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Benedikt XVI.: Fremd im eigenen Land

21.09.2011 | 18:17 |  von Eva Male (Die Presse)

Der Papstbesuch in Berlin, Erfurt und Freiburg fällt in eine schwierige Zeit. Die katholische Kirche Deutschlands ist nach den Missbrauchsfällen in einer tiefen Krise. Umso höher der Erwartungsdruck.

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Berlin. Drei Städte in vier Tagen, 17 Reden, Gottesdienste vor zigtausenden Gläubigen, Treffen mit Kirchenvertretern und Politikern: Papst Benedikt XVI. erwartet nicht nur ein Mammutprogramm, wenn er heute, Donnerstag, in seiner Heimat zu einem Besuch eintrifft, es schlägt ihm auch viel Protest entgegen. Und ein großer Erwartungsdruck vonseiten der katholischen Kirche Deutschlands: Nach dem Missbrauchsskandal befindet sich diese in einer tiefen Krise, die Gläubigen laufen in Scharen davon, es fehlt an Priestern.

Es ist der dritte Besuch des Papstes nach seinen pastoralen Aufenthalten 2005 beim Weltjugendtag in Köln und 2006 in Bayern – und der erste offizielle „Staatsbesuch“: Daher wird das Oberhaupt der katholischen Kirche in Berlin von Bundespräsident Christian Wulff, übrigens einem wiederverheirateten Katholiken, mit militärischen Ehren im Schloss Bellevue empfangen und am Nachmittag eine Rede im Bundestag halten, was seit Wochen Wellen schlägt.

Mehr als 100 Abgeordnete, vor allem aus den Reihen der Linkspartei, aber auch Grüne und Sozialdemokraten, sehen die religiöse Neutralität des Staates verletzt und haben angekündigt, dem Auftritt fernzubleiben, zu dem Bundestagspräsident Norbert Lammert den Papst eingeladen hat.

 

Protestbündnis macht mobil

Gegen den Besuch hat auch ein Bündnis „Der Papst kommt“, in dem mehr als 60 Organisationen zusammengeschlossen sind, mobil gemacht. Die Anti-Papst-Demonstration, die zeitgleich mit dessen Rede im Bundestag stattfinden soll und zu der bis zu 20.000 Teilnehmer erwartet werden, darf nun aber aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant beim Brandenburger Tor – und somit in unmittelbarer Nähe des Bundestages – beginnen, sondern startet auf dem Potsdamer Platz. Sie richtet sich gegen die Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes.

Vorbei sind die Zeiten, als Deutschland nach der Ernennung von Joseph Ratzinger zum Kirchenoberhaupt jubelte: „Wir sind Papst“, als sein Geburtsort Marktl von Touristen überschwemmt wurde. Die Begeisterung ist geschwunden, der Papst seiner Heimat fremd geworden. Seinem Besuch misst die überwiegende Mehrheit der Deutschen (86 Prozent) keine große Bedeutung zu.

Die Kirche erwartet sich unterdessen Impulse und Schwung für die Ökumene. Ein „Fest des Glaubens“ soll der Besuch werden, hofft Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, mit nachhaltiger Wirkung für die Jugend- und Ministrantenarbeit. Zollitsch hat sich kürzlich eine „barmherzige Lösung“ im Umgang der Kirche mit geschiedenen Wiederverheirateten gewünscht, Erwartungen auf konkrete Aussagen des Papstes bei seinem Besuch aber gedämpft.

 

Treffen mit Missbrauchsopfern?

Laut verschiedenen Informationen soll es auch ein Treffen mit Missbrauchsopfern geben, als „Geste des direkten Hörens“ gegenüber jenen, denen die Kirche Schaden zugefügt habe. Eine solche Begegnung scheint allerdings im offiziellen Programm nicht auf, das Benedikt XVI. von Berlin nach Erfurt, in die nahegelegene Wallfahrtskirche Etzelbach und zum Abschluss nach Freiburg führen wird.

In Erfurt wird der Papst auf seinen ausdrücklichen Wunsch mit Spitzenvertretern der evangelischen Kirche über die Ökumene sprechen, was eine „Klimaverbesserung“ bewirken soll. Ein gemeinsames Abendmahl mit evangelischen Christen stehe nicht zur Debatte, betonte wenig überraschend der Papst-Botschafter in Berlin, Jean-Claude Perisset. Die Bedeutung der Ökumene hat im Vorfeld auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hervorgehoben, ihrerseits Protestantin: „Das Gemeinsame des christlichen Glaubens sollte immer wieder in Erinnerung gerufen werden.“

Fortschritte bei der Ökumene, bei der Gleichberechtigung, der Mitsprache von Laien und eine modernere Sprache wünschen sich katholische Jugendliche. „Es werden Erwartungen an den Papst gestellt, die er nicht erfüllen kann“, warnte denn Notker Wolf, Abtprimas der Benediktiner. Die Massen wird Benedikt XVI. dennoch anziehen: 70.000 werden allein am Donnerstagabend zur Messe im Berliner Olympiastadion erwartet. Vor dem Schloss Charlottenburg, wie zunächst geplant, wäre es zu eng geworden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.09.2011)

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318 Kommentare
 
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Gast: Religionslehrer
08.01.2012 19:59
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Einzige Kirche

Dr. Ratzinger hat die evangelische Kirche als keine Kirche im eigentlichen Sinne bezeichnet, sondern lediglich als "kirchliche Gemeinschaft". Hieran sieht man - wieder einmal - die Arroganz und den Größenwahn der RKK, die sich bekanntlich seit 2000 Jahren als einzig wahre Kirche sieht. Dr. Ratzinger ist damit ein würdiger Nachfolger früherer katholischer Theologen und Päpste.

Gast: Abendland bald Morgenland?
26.09.2011 14:21
1 0

Muslime seien "Merkmal" dieses Landes?

Auf so einen Einfall kann nur ein weltenthobener Luxuspensionist aus dem Gottesstaat Vatikan kommen! Da läßt sich hervorragend theoretisieren und mit dem Islam ist aus dieser Perspektive theoretisch alles paletti.

Müßte der Papst allerdings von seinem hart erarbeiteten Monatsgehalt eine 2/3-Abgabenbürde (inkl. Mehrwertsteuer etc.) zur Korruptions- und Muslimfinanzierung wieder an den Staat abliefern und seine Kinder wegen der migrantenbedingt kaputten öffentlichen Schulen in teure Privatschulen stecken, teuren freifinanzierten Wohnraum beschaffen während die Migranten die schönsten Wohnungen kostenlos bekommen, die irren Preise für die Pflege seiner Eltern bezahlen während die "armen" Migranten mit Immobilienbesitz in der Türkei als "Arme" alles kostenlos bekommen, dann wäre auch er weit weniger freundlich dem Islam und den Moslems gegenüber gesinnt! Dem Papst fehlt völlig jeder Realitätsbezug zum auspowernden Steuersklavendasein in einem Multikultistaat!

Mit etwas mehr Realitätsbezug würde der Papst sicherlich eine andere Diktion über die uns aufgezwungenen Orientalen wählen! Müßte er trotz auslaugendem Job als Akademiker darben, nur damit es den landbesetzenden arbeitsaversen Muslimen im Sozialstaat prächtig geht, hätte er gewiß mehr Realitätssinn entwickelt.

So aber läßt sich der Papst von den Schalmeienklängen der Islam-Lobbyisten zum Verrat an den deutschsprachigen Ländern und damit Europas verführen.

Auf dieses aufgezwungene "Merkmal" würde jeder gerne verzichten!

Gast: glaub_nix
26.09.2011 08:48
2 0

Da wäre das Wesen der Religion:

Man muss nur den Jungen eintrichtern, dass das so ist, ihre Gehirne vollstopfen mit unnötigem Ballast, den sie lebenslang nimmer abwerfen können.
Selbstbefriedigung im Geiste!
"Seelig sind die Armen im Geiste, ihnen ist das Himmelreich"
..und schon beginnt die Autosuggestion.

Gast: nureingast
24.09.2011 20:10
1 0

...

wen wundert es. Die arbeiten ja in einer Lobbygruppe zusammen

Gast: Gerd
24.09.2011 08:45
2 0

Irrtum

Aber das wird noch klar gemacht werden.
Vermutlich auf die harte Tour.

Ein im Herzen ehrlicher Christ .....

kann sich nicht an dieser Islam-Hetze aus Überzeugung beteiligen.

Ein von Herzen ehrlicher Christ kann nicht anders als auch in einem Moslem den Menschen - wenn auch anderen Glaubens - zu sehen.

Ein von Herzen ehrlich gläubiger Christ sieht und weiß, daß sogenannte "Islamisten" muslimische Extremisten sind, die zwar das islamische Bild in den westlich-christlichen Ländern verfälschen, aber diese Leute sind leider auch diejenigen, die das Bild bei uns vom Islam verfälschen, aber auf Grund Ihrer Aktionen negativer Art im Blickpunkt stehen - die öffentliche Meinung lebt ( gern ???) davon - das Bild verzerren und somit die absolute Mehrheit der Muslime verunglimpfen.

Der ehrliche und echte Christ sieht in seinem muslimischen Mitbürger einen Menschen wie DU und ICH, dem vielleicht geholfen werden muß, sich in unserer Kultur (?) zurechtzufinden.

4 1

Re: Ein im Herzen ehrlicher Christ .....

Nachtrag:

Ironie Ende!

Kritisches Hinterfragen von Religionen und Sekten

sind auch ein Merkmal dieses Landes.

Gast: EurabiaWunschvorstellung des Vatikan?
23.09.2011 20:11
10 0

Damit liefert der Papst Deutschland und Europa der steuergeldfinanzierten Islamisierung aus!

Wird der Papst von muslimischen Attentätern erpreßt, bedroht oder handelt es sich um vorläufiges diplomatisches Geschwätz zur Rückeroberung der von der Türkei einst konfiszierten Kirchenimmobilien in Bestlage oder ist das als erstes Demenzzeichen des Papstes zu werten oder läßt ihn seine ihm nicht immer wohlgesonnene Vatikandiplomatie mit diesem Manuskripttext wieder einmal ausrutschen? Oder war der Papst nur vom Willkommenscocktail beschwipst?

Was auch immer der Grund für diesen Redetext sein mag, es ändert nichts an der Tatsache, daß der Papst Deutschland und damit die EU an den Islam und seine strategisch akkordiert vorpreschenden NGO-Rollkommandos ausliefert. Defensive wird im Orient als Unterwerfung von Feiglingen gewertet. Damit werden wir nur als Dhimmis vom Islam ausgebeutet. Sie agieren mit politischer Erpressung, und wir gutmenschelnden Duckmäuser roboten und zahlen. Ein schönes Leben für die Muslime ist damit sichergestellt. Auf unsere Kosten natürlich.

Frage: Welcher Gott bringt seinen Gläubigen mehr Rendite?
Antwort eines unter der Abgabenlast seufzenden Kirchensteuerzahlers: Allah!

Das Dilemma ist, daß der Papst nur schön theoretisiert, während die malochenden Gläubigen einer tristen Multikulti-Realität ausgeliefert werden.

Mit seinen unbedacht laxen Redeworten verscherbeln Papst und Vatikan Deutschland und die EU langfristig an den die Ungläubigen ausbeutenden und damit versklavenden Islam.

Papst+Vatikan sehen in uns nurmehr gedrillte Steuerzahlersklaven.

Manche Beiträge hier

sind gnadenloser als die Inquisition.
Diesem Mann wird aber auch jedes Wort zerpflückt.

Ja, die Moslems sind Merkmal dieses Landes. Wer will das bestreiten. Aber dieser Teilsatz aus dem Kontext der Diplomatie ist sicher nicht geeignet,
ihn gleich einer konspirativen Kumpanei mit dem
Islam zu bezichtigen.

Die Frage, die sich hier in dieser Community viele stellen ist, wie geht er mit seinen "eigenen" Leuten
um. Und baut der Pontifex maximus endlich eine offizielle Brücke zu den Protestanten.

Mit seinen verstaubten Dogmen, seiner z.T. fragwürdigen Rechtsauffassung und seiner historischen Blindheit bedient und bestätigt er jedenfalls ständig Misstrauen und Vorbehalte.

Was soll man denn erwarten?

Benedikt ruft aus seiner "unfehlbaren" Position dauernd in den Wald hinein. Und dieser ruft zurück.

10 2

???

Protestanten sind für diesen Papst keine Kirche im eigentlichen Sinn aber Muslime sollen "Merkmal Deutschlands sein", gut, dass ich diesem Verein nicht mehr angehöre!!

Antworten Gast: Milde Sorte
23.09.2011 17:19
7 5

Re: ???

Das ist bloß eine plakativ herausgefischte Schlagzeile. Das ist höhere Diplomatie, bei der er mitspielen muß, weil die ganze Welt zuhört. Er muß jedem sein Zuckerl geben, sonst springen die Teuferl wieder aus ihrm
Schachterl.

Bin schon neugierig,

wann er in punkto Zölibat auch mal seine "höhere Diplomatie" spielen lässt.

Gast: Karl Huber
23.09.2011 16:29
6 1

Merkmal?

Auch ein Brandmal kann als "Merkmal" bezeichnet werden...

Gast: daskannsjawohlnichtsein
23.09.2011 16:21
11 3

wenn stinkende döner- und kebapbuden

samt ihren meist dubiosen besitzern das merkmal eines landes sein sollen, dann gute nacht. hier hat papst benedikt ordentlich danebengegriffen, damit ist er keineswgs konform mit der angestammten bevölkerung und läuft gefahr, noch mehr seiner schäfchen zu verlieren

der einzige sinn einer konservativen katholischen kirche

ist die konservierung abendländischer werte, moralvorstellungen und der regionalen (teilweise alpenländischen) kultur.

da aber jetzt selbst der papst der religion diesen letzten sinn abspricht gibt es wirklich keinen grund mehr mitglied dieses vereins zu sein.


Gast: khatami
23.09.2011 15:39
4 4

Bei der MAchtausübung und Entmündigung der Bevlökerung

sind sich die Kleiderträger wieder einig - uralte Patriarchatssysteme -
Christentum 2000 jahre eine reine Männerveranstaltung, wo sich Männer in Frauenkleidern hüllen, und in hohen Stimmen singen...

Islam, 1400 Jahre die Perpetuierung der archaischen Beduinengesellschaft der arabischen Wüste (die Korangesetze sind grossteils 1:1 dem archaischen Beduinenleben entnommen, klar es wurde eben nur das aufgeschrieben was damals bekannt war, und wenn diese Schrift so göttlich-überlegen war, warum gab es dann dort nie Hinweise auf Elektronik, Flugzeuge oder Computer?).
Einfch eine Ansammlung der damaligen Gesetze und Weisheiten.

Unglaublich dass diese patriarchalischen Systeme sich so lange halten können...

Aber wie der iransiche Kuttenträger in Österreich war, wurde er vom obersten öst. Kuttenträger empfangen - eine gew. Seelenverwandtschaft war nicht zu verleugnen (die sich auch in der optischen Ähnlichkeit zeigte):

http://www.wienernachrichten.com/images/w010222a.jpg

Gut, Khatami war noch einer der menschlichsten Auguren in diesem unmenschlichen theokratischen Gottesstaat-system (Gottesstaat mit menschlichem Antlitz)...

Antworten Gast: glaub_nix
25.09.2011 06:21
1 0

Re: Bei der MAchtausübung und Entmündigung der Bevlökerung

..ja mittels Gewalt lässt sich jedes Regime für eine Weile aufrecht erhalten und nachdem dieses Religionsregime sich die überwältigende weltliche Macht auch noch angeeignet hatte, geht dieser evolutionäre Vorgang umso langsamer vor sich.
Christentum und jetzt der Islam halten sich nur mittels Gewalt aufrecht und werden nur langsam durch besseres Wissen überwunden.
Wären nicht diese Privilegiengesetze zum Schutz der "Religion", wäre dieser Spuk schon wieder in den Annalen der Geschichte verschwunden.

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Der atheistische Mob

Der peinliche Protest vieler Abgeordneter der Linksfraktion und der Grünen, die durch Abwesenheit glänzten (vielleicht waren sie bei den kondomschwingenden Atheistenprotesten dabei) offenbarte ihre geistige Unreife und führt den deutschen Wähler vor Augen, dass im Bundestag Menschen um seine Stimme buhlen, die die geistige Reife eines Pubertierenden haben. Angeblich fehlten sie aus Protest, weil sich der Papst einer Diskussion verweigere. Dabei können sie von Glück sprechen, dass der Papst zu keiner Diskussion bereit war. Was wollten sie diskutieren über einen Vortrag, den sie intellektuell nicht verstanden hätten?
Mit einer Diskussionsverweigerung des Papstes konnten sie ihr Gesicht waren. Schreien ist schließlich leichter als argumentieren. Das wussten auch die Gegendemonstranten auf den Straßen.
Der atheistische Mob auf der Straße hatte es da schon leichter als die Abgeordneten. Sie werden intellektuell nicht gefordert. Keiner widerspricht ihren schwachsinnigen Vorurteilen. Der Papst lässt sich einfach nicht auf ihr Niveau herab. Das macht sie einerseits wütend, aber andererseits macht es ihnen Mut, sich in einer Art Konkurrenzkampf der Widerwärtigkeiten in ihre Papstverhöhnung hineinzusteigern. Wie pubertierende Kinder halten sie ihm Kondome und Vibratoren entgegen, als Zeichen ihres „progressiven“ Protestes. Wohlwissend, dass sie sich sicher sein können vom Papst keine ungewollte Antwort zu bekommen.
Wer die abfälligste Bemerkung über den Papst macht, hat die Brüller

Re: Der atheistische "mob" hat in seiner meinung gefälligst auch von ihnen respektiert zu werden!


Antworten Gast: Pedro
23.09.2011 16:55
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Re: Der atheistische Mob

Dies ist ein guter Beitrag. 1 gute Stimme gegen 100 Rotznasen

Wenn man die Aussagen des Papstes derart

sinnentstellend verkürzt, kommt eben das raus.

"Die Presse" in den Fußstapfen von "heute", "Österreich" und "Krone"...

"Papst: Muslime sind "Merkmal dieses Landes" - Eine allgemeine Feststellung unseres katholischen Kirchenoberhauptes.
Ob dies nun positiv oder negativ ist, darüber hat unser Benedikt XVI diplomatischerweise keine subjektive Meinungsäußerung abgegeben.

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Papst: Muslime sind "Merkmal dieses Landes"

NEIN !

Merkmal unseres kleinen Landes ist eher eine früher gesunde durchmischung von nicht forderden Zuwanderern, als ganz anders als dies heute der Fall ist !

Als Atheist möchte ich, das weder Muslime noch Katholiken Einfluss egal welcher art in einer Regierung nehmen sollen dürfen, da sie niemals werttreu und objektiv sein werden können !

Jeder darf und soll glauben an was er will, und dafür auch seinen freiwilligen Obulus leisten statt Zwangssteuern bezahlen zu müssen.
DAS wäre wahre Freiheit welche anzustreben es gilt !

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Re: Papst: Muslime sind "Merkmal dieses Landes"

1. Der Papst sprach von Deutschland, nicht von Österreich. Sie verwechseln da etwas.
2. Was ist "werttreu"? Meinen Sie damit das Festhalten an Werten? Wenn ja, dann sind Gläubige ein Musterbeispiel an "Werttreue".
3. Wer - Theist oder Atheist - ist schon je objektiv? Könnte es sein, dass Sie Ihre subjektive Weltsicht mit Objektivität verwechseln?
4. Der Kirchenbeitrag ist keine Zwangssteuer, sondern wird von jedem Katholiken bis zu seinem Kirchenaustritt freiwillig bezahlt. Im übrigen kann Ihnen als Atheisten der Kirchenbeitrag wurscht sein.

 
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