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"Aprilscherz": Breite Front gegen Kirchenabgabe für alle

05.01.2012 | 16:15 |   (DiePresse.com)

Der Bauernbund hat einen Kultusbeitrag für ausgetretene "Kirchensteuer-Flüchtlinge" vorgeschlagen. FPÖ, BZÖ und Grüne reagieren mit Häme. Die Kirche hält den Vorschlag hingegen für "diskussionswürdig".

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Eine Abgabe in der Höhe des Kirchenbeitrags auch für Ausgetretene - mit seinem Vorschlag stößt der oberösterreichische Bauernbund-Obmann Max Hiegelsberger auf breite Ablehnung und Häme. Von "Aprilscherz" bis "Schnapsidee" reichen die Reaktionen von FPÖ, BZÖ und Grünen. Vertreter der Kirche halten die Idee hingegen für "diskussionswürdig".

Hiegelsberger hatte erklärt, es sei nicht gerecht, dass jene, die aus der Kirche austreten, keinen Beitrag im Kultusbereich leisten müssen. Stifte, Klöster und Kirchen seien Wahrzeichen des Landes Oberösterreich und der Kirchenbeitrag werde auch zum Erhalt dieser Bauten verwendet.

Breite Front gegen Kultusbeitrag

FP-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner betonte, dass das christlich kulturelle Erbe Österreichs sehr wohl von Bedeutung sei. Mit einer Zwangskirchensteuer werde jedoch genau das Gegenteil von dem erreicht, was Hiegelsberger bezwecken wolle. Die VP sollte lieber aus dem mit 150 Mio. Euro "überdimensionierten Kulturbudget" Mittel aufbringen und zur Verfügung stellen, um die sakralen Kulturdenkmäler zu erhalten, so Haimbuchner.

Der BZÖ-Mandatar Gerald Grosz meinte in einer Aussendung, der Erhalt der Baudenkmäler in Österreich sei Sache der jeweiligen Eigentümer und auch der öffentlichen Hand: "Dass die Steuerzahler mit dem ÖVP-Vorschlag diesbezüglich doppelt zur Kasse gebeten werden, grenzt angesichts der angespannten Situation unserer Haushalte an Mundraub." Für den Grünen Nationalratsabgeordneten Harald Walser ist die "Zwangsabgabe für Nichtreligiöse" eine "Schnapsidee".

Auch Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) goutiert die Anregung Hiegelsbergers, der auch Agrar- und Gemeindelandesrat ist, nicht. In der jetzigen Steuerdebatte habe das Thema nichts verloren, ließ Pühringer in "Österreich" wissen.

Zurückhaltend äußert sich ÖVP-Chef Vizekanzler Michael Spindelegger: Es handle sich um einen interessanten Vorschlag, man werde sehen, wer sonst noch etwas dazu sage, meinte Spindelegger am Donnerstag. In den Maßnahmen der ÖVP für die Verhandlungen zum Sparpaket finde sich der Vorschlag aber nicht.

Förderungen von Denkmalschutz

Kirchenkritiker rechnen vor, dass die Kirche bereits jetzt überproportional vom Denkmalschutz profitiere: "Im Jahr 2002 etwa waren laut Bundesdenkmalamt nur knapp vier Prozent der denkmalgeschützten Objekte im Besitz einer Religionsgemeinschaft. Für diese Objekte wird aber die Hälfte der Mittel des Bundesdenkmalamts aufgewandt. Und in jedem Bundesland bekommt die Kirche auch noch mal die Hälfte der Förderungen für die Denkmalpflege", erklärt dazu Niko Alm, Sprecher des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien. In Summe würden die staatlichen Förderungen für die Kirche zwei Milliarden Euro ausmachen.

Gleichzeitig würde nur ein kleiner Teil der Kirchenbeiträge tatsächlich in die Denkmalpflege fließen. Der Großteil werde für Gehälter von Pfarrern und die Verwaltung aufgewandt.

Kirche will diskutieren

Die Diözese Linz versteht den Vorschlag als Anregung zu einer Diskussion über die Verantwortung für den Schutz und Erhalt von Kulturgütern. Generalvikar Severin Lederhilger erklärte, dass das Anliegen grundsätzlich unabhängig vom Kirchenbeitrag zu sehen zu sehen sei.

Der St. Pöltner Diözesanbischof und Vorsitzende der Finanzkommission der Bischofskonferenz, Klaus Küng, bezeichnete den Vorschlag als "interessant und diskussionswürdig", berichtete die "Kathpress". Eine allgemein verpflichtende Steuerabgabe im Sinne eines Kultur- und Sozialbeitrages mit der Möglichkeit der Zweckwidmung an die Kirche - ähnlich der Regelung in Italien und Spanien - erschien Küng interessant, denn in beiden Ländern habe man "durchwegs positive" Erfahrungen gemacht. Der Bischof räumte aber ein, dass etwa das italienische Modell nicht ohne weiteres auf Österreich übertragbar ist. Zudem stehe dieses Modell aktuell "nicht zur Debatte". Jedenfalls bedürfe es bei einem solchen Schritt einer gründlichen Prüfung der Rahmenbedingungen und der Machbarkeit, so Küng.

(APA/Red.)

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790 Kommentare
Gast: Du kannst ein Zeichen setzen!
06.01.2012 11:23
43 1

AUSTRITT


zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html
(Homepage der Bundesregierung)




12 0

Re: AUSTRITT

"für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an."
Sauerei!
ich hab 1980 ATS 120,- an Stempelmarken für den Austritt zahlen müssen
obwohl
es waren best angelegte 120,- ;)))

Gast: Dandy1
06.01.2012 11:11
15 1

Frechheit........

Die Pfaffen sollen erstmal die unzähligen Ländereien die sie sich erschlichen haben verkaufen und Steuer dafür bezahlen - dann reden wir weiter.

20 1

ÖVP auf dem Weg zur Kleinpartei!


Werter Bauernbund

Kümmert Euch doch bitte um die Landwirtschaft -
http://www.zeit.de/2006/33/510-oestereich-Bio-Bauer

Antworten Gast: Guckst du
06.01.2012 11:45
5 0

Re: Werter Bauernbund

Die läuft doch eh wie geschmiert dank der EU-Subventionen.
Da hat es einmal eine Internetseite gegeben, da konnte man nachschauen, welcher Bauer, Reitstall usw. wieviel Geld monatlich bekommt. Haarsträubend, kann man da nur sagen.
Auf Initiative der Bauernvertreter wurde dies gesperrt, damit niemand mehr Einsicht nehmen kann.
Ist anscheinend doch sehr peinlich, was da für Summen von der EU gestreut werden.

Antworten Antworten Gast: Mittlerweile nicht mehr einsehbar
06.01.2012 12:26
2 0

Re: Re: Werter Bauernbund

Quelle: http://www.oe24.at/wirtschaft/Bauern-Subventionen-ab-Montag-online/329347
Auf www.transparenzdatenbank.at wird aufgelistet, wie sich die 1,6 Milliarden € für Österreich verteilen. Förderungen an rund 140.000 österreichische Bauern, an Verarbeitungsbetriebe und Exporteure werden ins Netz gestellt. Was neben Neid auch für Kritik sorgen wird: Knapp die Hälfte der Bauern erhält weniger als 14.000 €. 700 bekommen mehr als 72.000 €, 10 Betriebe sogar über 300.000 € pro Jahr.

Adelige cashen ab
Angeblicher Spitzenreiter ist die Stiftung Fürst Liechtenstein, die in Österreich über 3.000 Hektar Ackerfläche, 3.500 Hektar Wald sowie 42 Hektar Weingärten verfügt. Sie erhält aus den EU-Agrartöpfen 1,77 Millionen Euro. Dahinter folgt das Gut Waldbott-Bassenheim (Burgenland) mit 1,126 Mio. Euro.

Die Veröffentlichung soll mehr Kontrolle und Transparenz bringen: 2006 wurden in der EU 105 Millionen Euro an Agrarförderungen zu Unrecht ausbezahlt. In Österreich gab es zwar nur wenige Missbrauchsfälle, dennoch hält EU-Mandatar Herbert Bösch (SPÖ) die Offenlegung für wichtig. 80 Prozent der Fördermittel verteilt Österreich selbst. „Wenn hier Misswirtschaft stattfindet, trägt unser Land die Hauptschuld, nicht die EU“, betont Bösch.

4 0

Landschaftsabgabe

die meisten Bauern verhuntzen die Landschaft, speziell im Flachland durch Kunstdünger, Wasserentnahme aus Flüssen, Seen und Grundwasser. Durch Monokulturen(z.B.Fichtenwälder)
Dafür sollen sie eine Abgabe zahlen, die in die Landschaftspflege zurückfließen muß(auch an Bergbauern, die wirklich noch zur Landschaftspflege beitragen.

Antworten Gast: werbistdu
06.01.2012 18:10
0 1

Re: Landschaftsabgabe

Ja, sie pumpen das Donauwasser ab.
Man merkt, daß Fasching ist

Antworten Gast: Steig um auf Fisch
06.01.2012 11:47
2 0

Re: Landschaftsabgabe

Und die armen Schweine quälen sie auch (Kastenhaltung), dass es zum Gottvater im Himmel schreit.

Gast: N:N
06.01.2012 10:40
9 1

...

Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren

Wie im Himmel so auch auf Erden

Gast: Ein Ausgetretener
06.01.2012 09:52
27 1

Aprilscherz

Herr Hiegelsberger, ich lasse mich von ihnen nicht als Kirchensteuer-Flüchtling bezeichnen, ich habe bis zu meinem 62. Lebensjahr Kirchenbeitrag geleistet und nicht wenig. Der Grund warum ich diesen eiskalten Verein verlassen habe war nicht der Kirchenbeitrag, sondern der argentinische Mörderpriester Christian von Wernich, der zwar lebenslang bekommen hat, der Vatikan aber bis heute keine offizielle Stellung zu dessen Schreckenstaten bezogen hat. Der Umstand, dass ich meine Zahlungen aufgrund meiner damaligen Mitgliedschaft leistete, ändert an dieser Rechtsfolge nichts. Ich war nur Mitglied, weil man mich als willenlosen Säugling in Ihre Organisation per Taufe hineingezwungen hat; und ich blieb zunächst Mitglied, weil die frühkindliche Indoktrination nachwirkte, vor allem aber, weil man mich über die Ziele und Absichten Ihrer Organisation und ihres Gründers getäuscht hat. Allein deshalb bin ich zunächst nicht ausgetreten. Deshalb können Sie daraus nichts zu Ihren Gunstenherleiten.
Sittenwidriges Verhalten gegenüber einem Geschäftspartner führt zur Nichtigkeit auch stillschweigender Erklärungen. Vorsorglich fechte ich solche Erklärungen und die Kirchenbeitragszahlungen hiermit auch wegen arglistiger Täuschung an und fordere die Rückzahlung aller Beträge, die Sie im Lauf der Jahre von mir erhalten haben auf mein Konto.


Antworten Gast: aufmerksamer Leser
06.01.2012 11:03
7 1

@ Christian von Wernich (und die Rolle der Kirche während der Diktatur)


Lebenslang für „Folter-Priester“ 10.10.2007
www.diepresse.at/home/panorama/welt/336017/index.do

Diktaturverbrechen: Priester geht es an den Kragen 10.10.2007
www.diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/335910/index.do



Antworten Gast: Wolke6000
06.01.2012 10:21
1 1

Re: Aprilscherz

wünsche viel Erfolg mit dem Anliegen! :-)

Gast: Bekannt
06.01.2012 09:02
30 2

hinlänglich

Es sollte hinlänglich bekannt sein, dass ALLE Steuerzahler, ob aus der Kirche ausgetreten oder nicht, eine versteckte Kirchensteuer bezahlen. Das Thema hat sich damit erübrigt.
Es kann nur mehr darum gehen, diese versteckte Kirchensteuer zu erhöhen. Liebe Pfaffen, ned so viel spekulieren und mehr fasten! Schadet Euch sicher nicht!

Gast: hansee
06.01.2012 09:01
6 0

Geld für nichts zu verlangen hat bei den Politikern Tradition ORF Gebühr, pardon Haushaltsabgabe, Nö Seuchensteuer, usw. zuletzt die Poitiker selbst.


Gast: VOLXSTIMME
06.01.2012 08:17
22 2

Natürlich kommt keiner auf die Idee eine Abgabe einzuheben, mit der man die vielen tausend und hunderttausend Opfer der Religion entschädigen kann. Eh schon wissen, die allesamt "verjährten"!

Die sind nämlich auch alle ein lebendes Wahrzeichen für dieses Land und diese Religion!
Ein mahnendes und ein erschütterndes!

10 1

Der hat sicher sehr große Erdäpfel !!!


Re: Der hat sicher sehr große Erdäpfel !!!

Gefördert

mit EU-Subventionen

für unsere "armen" Bauern

deren NIEDRIGE

Einheitswerte

steuerlich auch zu hinterfragen wären oder doch?

Wer sich so aller an dem Geld der Bürger bedienen möchte ist sagenhaft!

Vielleicht wärs mal günstig über die Pauschalierungen bei bäuerlichem Besitz zu reden. Es wird mal Zeit für die Bauern auch Steuern zu zahlen wie der Rest der Österreicher!
Und wenn sich die Kirche so um ihre Baudenkmäler sorgt dann soll sie gefälligst dafür sorgen daß nicht so viele Leut austreten!

Antworten Gast: wansuk
06.01.2012 04:41
9 0

Re: Wer sich so aller an dem Geld der Bürger bedienen möchte ist sagenhaft!

da sind sich zwei steuerbefreite Gruppen einig wo sie den Fördertopf anzapfen.
(wer im Glashaus sitzt soll nicht mit steinen werfen) der Spruch passt hier.

Gast: Waehler
06.01.2012 01:33
21 1

400.000.000,00 Dollar

Die katholische Kirrshe musste in USA mehr als 400.000.000,00 Dollar fuer ihre buberlsuechtigen Brueder zahlen!!!
Und jetzt haben diese Leute die Praepotenz dieses Geld von uns zu kassieren!!!

Gast: berechnung
05.01.2012 23:50
27 1

Die Kirche besitzt in Österreich

durch ihre verschiedenen Institutionen etwa 10% der gesamten Grundfläche.

Bei 8000 km2 (1/10) der Fläche Österreichs wären dies bei einem Durchschnittspreis pro m2 von nur 2 Euro etwa 16 Mrd Euro.

Weiters besitzt die Kirche eine Unmenge von Aktienpaketen, Firmenbeteiligungen, die sie ja nicht offenlegt, sondern geheimhält, ein weiteres Milliardenvermögen unbekannter Größe, das nicht einmal ihre Mitglieder wissen (z.B. allein etwa 40 Zeitungen im Raum Österr . + Balkanländer).

Die Kirche könnte durch einen Verkauf von nur 10% des Grundvermögens alle Restaurierungen ihrer Kirchen für die nächsten 100 Jahre locker bezahlen.

Wahrscheinlich könnte die Kirche allein aus den Erträgnissen ihrer Firmen in Österreich alle Restaurierungen locker bezahlen. Eine genaue Schätzung ist nicht möglich, da die Kirche diese Erträgnisse geheim hält und auch die Firmenbeteiligungen nur dort offenlegt, wo es absolut notwendig ist (z.B. aufgrund des Pressegesetzes).

Arme Arbeiter oder kinderreiche Familien bräuchten daher nicht mit neuen "Kulturbeiträgen" belastet werden.

Weiters sind Kirchen in ganz Europa nichts Besonderes. Der Fremdenverkehr wird dadurch nicht angekurbelt. Manche Kirchen sind potthässlich, Beispiel: Die Kirche in Wien am Mexikoplatz. Wenn Kirchen nicht genügend Frequenz haben, könnte man sie anders nutzen oder abreissen, Holland ist dafür ein Paradebeispiel, wo dies bereits im großen Stil gemacht wird.


Wie beim ORF ... Kleinkind-Taufe Verstoß gegen die Menschenrechte

Zwangsgebühren für fast alle - nun auch bei der Kirche.

Dass einzelne Bischöfe das auch noch interessant finden, zeigt den "Geisteszustand" dieser Kirche.

Es wäre Zeit, ernsthaft zu prüfen, ob die Eingliederung von Säuglingen und vertragsunfähiger Kinder nicht ein schwerwiegender Verstoß gegen die Menschenrechte sind !

4 16

Re: Wie beim ORF ... Kleinkind-Taufe Verstoß gegen die Menschenrechte

Verstoß gegen die Menschenrechte? Was für ein Schwachsinn. Für Kinder entscheiden nun einmal die Eltern und wenn diese ihr Kind taufen lassen wollen so ist das ganz allein ihre Sache.


Antworten Antworten Gast: werbistdu
06.01.2012 10:57
0 10

Re: Re: Wie beim ORF ... Kleinkind-Taufe Verstoß gegen die Menschenrechte

Verklag dann deine Eltern du Narr

Antworten Antworten Antworten Gast: Gegen Unbedarfte
06.01.2012 11:50
6 0

Re: Re: Re: Wie beim ORF ... Kleinkind-Taufe Verstoß gegen die Menschenrechte

Nur ein Narr kann einen vermeintlichen Narren Narren nennen, Herr Narr.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: werbistdu
06.01.2012 18:11
0 3

Re: Re: Re: Re: Wie beim ORF ... Kleinkind-Taufe Verstoß gegen die Menschenrechte

Ja wohl Ober-Narr

Re: Re: Für Kinder entscheiden nun einmal die Eltern und wenn diese ihr Kind taufen lassen wollen so ist das ganz allein ihre Sache.

Genau das verstößt gegen die Menschenrechte und andere Rechtsvorschriften. Eltern dürfen doch nicht für ihre Kinder Rechtsgeschäfte abschließen, an die diese ein Leben lang gebunden sind.

1. Man kann nicht Menschen ein Leben lang Kultus-Steuer zahlen lassen, nur weil die Eltern ihn als Säugling taufen haben lassen.

2. Die Taufe ich nach Verständnis der Kirche ein "unauslöschliches Merkmal". Die Menschenrechte garantieren die freie Religionswahl. Deswegen ist es ein Verstoß dagegen, wenn Eltern einen Säugling dieses "unauslöschliche Merkmal" verpassen lassen.


3 3

Re: Re: Re: Für Kinder entscheiden nun einmal die Eltern und wenn diese ihr Kind taufen lassen wollen so ist das ganz allein ihre Sache.

Rechtsgeschäft an das man ein Leben lang gebunden ist?
Der nächste Schwachsinn. Sobald man erwachsen ist, kann man austreten, ohne jegliche weitere Verpflichtung die heutige katholische Kirche ist ja nicht der Islam wo auf Abfall vom Glauben die Todesstrafe steht. Ob die Taufe für die Kirche ein unauslöschliches Mal ist oder nicht, ist außerem auch unerheblich wenn man ausgetreten ist, denn die Regeln eines Vereins zu dem man dann nicht mehr dazugehört sind absolut irrelevant.

Solange ein Kind aber nicht erwachsen ist bestimmen nun einmal die Erziehungsberechtigten für das Kind und wenn diese das Kind taufen lassen wollen so haben sie jedes Recht dazu.

Antworten Antworten Antworten Gast: jura novit curia
06.01.2012 11:51
3 0

Re: Re: Re: Für Kinder entscheiden nun einmal die Eltern und wenn diese ihr Kind taufen lassen wollen so ist das ganz allein ihre Sache.

Exakt!

Kirchenglocken verkaufen!!!

-oder "privatisieren".

Im Ersteren Fall wären wir wenigstens diese "Lärmsmogverursacher" los und im Zweiteren könnten diese Schmocks erfahren, wie gut es der Wirtschaft - und somit "uns allen" geht...

Den "Bettlern" wollen sie das Betteln verbieten - tssss!

Gast: Ösi
05.01.2012 22:21
13 8

Überraschend, dass unsere Genossen an der Ackerfront selbst keinen Cent aus ihren Fördertöpfen spenen wollen

Und dann fragt man sich natürlich auch noch was das Volk an der Furche unter Kulturgut versteht, denn eigentlich muss man da ja vermuten, dass das Landvolk Milliarden für den Musikantenstadl und dem Forcher und für "Mei liabschste Weis" haben will, wobei natürlich der Silvesterstadl und der Andy Borg auch die absoluten Lieblinge des Presse-Kommentaorenvolkes sind, weil die stehen auf dümmelige Schunkelvostellungen a la Strachl und sien blauen Stadtmusikanten.

so long
Ösenpower

Antworten Gast: werbistdu
06.01.2012 00:09
3 9

Re: Überraschend, dass unsere Genossen an der Ackerfront selbst keinen Cent aus ihren Fördertöpfen spenen wollen

Ja, so hat jeder ein anderes Kulturverständnis.
Die Kommunisten zahlen halt für den Erhalt von in Marmor gemeiselten Massenmörder.

Antworten Antworten Gast: Kein Ewiggestriger
06.01.2012 11:54
1 2

Re: Re: Überraschend, dass unsere Genossen an der Ackerfront selbst keinen Cent aus ihren Fördertöpfen spenen wollen

Genau.
Und die Islamisten diskriminieren ihre Frauen, die dürfen nicht Priesterinnen werden - pardo, hab da was verwechselt - das Amt eines Mullah ausüben.

Ich würde vielmehr überdenken, dass Beitritte bereits im Säuglingsalter erfolgen.

Dieser Zustand ist unhaltbar! Christliche Erziehung ja, aber es sollte auch eine verbindliche Entscheidung mit Erlangen der Volljährigkeit geben müssen und nicht diesen Automatismus, der dazu führt, dass es tausende Taufscheinchristen gibt.

14 2

stift geras

ein besuch vor fünf jahren: 6 mönche in einer residenz von über 2000 m2. riesiger park, klostergarten. keine antwort auf meine frage, warum man den großteil des klosters nicht an erholungsuchende wiener gewinnbringend verkauft und sich auf 200 m2 zurückzieht? ich hätte da einige ideen wundervolle klöster zu revitalisieren und sollten den hohen geistlichen meine wirtschaftlich orientierten vorschläge als sakrileg aufstoßen: es gäbe platz genug für wohnungssuchende asylwerber und der staat könnte sich stätten wie traiskirchen ersparen. aber da halten sich diejenigen, die die lehre christi auf ihre fahnen heften, bedeckt.

0 9

naja

Wegen der von unberufener Stelle vielfach beschworenen Steuergerechtigkeit wäre der Vorschlag gar nicht so schlecht. Nicht zuletzt war die Kirchensteuer eine Erfindung der Nazis um uns das Kirchengehen zu vermiesen.

Antworten Gast: Reitstallbesitzer
06.01.2012 11:56
2 0

Re: naja

Wir haben einen Reitclub.
Ich plädiere dafür, dass alle Österreicherinnen und Österreicher, die nicht Mitglieder unseres Reitclubs sind, für diesen eine Abgabe entrichten.
Denn ich bin für gleiches Recht für alle!
Was der eine Verein bekommt, steht auch dem anderen zu!

Re: naja

Aber es heißt heutzutage in Österreich "Kirchenbeitrag" - für Mitglieder.

Gast: 666
05.01.2012 21:42
24 2

ich rede da gar nicht lang herum........

......ICH MÖCHTE MIT DIESER KIRCHE NICHTS ZU TUN HABEN.......eine Kirche, wo JAHRELANG der Kindeswissbrauch vor sich hergeschoben wird, anstatt ihn JUSTIZIELL aufklären zu lassen, eine solche Kirche hat in meinem Glauben nichts verloren.......RÄUMTS DIESEN SAUSTALL ENDLICH AUF UND DANN REDEN WIR WEITER!

Gast: Mona B.
05.01.2012 21:31
14 2

Die Kirche bekommt die Hälfte der gesamten Denkmalschutzzuschüsse für ihre nur 4 % förderwürdige Bauten?

Auf was hinauf?

Das ist in der Tat diskussionswürdig, weil sehr unfair gegenüber den anderen Eigentümern von Kulturdenkmälern.

Gast: Umfaller
05.01.2012 21:16
12 0

Der ganze Bauernbund ist ein Aprilscherz

und wird die VP irgendwann umbringen.

Gast: Urlab
05.01.2012 21:03
5 1

Dass es eine breite Front gibt ist bei Steuern

nichts Neues. Wer will schon Geld lassen. Anderseits muss der Bauernbund sich vielleicht vorher informieren, denn es zahlt ohnehin der Staat in vielen Fällen zu Renovierung dazu und daher ist diese Diskussion so nötig wie ein Kropf.

Gast: Guckst du
05.01.2012 21:00
12 0

Die reichen Bauern können das Kirchenerhalten übernehmen. Sie benützen sie ja alle auch regelmäßig, um Gott für die Gelder zu danken, die von der EU ausgeschüttet werden:

Viele Ökonomen schütteln beim Blick auf den EU-Haushalt nur noch mit dem Kopf. Fast die Hälfte ihres Geldes (57 Mill. Euro!!!) zahlt die EU für die Landwirtschaft!

Antworten Gast: werbistdu
06.01.2012 12:20
1 0

Re: Die reichen Bauern können das Kirchenerhalten übernehmen. Sie benützen sie ja alle auch regelmäßig, um Gott für die Gelder zu danken, die von der EU ausgeschüttet werden:

hast dich verschrieben! nicht 57 mill., sondern 57 "milliarden" euro zahlt die eu an die bauern!

Gast: sadfws
05.01.2012 20:52
4 1

Wo bitte bleibt der neue Pressesprecher des Herrn Kardinals ?

Hat der nichts zu sagen dazu ?

So ein hochwichtiges Thema und man hört NICHTS Gewichtiges zu Gunsten dieses Sachverhalts von den Verantwortlichen!

Mir fiele sofort einiges dazu ein, sogar zu Gunsten der Kirche, aber da ich dafür nichts bezahlt bekomme und andere schon ...

Wer solche Pressesprecher hat braucht keine Feinde mehr !

Gast: ldkh
05.01.2012 20:47
3 0

Vielleicht sollte man das ganze zum Anlass nehmen den Denkmalschutz zu hinterfragen ?

Bedingt nicht der einen Teil der hohen Kosten ?

Hier wird für die letzte Dorfkirche noch dasselbe vorgeschrieben wie wenn es der Stephansdom wäre - das kostet.

Originalgetreue Fassadenrenovierungen immer und überall, auch dort wo es unsinnigst ist.

Innenräume die nie mehr verändert werden dürfen.

Die wahre Staatsreligion in Ö ist der Denkmalschutz: sakrosankt, gesunder Menschenverstand ausgeschaltet, vernünftige Kosten/Nutzen-Relation - gibt's nicht.

Auch viele Private kennen das Übel.
Letzendlich wird das alles zur Gunsten des Fremdenverkehrs veranstaltet, Ö als Riesen-Disneyland-Filmkulisse für den Fremdenverkehr mit Nutzen für die einen und Kosten für die anderen.
Versuchen sie z.B mal bei einem Gründerzeithaus mit Stuckfassade innerhalb des Gürtels eine Wärmedämmfassade anbringen zu lassen oder Sonnenschutzmaßnahmen. Viel Glück und das Geld von Bill Gates - das werden sie brauchen.

Auch ist es ein seltsamer Zufall, dass in den letzten Jahren die Baukosten so explodiert sind, ist aber kein Kartell oder ?

Jedenfalls: Hat es natürlich diejenigen (Staat,Länder,Kirche) mit den meisten Bauausgaben am meisten betroffen.

Lösung A: Wenn der Fremdenverkehr so an den denkmalgeschützten Bauten indirekt verdient soll er auch was beisteuern zu deren Erhalt.
und /oder
Lösung B: Gegen Denkmalschutzentscheidungen muss man endlich berufen können. hier muss endlich die vernünftige Kosten/Nutzen-Relation wieder eine Rolle spielen. Wenn der Staat was vorschreibt soll er auch zahlen.

Gast: vergilius
05.01.2012 20:41
1 26

die antiklerikale mafia

hetzt wie immer. unter zahlreichen gastname artikulieren sich immer die gleichen minderbemittelten antiklerikalen hetzer.

8 0

Der Opus Dei Vergilius postet wieder!

Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Antworten Gast: BürgermitEhr
05.01.2012 21:14
14 1

Naja, für etwa 99% der Österreicher

ist "antiklerikal" etwas (sehr) positives.