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"Urbi et Orbi": Papst will Ende der Gewalt in Syrien

25.12.2011 | 12:43 |   (DiePresse.com)

Der Papst rief zu Ende des Blutvergießens in Syrien auf und nahm zu den Umbrüchen in der arabischen Welt Stellung.

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Papst Benedikt XVI. hat am heutigen Christtag in seiner Weihnachtsbotschaft zu einem Ende der Gewalt in Syrien aufgerufen. Dort sei "zu viel Blut vergossen worden", sagte der Papst am Sonntag und spendete den traditionellen Weihnachtssegen "Urbi et Orbi" (Der Stadt und dem Erdkreis).

Er sprach sich dafür aus, dass "alle Bestandteile" der Gesellschaft an den Umbrüchen in der arabischen Welt teilhaben sollten. Dabei erwähnte er allerdings nicht ausdrücklich die teils gefährdeten christlichen Minderheiten in den Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens. Benedikt XVI. rief zudem Israel und die Palästinenser auf, den Dialog wieder aufzunehmen.

Tausende Gläubige bei Weihnachtsgrüßen

Außerdem verlas er in 65 Sprachen Weihnachtsgrüße. Auf Deutsch sagte das Oberhaupt der Katholiken: "Die Geburt Jesu Christi, des Erlösers der Menschen, erfülle Euer Leben mit tiefer Freude und reicher Gnade; sein Friede möge in Euren Herzen wohnen. Gesegnete und frohe Weihnachten!" Zehntausende Gläubige und Touristen aus aller Welt waren bei sonnig-kühlem Winterwetter zu der Zeremonie auf den Platz vor dem Petersdom gekommen.

Am Heiligen Abend hatte der Papst gemeinsam mit tausenden Gläubigen die Christmette im Petersdom gefeiert und die Kommerzialisierung des Weihnachtsfests kritisiert. "Heute ist Weihnachten zu einem Fest der Geschäfte geworden, deren greller Glanz das Geheimnis der Demut Gottes verdeckt", sagte er.

 

(APA)

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34 Kommentare
 
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Papst will...

.... wenn ich das schon lese: was glauben´s was ich alles will?? So ein Geldverschwendungszirkus!

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maßhalten und nicht das materielle in den vordergrund

stellen. das hörte ich mit eigenen ohren und der papst selbst strotzte und funkelte in gold.. welch ein hohn.

Antworten Gast: pseudotembo
31.12.2011 01:58
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Re: der papst selbst strotzte und funkelte in gold.. welch ein hohn.

Ich hatte eher den Eindruck, der Papst "strotzte und funkelte" in Stoff.

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auf U O warte ich jedes Jahr sehnsüchtig


Frohe Weihnachten,liebe Presse!


Beim Odin!,

sowas hab ich noch nicht gehört.

Re: Beim Odin!,

Drum ist es auch eine Zeitung und kein Hörmedium!

Gast: b754
26.12.2011 09:57
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ich will das ende der kirche


Gast: Konstantini
25.12.2011 21:50
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Wer verdeckt das Weihnachstgeheimnis?

Der römische Bischof spielt sich als Stellvertreter und Haupt der Christenheit auf, obwohl die apostolische Tradition (Matthäus und Paulus) ganz etwas anderes lehrt.

Luthers Sicht des Papsttums als System des Antichristen ist gültiger denn je.
Seit Luther ist der Papst sogar noch unfehlbar geworden und gibt vor, allein die Bibel auslegen zu können.
Zudem ist das Wort Gottes fehlbar geworden und der Papst unfehlbar.
Der Bischof nimmt immer mehr die Stellung eines Gottkaisers ein (typisch römisch).

Pures Heidentum.

Rom verdeckt die Frohe Botschaft, dass Gott selbst ein für alle mal ein Opfer dargebracht hat, das alle Sünde der Welt für immer wegnimmt.
Rom tritt die Frohe Botschaft mit Füßen indem es den römischen Opfergottesdienst durch menschlich dargebrachte Opfer fortdauern lässt.
Das römische Meßopfer ist pures Heidentum und raubt den Menschen das schlichte Vertrauen auf die Liebe Gottes und fordert von den Menschen die Unterwerfung unter die römische Priesterschaft, eine Priesterschaft die heidnisch ist, aber in einer christlichen Kirche nichts verloren hat.

Solange es den römischen Antichristen gibt, der mehr Christen umgebracht hat, solange wird es auch keinen Frieden auf dieser Welt geben.
Denn in Wahrheit verachtet jeder die selbstüberschätzende Show des römischen Antichristen.

Demut gibt es in Rom nicht

Re: der Weihnachtspunsch

vernebelt die Geister manch armer verlorener Seelen. Dann kommen solche schwer durchschaubare Ergüsse zustande. Doch der Herr hat in der Bergpredigt tröstende Worte für diese armen Schafe gefunden.

Gast: Galileo Galilei v. 1564-1642 sagt: Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken
25.12.2011 20:49
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Unbarmherzig-Warmherzig

Trotz meiner römisch-katholischen kirchensteuerzahlenden
Zugehörigkeit, ist und bleibt (...) der BENEDIKT ein religiös-rätselhafter
Traumtänzer im Weltenabgehobenen KirchenOrnat.

Re: ein paar Bücher sinnerfassend lesen,

von den vielen, die Kardinal Ratzinger und später Papst Benedikt XVI. geschrieben hat und viele Ihrer Rätsel lösen sich von selbst. Lesen bildet.

Religion

to keep the poor people from killing the rich!

Wer in Syrien sollte nach Meinung des Präsidenten des Kirchenstaates denn nachgeben?

Warum hat der Herr Präsident nicht auch an Bahrein, den Jemen, Ägypten etc. appelliert, die Gewalt einzustellen?

Re: Wer in Syrien sollte nach Meinung des Präsidenten des Kirchenstaates denn nachgeben?

selbst wenn der Papst eine von Ihnen vorgefertigte Rede ablesen würde, hätten Sie etwas zum Meckern. Solchen Berufsnörglern wie Sie einer sind kann man sowieso nichts recht machen!

Gast: Harald K., 1040
25.12.2011 19:35
25 2

Das Schweigen des Papsts

zu den innerkirchlichen Problemen war laut!

Gast: Kirchenrat
25.12.2011 18:18
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unsere katholische Kirche bestünde nicht schon 2000 Jahre


hätte sie ihr Mäntelchen stets in den Wind des gerade modischen Mainstreams gehängt. Viele der - meist zynischen und destruktiven - Kritiker sind eingeladen, ihren Wanderstab zu nehmen und ihr vermeintliches Glück außerhalb der katholischen Kirche zu suchen.

in Syrien sei "zu viel Blut vergossen worden,

sagte der Papst. Und in Libyen ?

Re: in Syrien sei "zu viel Blut vergossen worden,

Ja, was? Hat etwa die Schweizer Garde in Tripolis gewütet?

Gast: Friedensreich
25.12.2011 16:02
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Weihnachtswunsch

Mein Weihnachtswunsch - mehr Menschlichkeit in der Kirche

Das christliche Leben in den Pfarren wieder glaubhafter und humaner zu machen ist das Ziel. Doch dazu bedarf es der Befreiung von den traditionellen Bestimmungen der Amtskirche. Ehrliche Priester, die sich zu ihrer Lebenspartnerin bekennen, werden gemäß Kirchenrecht suspendiert. Für Priester, die ihre Beziehung oft mit Wissen oder auf Empfehlung der Amtskirche verschweigen, bleibt die Welt in Ordnung.. Diese praktizierte Heuchelei widerspricht der Humanität und christlichen Verhaltensweise. Durch das Zölibat wird der Priestermangel verschärft und eine bedenkliche Selektion begünstigt. Auch Geschiedenen wird seitens der Amtskirche die Kommunion verweigert, begründet durch das einmal gegebene Eheversprechen. Die berufliche Gleichberechtigung der Frau im Kirchenbereich sollte im 21. Jahrhundert endlich Realität werden.

Die Dogmen und Glaubensätze der katholischen Kirche entsprechen nicht mehr dem heutigen Verständnis und bedürfen einer ehrlichen Hinterfragung und Revitalisierung. Personen, die jenen Wünschen ablehnend gegenüber stehen, wird empfohlen das Sachbuch „Wer lügt – Gott oder die Kirche?“ zu lesen. Aus der Vergangenheit zu lernen um daraus den richtigen Weg für das Leben zu finden, wäre unser aller Pflicht. Die Vergangenheit ist unveränderbar, doch sie ist ein wertvolles Fundament um daraus für die Zukunft die erforderlichen Lehren zu ziehen.

Weihnacht ist auch die Zeit der Besinnung und des Nachzudenkens. Der Heilige Vater, Stellvertreter Jesus Christus auf Erden, ist gemäß Dogma der katholischen Kirche in Glaubensfragen „unfehlbar“. Möge doch Ihm und seinen verantwortlichen Würdenträgern bewusst werden, dass die Eigenschaft „unfehlbar“ unmenschlich und somit der größte Fehler der Geschichte ist.

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Re: Weihnachtswunsch

http://de.wikipedia.org/wiki/Unfehlbarkeit#Der_Papst_im_Allgemeinen

Sie sollten sich einmal mit dem Thema auseinander setzen bevor Sie sachen wie die Unfehlbarkeit in den Mund nehmen.

Tatsache ist: "unfehlbar" sind nur ex cathedra aussagen - also sogenannte Dogmen.

Und wer sich an die Dogmen also die Glaubenslehren der katholischen Kirche nicht halten möchte (bzw. die nicht für richtig erkennt) kann sich auch eine andere Glaubensrichtung suchen, die seinem Geschmack entspricht.

Re: Re: Weihnachtswunsch

AMEN

und hoffentlich mach das viele.

Gast: Gast AO
25.12.2011 15:51
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@ Papst will Ende der Gewalt in Syrien


und die Menschen wollen ein Ende der Vertuschung in Österreich!


Soll er

hinschicken seine Schweizer Garde,um DORT Frieden zu stiften

oder doch?!

Gast: Zeitungs Leser
25.12.2011 13:01
51 5

worüber Die Presse nicht berichtet



Mehrheit der Katholiken vertraut Papst nicht mehr


das Ergebnis der aktuellen Market-Umfrage:

„…Das Bekenntnis zur Kirche schwindet rasch - von 21 Prozent im August ist der Anteil engagierter Katho-liken auf 14 Prozent geschrumpft. Weitere 47 Prozent sehen sich als Taufscheinkatholiken. 28 Prozent bezeichnen sich als ausgetreten (oder stehen kurz davor).

Auffallend ist das Misstrauen, das Papst Benedikt entgegenschlägt, es hat seit August von 50 auf 56 Prozent zugenommen. Nicht einmal jeder dritte Befragte äußert Vertrauen in den Heiligen Vater. Auch von den erklärt aktiven Katholiken vertraut dem Papst nur jeder Zweite.

Und: Vertrauen oder Misstrauen in Bezug auf die höchste kirchliche Autorität hat (fast) nichts mit der politischen Grundhaltung zu tun: Anhänger der ÖVP sehen den Papst kaum anders als erklärte Sozialdemokraten oder Freiheitliche…“


http://derstandard.at/1324501227871/Umfrage-Mehrheit-der-Katholiken-vertraut-Papst-nicht-mehr





Re: worüber Die Presse nicht berichtet

als ob die Kirche nur aus dem germanischen Raum bestünde!

 
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