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Es geht ja doch: Wien setzt Rom unter Druck

23.06.2010 | 19:02 |  DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse)

Österreichs Bischöfe beschließen einen Codex gegen sexuelle Gewalt. Wann folgt Rom, wann der Staat?

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In Krisen zeigt sich üblicherweise relativ bald, wo es Leadership oder nur aufgesetztes Macher-Gehabe gibt. Nur Eremiten oder Menschen mit massiven Wahrnehmungsproblemen vermögen nicht zu sehen, dass sich die katholische Kirche Österreichs in einer Krise befindet. In einer tiefen Vertrauenskrise, die durch eine unappetitliche Welle hunderter Fälle sexueller Gewalt, meist vor Jahrzehnten begangen, ausgelöst wurde, die über Österreich schwappte. Kardinal Christoph Schönborn hat – es fällt gar nicht so schwer, das anzuerkennen – vom ersten Bekanntwerden an mehr oder weniger alles richtig gemacht.

Er hat als „Primas“ Österreichs gehandelt, den einen oder anderen zaudernden Bischof überzeugt und bei der am Mittwoch in Mariazell zu Ende gegangenen Sommertagung von seinen Mitbrüdern einen mehr als 60 Seiten umfassenden Codex beschließen lassen, der endlich (endlich!) exakt, sachgerecht und für ganz Österreich einheitlich regelt, wie beim Auftreten des kleinsten Verdachts sexueller Gewalt, begangen durch einen Kirchenmitarbeiter, zu handeln ist. Hinschauen statt Wegschauen soll nun die unausgesprochene Devise der katholischen Kirche sein.

Unausgesprochen deshalb, weil sich die Bischöfe niemals einer derart medientauglichen Ausdrucksweise bedienen würden. Warum dem so ist? Nächste Frage bitte. Dass die Reaktionen von Schönborn abwärts unter dem Druck der Leidensgeschichten Betroffener, der Kritik der Öffentlichkeit, der erneut nach oben schießenden Kirchenaustrittszahlen, der dadurch klaffenden Finanzlöcher und der Klagsdrohungen von Anwälten erfolgen, ist alles sehr wahr. Aber wenigstens wurde jetzt gehandelt. Spät, aber doch.

Ganz im Gegensatz zu anderen Institutionen dieses Landes. Wo bleibt der Opferschutzanwalt der Republik, der Länder, die ja auch die eine oder andere Einrichtung betreiben, gegen die Missbrauchsvorwürfe erhoben werden? Wo bleibt ein staatlicher Opferfonds? Wo die Entschädigung für längst verjährte und damit judiziell nicht mehr fassbare Fälle im außerkatholischen Bereich? Die Politik auf Bundes- und Landesebene stellt sich tot. Ein einziger sogenannter runder Tisch der Regierung zum Thema in Wien mit mickrigen Ergebnissen, das soll alles gewesen sein? Erbärmlich, wie der katholischen Kirche mit mehr oder weniger unverhohlener Häme zugesehen wird, wie so getan wird, als sei sexueller Missbrauch exklusiv deren Problem. Schon vergessen? In mehr als 99 Prozent der Fälle sind sexuelle Gewalttäter keine Pfarrer, Kapläne, Präfekten oder Ordensleute sondern Familienväter, Nachbarn, Onkel...

Der neu eingeschlagene Weg der katholischen Kirche setzt neue Maßstäbe in Österreich und in einem Großteil der Weltkirche. Lediglich in den USA sind die Regeln der Bischöfe noch strikter. Ganz sicher ohne es zu wollen setzt Schönborn auch einen guten Freund von ihm unter Druck, der mittlerweile Karriere gemacht hat: Benedikt XVI. Der Papst hat zwar Missbrauchsopfer getroffen, zuletzt eine lang erwartete öffentliche Vergebungsbitte formuliert und angekündigt, er werde alles tun, um Missbrauch in „seiner“ Kirche künftig zu verhindern. Wesentlich mehr war da aber dann auch nicht. Regelt der Vatikan sonst gern alles und jedes bis in die entfernteste Diözese, gar bis ins Ehebett, lässt er bei diesem Thema vergleichsweise die Zügel schleifen. Und bettelt durch ein derartiges (Nicht-)Verhalten geradezu um Kritik, der Angelegenheit eine eher geringe Bedeutung beizumessen.

Schönborns Weg der Transparenz, des Abschwörens an Vertuschung und Geheimniskrämerei, der Wahrhaftigkeit sollte jetzt innerkatholisch auch auf anderen Gebieten eingeschlagen werden. So ist kein Gebot überliefert, das es beispielsweise verbieten würde, die Entscheidung über die Ernennung von Bischöfen auf eine breitere Basis als derzeit zu stellen. Oder den Weg zu der Entscheidung wenigstens offenzulegen.

Oder wäre es nicht auch im Sinne des von Schönborn programmatisch an die Spitze des neuen Codex gestellten Bibelwortes Die Wahrheit wird euch frei machen, nicht nur die Notwendigkeit des Pflicht-Zölibats darzustellen, sondern auch das gelegentliche Scheitern an diesem Anspruch öffentlich zu machen. Zuzugeben, dass und wie viele Priester (ohne deren Namen zu nennen) wie viele Kinder gezeugt haben und wie viel die Diözesen allenfalls für deren Unterhalt zu bezahlen haben. Aber wahrscheinlich ist die Zeit für eine Beantwortung derartiger Fragen nicht reif. Wahrscheinlich ist der öffentliche Druck nicht groß genug. Noch nicht.

Der Beschluss der Bischöfe Seite 11
Wer erhält wie viel Geld? Seite 11


dietmar.neuwirth@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.06.2010)

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25 Kommentare
 
1 2

Gast: Gast
24.06.2010 20:58
2 0

Hat die Presse keinen anderen Kirchenexperten?

Sehr schade, dass auch ein Redakteur der Presse sich nicht informiert. Oder würde eine Weitergabe des Wissens, dass Rom längst entsprechende Richtlinien für den Umgang mit Missbrauch erlassen hat, nicht günstig, für das Ziel, Öl ins Feuer der Empörung gegen die Kirchenführung zu gießen ....

Gast: Dr. Otto Ludwig Ortner
24.06.2010 20:41
1 0

Wien setzt Rom unter Druck

Sexualdelikte sind Strafsachen, die im Rechtsstaat nur die richterliche Gewalt angehen, denn nur dieser ist der Bürger verantwortlich. Nach der Prozeßordnung sind sie unter Ausschluß der Öffentlichkeit zu verhandeln. Die dogmatischen Fundamente liefert das römische Staatsrecht des Prototyps der Republik, Rom, exemplarisch referiert von Augustinus, "de civitate dei", 2. Buch, 9. Kapitel. Die Erhebung strafwürdiger Vorwürfe außerhalb des Gerichts wurde in Rom mit dem Tode bestraft, "denn die Souveränitat der Republik beruht auf der Integrität ihrer Bürger."
Sexualdelikte sind von Beweis und Tatbestand eine hohe Anforderung an die Richter. Laien sind fehl am Platz. Auch werden Sexualdelikte oft behauptet, um Mitmenschen zu schaden, und sind eine beliebte Propagandamasche der Revolutionäre im Kampf gegen die legitimen Autoritäten, deren sexuelle Integrität sie zu zerstören versuchen, um ihnen die Glaubwürdigkeit zu nehmen. Das wird jetzt gegen die katholische Kirche gespielt, deren Klerus darauf hereinfällt. Es ist inakzeptabel, daß Kirchengut an Personen verteilt wird, die es nicht wagen, ihre Ansprüche rechtstaatlich, d.h. gerichtlich geltend zu machen. Die Einrichtung von Privatgerichten wie der Opferschutzkommission ist laut Augustinus Hochverrat. Leider scheint man ihn in den Seminaren nicht zu lesen!

0 0

Der Querverweis zum Staat ist legitim!

Die Frage steht natürlich voll im Raum: Was tut eigentlich der Staat für VerbrechensOPFER? Und damit meine ich keineswegs nur den sexuellen Mißbrauchsbereich, sondern Menschen, die von anderen überfallen, niedergeschlagen, gestochen und angeschossen werden und hernach nur noch bedingt arbeitsfähig sind und bleiben. Deren Zukunftsperspektive ist dann zuweilen wesentlich ungünstiger als jene der jeweiligen Täter. Denn um diese bemüht sich der Staat in zuweilen wirklich grotesker Weise. Da lautet nämlich die Devise: Jeder Mensch verdient eine zweite Chance, die Gesellschaft muß ihm positive Angebote machen, damit er sich wieder als anständiger Mensch in sie eingliedern kann. Für solche Programme werden auch entsprechend hohe Steuermittel zur Verfügung gestellt.

Ihre Opfer hingegen können nur auf die Unterstützung rein privater Vereine (etwa den "Weißen Ring") hoffen. Dem Staat kommen sie nämlich "zu teuer". Höchstens, daß für sie eine winzige Invalidenrente dabei heraus schaut; mehr ist für sie nicht drin. Insofern scheint also jetzt die grundsätzliche Bereitschaft der Kirche, Mißbrauchsopfer zu entschädigen, sogar wesentlich stärker ausgeprägt zu sein. Als Vorbildwirkung für den Staat wäre diese Haltung jedenfalls nachahmenswert...

Gast: Luise Hirt
24.06.2010 15:52
0 0

Warum

Warum muss Herr Neuwirth eigentlich bei jeden kirchlichen Thema, ob es passt oder nicht, kirchenpolitische Statements abgeben? Hat er sich überhaupt informiert welche Richtlinien Rom schon längst in bezug auf Missbrauch ausgegeben hat? Offenbar nicht! Einfach aus antirömischen Affekt prinzipiell Rom anzugreifen, ist mies und gibt keinen guten Eindruck in puncto journalistische Genauigkeit. Bin sehr enttäuscht, dass das auch zunehmend in der Presse so läuft.

Gast: Günther
24.06.2010 14:41
1 0

Fehler

Habe heute die Presse einmal wieder gekauft; nachdem ich gerade den Leitartikel gelesen habe, ist mir das als Fehler bewußt geworden, den ich so schnell nicht wieder begehen werde. Wenn so ein Gestottere und Zusammengereime in irgendeinem Blatt vorkommt, o.k., aber als Leitartikel in der Presse??!! Ist das das Sommerloch?

Gast: Linus
24.06.2010 14:35
0 0

Kraut und Rüben

Heute ist offensichtlich Kraut- und Rübentag bei der Presse - wie sonst kann man einen alles vermischenden Dietmar Neuwirth einen derart peinlichen Leitartikel zu einem so sensiblen Thema schreiben lassen?
Ja, danke an Schönborn für diese Initiative, aber an Neuwirth: anlässlich dieser Thematik kirchenpolitischen Druck auszuüben, ist einfach nur unangebracht.

Thonet H.
24.06.2010 13:31
0 1

Die Sorgen vom Neuwirth und das Geld von Bill Gates

möcht ich haben.

Das Scheitern einiger!Priester bei ihrer Treue im Zölibat, möge er so gut sein mit dem Zerbrechen der Ehen in unserem Land zu vergleichen.
Bei allem Verständnis für seine Sorgen, aber das geht ihn schon so was von überhaupt nichts an, wenn Menschen bei ihren privaten Angelegenheiten scheitern!
Oder er will daraus eine sensationslüsterne Quote machen, was noch verwerflicher wäre.

Über eines sollten sich alle viel größere Sorgen machen, das ist die zunehmende Gottvergessenheit in unserem Land und in Europa! Christus sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben,...", also bedeutet dass nur durch Ihn der Mensch den Weg zur wahren Freiheit finden kann und dabei ist die Lauheit mancher Priester das geringste Problem, außer sie wollen ihre Schwäche zum Programm machen.

Gast: Prof. Rauth
24.06.2010 13:31
2 0

Herr Neuwirth

So geht's auch, wenn man hinten und vorne keine Ahnung von dem hat, worüber man schreibt. Die österr. Bischofskonferenz hat lediglich nachgeholt, was Rom bereits vor Jahren als verbindliche Richtlinie an die Diözesen ausgegeben hat. Aber so passiert es eben, wann die hwst. Herren alles in den Papierkorb werfen, was von Rom als Vorgabe kommt. Fragen Sie vielleicht einmal im zuständigen Dikasterium nach (wenn man Sie durchläßt).

Hackinger
24.06.2010 11:58
0 1

In mehr als 99 Prozent der Fälle sind sexuelle Gewalttäter keine Pfarrer, Kapläne, Präfekten oder Ordensleute sondern Familienväter, Nachbarn, Onkel...

Das ist betrüblich.

Da stellt sich die Frage, warum die "Presse" bzw. der Verfasser dieses Artikels, Herr NEUWIRTH, nicht auch etwa jeden Tag einen Artikel darüber schreibt, wie man das generell (nicht nur in der Presse) zu den Vorfällen in der Kirche macht.


ernestus
24.06.2010 09:42
0 0

Agnostiker

Der Neuwith'sche Artikel hat Hand und Fuß. Ergänzend wäre vielleicht hinzuzufügen, daß auch ein Agnostiker, der Religionsgemeinschaften ja nicht gerade nahesteht, feststellen muß, daß da auf einen Bereich eingedroschen wird, der halt gerade im Scheinwerferlicht steht.

Natürlich hat eine Kirche - welche auch immer - die ethische Verpflichtung, vorbildhaft zu agieren. Aber hat diesem Ethos nicht jeder Lehrer, Erzieher (ob in der Familie, ob in Heimen oder Gruppen) zu folgen?

Warum wehren sich dann öffenliche Stellen, wie zB die Gemeinde Wien, der man Mißbrauchsfälle in vielen Heimen nachgewiesen hat, dem Staat, der unter der, an sich sauberen Lehrerschaft, auch viele schwarze Böcke (nicht Schafe!) hat, einer mutigen Aktion, welche die Bischofskonferenz der Katholiken (jetzt !) gesetzt hat, zu folgen?

Daß sich echte Opfer ihr Sschicksal finanziell abgelten lassen wollen, halte ich für eigenartig - und für jene, welche gern mitgetan haben sollten, zumindest amoralisch.

Im Übrigen hat sich der Gesetzgeber etwas dabei gedacht, wie er Verjährungsfristen für die meisten Tatbestände eingeräumt hat.
Das Gegenteil wäre nämlich Rache - und die haben wir (sollte man glauben) doch überwunden. Oder?

Gast: G. Ast
24.06.2010 08:44
0 1

Es geht ja doch: Wien setzt Rom unter Druck

Wien setzt Rom unter Druck !!!

Hr. Neuwirth will den Papst absetzen und die Katholische Kirche abschaffen. Ein paar Missbrauchsfälle von vor 40 Jahren dienen ihm dabei als Munition. Um Missbrauch kann es Herrn Neuwirth ja wohl nicht gehen, schließlich sind nur 0,3% aller Missbrauchsfälle durch kirchliche Mitarbeiter verschuldet und die verbleibenden 99,7% Missbrauchsfälle interessieren ihn überhaupt nicht.

0 0

Re: Es geht ja doch: Wien setzt Rom unter Druck

haben sie den artikel überhaupt durchgelesen?
scheint nicht so...

Gast: morgen ein Ex-Abonnent
23.06.2010 23:48
2 0

Mir reichts -> -> ich kündige mein Abo

So viel flachen Unsinn, so viel Standard-Kopie ohne jede journalistische Recherche ->

mir reichts jetzt -> -> ich kündige mein Abo!!

Gast: mens sana
23.06.2010 22:46
2 1

Ein Lob von der Presse ist ein vergiftetes Lob

Die hochgelobte "Transparenz" bedeutet vor allem, dass die Kirche plötzlich anfangen soll, Sünder, deren Missetaten nicht bereits öffentlich bekannt sind, bloss zustelle. Das war nie der Weg der Kirche, und wird es auch in Zukunft nicht sein.

Im übrigen fragt man sich wie es nun eigentlich um den Schutz derer bestellt ist, die zu Unrecht verdächtigt werden (vgl. die Farce um den Augsburger Bischof Mixa, der von den eigenen Bischofskolegen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt wurde .... während das vermeintliche "Missbrauchsopfer" von dem angeblichen Missbrauch erst aus der Zeitung erfuhr)?

Als (freiwilliger) Kirchenbeitragszahler bin ich übrigens dagegen, dass Diözesen Schadenersatz zahlen - noch dazu in Fällen, in denen kein Rechtsanspruch darauf besteht. Wenn überhaupt, sollen die Täter mit ihrem persönlichen Vermögen haften.

Kurz und gut: das Verhalten der ÖBK ist lächerlich; die Bischöfe lassen sich von den Medien am Nasenring durch die Arena führen.

Antworten Gast: Oliver L.
23.06.2010 23:50
0 1

Re: Ein Lob von der Presse ist ein vergiftetes Lob

(leider) haben Sie Recht.

Und DiePresse wird immer peinlicher und bedient sich einer Untergriffigkeit, die ihrer nie würdig war.

Meine Meinung über die Presse dreht sich immer mehr, dh. ich wende mich eigentlich immer mehr ab von ihr.

Danke für Ihren guten Kommentar. Vielleicht könnten Sie ja Redakteur bei der Presse werden?! Mich würds freun.

Gast: Gast
23.06.2010 20:47
3 0

Die römisch-katholische Kirche ist in keiner Krise!




Die römisch-katholische Kirche ist in einem ZUSTAND !!!




Antworten Gast: Sonja Haidinger
23.06.2010 23:52
0 0

Re: Die römisch-katholische Kirche

Ich liebe die Kirche. Aber ich verstehe bei diesen Artikeln und wegen ihres mangelden Kontakts Ihre Meinung sehr gut.

Gast: Puzzi
23.06.2010 20:10
2 0

wandlungsfähiger Schönborn

Wenn man so voll des Lobes für Schönborn ist, hat man offensichtlich dessen wütende und gar nicht christliche Reaktion vergessen, als er erstmals mit der "causa Groer" konfrontiert wurde. Mit hassverzerrtem Gesicht hat er damals die Anschuldigungen gegen Groer als übelste Verleumdung zurückgewiesen. Es ist leider nicht zu erwarten, dass der ORF dieses Interview nochmals ausstrahlt und Schönborn damit konfrontiert.


Antworten Gast: Gast
24.06.2010 02:25
0 0

Re: wandlungsfähiger Schönborn

Groer wurde von vielen Seiten beschuldigt, die Speerspitze bildeten Boulevardblätter und Magazine, herausgekommen ist nichts. Selbst Schüller bezeugte nie etwas von Groers Beschuldigungen jemals erlebt oder gehört zu haben, er war damals in besagtem Internat.

Antworten Gast: Suppe
23.06.2010 23:53
1 0

Re: wandlungsfähiger Schönborn

so ein Blödsinn, der ORF würde alles tun um der Kirche zu schaden

Peregrin
23.06.2010 19:39
0 2

"fällt gar nicht so schwer, das anzuerkennen"

Ja, wenn einer vom ersten Moment an brav vor den Medien kuscht, dann kann man das auch als notorischer Kirchenhasser schon einmal lobend erwaehnen.

Antworten Gast: Gast
24.06.2010 02:29
0 0

Re:

Die Angst vor den Medien dürfte enorm sein, so gelingt es auch mittels Lob und Tadel und manchmal in Aussicht stellen von unangenehmen Berichten etliche auf Schiene zu halten.

Gast: AlterKämpfer
23.06.2010 19:26
1 1

Lächerlich

Em.Schönborn setzt Rom unter Druck? Das glauben Sie ja nicht einmal selbst!
Wieso läßt Sie Ihr Chefredakteur dauernd solchen Schwachsinn schreiben und druckt ihn auch noch?

Antworten Gast: I.nge
23.06.2010 23:55
0 0

Re: Lächerlich

DiePresse muss von allen guten Geistern verlassen sein, so einen Bockmist zu schreiben.

Wenn ein Produkt so schlecht geworden ist, dann wundert es nicht, dass es defizitär ist. Ohne Zurück-zur-Qualität wird die Presse nicht überleben, wir brauchen keinen Standard-2

 
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