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Missbrauch: Gewaltvorwürfe in weltlichen Heimen

20.07.2010 | 18:45 |  GEORGIA MEINHART (Die Presse)

Körperliche und sexuelle Gewalt: Anzeigen bei Staatsanwaltschaft geplant. Man müsse damit rechnen, dass die Zahl der Fälle in den kommenden Monaten rasch ansteigt: "Es handelt sich ja nicht um Einzelfälle."

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LINZ. Nach Gewaltvorwürfen gegen Schulbrüder in Oberösterreich und Wien – die Staatsanwaltschaft ermittelt – liegen nun erste Zahlen über Missbrauchsfälle in staatlichen Erziehungseinrichtungen vor. Rund 250 Betroffene haben sich in ganz Österreich bisher gemeldet, berichtet Christine Winkler-Kirchberger, Leiterin der Kinder- und Jugendanwaltschaft (Kija) Oberösterreich im Gespräch mit der „Presse“. Diese Zahl betreffe allerdings nur die Meldungen in Wien, Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich, wo nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in kirchlichen Institutionen auch zentrale Anlaufstellen für Opfer in weltlichen Institutionen in den Kinder- und Jugendanwaltschaften eingerichtet wurden.

In Oberösterreich, wo die Kija erst seit zwei Wochen als jüngste offizielle Sammelstelle der Missbrauchsfälle fungiert, haben sich bisher sieben Personen gemeldet. Sie betreffen vor allem die 1970er- und 1980er-Jahre und die Landeseinrichtungen Linz-Wegscheid und Leonstein sowie das Heim Steyr-Gleink, wo neben kirchlichen auch Landeszöglinge untergebracht waren. „Berichtet wird von schwerer körperlicher, aber auch von sexueller Gewalt“, sagt Winkler-Kirchberger.

Man müsse damit rechnen, dass die Zahl der Fälle in den kommenden Monaten rasch ansteigt. „Es handelt sich ja nicht um Einzelfälle, bis in die späten 1980er-Jahre war strukturelle Gewalt in einigen Einrichtungen an der Tagesordnung. Bisher haben wir auch noch keine Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Da wird also noch einiges auf uns zukommen.“ Auch Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft werde es in einigen Fällen geben.

 

Einzelhaft in „Korrektionszelle“

Besonders schwere Vorwürfe betreffen die früheren Methoden im Heim Linz-Wegscheid: Dort soll es eine sogenannte „Korrektionszelle“ gegeben haben. Der vier mal vier Meter große Raum mit nur einer Oberlichte soll zur Isolationshaft für Jugendliche gedient haben: „Einer der Klienten berichtet, dass er in dieser Korrektionszelle ohne Kleidung eine Woche lang eingesperrt war“, schildert Winkler-Kirchberger. Außerdem soll es das Ritual des „In-der-Runde-Schlagens“ gegeben haben, bei dem sich Erzieher in einem Kreis aufstellten und auf einen Jugendlichen in ihrer Mitte eingetreten und -geboxt haben sollen.

Ein weiterer Betroffener sei auf dem ganzen Körper tätowiert: Geduldet von den Erziehern, sollen Rädelsführer unter den Heimbewohnern mit Tinte und einer Nadel regelmäßig Zeichen unter seine Haut geritzt haben.

„Wir befinden uns noch in der Erstaufnahmephase. Bis Oktober werden die eingehenden Meldungen gesammelt, wir nehmen Kontakt mit den Institutionen auf und versuchen, die Verantwortlichen ausfindig zu machen“, sagt Winkler-Kirchberger. Danach soll es Vorschläge zur Entschädigung geben: von finanzieller Wiedergutmachung über Psychotherapie bis hin zu einer Entschuldigung. Die Rechtslage, vor allem das Problem von Verjährungsfristen, sei noch zu prüfen: „Allerdings gibt es auch eine moralische Verpflichtung der Institutionen ihren ehemaligen Bewohnern gegenüber“, sagt Winkler-Kirchberger.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.07.2010)

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42 Kommentare
 
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Gast: REP von Reifeentwicklungsprozess
21.07.2010 22:39
0 0

Anhang Teil 2

.....Wenn Kinder aus Freude am Leid mit dem Kopf unter Wasser getaucht werden! Wenn Kinder mit “Etha” betäubt werden, nur damit andere noch halbe Kinder miteinander ungestörten Sex machen können, immer und immer wieder! Wenn Kindern immer und immer wieder gesagt wird, deine Eltern haben dich weg geworfen du bist nichts wert, nur so viel wie du an staatlichen Geld einbringst! Wenn Kinder auch unschuldigerweise geschlagen werden! Wenn Kinder auf Holzscheider knien müssen und auf ausgestreckten Armen ein Telefonbuch tagen müssen! Wenn Kinder zur Erpressung ihres Stillschweigens denunziert und absichtlich unschuldiger weise herabgesetzt werden! Und Vieles, Vieles, Vieles mehr, dass aber den Rahmen hier sprengen würde und wesentlich mehr Erinnerungszeit benötigen würde…

Wenn ein Volk so etwas mit seinen Kindern, mit unschuldig Geborenen, mit Wehrlosen macht! Und wenn Beamte davon Kenntnis erlangen und dieses verschweigen anstatt fortan zu verhindern, dann ist dieses Volk zu verurteilen und zu belangen! Im Namen des Gesetzes des höheren Rechtes!

REP von R.

Gast: REP von Reifeentwicklungsprozess
21.07.2010 22:30
0 0

Anhang Teil 1

Wenn kleine Mädchen einem erwachsenen Mann den Penis “melken” müssen, immer und immer wieder! Wenn eine Bettnässerin ganz alleine im Abstellkeller auf einer Matratze zwischen Kartoffeln und Schuhen schlafen muss, immer! Wenn Kinder wochenlang ohne Betreuung, ohne Strom, ohne Wasser, ohne Nahrung und nur mit einem Kübel und einer Rolle Toilettenpapier vom Mittagessen bis zum nächsten Frühstück in einem Raum eingesperrt werden! Wenn kleine Mädchen stundenlang, Tag um Tag in der Toilette eingesperrt werden, so dass sie schon das Wasser aus der Klomuschel trinken! Wenn Kinder in der Toilette mit Gürteln an den Heizungsrohen angebunden werden! Wenn Kinder verdorbene Nahrung essen müssen oder hungern müssen, damit sich korrupte Erwachsene finanziell durch sie bereichern können! Wenn Kinder auf die oberste Türkante gesetzt werden und dann die Türe fest hin und her geschwenkt wird, nur um sich am Geschrei und Leid der Kinder erfreuen zu können! Wenn Kinder das sie reckende Essen per Trichter und Kochlöffel wieder hinein gestopft bekommen! Wenn Kinder zur Freude an der Qual die Kleider vom Leib gerissen werden und sie nackt ins Freie getrieben werden! Wenn ein Kind nur mit einer Unterhose bekleidet unter Gewalteinfluss quer durch die Landschaft gejagt wird, nur weil es sich nicht an Barbarischem beteiligen wollte, so wie die Juden unter der Naziherrschaft! Wenn ein Mädchen mit Chif und einer Klobürste gebadet wird! .....

Gast: REP von Reifeentwicklungsprozess
21.07.2010 21:47
0 0

Gewalt an Wehrlosen, an Kindern...

...gab es bedauerlicherweise schon immer. Was jedoch als mindestens genau so schlimm zu erachten ist, ist wenn ein leitender akademische Beamte der Regierung von einem zuständigen Fachbeamten (FOI) der Regierung mittels Eigenerkenntnis und einem selbst betroffenen Zeugen auf schlimmste Kindesmisshandlungen hingewiesen wird und die Hinweise unter den Teppich gekehrt werden, da sich die Kindesmisshandlungen in einer staatlichen “Kinderdeponie” zugetragen haben. Durch solch ein unkorrektes Handeln konnte beispielsweise der jahrelange körperliche sexuelle Missbrauch an kleinen Mädchen nicht aufgedeckt werden und vor allem das Leben sämtlicher bereits sehr geschädigten Kinder ungestört weiterhin unreparabel geschädigt werden.

Wenn das Leben eines Kindes zerstört wird, ist auch die Zukunft des Kinder als Erwachsener zerstört! Es wird von zerstört gesprochen und nicht nur von ein bisschen gestört!

REP von R.

Gast: Äbtissin
21.07.2010 17:55
0 0

Steyr-Gleink

In dieser ehemaligen ´Vorzeigeanstalt´ der Caritas, für die man auch noch Spenden lukrierte, wurde oftmals durchaus wild gewütet.

Kleine Buben wurden ´gruppendynamisch´ von den älteren gezüchtigt, wenn sich nicht das Personal selbst eher gealtsam ihrer Erziehung annahm. Und bei vielen Übergriffen sah man sowieso weg. Angeblich soll dieses Heim ja nun geschlossen werden. In der üblichen Verlogenheit der Caritas heisst es, dass man baulich in Gleink den Anforderungen ´moderner Pädagogik´ nicht genügen könne. Das Problem dürfte eher woanders liegen, denn erstens gibt es jede Menge zu vertuschen, zweitend kann man vielleicht an einer anderen Lokation mehr mit den Kindern und Jugendlichen verdienen. Jedenfalls sind all jene bedauernswert, die denen in die Hände fallen. Und hier handelte es sich um durchaus ´weltliches´ Caritaspersonal mit sehr weltlichen Ansichten, die sich hier an den Kindern auslebten und dabei noch stolz auf sich waren, wären sie doch konfrontiert mit zivilen Erwachsenen oder normalen Jugendlichen mit vernünftigem familiären Rückhalt nicht so ´stark´ gewesen.

Gast: Snoopy1
21.07.2010 11:30
0 1

Ein paar Fragen stellen sich

1.) Ist die Kija wirklich der geeignete "Ermittler" - haben die als "Psychosozialexpertinnen" nicht u. U. selbst auch Einiges zu verbergen bzw. sind die nicht im Vertuschen ohnehin auch routiniert. Man denke an deren vehementes Auftreten gegen eine Anzeigepflicht bei Kindesmißhandlung und welche Rolle spielte Fr. Pinterits im Falle des ermordeten Kleinkinds Melvin?

2.) So eine Sauerei die krichlichen Mißbräuche auch sind, versucht man hier nicht auch teilweise mit Uraltgeschichten von den aktuelleren Mißbrauchsfällen in den sozialpädagogischen Einrichtungen der Gutmenschinnen-NGO´s abzulenken? Man denke an das August Aichhorn Haus. Unter dem Titel "freie Jugendwohlfahrtsträger" betrieben Dutzende solcher Sozialvereine sozialpädagogische Wohneinrichtrungen mit durchwegs erklecklichem Profit für die Gesellschafter dieser steuerfreien Firmen. Man sollte sich hier auch einmal ein paar Andere wie die Caritas und SOS-Kinderdorf unter die Lupe nehmen. Schon in den letzten Jahren sind auch bei diesen Firmen sehr drastische Mißbrauchsfälle gelegentlich mal ans Tageslicht gelangt, welche als bedauerlicher Einzelfall abgetan wurden. Wahrscheinlich braucht es aber ziemlich viele Beweise, welche für die Betroffenen sehr schwer zu kriegen sind, um gegen diese NGO´s ankommen zu können.
Und die Zustände in "sozialpädagogischen" Einrichtungen sowie die "Kompetenz" der BetreuerInnen kann man im Buch Carette Carette nachlesen, wie gibt es so etwas?

Merlin
21.07.2010 09:50
0 2

Idealist

Als Anhänger des Rechtsstaates hätte ich bei all diesen, zum Teil Jahrzehnte zurückliegenden Behauptungen, gerne Beweise. Und zwar handfeste und nicht irgendein wolkiges Psychologengutachten oder die Deutung des Vogelflugs. Ansonsten landen wir nämlich bald in allumfassender Vernaderung und Verleumdung (die Älteren werden sich noch erinnern, wie "klass" das damals war).

Silvester
21.07.2010 09:45
0 0

Es wird Zeit Fragen zu stellen:

Wo schützt der Staat überhaupt?

Hilft der Staat den Familien indem er die Kinder schützt vor Drogen, Alkohol, Pornographie, Homopädophilie, Homo- und sonstiger falscher Ideologie? NEIN !!!

Warum läßt der Staat es zu dass Mütter von kleinen Kindern auf den Arbeitsmarkt gezwungen werden?

Schützt der Staat die Bürger vor Kriminalität? Nur unzureichend. Die Ausländerkriminalität könnte durchaus reduziert werden, tut man aber nicht!

Schützt der Staat wackere Polizisten, die sich täglich dem Kampf gegen die Kriminalität stellen? Nein! Er ermöglich dass diese in den Medien zerfetzt werden!

Schützt der Staat vor Korruption? Oh Gott, welch ein Ansinnen meinerseits!

Schützt der Staat vor Aids? Nein!
Er hatte die Möglichkeit dazu als diese Seuche noch nicht so weit verbreitet war, jedoch haben seine Funktionäre nichts getan, statt dessen haben sie geschwafelt von "Aufklärung"!


Wo kann ich

aus der Stadt Wien austreten ... sofort - die erhalten keine Steuern mehr von mir ...

Antworten Silvester
21.07.2010 09:32
0 1

Re: Wo kann ich

austreten kann man in der ganzen stadt - geschieht ja auch, hunde tuns, besoffene tuns, is eh schon wurscht, warum nicht alle?


Antworten Gast: Humanitätswilliger mit Unverständnis
21.07.2010 11:59
0 0

Re: Während die anderen Medien über weitere Gewaltvorwürfe gegen die römisch-katholische Kirche (die Schulbrüder) berichten, macht Die Presse Gewaltvorwürfe in weltlichen Heimen zum Thema. Ist das redlicher Journalismus oder hat diese Berichterstattung mit dem Eigentümer der Zeitung zu tun?

Sie scheinen es nicht glauben zu wollen, dass vielleicht Ihr "Haltet den Dieb"-Gebrüll als Ablenkungsmanöver von virulenten Problemen nicht aufgeht.

Ohne sicher auch in einigen Fällen tatsächliche Missstände und Unrechtstaten in den Klosterschulen entschuldigen oder gar verharmlosen zu wollen, sollte man sich doch gewahr sein, dass Kinder nicht nur vor Jahren von ein paar Padres sexuell belästigt wurden sondern vielleicht sogar alltäglich in Heimen freier Jugendwohlfahrtsträger nicht nur sexuell, wie im Wiener August Aichhorn Haus, gepeinigt werden.

Die Plattitüde, dass jede Kindesmißhandlung sexueller Natur ist, begangen von Männern, ist ein weiteres solches Vorurteil, ohne hier das Problem sexuellen Kindesmißbrauchs verniedlichen zu wollen, aber Schläge, Einsperren, Erniedrigung, Isolation, Deprivation, Vernachlässigung und Kinder der Gewalt größerer Heiminsassen "gruppendynamisch" auszusetzen sowie sie zum wehrlosen Spielball von ein paar selbst höchst auffälligen SozialPädagogInnen zu machen, wo im Hintergrund Firmen unter dem Terminus freie Jugendwohlfahrtsträger sich eine goldene Nase verdienen und absolut Niemand genauer hinschaut, was die wirklich treiben, ist wohl ein Problem viel grösserer Dimension als das, was in den Stiftsgymnasien in den letzten beiden Jahrzehnten zumindest passiert ist. Im Unterschied haben diese Kinder auch keine "einflußreichen" Eltern und Verwandten, die solchen Mißhandlungen und Übergriffen eine gewisse Barriere bieten.

Antworten Silvester
21.07.2010 08:18
1 2

Re: Während die anderen Medien über weitere Gewaltvorwürfe gegen die römisch-katholische Kirche (die Schulbrüder) berichten, macht Die Presse Gewaltvorwürfe in weltlichen Heimen zum Thema. Ist das redlicher Journalismus oder hat diese Berichterstattung mit dem Eigentümer der Zeitung zu tun?


dass es homopädophilie und gewalt auch in weltlichen institutionen gibt muß unbedingt verschwiegen und geleugnet werden! brächen ja sonst ganze weltbilder zusammen!


Saskatoon
20.07.2010 21:18
1 3

bei diesem thema

kindesmißbrauch regen sich bedeutend weniger menschen -auch grüne- auf, als bei arigona...
liegts daran das mißbrauch für die kriche selbstverständlich ist. oder woran liegts???

Re: bei diesem thema

Es geht in obigem Artikel nicht um kirchliche Einrichtungen. Lesen bildet.

Cosinus62
20.07.2010 19:33
4 0

Na sowas..........

Wo bleibt der Aufschrei der Massen?

Fipo1
20.07.2010 13:08
0 3

Was wird das jetzt ?

Ich bin zwischen 1960 und 1970 zur Schule gegangen. Die ersten Jahre waren Ohrfeigen oder das Rohrstaberl für ungehorsame Schüler an der Tagesordnung. Aber an jeder Schule. Jetzt lese ich, dass diese sogenannten Mißhandlungsvorwürfe bis in das Jahr 1943 zurückreichen. Die sogenannten "Mißhandler" sind zum Teil schon tot. Was soll der Unfug heute ? Wenn man damals den Mumm nicht hatte aufzustehen und sich zur Wehr zu setzen, sollte man heute auch den Mund halten. Das gilt natürlich nicht für sexuellen Mißbrauch, obwohl es schon eigenartig anmutet, wenn die Mißbraucher schon unter der Erde liegen und sich "Geschädigte" melden, in der Hoffnung dafür etwas Kohle zu bekommen.

Antworten Gast: koarli
20.07.2010 17:54
4 0

Hier gehts aber nicht um Ohrfeigen oder das Rohrstaberl

hier geht es um brutalen Kindesmißbrauch. Und selbst wenn es verjährt ist, sind die Opfer bis heute geschädigt. Und es sind auch oft bis heute die Strukturen da, die damals Kindesmißbruach ermöglicht haben. Und die gehören weg.

Antworten WAB
20.07.2010 14:43
2 1

Re: Was wird das jetzt ?

wo bitte sind sie zur schule gegangen? ich war von 1952 an in der schule und habe nie etwas von ohrfeigen oder gar einem rohrstaberl gesehen.

Antworten Antworten Fipo1
20.07.2010 15:18
0 0

Re: Re: Was wird das jetzt ?

In einer ganz normalen niederösterreichischen Schule wie jede(r) andere auch. Sie scheinen Glück gehabt zu haben. Schulen an denen es zu dieser Zeit als Züchtigungsmaßnahme nicht die g´sunde Watschen gegeben hat, waren eher in der Minderheit. Ich weiß alleine von 4 Lehrkräften, von denen man sich gelegentlich eine einfangen konnte. Sollte ich jetzt vielleicht auch Entschädigung verlangen ? Es waren eben andere Zeiten. Da gabe es auch noch vom Nachbarn eine Kopfnuß, wenn man mit dem Fußball sein Fester eingeschossen hat. Heute gibt es eine Anzeige. Man sieht, die Zeiten sind nicht unbedingt besser geworden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Exschülerin
20.07.2010 18:17
0 0

Re: Re: Re: Was wird das jetzt ?

Damals gab es noch Mädchen- und Bubenschulen. In der Mädchenschule gab es keine körperliche Züchtigung, aber in der Bubenschule floss schon gelegentlich Blut, wenn die Lehrer die Ohrwaschl herumdrehten bis die Haut einriss oder mit dem Rohrstaberl die Finger klopften bis die Haut platzte. Wenn irgendwo etwas kaputtgegangen ist, ließ ein Lehrer die Schüler in der Reihe aufstellen und fragte einen nach dem anderen: Warst du es? Alle sagten "nein". Beim letzten, meist dem kleinsten, sagte er: Dann musst du es gewesen sein und gab ihm eine schallende Ohrfeige.
Auch psychische Quälereien waren an der Tagesordnung.

Gast: Samira
20.07.2010 12:11
4 1

Der Staat muss abgeschafft werden - sofort!

Kollektiver Austritt
Gegen die Demokratiepharisäer gehört was gemacht.
Der Staat ist eine der größten Verbrecherorganisationen. Nicht genug das sie uns Steuern rauspressen, werden die Leute die seinerzeit einen Staatsgrund gekauft haben gnadenlos von den Ämtern (im besonderen vom Bezirk Klosterneuburg) gnadenlos abgezockt. Und dann sich noch erdreisten Spenden zu sammeln!
Und dann vergehen sie sich noch an unsere Kinder!

Diese Verbrecherorganisation braucht heute niemand mehr.

Antworten Gast: Otto I
20.07.2010 12:41
1 4

Re: Der Kirch ... dann aber auch.

Die habens schliesslich viel ärger getrieben.

Re: Re: Der Kirch ... dann aber auch.

"viel ärger getrieben" - Untersuchungen haben gezeigt, dass 99,9% der Fälle von Missbrauch außerhalb der Kirche passieren.

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Re: Der Staat muss abgeschafft werden - sofort!

Nicht "der Staat" sondern dieser Staat.

In einer Demokratie hat der Staat die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung zu respektieren - daher gibt's ja auch Wahlen. Außerdem gibt es in einer demokratie einen politischen Wandel. Die politische Realität in Österreich sieht aber so aus: Das Geld versickert in Brüssel, Griechenland oder wird zur Stützung von Banken verwendet. Ungeachtet der Wahlen werden Notkoalitionen gebildet um den Volkswillen zu verhindern.

Antworten Antworten Gast: Hatschi
21.07.2010 13:25
0 0

Re: Re: Der Staat muss abgeschafft werden - sofort!

Völlig d´accord! Österreich wird immer mehr ein Selbstbedienungsladen für soziale Gutmenschinnen, die sich mittels pseudoamtlicher Sozialvereine angeführt von Konzernen wie Volkshilfe und Caritas in der Camouflage der Hilfe für Bedürftige des milliardenträchtigen Sozialbudgets des Bundes und der Länder bedienen.

Den Opfern dieser Sozialmafia ergeht es schlecht, besonders dratisch sieht man dies an den Kindern, welche im Einzelfalle zu Recht, aber gelegentlich auch zu Unrecht ihren Eltern abgenommen wurden, um die zahlreichen Heimeinrichtungen der Sozialindustrie zu bedienen, was bis dahin reicht, dass Kinder für Haidengelder in mehr als zwielichtige ausländische "Pflegeplätze" verbracht werden.

Es ist ein Skandal, der zum Himmel schreit, was Jugendwohlfahrten, sozialpädagogische Einrichtungen hier unter voller Deckung des Staates aufführen. Wir konnte sich eigentlich der Leiter des gemeinnützigen August Aichhorn Hauses seinen X6 BMW leisten als einfacher Sozialpädagoge?

ichmeine
20.07.2010 11:52
0 0

die winterlichen Budgetdebatten könnten dem Thema "Missbrauch" und "struktureller Gewalt" endlgültig zum Durchbruch helfen

irgendwie wird man dem Wähler ablenken müssen

 
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