Schönborn ernennt zwei neue Bischofsvikare

Dariusz Schutzki wird ab 1. September in Wien-Stadt, Rupert Stadler im Vikariat Unter dem Wienerwald neuer Bischofsvikar und damit direkter Stellvertreter von Kardinal Christoph Schönborn.

Kardinal Schonborn
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Kardinal Christoph Schönborn – (c) APA/ROBERT PARIGGER (Robert Parigger)

Kardinal Christoph Schönborn hat mit Dariusz Schutzki und Rupert Stadler zwei neue Bischofsvikare für die Erzdiözese Wien ernannt, die am 1. September ihr neues Amt antreten. Schutzki folgt in Wien-Stadt auf Prälat Karl Rühringer, der sich künftig verstärkt seiner Aufgabe als Erstverantwortlicher für den Stephansdom als Domdekan widmet. Stadler wird für das Vikariat Unter dem Wienerwald Nachfolger von Amadeus Hörschläger. Dieser wird Stadtpfarrer von Baden-St.-Stephan.

Beide neuen Bischofsvikare - sie sind direkte Stellvertreter des Bischofs - wollen für eine Kirche "der offenen Herzen und der offenen Türen" eintreten, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Erzdiözese. "Mission an erster Stelle" sei ihnen ein Herzensanliegen. Sowohl Stadler als auch Schutzki betonten die Bedeutung der Missionsinitiative "Apostelgeschichte 2010", die eine Einladung an alle Priester, Ordensleute und engagierten Laien sei, "über den eigenen Kirchturm hinauszuschauen".

Der 1964 in Polen nahe Danzig geborene Schutzki war zuletzt Dechant für den Bezirk Landstraße. Er soll in seiner neuen Funktion nicht nur die vielen Priester aus dem Ausland, sondern auch die mehr als 25 Prozent der Wiener Katholiken mit Migrationshintergrund repräsentieren, hieß es. Stadler, 1951 in Golling in Salzburg geboren, wurde 2007 zum Dechant für Perchtoldsdorf ernannt und ist darüber hinaus seit 1996 als geistlicher Beirat des Katholischen Familienverbandes Österreichs tätig. Er will sich in seinem Vikariat um Anliegen aus den Pfarrgemeinden kümmern und die "kooperative Seelsorge" stärken.

Umstrukturierung auch in St. Pölten

Erst kürzlich erfolgten in der Diözese St. Pölten umfassende Umstrukturierungen. Bischof Klaus Küng hatte in der Vorwoche vier Bischofsvikare ernannt, um das Bischofsamt zu entlasten und somit "ein schwungvolleres Arbeiten und eine bessere Offenheit für die wachsenden Anforderungen der Zeit" zu ermöglichen.

(APA)

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