des Vatikans wird überschätzt“




welche Autorität ?!?!?!




Gast: Katholik
12.05.2010 17:58
7 2

Verweigert einfach dem Vatikan den Gehorsam, Bischöfe der Welt

Jesus hat das Christentum gegründet und nicht die Ränkespiel der Kurie .... und die Pädophilie hat er verdammt

Gast: quid
12.05.2010 17:35
3 5

Eiserne Vorhang

Wann fällt endlich der von Herrn Iby gegen den katholischen Glauben errichtete Eiserne Vorhang?

Gast: baracke
12.05.2010 17:30
3 6

angepasste Mitläufer

Die Hirten wie die Gläubigen dieser freien Maurer-Kirche sind angepasste Mitläufer - genau das Gegenteil von Jesus Christus. Der Heilsauftrag dieser Maurer-Gläubigen ist die Vertreibung der Katholiken aus der katholischen Kirche.

Gast: Treuen
12.05.2010 17:25
3 6

DIE Laienorganisationen sind erfreut?



Aha, also "Wir sind Kirche" und die "Laieninitiative" sind also DIE Laienorganisationen? Nein! Es gibt viel mehr und solche die ganz anders denken. DIESE werden aber nicht zitiert und gefragt.

Bravo: was für ein (un)kritischer, einseitiger Journalismus!

Gast: carane
12.05.2010 17:16
2 6

Krise der Wahrheit

Die Tradition nicht vernachlässigen: (kath.net) Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch bei einer Begegnung mit hunderten Kulturschaffenden vor einer Vernachlässigung der Tradition gewarnt. Dies könne vor allem zu einer Krise der Wahrheit führen.

http://www.kath.net/detail.php?id=26697

Re: Krise der Wahrheit


Soll das heissen, dass die Vertuschung weiter geht ?

Zitat:
"Dies könne vor allem zu einer Krise der Wahrheit führen."
Aber sicher, das konnte man hautnah erleben.

Antworten Gast: gast
12.05.2010 18:12
1 2

Re: Krise der Wahrheit

die nützlichsten sklaven verteidigen ihren halter auch noch

Antworten Antworten Gast: goreteks
12.05.2010 23:38
0 0

Re: Re: Krise der Wahrheit

"die nützlichsten sklaven verteidigen ihren halter auch noch"

...das sagt der klassisch angepasste Mitläufer

Gast: weinbeisser
12.05.2010 17:02
4 7

Indiana kath.net

Herr Bischof Iby, der selbst sagte, dass er, hätte er nochmals die Wahl, nicht Bischof werden würde, sollte mit seiner Einstellung seinen Rücktritt überlegen! Wohin soll eine ihm anvertraute Herde gelangen, wenn der Hirte selbst den Weg aus den Augen verloren hat?

Der Mut, den Bischof Iby Rom wünscht, den wünsche ich ihm selbst und die daruas resultierende Konsequenz zu ziehen: Rücktritt oder still sein und Gehorsam, den er einst einmal gegenüber dem Papst versprochen hatte, zu pflegen!

P.S.: Warum werden alle die Forderer von Frauenpriestertum, Fall des Zölibats etc. nicht protestantisch??? Dort können sie alles haben... allerdings getrennt von Gott.

Antworten Gast: naturgarten
12.05.2010 22:12
5 2

Wem gehört "Gott"?

Ihr letzter " P:S."-Satz ist sehr anmaßend. Glauben Sie, die Katholiken hätten Gott für sich alleine gepachtet? Die Protestanten sind "getrennt von Gott"?

Was erlebt man bei der RKK: Eine elitäre, abgehobene Führungsschicht, die nicht mehr weiß, wie die Botschaft Jesu ursprünglich lautete und verunsicherte "Schäfchen", die mit den veralteten Ansichten nicht mehr leben können und wollen.
Sehen Sie der Tatsache ins Auge, dass Klerus und Laien aneinander vorbeireden!

Der Satz "Rücktritt oder still sein und Gehorsam" passt dazu: Nur ja keinen lebendigen Dialog aufkommen lassen. Entweder Rückzug oder kuschen, aber kein Dialog und/oder Kritik!

Allein bei der Wortwahl "Hirte" und "Herde(Schafe, Schäfchen)" bekommt ein denkender, aufgeklärter Mensch schon einen Lachkrampf! Ein Wortschatz, als ob man mit kleinen Kindern spricht. Damit lassen sich gerade noch die "Eingeborenen" in den Entwicklungsländern beeindrucken!
In welchem vorsintflutlichen Jahrtausend bewegt sich die RKK z.Z.???

Gast: alex
12.05.2010 16:54
3 7

Wer ist dieser Iby? Unwichtig! Ein neuer Bischof muss her!


Antworten Gast: Getaufter
12.05.2010 17:15
8 2

Re: Wer ist dieser Iby? Unwichtig! Ein neuer Bischof muss her!

Paul Iby ist vor Gott viel mehr als Pius XII, Johannes Paul II und Benedikt XVI zusammen.

Der hier kritisierte Schönborn war ausgezeichnet, als er kürzlich in italienischen Medien schwere Geschütze gegen den Vertuscher der Untaten Groers, den damaligen Kardinalstaatssekretär und jetzigen Kardinalsdekan Angelo Sodano (unter Namensnennung dieses Vertuschers) auffuhr; daher dafür bravo Wiener Erzbischof und Kardinal Schönborn!

Antworten Antworten Gast: Peter
12.05.2010 18:38
1 4

Re: Re: Wer ist dieser Iby? Unwichtig! Ein neuer Bischof muss her!

@ Gast: Getaufter:

Hallo "Getaufter". Ihre Taufe war wohl der letzte Kontakt mit einem Sakrament oder der röm.-kath- Kirche.

Antworten Antworten Antworten Gast: Getaufter
12.05.2010 21:04
3 1

Re: Re: Re: Wer ist dieser Iby? Bester derzeitiger Diözesanbischof Österreichs!

Hallo "Peter"! Nein wurde auch etwa zehn Jahre nach der Taufe mit 14 Jahren gefirmt. Christlich getraut bin ich auch, obschon katholisch nicht.

Wie lange liegt denn Ihre letzte Beichte und Ihr letzter Empfang des Altarsakraments zurück?

Wo, außer der katholischen Kirche, und den meisten Orientalisch.orthodoxen, gibt es ein Sakrament der Ehe?

Und wenn Sie dort sind, gibt es für Sie genau kein Sakrament der Beichte.

Anhörungen durch einen psychotherapeuten sind etwas Anderes.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Getaufter
13.05.2010 09:34
0 0

Re: Wo, außer der katholischen Kirche, und den meisten Orientalisch.orthodoxen, gibt es ein Sakrament der Ehe?

Die Orthodoxen kennen "Mysterien", keine "Sakramente"!

0 0

Re: Re: Wo, außer der katholischen Kirche, und den meisten Orientalisch.orthodoxen, gibt es ein Sakrament der Ehe?

aus wikipedia:

Das Wort „sacramentum“ wird in der mittelalterlichen Theologie neben dem latinisierten "mysterium" als lateinische Übersetzung des griechischen Wortes mysterion verwendet.

Ist dasselbe!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Getaufter
14.05.2010 00:31
0 0

Re: Re: Re: Wo, außer der katholischen Kirche, und den meisten Orientalisch.orthodoxen, gibt es ein Sakrament der Ehe?

Halka, Sie Nichtkenner von Latein und Altgriechisch, vergessen Sie Wikipedia!

altgriechisch "mysterion" bedeutet
Geheimnis, Geheimlehre, Geheimdienst einer Gottheit (wie die mysteria der Göttin Demeter zu Eleusis oder der Kabiren auf Samothrake); dann noch soviel wie
"Gebot(e) der geheimnisvollen Weisheit", Naturgesetz(e).

lat. "sacramentum" bedeutet
Strafsumme, Haftgeld; Prozess, Prozessführung; Diensteid, Treueid, Eid; Kriegsdienst;
dann kann man es noch als "Widmungszeichen", "Weihezeichen", "Heiligungszeichen" interpretieren.

lat. "misterium" heißt
Geheimkult, Mysterien, Geheimlehren

Gast: Hermann
12.05.2010 16:53
1 6

Es ist Zeit für einen neuen Kardinal von Wien!!!

Rote Karte für Schönborn!

Antworten Gast: toni
12.05.2010 17:29
0 0

Re: Es ist Zeit für einen neuen Kardinal von Wien!!!

Haben sie keine "Wertschätzung" für Herrn Schönborn?

Antworten Gast: Getaufter
12.05.2010 17:17
1 1

Re: Es ist Zeit für einen neuen Kardinal von Wien!!!

Es ist Zeit für einen neuen Kardinalsdekan, dise Nummer 3 der Katholischen Kirche gehört entmachtet und weg von der Bühne!

Gast: Benno
12.05.2010 16:52
0 7

Schönborn und Iby reif für Rücktritt!!!!!


Antworten Gast: Franz
12.05.2010 17:33
8 5

Re: Schönborn und Iby reif für Rücktritt!!!!!

Es ist höchste Zeit für einen neuen Papst, die Witzfigur und Obervertuscher Ratzinger hat ausgedient!

Antworten Gast: Getaufter
12.05.2010 17:18
9 4

Re: Schönborn und Iby reif für Rücktritt!!!!!

Benedikt XVI und Angelo Sodano,
reif für den Rücktritt !!!

Antworten Gast: blecha
12.05.2010 17:05
1 8

Re: Schönborn und Iby reif für Rücktritt!!!!!

Weg mit der armseligen Maurerpartie, her mit Bischöfen, die ihrem Amt auch entsprechen können und nicht permanent den Abfall von Gott "predigen".

1 4

Diese Fragen müssen auf einer

die gesamte Kirche betreffenden Ebene gelöst werden. Wir mit unseren lächerlichen Aktionisten wie Iby und Schüller können lediglich die Rolle von Farkas und Waldbrunn zu Silvester spielen. Das was Kirche ist, wird heute in Lateinamerika entschieden; und das weiß man im Vatikan allemal besser, als in der öserreichischen Kabarettszene.

Farkas und Waldbrunn habe ich immer gemocht

Warum sie hier lächerlich machen?

Re: Farkas und Waldbrunn habe ich immer gemocht

Als Cabaret waren die gut.
Und das ist per Definitione die Persiflage des Inhaltes.

 
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