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Schönborn für „radikalen Aufbruch“

14.09.2011 | 18:17 |   (Die Presse)

Der Wiener Kardinal versucht einen Brückenschlag zur Pfarrerinitiative Helmut Schüllers und ruft im Mitarbeitermagazin seiner Erzdiözese zu Reformen auf – die nicht im Widerspruch zur Weltkirche stehen.

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Wien/D.n./Red. „Die Kirche braucht einen radikalen Aufbruch, um den Menschen des 21. Jahrhunderts wirklich nahe sein und den Glauben verkünden zu können.“ Autor des Satzes ist nicht Helmut Schüller oder ein Mitkämpfer der Pfarrerinitiative. Autor ist Christoph Schönborn.

Der Kardinal ruft im Mitarbeitermagazin seiner Erzdiözese zu Reformen auf – die nicht im Widerspruch zur Weltkirche stehen. Eine Erneuerung der Kirche erhofft sich der Kardinal nicht von „Regeländerungen“ (Stichwort Zölibat). Es gehe darum, „die Türen als missionarische Kirche weit aufzumachen und in die Welt hinauszugehen“. Kirche sei kein Selbstzweck, Mission müsse Maßstab für alles sein. Schönborn skizziert den Ablauf der Strukturreform: Unter „breiter Beteiligung verschiedener Kräfte“ würden nun Schritte erarbeitet werden. „Etwa ab Ostern 2012“ soll es Vorgaben geben. Ziel: Zusammenlegung von Pfarren einerseits, Schaffung kleiner Einheiten andererseits. Die durch die Pfarrerinitiative entfachte Diskussion sieht er auch als Beweis der Lebendigkeit des Glaubens. Und, als Geste an die Initiatoren: „Die Vielfalt ist ein Geschenk, das einen weiten Raum in der Kirche öffnet, in dem so viel möglich ist. Ich verstehe, dass manche die Geduld verlieren, und bitte um Verständnis, dass auch ich sie nicht immer behalte.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2011)

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52 Kommentare
 
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Gast: Donner&Blitz
15.09.2011 11:30
0 0

Les ich richtig? „Radikaler Aufbruch“?

Was tut er da? Kündigt er?

Wer Schönborn kennt, weiß natürlich dass das nur eine heuchlerische Taktik ist.
Er ist ja durch und durch ein ganz, ganz verlotterter Heuchler.

Gast: Katholik
15.09.2011 11:20
0 1

Echt, der Schönborn ist doch eine falsche Sau!


Mehr kann man da nicht sagen.

Antworten Gast: vergilius
16.09.2011 22:53
0 0

Re: Echt, der Schönborn ist doch eine falsche Sau!

scheinbar ist das die neue sprache auf diepresse.com. wunderbar - ich mach gerne mit, wenn man das in diesem forum schätzt. es geht sicher nicht nur in eine richtung. an der verrohung sind poster wie sie schuld, sie erbärmliches etwas.

Antworten Gast: und du bist ein depp
15.09.2011 22:17
0 0

Re: Echt, der Schönborn ist doch eine falsche Sau!

so ist es nun mal

Antworten Antworten Gast: Kleiner Maxi
16.09.2011 19:17
0 0

Re: Re: Echt, der Schönborn ist doch eine falsche Sau!

Pfui!

Antworten Silvester
15.09.2011 11:53
1 0

Was ist hier los?

Wie kommen Sie zu einer derart derben Ausdrucksweise? Da müssen Sie sich schon auch gefallen lassen Prolet genannt zu werden!
Übrigens erstaunt mich das Zensurverhalten der Presseleute! Des öfteren wurden meine Postings mit erheblicher Verspätung oder gar nicht zugelassen obwohl ich niemals in eine derart derbe Ausdrucksweise wie dieser sich Katholik nennende Schmierfink es tut, verfallen bin!

0 2

Säuglings-Katholiken sollen sich von Manipulation befreien

Viele Menschen sind nur aus traditionellen Gründen Katholiken.

Wer schon als Säugling durch die Taufe für die Zwecke der Priester vereinnahmt wurde, sollte gut überlegen, ob er einen freien inneren Bezug zur r.-k. Kirche hat.

Bei vielen von uns läuft seit der Kindheit eine katholische Schallplatte im Gehirn ab, die uns eingeprägt wurde. Noch heute werden viele Menschen von Kindheit an manipuliert. Bei uns in Bayern ist es besonders schlimm, da hängen noch christliche Kreuze in den Klassenzimmern.

Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de

Steininger
15.09.2011 10:45
0 0

Leeres Gefasel!

Salbungsvolle Worte denen keine Taten folgen! Wer braucht das?

boubl
15.09.2011 10:18
0 0

*radikaler Aufbruch*

DAS soll radikaler Aufbruch sein?

Ich meine Seine Eminenz verstehen das Wort *radikal* nicht ganz.

Auch spricht er viel - aber ganz vorbei - an Forderungen der Pfarrerinitative, ganz in guten politischem Stil - viel reden aber nichts sagen.

Antworten Gast: Sägezahntigerbiß
15.09.2011 11:33
0 0

Re: *radikaler Aufbruch*

Er glaubt eben an Wunder, der Komiker.

Der Wandel hat diese jämmerlichen Papstsocken längst überrollt.


Gast: wie lang das noch so gehen kann...
15.09.2011 09:36
0 0

radikalen aufbruch gibt es schon seit jahrzehnten. aber es wird immer nur geredet und geredet und es ändert sich nix, absolut NIX. und darauf können sie stolz sein, der kirche laufen haufenweise die schäfchen davon, die kirchen sind leergefegt.


Gast: Missionieren
15.09.2011 09:34
0 0

Wichtigkeit der Mission

Verstehe - die Mitglieder der Pfarrerinitiative werden nun weit, weit weg auf Mission geschickt :-)

Silvester
15.09.2011 09:01
2 2

Lieber Herr Kardinal!

Ich hab zwar nichts am Hut mit Schüller und seinen Mannen, aber Ihre Rede von "radikalem Aufbruch" - mit Verlaub, das ist das Gerede das wir nun schon seit dem letzten Konzil immer wieder hören, da schlafen mir die Füße ein!

Antworten Gast: tylsoco
15.09.2011 09:26
2 1

wenn sie nicht aufbrechen liegt das an ihnen

und da ist kein anderer an ihren eingeschlafenen Füßen schuld als sie selbst.

Antworten Antworten Silvester
15.09.2011 10:00
1 0

Re: wenn sie nicht aufbrechen liegt das an ihnen

Hab mir auch den Club2 gestern angesehen und was da an fadem Gelaber zu hören war, bsonders von der selbstgeweihten Bischöfin und dem Otto Neu? (weiß den Namen nicht mehr), ist eigentlich genau das was wir seit dem letzten Konzil ständig zu hören bekommen. Ich frage mich nur warum die nicht besser miteinander können, sind sie doch im Stile alle gleich, egal ob Kardinal, Bischof oder bis hinunter zu den 150%igen Laien in den Pfarren!
Kein Tiefgang - nur Gelaber!

Gast: Wolsegger
15.09.2011 08:45
5 0

Mehr Bildung der Gebildeten( theologisch)!

Beim Club 2 habe ich mir gedacht:
Bibelstellen gehören sofort erklärt ( eine Bildrede Jesu- die übrigens den Glaubensanfängern gilt und nicht einfach den missbrauchten Kindern- ist nicht auf gleicher enene wie die Grundstruktur der Gemeinschaft Jesu, wie sie im Neuen Testament da ist.
Es historisch ganz klar, dass der Erfolg der Reformation an die damalige Politik der Fürsten gebunden war ( will man da eine Wiederkehr?)
Wenn Schüller den Stress der Priester beklagt, warum hat er dann so viel Zeit zu sprechen, zu schreiben und zu reisen? Mir wird das alles langsam unglaubwürdig!

Gast: Darum wurde gelöscht.
15.09.2011 07:10
1 0

Bischof Küng warnt vor Kirchenspaltung

Warum ist man mit diesem Artikel so schnell abgefahren?
Eigenartiger Weise war auch kein Gekotze der Kampfposter in den Stellungnahmen zu finden, irgenwie komisch, da wirklich sehr blasse Artikel sehr lange gehalten werden.

Gast: gast:1
15.09.2011 06:56
1 1

Reform ohne Regeländerungen?

"wasch´ mir den Pelz, aber mach´ mich nicht nass..."

fireone
15.09.2011 06:41
0 2

Seine Eminenz

redet viel und sagt nichts. Wenn man den schon mit Eminenz anreden soll, wie müßte man dann Jesus anreden?

Antworten Gast: khanap
15.09.2011 08:56
5 0

kein Mensch verpflichtet sie dazu und Schönborn

würde auch gar nicht erwarten oder gar verlangen, dass sie ihn mit Eminenz anreden. Wie in allen Lebenslagen ist es eine Frage der Höflichkeit, wie man jemanden begegnet.

Im Übrigen können sie Jesus zB mit "mein Heiland, Herr und Meister" ansprechen, was man einem Kardinal nie würde und wo im Vergleich die Anrede "Eminenz" weit abfällt! Also sie können sich wieder entspannen und sich den wesentlichen Dingen des Lebens widmen.

fireone
15.09.2011 06:39
1 1

Seine Eminenz

redet viel und sagt nichts. Wenn man den schon per Eminenz anreden soll, wie müßte man dann Jesus anreden??

Antworten Gast: Ein Humanist
15.09.2011 09:00
0 4

Re: Seine Eminenz

Man soll ihn mit Bürger Schönborn anreden, damit er weiß wo er steht.

Jesus können Sie nicht mehr anreden, der ist schon gestorben - sofern er jemals gelebt hat.

Gast: Ali Baba
15.09.2011 01:29
2 1

Glauben?


"Den Glaube verkünden"....

Ja, bitte, welchen Glauben?
Was ist die Botschaft?
(in wenigen Worten bitte)

Antworten Gast: Gast4711
15.09.2011 10:55
0 0

Re: Glauben?

Den Glauben an den allmächtigen, allgegenwärtigen, allwissenden Schöpfer von Himmel und Erde der immer auf seine Geschöpfe liebend achtet, damit Ihnen nix Pöses passiert. HaHaHa...

2 0

Re: Glauben?

Da müssten Sie eben die Messe besuchen, dort wird der Glaube verkündet und erklärt, dazu gibt es auch noch Bilbelrunden, die zum Diskutieren einladen.
Wenige Worte werden bei Ihnen wie es ausschaut nciht ausreichen.

Gast: halt
15.09.2011 01:01
9 4

was zuerst seinen Zorn entfachte,

ist ihm nun ein "Beweis der Lebendigkeit des Glaubens" - wer`s glaubt wird selig!
Der Kardinal hat erkannt, dass seine 1. Taktik ("Strafe") nicht aufgeht, nun versucht er halbherzig auf "Versöhnung" zu machen - aber auch damit wird er scheitern, weil sein machtpolitisches Ränkespiel leicht durchschaubar ist.
Ihm geht es nur noch darum soviel Macht als möglich für sich, den Papst und die Bischöfe zu behalten. Doch die Menschen wissen, dass Macht nur die verdienen, die auch glaubwürdig sind - und das ist die Pfarrerinitiative und Christen, die versuchen den Glauben im Alltag zu leben.
Das Kirchenvolk ist gerade dabei sich diese Macht (wieder) anzueignen - ganz im Sinne Jesu!
Der Kardinal&Co haben schon längst verloren, nur sie haben es noch nicht realisiert, dass der radikale Aufbruch schon längst begonnen hat..

 
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