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Schönborn: 'Es müsste ein Ruck durch das Land gehen'

10.03.2011 | 16:00 |   (DiePresse.com)

Kardinal Christoph Schönborn ortet im "Presse"-Interview Stagnation, kritisiert mangelnden Mut der Politiker – und der Bürger, sich zu Wort zu melden. „Seiner“ Kirche empfiehlt er zu lernen, ein Player unter anderen zu sein.

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"Die Presse": Wir erleben in Österreichs Politik eine Phase der Stagnation. Sind manchmal die Bürger nicht weiter als Politiker? Fehlt es den Politikern an Mut?

Kardinal Christoph Schönborn: Ich habe verschiedentlich an ein Wort Ingeborg Bachmanns erinnert: Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar. Ich habe das in Gesprächen mit Vertretern des öffentlichen Lebens immer wieder gesagt. Es fehlt mitunter an Mut im Bereich der Politik, die Dinge beim Namen zu nennen. Das kostet nicht Stimmen, wie immer befürchtet wird.

Momentan sind die Politiker also zu feige?

Schönborn: Klopfen wir an die eigene Brust, nicht nur an die der Politiker. Wer verzichtet freiwillig auf Sozialleistungen, die er nicht braucht? Ich erinnere an ein Wort von Roman Herzog (1994-1999 deutscher Bundespräsident; Anm.), der in einer Rede an Deutschland vor einigen Jahren gesagt hat, es müsse ein Ruck durch das Land gehen. So etwas braucht auch Österreich, es müsste ein Ruck durch das Land gehen. Das Gefühl der Stagnation ist weit verbreitet, bei Jüngeren, bei Älteren.

Es wird das gerne als Vorwurf an die große Koalition gerichtet. Ich bin da etwas barmherziger, weil ich ähnliche Vorwürfe in Richtung der Kirche kenne. Dabei bewegt sich vieles, negativ wie positiv. Ich denke an die demographische Entwicklung, an die Entwicklung der Verschuldung. Hier geht ein Ruck des Erschreckens durch das Land, durch Europa wegen der Aufwendungen, um die Systeme erhalten zu können. Aber es gibt auch positive Entwicklungen. Wir erleben zur Zeit einen Aufbruch einer jungen Generation in den südlichen Mittelmeerstaaten. Die Ressource Mensch ist die große Ressource für Überraschungen. Und als Mann der Kirche darf ich sagen: Der Heilige Geist ist gut für Überraschungen. Warum sollte es die nicht auch in good old Europe geben?

Was erwarten Sie für good old Europe?

Schönborn: Es wird in den kommenden Jahren eindeutig enger werden. Die wirtschaftliche Situation wird schwieriger werden. Die nächste Generation wird es sicher nicht leichter haben.

Sehen Sie einen Epochenwandel von einer Phase des Überflusses in eine Phase der Knappheit?

Schönborn: Ja. Das beschwört die Gefahr von Verteilungskämpfen, auch von sozialen Spannungen herauf. Dass die Einkommensschere seit 15 Jahren kontinuierlich auseinander geht, ist Anlass zur Sorge. Aber das kann auch eine Chance sein für mehr Solidarität, für mehr Zusammenrücken. Die große Ressource in dieser Beziehung ist die Familie. Ich kann nur allen politischen Kräften sagen: Wenn Sie an die Zukunft denken, denken Sie an die Familie. Die Familie ist die Solidarressource für die Zukunft, alles, was Familienzusammenhalt stärkt, ist gute Investition für eine schwieriger werdende Zukunft.

Gerade die Familie ist bei der Steuerreform unter die Räder gekommen.

Schönborn: Ich würde nicht sagen unter die Räder gekommen, aber es wurde schwieriger. Die Milliarden, die man für Misswirtschaft im Finanzbereich aufbringen muss, die fehlen. Aber es liegt nicht primär an den finanziellen Möglichkeiten für die Familie. Österreich hat eine Spitzenposition in Europa, was Transferleistungen betrifft. Und trotzdem fehlt es an Kinderfreundlichkeit, gibt es so etwas wie Kinderfeindlichkeit in unserem Land.
 
Fehlt die Vermittlung von Werten heute, leben wir in einer dekadenten Zeit?

Schönborn: Die Zeiten sind immer dekadent. Wenn man Zeitungen aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert liest, ist wahrscheinlich genauso viel über Dekadenz gejammert worden wie jetzt.

Ist nicht einer der Gründe für die geringere Geburtenrate in Österreich, dass Beruf und Familie nicht gut genug vereinbar sind? Das reibt sich ja auch mit dem traditionellen Frauenbild der Kirche, das eher ein Mutterbild ist.

Schönborn:
Die Kirche plädiert sehr dafür, dass es die Wahlfreiheit gibt, dass eine Frau, die ihren Beruf in der Familie sieht, nicht schlechter behandelt wird als ein Frau, die Familie und Beruf außer Haus leben will. Da fehlt es noch an effektiver Unterstützung.

Sind Sie für eine Art Müttergehalt?

Schönborn: Zumindest für eine deutliche Besserstellung im Pensionsbereich, da ist sicher noch manches nachzubessern, was als Ermutigung wirken könnte. Das hat, um ein unschönes Wort zu verwenden, eine Umwegrentabilität für die Gesellschaft. Das ist immer noch ein Tabu, da müsste es einen offeneren Diskurs geben in beide Richtungen – Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Wahlfreiheit für die Familie.

Der Ruck, von dem Sie gesprochen haben, muss der nicht aus der Zivilgesellschaft kommen?

Schönborn: Es braucht Menschen, die zu dem Diskurs ermutigen, Signale setzen.

Müsste nicht die katholische Kirche einer dieser Impulsgeber sein und beispielsweise sagen: Ja, wir werden in Zukunft länger arbeiten müssen?

Schönborn: Sie haben völlig recht, die Kirche müsste das deutlicher sagen. Da stelle ich die Frage zurück: Wer ist die Kirche? Es sind nicht nur die Bischöfe. Wenn sich die 66 Prozent Katholiken in Österreich deutlicher zu Wort melden, dann geht ein Ruck durch das Land.

Da ist plötzlich das Kirchenvolk gefragt, das sonst bei vielen Entscheidungen nicht gefragt ist.

Schönborn: In einem Land, das immer noch sehr stark obrigkeitsstaatlich geprägt ist, ist der Reflex generell: Die da oben müssen was machen, ob das die Kirche oder die Politik ist. Ich wünsche mir von den Bürgern, speziell auch von den Katholiken, dass sie sich mehr zu Wort melden zu gesellschaftlichen Fragen, zu Zukunftsfragen. Dieser Ruck sollte durch unser Land gehen im Sinne einer bewussten Teilnahme der Zivilgesellschaft am Leben des Landes. Die katholische Soziallehre sagt, dass sich das Maß der Lebendigkeit einer Gesellschaft am Maß ihrer Partizipation bemisst.

Die Partizipation am christlichen Leben geht zurück, Kirchen werden leerer. Wie groß ist diesbezüglich Ihre Sorge?

Schönborn: Was sich in Europa abspielt, ist ein Phänomen über das Soziologen anderer Erdteile mit Verwunderung nachdenken: Warum schrumpft die partizipative From der Religiosität, während sie in den USA nicht schrumpft und das in einer mindestens so säkularisierten Gesellschaft wie der europäischen?

Wie erklären Sie das?

Schönborn: In anderen Teilen der Welt passen Säkularität und Religiosität zueinander. Ich prognostiziere, dass die Vereinbarkeit von einem sehr säkularen Lebensstil mit einer religiösen Grundhaltung in Europa wieder wachsen wird. Das heißt für die Religionsgemeinschaften in Europa, speziell für die katholische Kirche, zu leben mit der säkularen Gesellschaft und mit dem Pluralismus. Zu lernen, eine Gemeinschaft unter anderen zu sein. Auch in den Dörfern ist die Kirche ein Verein unter anderen, ist die Pfarrgemeinde eine Realität unter anderen. Die Kirche als Ganze in Österreich mit ihrer kaiserlichen Geschichte des Katholizismus muss einen positiven Umgang mit Pluralität lernen. Das ist ein Zugewinn an Freiheit, sich ohne staatlich gestützte Machtposition in einer Gesellschaft zu artikulieren, in der es eine Pluralität von Lebensentwürfen gibt. Wir müssen uns positiv darauf einstellen, ein Player unter anderen zu sein – nicht mit Ängstlichkeit, sondern mit Selbstbewusstsein, dass unser Angebot gut ist.

Vor einem Jahr hat mit dem Publik-Werden zunächst eines Falls in der Salzburger Erzabtei Sankt Peter die Missbrauchsaufarbeitung begonnen. Wie sieht Ihre Bilanz aus?

Schönborn: Wir haben von uns aus – man kann sagen spät, aber doch – die Initiative ergriffen und an die Adresse von Opfern gesagt: Bitte meldet euch. Ich habe im Stephansdom am Mittwoch der Karwoche vor einem Jahr gesagt: Gott spricht zu uns durch die Opfer. Die Kommission von Waltraud Klasnic – die sie ohne jegliche kirchliche Einflussnahme zusammengestellt hat - arbeitet hervorragend. Es ist hoch an der Zeit, dass andere Bereiche der Gesellschaft eine ähnliche Arbeit unternehmen.

Der Vorarlberger Bischof Elmar Fischer wird im Oktober mit Erreichen des 75. Lebensjahres sein Ansuchen um Versetzung in den Ruhestand deponieren. Welche Qualifikation soll der Nachfolger mitbringen?

Schönborn: Er soll ein untadeliger Mann sein.

Soll es ein Vorarlberger sein?

Schönborn: Das ist kein Dogma. Vorarlberger-Sein ist zwar eine große Qualifikation, aber es ist nicht die letzte Qualifikation für das Bischofsamt. Man darf auch ein bisschen auf den Heiligen Geist vertrauen.

Entstehungsgeschichte
Das Interview wurde im Rahmen eines Treffens der Chefredakteure der führenden Bundesländerzeitungen mit Kardinal Christoph Schönborn in dessen Privatbibliothek im Erzbischöflichen Palais geführt.

Für „Die Presse“ nahm Kirchenexperte Dietmar Neuwirth daran teil.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11. 3. 2011)

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112 Kommentare
 
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Silvester
17.03.2011 08:15
0 0

Die Bürger sollen sich noch mehr zu Wort melden?

Lesen Sie bitte einmal die "Postings", oder noch besser die bei diestandard.at!
Da werden Sie gewiss zur Einsicht kommen, dass es besser wäre, die BürgerInnen schwiegen!

Gast: pauli11
16.03.2011 16:22
0 0

Mutbürger

Dem Kardinal fehlt der Mut der Bevölkerung!Er könnte in seinem eigenen Haus (der Kirche) mit dem Ernstnehmen anfangen und die vielen Kritiken aus Pfarren und div. Reformbewegungen (Wir sind Kirche, etc.)nicht nur zur Kenntnis nehmen, sonder5n auch versuchen, gemeinsame Lösungen zu finden.

hugoport
14.03.2011 11:50
0 0

aber da irt doch Schönborn gewaltig

Die Menschen habe die Unwahrheiten und den entfremdenden Lebensstil der OBEREN einfach satt. Wo bleiben Nächstenliebe, WErtschätzung zum Nächsten und vor allem die Wahrheit ? Viele dieser Gefasel stoßen einfach schon auf, wo nur dem Anderen auferlegt wird, was er zu tun und sagen hat ? Hat Schönborn, Küng u. Co einen Spiegel zuhause ? Wann haben Sie Ihr eigenes treiben einmal betrachtet ? Oder fällt Ihnen das gar nicht mehr auf ?

hugoport
14.03.2011 11:42
0 0

Gern melde ich mich !

So lange der feudalistische,diktatorische egoistsche Machtstiel der r.k. Amtskirchenbaronedie Menschen abschreckt, werden weitere Austritte nur logisch sein. Wo hat Schönborn, Küng u. Co. Menschlichkeit, Nächstenliebe, Wertschätzung zum Nächsten, aber vor allem die Wahrheit gezeigt. Gerade der selbstprovozierte Intrigensaknadal von St. Pölten zeigt, von welcher Machtgeilheit die OBEREN besessen sind. Der Vatikan hat bis heute die Europ Menschenrechte nicht unterschrieben, damit hat sich dieser Verein selbst abqualifiziert und jeden Anspruch in einer Demokratie verloren. Das Konkordat gehört sofort überarbeitetet. Beweise zeigt das Buch " Der Wahrheit die Ehre " auf, und das Verhalten von DDr. Küng, gegen den einige Strafanzeigen einfach zurückgeldegt wurden.
Mit solchen Führern kann doch der Mensch keine Freude haben ?

Gast: glaub_nix
13.03.2011 17:05
0 0

Der Christof meint, es sollten die Atheisten gegen den Islamismus auftreten..

damit er weiterhin in Ruhe das Fastenbrechen in Zweisamkeit feiern kann.
Der Kritiker an dieser Entwicklung sollte wohl die gerichtliche Verurteilung ertragen, weil wer eine auf die Linke Backe kriegt....
Für wie blöd hält uns der Herr denn?
Zuerst müssen einmal die Kirchenprivilegien weg aus unserer Kultur, alle, und dann reden wir über ein weiteres Vorgehen.
Strafparagrafe für Religionskritik, hält uns weiterhin im Mittelalter fest! Wenn sich ein Religiöser durch Kritik beleidigt fühlen sollte, so hat er die Möglichkeit, so wie ein normaler Staatsbürger auch, gem. §§111,115STGb, bei jedem Gericht zu klagen, aber Privilegiengesetze - nein!

Gast: Forsch Anton
13.03.2011 02:21
1 2

Kreuzritter gegen die Islamisierung

Kreuzritter, wie Karl Tropper, streitbarer Pfarrer von St. Veit am Vogau, braucht die katholische Kirche und keine "Schleimbücklinge".

Er lässt kein gutes Haar an Islam und Muslimen. Wenig beeindruckt zeigt er sich auch davon, dass er dafür schon mehrfach gerügt wurde.

Alwis
12.03.2011 23:56
1 0

Mut hätte auch Schönborn beweisen können

- wenn er auf die Frage zum Müttergehalt gesagt hätte:
"Ja, ich bin dafür, daß die Leistung der Mütter für die ganze Gesellschaft anerkannt wird.
Denn Mütter sind weitaus mehr benachteiligt als einige Karrierefrauen, die den Sprung in den Aufsichtsrat noch nicht geschafft haben."

Es gibt nämlich ein Dutzend gute Gründe für ein Müttergehalt - oder nennen wir es meinetwegen Elterngehalt:
http://schreibfreiheit.eu/2009/12/06/ein-dutzend-gute-grunde-fur-ein-elterngehalt/

Alwis
12.03.2011 23:53
0 1

Wir melden uns laufend, werden aber ignoriert

Wir Bürger melden uns laufend, unsere konstruktiven Vorschläge werden aber von der Regierung ignoriert.

Beispiele gefällig?

Kinderzahlen von Migranten: Die Wahrheit der Stammtische
http://schreibfreiheit.eu/2011/02/14/kinderzahlen-von-migranten-die-wahrheit-der-stammtische/

Mütter und Kinder: Das Volk denkt anders als die Regierung!
http://schreibfreiheit.eu/2011/02/14/mutter-und-kinder-das-volk-denkt-anders-als-die-regierung/

Ein Familienvater liest der VP-Regierung die Leviten
http://schreibfreiheit.eu/2010/12/11/ein-familienvater-liest-der-vp-regierung-die-leviten/

Gast: pour le mérite
12.03.2011 16:58
4 1

Der kommt schon noch, sein "Ruck" in Österreich...

...nämlich ein ganz gewaltiger nach rechts.

Gast: Blue Diamonds
12.03.2011 00:10
1 1

Herr Schönborn spricht von einem Ruck durchs Land...

....und ein paar Stunden später bebt in Japan die Erde - SELTSAM!!

Antworten Gast: Quod licet
13.03.2011 12:35
1 0

Re: Herr Schönborn spricht von einem Ruck durchs Land...

Die Rede mit dem Ruck stammt ursprünglich vom deustschen Bundespräsidenten Roman Herzog, aber anscheinend plagiiert nicht nur unser Gio. Pax vobiscum.

Gast: Gast
11.03.2011 20:21
5 1

Gast

Typisch katholisch: Ein alter Mann im geschützten Bereich der Kirche (-nbeitragszahler) gibt hier seine Sicht der Dinge zum Besten, gesehen und umgeben von greisen Männern ohne eigene Verantworung für eine Familie, Kinder, Ehefrau, Enkerln. Eine Schande für (fast) alle gläubigen - noch- Katholiken!

Hokii
11.03.2011 18:56
2 0

Betet für dieses Land

Was nützt ein Ruck bei derart fragwürdigen Frontfiguren? Einer Regierung die ein unbeirrbares Schutzpatronat über hiesiges Sumper- und Strizzitum im Nadelstreif ausübt? Politischen Parteien die zwar wie eine Krake über dem Land hängen aber immer weniger das Gefühl geben Leute mit Anstand zu fördern? Schönborn hätte besser zu mehr Gebeten aufrufen sollen.

Gast: Heiko17
11.03.2011 17:41
3 0

Schönborn

Wie glaubwürdig ist ein Kardinal, der in der von ihm eingeleiteten "Verschenkung" der Neulerchenfelderkirche einfach den Dialog mit den
Pfarrangehörigen verweigert?

Gast: ivi
11.03.2011 17:08
5 0

Die katholische Durchhaltepropaganda

von Schönborn:

Alsdann, einen Ruck muss es geben.

Wenn das nicht so erbärmlich wäre, könnte man wenigstens lachen.

Dagobert
11.03.2011 14:44
6 0

Kardinal Schönborn

Die Kirche unter Schönborn ist beliebig geworden. Ohne Saft, ohne Kraft und ist nicht mehr in der Lage gesellschaftliche Akzente zu setzen.

Für Akzente wäre auf einmal das Fußvolk gefordert. Wohingegen innerkirchlich nach wie vor von oben nach unten angeschafft wird.

Schön zu sehen daran das, wenn man aus dem Verein Kirche austritt, aber trotzdem angibt weiterhin ein Christ zu sein und auf freiwilliger Spendenbasis seinen Beitrag zu leisten, von Kardinal Schönborn ohne viel Federlesen exkommuniziert wird, obwohl Rom genau das in der ganzen Welt (auch in Österreich) erlaubt. Aber hier geht es um den eigenen GELDSACK und da hört jedes wohlwollende Gehabe auf.

Antworten hugoport
15.03.2011 10:16
0 0

Re: Kardinal Schönborn

Ja für diese Arroganz und Hochnäsigkeit der Kirchenfürsten a la Schönborn und CO. gibt es viele Beispiele. Daher ist der Austritt aus diesem Verein die einzige Lösung, um das Christentum wieder zu Chrsisten zu machen. Diese BONZEN verwirtschaften alles.

Gast: Billigesser
11.03.2011 14:14
10 2

Was hat der Kardinal unter der Rubrik "Innenpolitik" zu suchen???

Hab i was verpasst? Wurde der Gottesstaat scho ausgerufen?

1 8

Re: Was hat der Kardinal unter der Rubrik

Wenn Sie sich die Mühe machten, den Artikel auch zu lesen bevor Sie kommentieren, dann wüßten Sie, daß sich der Kardinal zu innenpolitischen Fragen geäußert hat.

Antworten Antworten Gast: Billigesser
11.03.2011 14:55
9 2

Re: Re: Was hat der Kardinal unter der Rubrik

EBEN!
Warum äußert sich ein Kardinal zu innenpolitischen Themen? Er soll sich gefälligst um Kirchenangelegenheiten kümmern, wo sind wir denn eigentlich? Polnische Verhältnisse.

0 2

Re: Re: Re: Was hat der Kardinal unter der Rubrik

Warum nicht? Politiker äußern sich ja auch regelmäßig zu kirchlichen Themen.

Gast: Bimbo
11.03.2011 12:48
9 3

Lieb, der Herr Kardinal

"Von den Katholiken soll ein Ruck kommen..." Das ist das übliche armselige Führungsverhalten des Herrn Kardinals und seiner Bischofskollegen! Wenn es schwierig wird, verweist man auf die Gläubigen, wenn es üppige Eröffnungsbuffets gibt, nimmt man in der ersten Reihe teil!

Antworten Gast: Impuls
11.03.2011 14:38
3 3

Re: Lieb, der Herr Kardinal

Na ja, es muß ja nicht gleich ein kraftvoller Ruck sein, die im Seminar St. Pölten wären sicher auch mit ein paar gefühlvollen kleinen Ruckerln zufrieden, oder? Und das ist gut so.

Gast: Herm
11.03.2011 12:19
3 2

organisiertes Verbrechen

Ein Zusammenschluss von Menschen, die sich gegenseitig in ihren kriminellen Aktivitaeten decken ist eine kriminelle Organisation. Es wurde in den letzten Jahren offenbar, dass viele Priester Kindesmissbrauch betrieben haben und das oftmals mit der Gnade ihrer Bischoefe.

Ich wuensche der katholischen Kirche alles Gute!

1 2

Re: organisiertes Verbrechen

Gähn. Sie sind ein Jahr hintennach.

Carmen C.
11.03.2011 11:55
3 3

wie immer: lieb, nett und betulich

Herr Schönborn soll doch bitte aufhören zu politisieren, wäre es nicht korrekt gewesen wenigstens Roman Herzog zu nennen, wenn man schon sein Zitat: "Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen ..." bemüht???

 
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