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Schulbrüder seit Wochen über Vorwürfe informiert?

08.07.2010 | 09:42 |   (DiePresse.com)

Die Klasnic-Kommission widerspricht dem Orden: Die Anzeige wegen Missbrauchs sei schon vor Wochen angekündigt worden. Es gehe außerdem um mehrere Opfer. Die Schulbrüder bleiben bei ihrer Darstellung.

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Die erste Anzeige der kirchlichen Opferschutzanwaltschaft gegen die Schulbrüder ist auf Wunsch mehrerer Opfer erfolgt. Das sagte die Vorsitzende Waltraud Klasnic am Mittwoch im ORF-Radio. Sie widerspricht damit der Version, dass es in der Sachverhaltsdarstellung nur um die angebliche mehrfache Vergewaltigung eines Elfjährigen geht.

Auch in einem anderen Punkt widerspricht die Kommission den beschuldigten Schulbrüdern: Diese hatten am Dienstag kritisiert, dass sie von der Anzeige über die Medien erfahren hätten. Demgegenüber hieß es in einer Aussendung der Klasnic-Kommission: "Verantwortliche des Ordens waren schon seit Wochen über Vorwürfe und eine von der Unabhängigen Opferschutzanwaltschaft beabsichtigte Sachverhaltsdarstellung informiert." Der Provinzial der Schulbrüder bekräftigt jedoch am Abend, bisw zur Veröffentlichung der Vorwürfe nichts konkretes gewusst zu haben.

Unabhängig davon hielt die von Kardinal Christoph Schönborn eingesetzte Opferschutzanwaltschaft unter Waltraud Klasnic am Mittwoch ihre sechste Sitzung ab. Dabei wurden weitere Soforthilfen und Therapien beschlossen. Ziel bleibe es weiterhin, dass im Herbst die ersten Entschädigungen vorgenommen werden können. Im Gespräch sei man auch mit Vertretern einer Opferplattform und dem Rechtsanwalt Werner Schostal.

"Klasnic-Kommission"
Kardinal Christoph Schönborn hat Ende März des heurigen Jahres die ehemalige steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) als "unabhängige Opferbeauftragte" eingesetzt. Klasnic hat gemäß Schönborns Vorhaben in der Folge eine unabhängige, aber von der Kirche finanzierte Kommission zusammenstellt.

Behörden prüfen Anzahl der Opfer

Während Klasnic von mehreren Opfern gesprochen hat, will die Staatsanwaltschaft noch die genaue Zahl der Betroffenen überprüfen. Die Sachverhaltsdarstellung sei "sehr vage" formuliert, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die zuständige Referentin werde nun überprüfen, welche Opfer und welchen Zeitrahmen die Anzeige betrifft. Außerdem wird sie wohl Akten zu dem bekanntesten Fall aus dem Archiv holen: Manuel Nowatschek soll 1993 als Elfjähriger in Wien-Strebersdorf mehrmals vergewaltigt worden sein. Ein Prozess in den 1990er Jahren wurde aus Mangel an Beweisen eingestellt. Die neue Anzeige war vergangenen Freitag bei der Staatsanwaltschaft eingelangt.

Schulbrüder bleiben bei ihrer Version

Der Provinzial der Schulbrüder, Johann Gassner, bleibt bei seiner Darstellung, erst aus den Medien über die Vorwürfe informiert worden zu sein. Er betonte am Mittwochabend in der "ZiB 2" des ORF, man sei nur allgemein mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs konfrontiert worden, habe aber nichts Näheres erfahren.

Laut Gassner wurden er und sein beschuldigter Mitbruder vom Generalvikar der Erzdiözese Wien, Franz Schuster, vorgeladen. Schuster habe dem mittlerweile vom Dienst freigestellten Kollegen ein vorgefertigtes Blatt vorgelegt, "wo er seine Selbstanzeige unterschreiben sollte". Dies habe der Mann aber nicht getan, betonte Gassner, und versicherte, weiterhin von dessen Unschuld überzeugt zu sein. Er könne sich "aus meiner Zeit" im Orden an keine Fehler erinnern.

Partik-Pable glaubt an finanzielle Motive

Zweifel an den Vorwürfen der Mutter des damals elfjährigen Schülers meldet auch die frühere FP-Politikerin Helene Partik-Pable an, die damals als Untersuchungsrichterin mit der Causa betraut war und das Verfahren einstellte. Sie habe den Fall geprüft, etliche Zeugen einvernommen, aber die Mutter habe Behauptungen aufgestellt, "die einfach nicht der Wahrheit entsprochen haben", so die mittlerweile pensionierte Richterin.

Und: "Ich glaube, dass viele Leute versuchen, sich da eine gewisse Entschädigung in Geldform zu verschaffen und glauben, dass sie jetzt entschädigt werden für verschiedene Dinge, egal wie sie passiert sind."

Schulbrüder
Die Geschichte des römisch-katholischen Ordens der Schulbrüder geht auf das Jahr 1857 zurück, als acht Brüder aus Deutschland nach Wien kamen und ihnen die Leitung des k.k. Waisenhauses in der Boltzmanngasse im neunten Wiener Gemeindebezirk übertragen wurde. Von hier aus verbreitete sich die Kongregation in der gesamten Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Mehr ...

(APA)

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369 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7 8
Nowatschek
27.11.2011 17:30
0 0

solange Richter zugunsten von Kindesvergewaltiger straffrei lügen dürfen,solange sind extrem viele Kinder in großer Gefahr

https://mail.google.com/mail/?ui=2&ik=451a564b15&view=att&th=133e5bf799697273&disp=imgs
" target="_blank">https://mail.google.com/mail/?ui=2&ik=451a564b15&view=att&th=133e5bf799697273&disp=imgs


Reportagen aus 1995 - Manuel gegen die mafiöse Macht der kath.Schulbrüder.
Ein Justizskandal - vom 23 Juni 1993 der elterlichen-polizeilichen Anzeige wegen zigfachen und schwersten Kindesvergewaltigungen, verbrochen an einem erst 11 jährigen Buben, gegen seine Vergewaltiger, die kath.Schulbrüder.Dieser absolut nachweisliche Justizskandal geht bis in die heutigen Tage, im Jahre 2011.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101120_OTS0007/profil-missbrauchs-studie-von-betroffene-kirchlicher-gewalt
" target="_blank">http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101120_OTS0007/profil-missbrauchs-studie-von-betroffene-kirchlicher-gewalt


OTS0007 / 20.11.2010 / 08:00 / Channel: Politik / Aussender: Profil Redaktion GmbH.
Stichworte: Inland / Kirche / Missbrauch / Profil / Vorausmeldung

Logo des Aussenders: Profil Redaktion GmbH.
"profil": Missbrauchs-Studie von "Betroffene kirchlicher Gewalt"
Utl.: Die meisten Täter bei "Schulbrüdern" und Benediktinern =

Nowatschek
12.11.2010 19:32
0 0

melde dich !!!

Wenn wer zu den vielen Kindopfer der Schulbrüder gehört,soll sich bitte melden.

mit herzlichen Grüßen
Eva Nowatschek
SNAP-Austria
nowatschek.snap@gmail.com
http://www.snapnetwork.org/

hier ein Bild sagt mehr als viele Worte.
Wenn sich das Bild hier nicht öffnen läst,
bitte unter meiner Mail von mir anfordern.

Es zeigt Anton Faber mit Dr.Helene Partik-Pable
bei einem nicht zufälligen Treffen.

IMG_3781.jpg

http://www.google.at/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CBYQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.perner.info%2F100222_ehrenzeichen%2Ffotos.html&ei=RIfdTPDdFtGRswa6msSHDA&usg=AFQjCNGhYfp4vJmpW9xITkD30IVLnTbz2Q


Antworten Nowatschek
27.01.2011 08:00
0 0

Schulbrüder-Helene Partik-Pablé

Interventionsversuch
von Helene Partik-Pablé

http://www.krone.at/Oesterreich/Partik-Pable_attackiert_Anklaeger-Interventionsversuch-Story-65472

Helene Partik-Pablé geboren am
12. August 1939 in Wien ist eine österreichische Richterin im Ruhestand und Politikerin (BZÖ).

Helene Partik-Pablé arbeitete als Sekretärin und Buchhalterin. Von 1964 bis 1968 besuchte sie das Bundesrealgymnasium für Berufstätige
in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus-bei den Schulbrüdern.

Aufgrund eines Urteils des Landesgerichts Wien vom 22. März 2003 (GZ 22c Vr. 8332/03) kann ihr
„Nähe zum nationalsozialistischen Gedankengut“ nachgesagt werden.

mit freundlichen Grüßen
Eva Nowatschek
nowatschek.snap@gmail.com
SNAP-Austria
http://www.snapnetwork.org/

Nowatschek
30.09.2010 10:10
0 0

Verbrechen an wehrlosen Kindern lassen sich leider nicht wegbeten und nicht weglügen


Verbrechen an wehrlosen Kindern lassen sich leider weder wegbeten und auch nicht weglügen
Es gab trotz aller eindeutigster Tatbeweisen nie eine Strafgerichtsverhandlung,die absolut unverständlich von der U-Richterin Dr.Helene Partik-Pable verhindert wurde.

Es hätte jedoch gesetzlich zwingend,eine Strafverhandlung zur vorherigen Grundlage haben müssen,um einen Freispruch,von seitens des Strafrichters Dr.Helene Partik-Pable,sie heute, am 7.7.2010 gegüber Reportern, der Tageszeitung die Presse, mit dem Bewußtsein ihrer beweisbaren Lüge kundtat,dass die
von ihr Freigesprochen worden wären.

Wenn die damalige U-Richterin Dr.Helene Parik-Pable zu ihren damaligen Justizskandal schweigen würde und sich auf ein,sie könne sich nicht mehr zu Fall erinnern berufen würde und jede Aussage verweigert,wäre es,da sie extreme Schuld auf sich geladen hat,wohl nicht menschlich,aber verständlich,da sie sich dann versuchen würde nicht selbst zu belasten.
Wenn aber ein Richter, sich auch heute noch hinstellt und bewußt gegen sein besseres Wissen lügt,so hat das ein arges Motiv zum Hinterguund,das es gilt zu lösen.

http://kurier.at/nachrichten/2015665.php

mit freundlichen Grüßen
Eva Nowatschek
nowatschek@chello.at
SNAP-Austria
http://www.snapnetwork.org/

Nowatschek
01.08.2010 19:02
0 0

für alle, die mir was erzählen wollen ?


Für alle, die mir was erzählen wollen ?

nowatschek@chello.at

Gast: Gast
16.07.2010 17:41
4 0

„Ich bin kein Jurist, aber ein Mensch. Und so geht man mit Menschen nicht um.“ (Waltraud Klasnik)






„Noch in der Vorwoche hatte der Orden bei einer Pressekonferenz jede Art des sexuellen Missbrauchs dementiert. Und Rechtsanwalt Rifaat, er besitzt seit Jahren das Mandat der Schulbrüder, hatte Zivilrechtsklagen gegen alle angekündigt, die "das Gegenteil behaupten".“




Klasnic im KURIER-Gespräch:

"Ich bin kein Jurist, aber ein Mensch. Und so geht man mit Menschen nicht um."




„Die bis dato bei der Staatsanwaltschaft eingebrachten Anzeigen dürften erst der Beginn einer intensiven Recherchearbeit durch Exekutive und Staatsanwaltschaft sein.““



vgl. http://kurier.at/nachrichten/wien/2016388.php



doch darüber berichtet Die Presse nicht…






Gast: Ehemaliger
10.07.2010 21:56
4 0

Späte fünfziger und Beginn 1960er Jahre: Es gab Missbrauch, sogar schweren in Strebersdorf


durch Ordenleute, also Schulbrüder, und zwar nicht als Einzelfall, sondern Übergriffe auf viele 10 und 11-jährige. Es war ein offenes Geheimnis. Was später war weiß ich nicht aus eigener Anschauung, aber ich nehme an, es ging so weiter. Und es gab den alltäglichen seelischen Terror bei den Schulbürdern in Strebersdorf. Schwärzeste Pädagogik. Aus heutiger Sicht kriminell

Gast: Konsequent
09.07.2010 12:04
7 1

Aus Erfahrung

Dem Orden der Schulbrüder gehört die Lizenz, Schulen zu führen und in der Kinder- und Jugendlichen-Arbeit tätig zu sein, für immer entzogen.
Schon in den 1950-er Jahren gab es dort sexuelle Übergriffe und zwar durch Serientäter, die halbe Klassen missbrauchten.

Antworten Gast: Ehemaliger Zögling
10.07.2010 11:09
5 1

Nicht nur die Lizenz entziehen, sondern diesen Orden ....

überhaupt verbieten. Keine Institution, auch keine kirchliche hat an der Jugend so viele Verbrechen an Kindern und Jugendlichen begangen wie die Schulbrüder
(sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung, psychischer Terrorismus, Schläge und körperliche Züchtigung). Hinaus mit den Schulbrüdern aus Österreich und Europa

Antworten Antworten Gast: yugoman
10.07.2010 11:43
2 0

Re: Nicht nur die Lizenz entziehen, sondern diesen Orden ....

wenn du dir den link "Einstellung des Strafverfahrens" anschaust ist unter den Beschuldigten kein einziger Schulbruder sondern lauter Präfekten und Hauptschullehrer.OK, der Kaiser wurde später - vermutlich aus Karriereüberlegungen - Schulbruder.Überhaupt kommt das in den Medien so hinüber als wären in Strebersdorf lauter Geistliche tätig.Zu meiner Zeit (Mitte der 80er) gab es am Gym 1 (einen!) und in der Haupt 2 (zwei!) als Lehrpersonen tätige Schulbrüder, der Rest waren Lehrer wie überall sonst, die einen besser, die anderen zum Vergessen.Ab spätestens der dritten waren die Schüler eindeutig die überlegenen.Da sind doch gleich die Tennisschläger und Suppenschüsseln geflogen und das Wochenheft ist regelmäßig verschwunden um dann im Urinal des Klos neben dem Lehrerbuffet wieder aufzutauchen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Thomas Roth
13.01.2011 01:25
3 0

Re: Re: Nicht nur die Lizenz entziehen, sondern diesen Orden ....

Das Urinal neben dem Lehrerbuffett? Scheint sich um eine etwas merkwürdige österreichische Bauweise zu handeln, die mich aber nicht weiter wundert, da ich auch einmal einen österreichischen Architekten (Hallo Franz R.!) beschäftigte.

Antworten Antworten Antworten Gast: Ehemaliger Zögling
16.07.2010 12:46
3 0

Re: Re: Nicht nur die Lizenz entziehen, sondern diesen Orden ....

"Bruder" Paul wurde nicht aus Karriereüberlegungen Schulbruder (was bitteschön soll denn das für eine Karriere sein, wenn sein Leben lang in derselben Schule in ein und demselben Zimmer verbringt?!?) - er hatte vielmehr eine Freundin, die ebenfalls Präfektin war, und diese wurde ihm von einem anderen Präfekten kurzerhand ausgespannt. Alle drei waren Flaschen vom Scheitel bis zur Sohle, und unser lieber Bruder Paul hat dann in einem Interview in der Schülerzeitung erklärt, es gäbe eben Momente im Leben, wo man sich berufen fühle. Mit anderen Worten: Weil ihm der andere Präfekt seine Freundin ausgespannt hat, ist er in den Orden eingetreten - aus keinem anderen Grund! MfG

Antworten Antworten Antworten Gast: no nick
10.07.2010 13:37
0 0

Stimmt genau!

Ich war zwar 10 Jahre vor ihnen im Gymnasium,hatte aber auch nur 1(sic!) schon alten,etwas schrulligen,aber harmlosen
Schulbruder als Religionsprofessor.2 Jahre war ein damals etwa 20-jähriger
Schulbruder,der nett und fortschrittlich war,mein Präfekt. Die wenigen autoritäreren,brutaleren und sadistischen
Erzieher,waren meist weltliche. Dieses pauschale Bashing gegen DIE Schulbrüder ist ungerecht und geht an der Realität vorbei.Auch unter diesen gibt es wirklich
humane und gute Menschen. Ich denke,auch in anderen und öffentlichen
Schulen gibt es negative Ausnahmen im
gesamten Lehrkörper!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: nina yankow
10.07.2010 22:18
1 0

Re: Stimmt genau!

und was halten Sie davon, dass gerade einer der sadistischeren weltlichen erzieher, der auch nach seinem eintritt in den orden noch mit einiger grausamkeit gewerkt haben soll und später eben auch in missbrauchsverdacht bzw. verdacht der mitwisserschaft stand (und nicht wegen gegenbeweisen sondern aufgrund von mangel an beweisen nicht verurteilt wurde) zum vizeprovinzial befördert worden ist?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: yugoman
11.07.2010 23:47
1 1

Re: Re: Stimmt genau!

die Jahrgänge ab etwa 90 sprechen von Bruder Paul mit Hochachtung!Mit "Grausamkeit gewerkt" hat er nie, er war weder Vlad noch Torquemada.

Gast: Report
09.07.2010 12:01
5 0

Die Klasnic-Kommission hat völlig zu Recht Anzeige gegen die Schulbrüder erstattet


Der Vergewaltigungsfall eines Elfjährigen bei den Schulbrüdern in Strebersdorf vor 17 Jahren ist umstritten. Die Führung der Schulbrüder leugnet, allerdings mit Behauptungen ("wir wurden erst durch die Medien unterrichtet"), denen die Klasnic-Kommission vehement widerspricht.

Nun hat sich auch die ehemalige FPÖ-Abgeordnete und damalige Untersuchungsrichterin Helene Partik-Pablé gemeldet. Die Angaben der Mutter des Schülers seien widersprüchlich gewesen, sie habe den Fall eingestellt. Mit Verlaub, es gab Zeiten, und die sind nicht so lange her, da wurden solche Anschuldigungen gegen Kleriker schlicht und einfach nicht geglaubt. Oder es erschien jemand in der Staatsanwaltschaft nicht opportun, energisch gegen sakrosankte Institutionen wie die Schulbrüder vorzugehen. Außerdem ist die Meldung von Partik-Pablé ziemlich seltsam, wenn man bedenkt, dass der Fall jetzt noch einmal vor den Staatsanwalt kommen soll. Denn die Klasnic-Kommission hat völlig zu Recht Anzeige erstattet, und es wird nun neuerliche Untersuchungen geben (müssen). Was Partik-Pablé da tut, riecht stark nach Justizbeeinflussung.

Wir werden noch etliche solcher Fälle erleben, viele davon aus länger zurückliegender Vergangenheit. Die Opfer wagten oft nicht zu reden, und die Institutionen (nicht nur kirchliche) hatten die Macht des Establishments hinter sich. Da gibt es viel Schockpotenzial

Antworten Gast: yugoman
12.07.2010 00:12
1 2

Re: Die Klasnic-Kommission hat völlig zu Recht Anzeige gegen die Schulbrüder erstattet

Dann soll dieser Mann ! aus der Anonymität heraustreten und seine Bürgerpflicht der Mitwirkung an der Rechtspflege erfüllen indem er vor einem Richter unmittelbares Zeugnis ablegt.Wenn mittelbares Zeugnis dann bitte nur die ehemaligen Mitscüler - heute ebenfalls bereits freie verantwortungsbewußte Männer - und nicht zum x-ten Mal die Mutter.

pamela
09.07.2010 08:51
0 0

Wiederholung

Entschuldigung, habe mich aus Versehen wiederholt eingetragen!

pamela
09.07.2010 08:45
2 0

Beweise?!

An den Beweisen liegt es! Wenn es welche gab, sind die bestimmt schon längst "verschwunden". Wem damals nicht geglaubt wurde, dem glaubt man heute auch nicht. Die Opfer (ok. mutmaßlich, damit sich keiner aufregt) haben nahezu keine Chance gegen den Verein. Und schön, dass viele ein "normales" Heimleben haben, aber wieso meinen so viele hier, es kann nicht auch anders gewesen sein?

Antworten rapid
09.07.2010 09:44
3 0

Re: Beweise?!

Als Ehemaliger und Vater eines Schülers wünsche ich mir von Herzen:

dass den Opfern rasch und richtig geholfen wird !!

dass die Presse die Fakten darstellt und nicht nur Habinfos mit großen Lettern in die Gesellschaft kippt. Hallooooo ... liebe "Presse" - kommt da noch was oder ist das alles, was sie an geraden Journalismus aufbringen können !!!

dass die Fälle dort hin kommen, wo sie hin gehören, nämlich vor Gericht - und aufgeklärt werden (wass ich mir allerdings aus vielen Gründen nur schwer vorstellen kann - aber nur so kann es in einer funktionierenden Gesellschaft gelöst werden)

dass die Schulbrueder an der Aufarbeitung mitwirken, der Schaden ist jetzt schon groß genug

dass die Ehemaligenorganisation der Absolventen endlich aufwacht und mithilft, und zwar an der schonunglosen Aufarbeitung des Themas "Gewalt an der Schule" und an der Wiederherstellung des Rufes dieser Einrichtung, der m.E. zweifellos Berechtigung hat

Gast: Ösi
08.07.2010 23:22
1 1

WIDER DIE NATUR!!!

Wir leben nicht mehr unter den Neandertalern!
Voodoo und Hexensabbat sollten schon aus der letzten Waffel verschwunden sein. Und dennoch eifern noch immer nirvanageile Bibelfresser einem Gedankengut nach, dass der Jesu schon lange zerschlagen hat. Er hat die Geldwechsler schon vor 2000 Jahren in den Hi,,, getreten.
Dem Menschen ist Vernunft gegeben. Und Jesus gab uns dazu eine vernünftige Menschlichkeit. Und das kostet alles NICHTS!
Und an etwas seinen Obulus und seine Vernunft abliefern, das ist WIDER DIE NATUR!

Gast: Gast
08.07.2010 17:20
4 0

Vatikan: Härter gegen Missbrauch



„Es wird nicht mehr im Ermessen einzelner Bischöfe liegen, wie sie in Verdachtsfällen vorgehen dürfen: Die Kirche „sollte“ ab jetzt immer die Behörden einschalten.“

http://diepresse.com/home/panorama/religion/579599/index.do 07.07.2010 | 18:36 | (Die Presse)



APFELSYS
08.07.2010 16:41
4 2

Als ehemaliger Zögling der Schulbrüder ...

.. kann ich nur sagen:
Wehrt Euch!

Antworten Gast: auch ehemaliger Zögling der Schulbrüder
08.07.2010 17:32
6 1

Re: Als ehemaliger Zögling der Schulbrüder ...

…kann ich nur sagen:
ENDLICH !

Antworten Antworten Gast: ZöglingIN
08.07.2010 18:15
2 1

Re: Re: Als ehemaliger Zögling der Schulbrüder ...

sie haben mich missverstanden. Ich habe in Strebersdorf keine sexuellen , körperlichen oder seelischen Übergriffe, Misshandlungen erlebt, auch nicht im Internat. Könnte mir vorstellen, dass es vielleicht früher so war. Wenn "Züchtigungen" stattgefunden haben, dann sollten sich die Strebersdorfer Schulbrüder entschuldigen und sich zumindest jetzt davon distanzieren, auch wenn es Usus war Kinder damals auf eine seltsame Art und weise zu erZIEHEN...

Antworten Gast: Auch ehem. ZöglinIN der Schulbrüder Strebersdorf
08.07.2010 17:18
1 1

Re: Als ehemaliger Zögling der Schulbrüder ...

Ebenso ehem. ZöglingIN der Schulbrüder
Wieso wurden Sie von Schulbrüdern sexuell missbraucht? Wenn ja, sollten Sie es zur anzeige bringen.
Wenn nicht, wogegen sollen wir uns Ex-StrebersdorferInnen wehren?
Dass die Erziehungsmethoden bis in die 80er in allen Schulen und auch im lieben Familienkreis nicht gerade zimperlich war, ist evident. Am schlimmsten in der Nachkriegszeit (Alice Miller "Am Anfang war Erziehung"). Andernfalls hätte der Gesetzgeber nicht 1998 §146a ABGB über das Züchtigungsverbot der Eltern einfügen müssen (wenns so selbstverständlich gewesen wäre).
PS: War auch im Internat...weiss nicht zu welchen Zeiten Sie dort waren..

 
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