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Kairo: Mindestens 25 Tote bei Christen-Protesten

10.10.2011 | 13:52 |   (DiePresse.com)

Bei einer Demonstration von rund 2000 koptischen Christen gegen einen Angriff auf eine Kirche kam es zu gewalttätigen Konflikten.

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In der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist es am Sonntag Abend zu schweren Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften, koptischen Christen und Moslems gekommen. Bei den Unruhen wurden mindestens 25 Menschen getötet, mehr als 200 Personen wurden verletzt. Die regierende ägyptische Militärführung hatte eine bis sieben Uhr geltende Ausgangssperre über Teile Kairos verhängt. Es waren die schwersten Ausschreitungen seit dem Sturz von Ex-Staatschef Hosni Mubarak zu Beginn des Jahres.

Angriff auf Kirche

Auslöser der Auseinandersetzungen war eine Demonstration der koptischen Christen. Rund 2000 Angehörige der Glaubensgemeinschaft haben am Sonntag in der ägyptischen Hauptstadt gegen einen Angriff auf eine Kirche in der Provinz Assuan im Süden Ägyptens und gegen den regierenden Militärrat demonstriert. Die Kopten machten radikale Moslems für den Angriff auf das Gotteshaus verantwortlich.

Kairo: Kopten-Demo endet in Butbad

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Steine und Schusswaffen

Augenzeugen und Reporter berichteten, die Gewalt habe begonnen, als Schlägertrupps Steine auf eine Menge von mehreren tausend christlichen Demonstranten geworfen hätten. Diese hatten sich versammelt, um gegen die Diskriminierung ihrer Glaubensgemeinschaft zu protestierten. Als die durch die Steinwürfe aufgebrachten Demonstranten vor dem Gebäude des staatlichen Fernsehens angekommen seien, habe plötzlich jemand aus der Menge heraus einen vor dem Gebäude stehenden Wachmann erschossen.

Die Soldaten hätten daraufhin die Demonstranten attackiert, zu denen sich in der Zwischenzeit auch einige Muslime gesellt hatten. Die Sicherheitskräfte fuhren mit gepanzerten Fahrzeugen durch die Menge. Zum Schluss zählten Krankenhausärzte drei getötete Soldaten und 21 tote Zivilisten, die meisten von ihnen Christen.

Die Demonstranten hatten zuvor die Absetzung des Gouverneurs der Provinz Assuan gefordert, der es ihrer Ansicht nach versäumt hatte, sich im Konflikt um den Bau einer Kirche schützend vor die Christen des Dorfes Mari Nab (Mirinab) bei Edfu zu stellen. Das Gotteshaus war von radikalen Muslimen attackiert worden. Diese hatten behauptet, das Gebäude sei ohne Erlaubnis der Behörden in eine Kirche umgewandelt worden. Auch der Konflikt um eine Schule in der Provinz Minia, in der christliche Mädchen im September gezwungen worden waren, mit Kopftuch zum Unterricht zu erscheinen, hatte, die Spannungen zwischen der muslimischen Mehrheit und den Mitgliedern der koptisch-orthodoxen Kirchen angeheizt.


Islamisten distanzieren sich von Gewalt

Indes haben radikale Muslime eine mögliche Schuld für den Gewaltausbruch von sich gewiesen. Man verurteile, was geschehen ist, erklärte ein Sprecher der sogenannten Salafisten-Bewegung am Montag.

Die oppositionelle Jugendbewegung 6. April, die im vergangenen Winter und Frühjahr maßgeblich die Proteste gegen das alte Regime mitorganisiert hatte, wertete die Eskalation als Versuch, "den friedlichen Charakter der Revolution" zu zerstören. An den Massendemonstrationen, die zum Sturz von Präsident Hosni Mubarak geführt hatten, waren auch Angehörige der christlichen Minderheit beteiligt gewesen. Viele koptische Christen, die auch unter Mubarak schon über Diskriminierung geklagt hatten, treibt jedoch die Sorge um, dass ihr Staat unter dem Einfluss der Muslimbruderschaft jetzt "islamisiert" wird.

Scharfe Kritik der EU

Die EU-Außenminister kritisierten die gewaltsamen Auseinandersetzungen scharf. "Wir müssen das, was geschehen ist, scharf verurteilen", sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Montag vor dem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg. "24 Tote - niemand auf der Welt gibt Menschen das Recht, einen Religionskampf zu führen." Auch der deutsche Außenminister Guido Westerwelle und sein britischer Kollege William Hague forderten die ägyptischen Behörden auf, die freie Religionsausübung zu schützen.

Ministerpräsident Essam Sharaf rief seine Landsleute zur Ruhe auf. Die Ägypter müssten zusammenstehen. Was geschehen sei, könne man nicht als Gewalt zwischen Religionsgruppen bezeichnen, sondern als Ergebnis einer Verschwörung. Er sagte im staatlichen Fernsehen: "Anstatt einen modernen, demokratischen Staat zu erschaffen, sind wir nun damit beschäftigt, für Sicherheit und Stabilität zu sorgen."

Kopten: Nachkommen der alten Ägypter
Die Kopten leiten ihre Abkunft von den alten Ägyptern ab. Der arabische Name "Kibt" kommt von "Aigyptos". Der Anteil der Kopten an der ägyptischen Bevölkerung beträgt ungefähr zehn Prozent. Verlässliche Statistiken gibt es nicht. Gerade seit dem Sturz Mubaraks verlassen sie zu Zehntausenden das Land, weil sie von Islamisten schikaniert werden.

In Österreich ist die koptisch-orthodoxe Kirche seit 1976 präsent. Sie zählt mehr als 5000 Mitglieder. Mehr ...

(Ag.)

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152 Kommentare
 
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Gast: Kibietz
12.10.2011 09:14
1 3

Liebe Leute, bitte haltet euch mit negativen Ägyptenkommentaren zurück, denn sonst wird noch der Tourismus geschädigt!

Und was sollen die Ägypter dann machen, wenn nicht mehr die Milliarden von den Touristen kommen?
Und was soll schon ein bisserl Unruhe, wenn die Tourismusorte eh alle ruhig sind?
Mitr und sicher denn meisten Urlaubern, die das ganze Jahr für einen Urlaub sparen, ist es ziemlich egal wie es außerhalb der Denkmäler und Hotelresorts aussieht, denn für das Elend sind die Menschen dort selber verantwortlich.

Gast: xxxx
12.10.2011 09:07
0 4

So eine Durchmischung ist immer ungesund. Da gärt es immer

Ideal ist es wenn alles homogen ist und so wie beim Fußball alle getrennt nach wirren Einstellunge.
Klar, dass der Katholischen Kirche das nicht gefallen würde, weil ja dann der Machtanspruch und der globale Umsturz zum religiösen Wahn vereitelt würde und die Reeligionsindustrie braucht ja jetzt wieder viel neues Kapital, weil die Aktienmilliarden des Vatikan weniger wert sind.
Ich würd' die Ägypter alle konvertieren lassen in irgendwas, dann ist Ruhe.

Gast: Dunkelrot
11.10.2011 19:36
1 11

Wo man das Volksgift Religion wüten lässt, vergiftet es die Hirne der Menschen!

Das Volksgift Religion gehört verboten. Religion ist einer der schlimmsten Feinde der klassenlosen Gesellschaft.

4 0

Re: Wo man das Volksgift Religion wüten lässt, vergiftet es die Hirne der Menschen!

Das ist alles, was ihnen zur Diskriminierung einer religiösen Minderheit in Ägypten einfällt?

Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
11.10.2011 21:31
1 7

Re: Re: Wo man das Volksgift Religion wüten lässt, vergiftet es die Hirne der Menschen!

In einer gerechten, also kommunistischen Welt wäre für das religiöse Klassenjoch weder Platz noch Duldung vorhanden. Mehr braucht nicht gesagt zu werden.

Antworten Antworten Antworten Gast: supergrün
11.10.2011 22:01
4 0

Re: Re: Re: Wo man das Volksgift Religion wüten lässt, vergiftet es die Hirne der Menschen!

warum raten sie nicht der Mehrheit in ägypten, sich vom religiösen "klassenjoch" zu befreien?

Staunton
11.10.2011 17:53
3 4

Man kann darauf wetten, dass in Ägypten das Mubarak-Regime ...

...samt seinen ausländischen Unterstützern und Absahnern, welche mit Hilfe der ägyptischen Geheimdienste und der ägyptischen Armee das Volk jahrzehntelang ausgeplündert haben, in wesentlich kürzerer Zeit vom Volk verjagt würden als Gadafi in Libyen oder Assad in Syrien.

Da müssten nicht einmal kriminelle Tag-und-Nacht-NATO-Bombenangriffe zu Hilfe kommen. Man müsste nur das Volk so bewaffnen, wie es die kriminellen Geheimdienste der NATO in Libyen gemacht haben.

Wobei in Libyen ohne die rücksichtlosen und kriminellen NATO-Bombardements die Rebellen sowieso total auf Granit gebissen hätten. In Syrien haben die westlichen Bemühungen um einen Aufstand außerdem sowieso die große Gurke.

Wobei in Libyen und Syrien übrigens fundamentalistische Moslems vom Westen unterstützt werden! Lustig - nicht wahr? Da werden sich die US- u. NATO-Jubler aber freuen!

2 6

Die schlimmste ERFINDUNG in der Geschichte der Menschheit: GÖTTER

Wenn die Menschen kraft ihres Hausverstandes SELBST daran arbeiten würden, sich gut, friedlich und fröhlich mit ihren Mitmenschen und Nachbarn zu verstehen, wir lebten in einem wahren Paradies.

Aber solange irgendwelche verwirrten Vertreter unterschiedlicher, unbewiesener, schlecht gelaunter und rachsüchtiger Phantome namens Gott (oder Allah) ihre Verantwortung für ihr eigenes Erleben abtreten, solange werden sich Menschen für diesen Spuk die Köpfe einschlagen.


Antworten Gast: xxxx
11.10.2011 19:10
0 2

Sie meinen also allen Ernstes, dass es Gott nicht gibt?

Wer macht dann wohl die Wunder?
Hmmmmm?

Antworten Antworten Gast: Atatürkcü
12.10.2011 22:53
2 0

Re: Sie meinen also allen Ernstes, dass es Gott nicht gibt?

Wer die Wunder macht?

das erledigt der Mensch, wenn er versucht, sich Dinge zu erklären, die sich mit dem heutigen Stand der Wissenschaft (noch) nicht beweisen lassen.

Der Mensch ist am Lernen und das wird wohl auch immer so weitergehen (und das ist doch gut so?)

Religionsbedingt zu stagnieren (indem man irgendwelchen fundamentalistischen Träumereien nachjagt) kann nicht der Sinn des Lebens sein, der müsste an und für sich "Entwicklung von Körper, Seele und Geist" sein, was übrigens in keinster Weise einem darwinistischen Weltbild widersprechen muss, ganz egal, ob man nun an einen Gott glaubt, oder nicht.

Theismus in dem Sinne, daß jede Religion meint, daß sie die Wahrheit (und zwar die einzige) für sich gepachtet hat, war schon immer der Auslöser für die schlimmsten Konflikte zwischen Menschen, gepaart mit der Gier nach Macht und Geld.

Besser wurde es auch im Westen im Grunde erst, als die Menschen den Theismus gegen den Deismus ausgetauscht hatten, da ist das "seeligmahende Potential" nicht gar so übertrieben und es geht mehr um ein "leben und leben lassen".

Diese Entwicklung steht bei der dritten Buchreligion noch aus. Da wird noch sehr oft wörtlich genommen, was im Buche steht. Wobei diese Religion auch die Jüngste ist, also besteht durchaus noch Hoffnung auf Entwicklung hin zum Säkularismus. (Im Moment siehts allerdings nach einem letzen Aufbäumen der reaktionären Kräfte aus)

Gast: OMV-ler
11.10.2011 12:36
2 10

Man sieht den Wald vor lauter Erlösern nicht mehr!

Da sieht man das wir kein Stück klüger sind als die Ägypter. Wir sind sogar dümmer denn vor unseren Augen spielt sich etwas ab worauf wir hinsteuern und wir sind bl.d genug und geben noch mehr Gas um dorthin zu kommen.
Die gleiche Propaganda die dort zur Gewalt gegen Kopten führt wird hier betrieben um Hass gegen die Moslems zu schüren.
Das Resultat ist das gleiche. Aus Gier und Machthunger werden Menschen gegeneinander gehetzt um einigen ein besseres Leben zu ermöglichen und die Rechnung zahlt der "normal Bürger" indem er jemandem den Schädel einschlägt oder ihm der Schädel eingeschlagen wird aber wir sind selber Schuld. Obwohl wir es besser wissen, folgen wir leeren Worten und Versprechungen bis wir mit unsere Gesundheit und unserem Wohlstand dafür bezahlen wärend unsere "Führer" sich ein tolles Leben machen und uns auslachen.
Wir sind einfaches Vieh das sich mit einfachsten Mittel überall hinlenken lässt.
Liebe Radikale bitte seit so lieb und geht auf eine Insel und regelt euere Probleme ohne einbeziehen der Normalbürger. Wir sind leider so doof und können uns nicht gegen euere einfache Propaganda zur Wehr setzen.
Lg
OMV-ler a.k.a Normalbürger

1 0

Re: Man sieht den Wald vor lauter Erlösern nicht mehr!

So eine große Insel gibt es nicht...

Gast: Hamdudeldei
11.10.2011 12:32
8 1

"Das staatliche Fernsehen blies sofort in die Propaganda-Trompete."

Wr im Glashaus wirft, soll besser nicht mit Steinen werfen. Berichtete doch gestern auch dieses Blatt, dass die Kopten mit Brandbomben und Knueppeln aufs Militaer losgegangen seien.

1 0

Re: "Das staatliche Fernsehen blies sofort in die Propaganda-Trompete."

ja... das Blatt...

Darabimo
11.10.2011 11:55
19 0

Eine moralische Frage

Es ist für die meisten Menschen in Europa selbstverständlich, kein Walfleisch zu essen, weil wir wissen, dass diese Tiere vom Aussterben bedroht sind.
Genauso sehen wir es als moralisch verwerflich an, uns in Robbenfelle zu kleiden, weil wir wissen, dass Robbenbabies dafür erschlagen werden.
Wir kaufen keine Möbel aus Tropenholz, weil wir es moralisch nicht verantworten können, dass der Lebensraum von Indios und vielen Tierarten damit vernichtet wird.
Doch wir buchen unseren Urlaub in Ländern wie der Türkei oder Ägypten, wo Menschen aufgrund ihrer Religion systematisch diskriminiert werden.
In Ägypten sind seit Frühjahr 2011 (Aufstand gegen das Mubarak Regime) bereits 100 000 Christen auf der Flucht. Bis Ende des Jahres könnten es 250 000 Christen sein, die zur Flucht gezwungen werden. Die koptischen Christen finden weder bei der Polizei, noch beim Militär Schutz. Im Gegenteil. An den jüngsten Ausschreitungen ist festzustellen, dass das Militär selbst die Christen misshandelt. Fast regelmäßig kommt es zu Attentaten und Brandanschlägen in Kirchen Ägyptens.
Ist es moralisch wirklich verantwortbar, seinen Urlaub in einem Land zu verbringen, dass seine eigene Bevölkerung diskriminiert? Die Unterdrückung und Schikanierung der christlichen Minderheit in Ägypten ist nicht mehr zu ignorieren. Wir könnten einen Beitrag leisten, indem wir unsere Urlaubsplanung auch von moralischen Gesichtspunkten abhängig machen und es vermeiden, Länder, die ihre Minderheiten auf solch brutale Art

Antworten Gast: mh
11.10.2011 18:15
5 0

Re: Eine moralische Frage

Sie haben völlig recht. Man sollte sich durch diese Art solidarisch mit allen Christen und unverhüllten Frauen zeigen.

Ich glaube aber, dass bereits viele Menschen ihren Urlaub nach den von Ihnen genannten Maßstäben aussuchen. Nicht nur als Christ sondern auch jede europäisch gekleidete Frau (Badeurlaub in Zukunft im Burkini?) will im Urlaub nicht Pöbeleien oder gar Gewalt ausgesetzt sein.

Schade nur für die Länder die doch eigentlich Einnahmen aus dem Fremdenverkehr brauchen und sehr schade dass immer mehr einst blühende Länder vom Islam diktatorisch beherrscht werden und damit "verlieren".

Lexington
11.10.2011 09:39
26 1

Was soll diese vFrage!

Ägypten ist mitten drinnen in einem Religionskonflikt, der die Muslimbrüder an die Macht spühlen wird, wie jeder halbwegs denkende Maensch auch ohne Arabistik - Erfahrung wusste.
100000 Kopten haben schon das Land verlassen 250 000 werden noch folgen und damit geht dem Land das geistige aber auch das materielle Kapital verloren. Was bleibt, ist Armut, Zukunftslosigkeit und Hinwendung zur Religion. Zur Islamischen Religion.

Antworten Gast: schlÄchter
11.10.2011 16:34
5 0

Re: Was soll diese vFrage!

sg lexington!
so ist es, aber es passt eben in ein kulturrelativistisches weltbild und ein weltbild in dem religionen etwas antiquiertes und damit nicht beachtenswert sind-nicht. deshalb diese fragestellzung. der ganze nahostkonflikt hat eine ungem,ein religiöse komponente und hier gilt es (mit-)anzusetzen.
den radikalereligiösen-insb. ilsmistischen kräften muss man eben auch reziprok entgegentreten: keine akzeptanz der religiösen minderheiten muss auch realpolitische konsequenzen haben: zb.
wirtschaftspolit. boykott/einfrieren von wirtschaftshilfen, €-transfers von gastarbeitern in die intoleranten heimatländern, keine polit. zusammenarbeit, keine waffengeschäfte, impostverbote, urlaubsboykott usw.

nur fürchte ich petro$ geben den ausschlag.

auch vermisse ich hier mäßigende aufrufe religiöser und polit. autoritäten aus der moslem. welt und von moslem. vertretern, die sonst so gerne eine neue fürhungsrolle in der region beanspruchen (zb herrn erdogen).

mfg
s.

freddy
11.10.2011 09:34
19 1

Ägypten? Ist das dort, wo die tolle Demokratie des Karim el Gohari ist?

schuld sind die Anderen, wenn es doch nicht so ist. Aber wer sind die Anderen?
Früher war es CIA, dann kam Al Kaida dazu.
Jetzt stellt sich heraus, es ist der Durchschnittägypter, der ausreicht, um das Land in die Anarchie zu stürzen.

ichmeine
11.10.2011 09:25
12 0

Wenn ein Druckkochtopf unvermittelt geöffnet wird, sind die Folgen gekannt

Das war bei der Auflösung Jugoslawiens so.

Die emotionalsten Revierkämpfe finden aber in Sachen Religion statt. Insbesondere, wenn von oben gezielt gezündelt wird.

Ein "islamische Republik" vom Atlantik bis nach China ist realistisch. Daran gearbeitet wird schon längst.
Isreal könnte dabei der Anlass für eine weltweite Auseinandersetzung werden; v.a. wenn aufgrund eine Weltwirtschaftskrise keine ökonomischen Gründe mehr gegen eine solche sprechen.

Und dennoch fühlen wir uns so modern und sprechen vom "finsteren Mittelalter".



Gast: krawutzi
11.10.2011 08:40
19 7

Diesen und ähnliche Konflikte lassen sich in wenigen Wochen lösen!

Alle, die in einem Land leben, wo ihre Religion nicht "vorherrschend" ist mögen dieses Land freiwillig verlassen.

Ägyptische Christen zu Christen (z.B. nach Österreich) Moslems in islamisch dominierte Staaten (z.B. in das BaldEU Land Türkei) usw.

Dann braucht sich z.B. kein Moslem in Österreich mehr über unmoralische und schreckliche Weltanschauung der Österreicher aufzuregen und alles passt.

Ach ja und Österreicher, die dann immer noch des Preises wegen nach Ägypten urlauben fahren - denen gönne ich es sich dort beim Baden verhüllen zu müssen!!

Antworten Gast: Gast.Gast
11.10.2011 09:14
15 1

Re: Diesen und ähnliche Konflikte lassen sich in wenigen Wochen lösen!

So ein unreflektierter Unsinn, die Kopten gibt es in Ägypten schon viel länger als die Moslems.

Antworten Antworten Svenco
11.10.2011 09:47
1 14

Re: Re: Diesen und ähnliche Konflikte lassen sich in wenigen Wochen lösen!

Dennoch haben sie ein Recht darauf unter Christen in Österreich zu leben!

Antworten Antworten Antworten yxzz
11.10.2011 11:04
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Re: Re: Re: Diesen und ähnliche Konflikte lassen sich in wenigen Wochen lösen!

die christen in islamischen ländern haben auch rechte, aber sie werden wie man ja jetzt sieht, daran gehindert.

Antworten Antworten Gast: krawutzi
11.10.2011 09:47
1 0

Sagt ja keiner das die Christen gehen sollen ...

... aber mit zurückgebliebenen Leuten wie jenen, die sie (die Christen) in Ägypten derzeit verfolgen, ist halt nicht gut Kirschenessen.
Deshalb wäre es besser GLEICHDENKENDE LEUTE in einem Land zu vereinen!
Freiwillig versteht sich!

Antworten Antworten Antworten Gast: baro palatinus
11.10.2011 14:30
1 0

Re: Sagt ja keiner das die Christen gehen sollen ...

anzumerken ist, dass es im zusammenleben zwischen christen, buddhisten, hinduisten und mittlerweile - aufgrund schrecklicher ereignisse - auch juden nicht zu solchen auseinandersetzungen kommt.

 
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