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Misshandlung: Ermittlungen gegen Schulbrüder in OÖ

20.07.2010 | 15:14 |   (DiePresse.com)

Im Zeitraum von 1968 bis 1985 sollen in Bad Goisern Schüler misshandelt worden sein. Zwei der beschuldigten Schulbrüder sind bereits verstorben. Die Fälle könnten bereits verjährt sein.

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Die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt wegen Gewalt-Vorwürfen gegen den Schulbrüder-Standort in Bad Goisern. Das hat der Behördensprecher Manfred Holzinger in der "Zeit im Bild" am Montag bestätigt. Die Ermittlungen beträfen fünf Fälle zwischen 1968 und 1985. "Betroffen davon sind drei Schulbrüder und drei Erzieher", so Holzinger. Zwei der Schulbrüder seien bereits verstorben. Ermittelt werde wegen Vorwürfe der körperlichen Gewalt. Möglicherweise sind die Vorfälle bereits verjährt.

Der Provinzial der Schulbrüder Johann Gassner sagte, er wolle, "dass die Wahrheit ans Licht kommt". Wenn etwas "noch schlagend" sei, sollten sich die Menschen melden. Allerdings müsse die Staatsanwaltschaft darüber befinden und die Urteile der Gerichte würden gelten.

Zu dem noch lebenden geistlichen Beschuldigten gab Provinzial Gassner an, er sei 80 Jahre alt und schon lange nicht mehr im Schuldienst. Der ehemalige Direktor, gegen den laut "Kurier" wegen Gewalt-Vorwürfen ein dauerhaftes Berufsverbot als Lehrer verhängt wurde, habe ebenfalls mit der Schule nichts mehr zu tun, er sei Mitglied der Brüdergemeinschaft in Bad Goisern.

Anfang Juli war der Orden der Schulbrüder mit der ersten Anzeige der von Waltraud Klasnic geleiteten kirchlichen Opferschutzanwaltschaft konfrontiert worden. Vorerst hatten sich die Vorwürfe auf die De La Salle-Schule in Wien-Strebersdorf konzentriert und sich um sexuellen Missbrauch gedreht. Bald war aber auch von Gewalthandlungen im Zusammenhang mit dem Internat Stephaneum im Oberösterreich die Rede.

(Ag.)

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19 Kommentare
Nowatschek
30.10.2010 08:13
0 0

Die Schande der Tat liegt immer nur beim Täter und dessen Schützer

Hat der Staatsanwalt wenigstens jetzt -wenn nicht schon was gesetzlich zwingend wäre,sofort danach,wegen der gehäuften Schülersuizide Nachforschungen angestellt ?

Siehe unter diesem Link im letzten Absatz
http://kurier.at/nachrichten/2033052.php

Wenn sich wer nach oder bei einem erlebten Verbrechen,um von seinem Täter flüchten zu können,das Leben nimmt,so ist es nicht ein freigewählter Suizid,sondern von seitens der Täter, Mord an ihren Vergewaltigungsopfer,da der Täter sein Kindopfer zum Suizid getrieben hat.Mord verjährt nicht.Zudem ist zu erwähnen,dass die Behörden was gesetzliche Pflicht gewesen wäre,nie diese gehäuften Schülersuizide,die direkt im Internat der Strebersdorfer Schulbrüder stattgefunden haben,hinterfragt oder gar untersucht haben.
WARUM ?
War die Justiz von je her so täterdienlich,wie auch die damalige U-Richterin Dr.Helene Partik-Pable,im Fall des Opfers Manuel Nowatschek,wo sie die Vergewaltiger absolut beweisbar gegen ihr besseres Wissen nd gegen alle eindeutigsten Beweise,auch heute noch via Medien.mit ihren Lügen beschützt.

mit herzlichen Grüßen
Eva Nowatschek
nowatschek.snap@gmail.com
SNAP-Austria
http://www.snapnetwork.org/

grato
28.07.2010 12:22
2 0

Der Alptraum Stepaneum

Ich war damals mit dabei als dem Pfarrer Kurt Neulinger der Prozess in Wels gemacht wurde.
die Erziehungsmethoden der damaligen Erzieher egal ob Geistlich oder Weltlich waren der absolute Wahnsinn.
Körperliche wie auch Psychische gewalt standen an der Tagesordnung.
zb.die halbe nacht am Gang verbringen , Schläge,
kein Mittagessen usw.
Wäre auch heute noch gut wenn man diese Leute zur Verantwortung ziehen würde.

mfg

Grato

Gast: grato
28.07.2010 12:02
2 0

Erziehungsmetoden im Stephaneum

HAllo,

ich war damals bei dem Prozess gegen Pfarrer Kurt Neulinger dabei,dieser besagte Pfarrer hatte einen Schulkollegen von mir Missbraucht.
Auch die metoden der damaligen erzieher ob Weltlich oder Geistlich waren echt der Wahnsinn.
Köperliche und Psychische gewalt standen an der tagesordnung.Wäre gut wenn man diese Leute auch heute noch zur Verantwortung ziehen würde.
War für mich die schhrecklichste Zeit meines Lebens. Leider trauten wir uns zu dieser Zeit niemanden etwas davon zu erzählen, wenn man die halbe Nacht am Gang verbringen mußte.Könnte hioer einen Roman verfassen.

mfg

tom

Antworten Nowatschek
18.07.2011 17:07
0 0

Re: Erziehungsmetoden im Stephaneum

Warum lassen sich die Medien von den kath.Schulbrüder belügen?
Der heutige Provinzial Johann Gassner belügt gegen sein besseres Wissen die Medien:Der von ihm besagte Schulbruder Robert,der im weltlichen Namen Louis F.heißt war nicht bis 1987 sondern bis 1993 bei den Strebersdofer Schulbrüder und wurde 2005 am LG.Krems rechtskräftig wegen Massenmißbrauch
an den Kindern,die den Strebersdorfer Schulbrüdern anvertraut waren verurteilt.
Der heutige Provinzial Johann Gassner belügt weiterhin,gegen sein besseres Wissen die Medien:Er sagte,dass der Schulbruder bereits verstorben sei.Etliche Medien haben auf mein Betreiben diesen Schulbruder in seiner Privatwohung in der Fabergasse in Wien besucht und konnten sich von seiner sehr guten Gesundheit
und besonderen redewillligkeit überzeugen.Er sagte auch am
Gericht,dass er immer alle seine Vorgesetzten über seine Neigung Kinder zu brauchen und dass er seine Neigung sicher aausleben wird,informiert,aber
niemand seiner vorgesetzten oder Kollegen, hätten ihm je aufgehalten.

Antworten Nowatschek
18.07.2011 17:03
0 0

Re: Erziehungsmetoden im Stephaneum

Servus Tom

Es ist extrem wichtig, dass du wem,
der dazu nicht schweigt, redest.

Wir halten die Namen der ehemaligen Kindopfer geheim.Doch die Namen der Täter werden wir in Kürze, jedem im Internet zugängig machen.

Dass wir vertrauenswürdig sind und auch du uns vertrauen darfst, zeigt dass wir noch leben und am laufenden Band zB.die Kinderfolterknechte und Pädokriminellen,der kath.Schulbrüder weltweit an den öffentlichen Pranger gestellt haben und weiterhin tun.

derstandard.at/.../Klasnic-stellt-weitere-Anzeige-in-Aussicht - Im CacheÄhnliche Seiten
Sie geben hierfür öffentlich +1. Rückgängig machen
10. Juli 2010 – Washington, 29.04.2011 (KAP) Der katholische Orden der Schulbrüder hat wegen des Missbrauchsskandals in den USA Insolvenz angemeldet. ...

bitte melde dich rasch

mit herzlichen Grüßen
Eva Nowatschek
nowatschek.snap@gmail.com
SNAP-Austria
http://www.snapnetwork.org/


Gast: Frage des Gewissens !
22.07.2010 22:26
3 0

A U S T R I T T



zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html
(Homepage der Bundesregierung)




Antworten Nowatschek
18.07.2011 17:08
0 0

Re: A U S T R I T T

Warum lügt Dr.Helene Partik-Pable gegen ihr besseres Wissen ?
War die Justiz von je her so täterdienlich,wie auch die damalige U-Richterin Dr.Helene Partik-Pable,
im Fall des Opfers Manuel Nowatschek,wo sie die Vergewaltiger absolut beweisbar gegen ihr
besseres Wissen und gegen alle eindeutigsten Beweise,
auch heute noch via Medien.mit ihren Lügen beschützt.

Es gab nie einen von Dr.Helene Partik-Pable,
via zig Medien behaupteten Freispruch.
Da jeder freispruch gesetzlich zwingend eine Strafgerichtsverhandlung voraussetzt.
Eine sicherlich mehr als berechtigte Strafverhandlung hat sie,ebenso verhindert,
wie eine von der Kripo samt deren Stadthauptmann mit absoluter Sicherheit
fündig gewesene,angestrengte Haus und Tatortsicherung.

Was treibt Dr.Helene Partik-Pable dazu,
gegen ihr besseres Wissen zu lügen ?

Eines der bilder zeigt Anton Faber mit Dr.Helene Partik-Pable
bei einem nicht zufälligen Treffen.

http://www.google.at/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CBYQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.perner.info%2F100222_ehrenzeichen%2Ffotos.html&ei=RIfdTPDdFtGRswa6msSHDA&usg=AFQjCNGhYfp4vJmpW9xITkD30IVLnTbz2Q
http://www.google.at/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CBYQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.perner.info%2F100222_ehrenzeichen%2Ffotos.html&ei=RIfdTPDdFtGRswa6msSHDA&usg=AFQjCNGhYfp4vJmpW9xITkD30IVLnTbz2Q

Eva Nowatschek
nowatschek.snap@gmail.com
SNAP-Austria
http://www.snapnetwork.org/
SNAP Austria die Stimme
der Opfer sexueller
Gewalt durch Geistliche
Statements from SNAP Leaders
from 4 Nations - SNAP Statement

Gast: gismo
20.07.2010 21:59
2 0

Fragwürdige Erziehungsmethoden...

Ende der 70er Jahre besuchte ich das Stephaneum in Bad Goisern.

Körperliche Erziehungsmethoden waren damals keine Seltenheit und obwohl ich diese Art von Erziehung sehr verabscheue, darf eines nicht vergessen werden, dass diese Methoden zu jener Zeit ganz normal waren und von vielen Eltern gut geheißen wurden.

Wichtig ist jedoch, dass wir von der Vergangenheit lernen und dafür Sorge tragen, dass diese Fehler bei der Erziehung unserer Kinder vermieden werden.


Antworten Gast: gast
20.07.2010 23:41
0 0

Re: Fragwürdige Erziehungsmethoden...

welche „körperlichen Erziehungsmethoden“ waren bei den Schulbrüdern keine Seltenheit?

Gast: Ösi
20.07.2010 14:05
3 0

Bei FPÖ und Katholen,..

da wird mir übel!

Ösenpower

Gast: gast
20.07.2010 07:44
5 0

Ermittlungen gegen Schulbrüder

gibt´s jetzt keine Pressekonferenz mehr mit Klagsdrohungen?

6 0

Verjährung

Für solche Fälle DARF es keine Verjährung geben. Der Schmerz der Opfer verjährt auch nicht, er bleibt immer gleich!

Antworten Gast: Bitte lesen
20.07.2010 08:09
1 3

Re: Verjährung

Da ging es um "körperliche Gewalt". Wer im Jahr 1968 eine Ohrfeige austeilte, tat das in einem erzieherischen Umfeld, in dem das absolut die Norm war. Langsam kommt mir vor, als ob das amerikanische Rechtssystem (Klage, wenn es etwas zu holen gibt) auch bei uns einsickert. Das hilft Missbrauchsopfern (die es heute sonder Zahl in Familien, Heimen etc. gibt) nicht.

Antworten Gast: nur mehr Zyniker
20.07.2010 07:47
4 0

Re: Verjährung

bist Du denn noch katholisch ?!?!

Gast: Verständniswilliger
20.07.2010 07:33
5 0

Warum verschweigt Die Presse „Details“, worüber andere Medien berichten?




„Eines hat den ehemaligen Erzieher aber damals dann doch geschockt. Und zwar die brutale Gewalt des damaligen Direktors Alfred F.. "Er hat ein Kind so lange mit seinem Gürtel geschlagen bis die Haut am Rücken aufgeplatzt ist. Das war aber nicht der einzige Vorfall."
Ein Erzieher, der diese Gewalt-Exzesse angezeigt hatte, wurde gekündigt. Gegen Direktor Alfred F. wurde ein dauerhaftes Berufsverbot als Lehrer verhängt. Zudem wurde er einige Jahre nach Wien geschickt. Heute ist Alfred F. neuerlich Leiter des Gästehauses im "Stephaneum" in Bad Goisern.“



"Schon Anfang der 1970er-Jahre gab es eine rege Zusammenarbeit zwischen den Schulbrüdern und dem katholischen Pfarrer Kurt Neulinger", sagt Täter A. im Gespräch mit dem KURIER. (Der richtige Name ist der Redaktion bekannt).


„Erst als ein deutsches Ehepaar Pfarrer Neulinger 1985 beobachtet hatte, wie er einen 14-Jährigen im Intimbereich berührte, kam es zur Anzeige. Damals meldeten sich zig Neulinger-Opfer und Ministranten. "Einige Opfer wurden später tot in ihren Betten aufgefunden, wie Hans Grünwald. Andere mit Schweigegeld der Kirche mundtot gemacht", so A.
Pfarrer Kurt Neulinger wurde zu 18 Monaten bedingt verurteilt und von seinen kirchlichen Vorgesetzten nach Bad Schönau versetzt. Dort ist er heute noch Priester.“




vgl. http://kurier.at/nachrichten/2017934.php
(Vorwürfe gegen Schulbrüder in OÖ)





Antworten Gast: L´Osservatore Romano
20.07.2010 23:47
2 0

Re: Warum verschweigt Die Presse „Details“, worüber andere Medien berichten?


weil Die Presse halt weis wem sie gehört und was sich da gehört…


Gast: Kyniker
20.07.2010 07:18
5 1

@ „Die Schulbrüder selbst haben mehrfach betont, an einer raschen und lückenlosen Aufklärung der Vorwürfe interessiert zu sein, allerdings auch Klagen in den Raum gestellt“






und sobald was rauskommt, was uns nicht gefällt, bedrohen wir die Opfer mit Klagen…






Gast: Kyniker
20.07.2010 07:18
5 0

@ „Vorerst hatten sich die Vorwürfe auf die De La Salle-Schule in Wien-Strebersdorf konzentriert“






vorerst…






Gast: Kyniker
20.07.2010 07:17
5 0

@ „Gewalthandlungen im Zusammenhang mit dem Internat Stephaneum im Oberösterreich“






an den anderen Standorten war das sicher alles ganz anders…