200 Gebetsräume für 500.000 Muslime in Österreich

23.08.2010 | 13:48 |   (DiePresse.com)

Der Islam ist nach der katholischen Kirche die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft in Österreich, die Mitgliederzahlen steigen.

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Der Islam hat sich in Österreich nach der katholischen Kirche zur zweitgrößten Glaubensgemeinschaft etabliert. Während die Christen ihrer Kirche immer mehr den Rücken zukehren, verzeichnet die Islamische Glaubensgemeinschaft immer mehr Mitglieder, die aktiv ihre Religion ausüben. Für geschätzte 500.000 Muslime stehen rund 200 Gebetsräume zur Verfügung, christliche Gotteshäuser und Gebetsstätten (katholische, evangelische und orthodoxe) gibt es insgesamt rund 4900.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hat rund 339.700 Muslime, die sich in rund 260 Vereinslokalen organisiert haben, erfasst. Laut Schätzungen sollen davon 200 auch Gebetsräume beherbergen. Das Innenministerium geht mittlerweile von insgesamt 500.000 Muslimen in Österreich aus. Damit ist der Islam nach der römisch-katholischen Kirche die mittlerweile zweitgrößte Glaubensgemeinschaft.

Mitgliederschwund bei Kirchen

Nach wie vor sind die Katholiken in Österreich die größte Glaubensgemeinschaft. Paul Wuthe, Medienreferent der Österreichischen Bischofskonferenz, gab gegenüber der APA an, dass es zwar keine genauen Zahlen über Gotteshäuser gäbe, allerdings könne man von circa 4300 Orten ausgehen, wo Messen abgehalten werden. "Darin enthalten sind Pfarren, sonstige Kirchen und Seelsorgestellen", sagte Wuthe. 2009 belief sich die Mitgliederzahl auf rund 5,53 Millionen, das bedeutet einen Rückgang von 0,8 Prozent gegenüber 2008. 53.000 Katholiken kehrten der Kirche 2009 den Rücken. 4650 Personen wurden neu oder wieder aufgenommen.

Die evangelische Kirche verzeichnete Ende 2009 325.314 Mitglieder. Im vergangenen Jahr traten 3122 (plus 3,38 Prozent gegenüber 2008) Menschen aus der evangelischen Kirche aus, demgegenüber stehen 811 (minus 1,93 Prozent) Eintritte. Laut Marco Uschmann vom evangelischen Presseverband gibt es in Österreich 276 evangelische Kirchen im engeren Sinn, "dazu gehören aber noch 270 sogenannte Predigtstellen, wo Gottesdienste abgehalten werden", erklärte Uschmann. Das sind zum Beispiel Krankenhäuser, "geliehene" katholische Kirchen und Aulen von Schulen.

(APA)

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13 Kommentare
Gast: calafati
12.09.2010 15:57
0 0

Die Kenntnis der Situation und Entwicklung in Europa..

zeigt eine strategische und generelle.
Die Meldungen kommen einstweilen schon von überall her und sind eindeutig.
Die Tonart der Äußerungen dieser "Unterworfenen" ist charakteristisch für diese
Subkultur.
Es besteht bereits Herrschaftsanspruch.
Dass sich auch Teile unserer heimischen Politik mit dieser Subkultur verbündet haben ist alarmierend.
Es gilt die rechtlichen Konsequenzen zu ziehen!

Gast: mc jean
24.08.2010 17:03
0 0

...

Weshalb der Ausländerhaß und die Feindselligkeit gegenüber anderen Religionen in Österreich zu stark ist ist darauf hinzuführen dass die Österreicher selber nicht Religiös sind.

0 0

Re: ...

es gibt m.E. keinen Ausländerhaß und Feindseligkeit ggb. anderen Religionen (== geschürtes Vorurteil) aber sehr wohl Kritik an Extremisten, Verbrecher, etc...
hinzugefügt: mir geht ein Ö. der einen Ehrenmord begeht genauso am A..... wie ein Nicht Ö., es gibt diese eben viel seltener. religiös forcierte Verstümmelungen gar nicht, etc....

Weiters glaub' ich schon das Österreicher auch religiös sind, es wird nur nicht jedem auf die Nase gebunden.
Und es wird schon gar nicht versucht, andere Religionen zu verunglimpfen, für minderwertig zu halten, oder am ärgsten, vorgeschrieben welche Religion die wahre ist.

Auch würde ich nach einem Kirchenaustritt nicht als "mit dem Tode zu bestrafender" behandelt werden....

M.E. kann nur Bildung helfen, die den Menschen die Möglichkeit gibt ihre Umwelt besser zu verstehen, analysieren und bewerten kann.

Stupides Auswendiglernen von Suren und zigfaches Rezitieren bringt genau NIX, verblödet die Menschen und macht Sie anfällig für Hassredner.

Gast: prophex
24.08.2010 14:12
0 0

Der Islam, religiös, mystische Aura.

Nunmehr erkennt man die Struktur des
Islam als aggressive antidemokratische Universal-Subkultur
aus dem klassischen Exportland der Religionen, andauern virulent.
Eine totalitäre Ökonomie mit religiös konstruiertem
Nervengeflecht, welche in sich mittels Tabuisierung Unveränderbarkeit bewirkt
und mittels Gewalt, Drohung und Verheißung psychische Stütze seinen Anhängern bietet.
Die festgeschriebenen Befehle für die gewaltsame als auch listenreiche Ausdehnung
seiner Herrschaft erwirkten die Bemächtigung der Zielvorstellungen auch über Epochen,
Jahrhunderte, wie dies nunmehr mit der beabsichtigten Eroberung Europas erkennbar
ist.


Gast: soschautsaus 1
24.08.2010 11:19
2 0

islam im vormarsch auf europa

bereits die zweitstärkste religionsgruppe in österreich mit starker förderung durch die katholische kirche österreichs und der grünen etc.. was der islam 1683 nicht erreichte, erreicht er jetzt in den nächsten jahrzehnten, wenn der zuzug nicht gestoppt wird, locker ohne kampf. dank unseren politischen vollkoffern.

Gast: glaub_nix
24.08.2010 09:59
1 0

Bei ihren Forderungemn werden damit die GrünInnen übertroffen!

Zuerst Gemeindewohnungen, dann Grundstücke für den Bau von "Moscheen" -antidemokratischen versammlungs-u.Geschäftsstellen für Hetzprediger in türkisch-arabisch.
200 Versammlungsräume mit Minaretten.
Die Scharia, aber nixdeitsch.
Koranauswendiglernen aber keinen Bildungsabschluss.
Frauen Nasenabschneiden und Klitorisabschneiden.
Burkazwang.
Familiennachzug und Vielweiberei.
Was sonst noch?

Gast: algebra
23.08.2010 22:02
3 0

Steinigung

wie wäre es, wenn die Muslime sich einmal weltweit konsequent gegen Steinigung und auspeitschen usw. und für die Menschenrechte einsetzen würden?? Aber man stellt lieber in fremden Ländern Forderungen, statt vor der eigenen Tür zu kehren,...

Antworten Gast: colorix
24.08.2010 09:53
1 0

Re: Steinigung usw. ist islamisch aber ..

wissen Sie, dass "al gebrach", die Rechnkunst der Araber in Ihrem Skip den Sinn ergibt?
Vielleicht wär AdamRise sinnvoller!

0 0

Re: Re: Steinigung usw. ist islamisch aber ..

Schlau ist es die positiven Errungenschaften von Kulturen zu übernehmen (weils schon Algebra angesprochen haben),
unschlau die negativen zu integrieren (dazu gehört eben alles menschenverachtende wie Teile des Korans die Steinigung und schlimmeres beinhalten)

Gast: Nemesis
23.08.2010 21:25
2 0

200 zu viel


Nicht der Mangel

an Gebetshäusern dürfte das Problem sein, sondern vielmehr jene, die sich außerhalb dieser bewegen und durch ihr Verhalten ihresgleichen schädigen, so wie dies auch in christlichen Verhaltensweisen sichtbar ist.

"die Mitgliederzahlen steigen"

Das ist das alte Märchen.
Die Mitgliederzahlen steigen per se überhaupt nicht.
Sie steigen statistisch
a) durch die kriminelle Geburtenrate in ohnehin schon isl.Ländern
b) durch Bezahlung in afrikanischen Ländern (Kopfgeld)
c) bei uns durch Zustrom von Muslimen.

Ein ideologischer Transfer, das heisst Akzeptanz und Übernahme von Normen, hat nicht einmal im Ansatz stattgefunden. Das heisst, diese Religion wird toleriert aber nicht respektiert.

Nachdem es Muslime hier gibt, muss es selbstverständlich auch genügend Beträume geben. Eine architektonische Repräsentanz ist dem sozialen Frieden wegen-wieder Stichwort mangelnder Respekt- nicht förderlich.

PS: Zum Vergleich, hat jemand schon irgendwann einmal von Problemen mit buddhistischen Pagoden gehört (gibt es viel mehr als Moscheen)?
Nein? Eben.

zuwenig gebetrsräume,


wie wärs, wenn ein paar heimkehren würden, dann hätten alle gläubigen in den 200 gebetsräumen platz und die heimkehrer hätten wunderbar grosse moscheen in der heimat.

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