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Kalifatskonferenz: Zutritt nur mehr für geladene Gäste

22.02.2012 | 18:35 |  ERICH KOCINA (Die Presse)

Die Veranstalter könnten mit einer geschlossenen Gesellschaft einer Bewilligungspflicht entgehen. Die Vösendorfer Gemeindeverwaltung hat nach Bekanntwerden der Pläne versucht, deren Abhaltung zu verhindern.

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Vösendorf/Wien. Die Kalifatskonferenz der islamistischen Partei Hizb ut-Tahrir, die für 10.März in Vösendorf geplant ist, soll nun nur mehr für geladene Gäste zugänglich sein. Damit würde die Veranstaltung nicht mehr dem niederösterreichischen Veranstaltungsrecht unterliegen und wäre demnach nicht mehr bewilligungspflichtig. „Es müssen bestimmte baurechtliche Dinge erfüllt sein, und unser Saalvermieter hat die noch nicht erfüllt“, sagt Shaker Assem, Sprecher der Organisation für den deutschsprachigen Raum zur „Presse“. Die Konsequenz: Wer keine Einladung hat, darf am Tag der Konferenz nicht in den Saal, der sonst für türkische Hochzeiten mit bis zu 1500 Gästen verwendet wird.

Die Vösendorfer Gemeindeverwaltung hat nach Bekanntwerden der Pläne für die Konferenz versucht, deren Abhaltung zu verhindern. Zuletzt wollte man das über eine fehlende Betriebsanlagengenehmigung erreichen. Nun werde man schauen, ob es tatsächlich eine geschlossene Veranstaltung sei, heißt es aus der Behörde – dann dürfte sie nämlich auch nicht öffentlich beworben werden. Am Mittwochnachmittag war auf der Homepage der Konferenz aber noch nichts von einer geschlossenen Gesellschaft zu lesen. „Wir werden das in den nächsten Stunden korrigieren“, so Assem. Auch werde man alle Menschen per Mail informieren, die von den Veranstaltern bereits angeschrieben wurden.

Die Hizb ut-Tahrir will bei der Konferenz über die Einrichtung eines Kalifats im islamischen Raum debattieren, in dem nur islamisches Recht gilt. Die Partei steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.02.2012)

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5 Kommentare
Gast: tehci
24.02.2012 11:12
0 0

VERBIETEN ! ! !


Melanie85
24.02.2012 10:34
2 0

...

Wer die Baurechte unserer Bundesverfassung nicht akzeptiert und sogar dagegen Informationsveranstaltungen abhält oder sich radikalisieren lässt, kann gerne seine Mindestsicherung in einem islamischen Land beziehen.

starshaper
24.02.2012 07:51
2 0

Baurechtlich - Hochzeiten?

Die Anlage ist nicht genehmigt, es werden aber Hochzeiten abgehalten?
Nanu?

antzs
23.02.2012 18:32
7 0

Hizb-ut-Tahir sind demokratiefeindliche Islamisten

Ich halte diese Leute für gefährlich, da sie die moderaten Muslime aufwiegeln.

+++++++++++
Erst vor zwei Wochen gab die Regierung von Bangladesch bekannt, dass ein versuchter Militärputsch seitens der radikal-islamischen Gruppe Hizb-ut-Tahrir ("Partei der Befreiung") vereitelt werden konnte. Brigadegeneral Muhammed Masud Razzaq erklärte auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Dhaka, dass 16 Mitglieder der Armee von Bangladesch darunter pensionierte und aktive Offiziere – sich gegen die Regierung von Sheikha Hasina verschworen hatten und deren Absetzung planten, da sie eine stärkere Säkularisierung der Verfassung des Landes angestrebt hatte.
++++++++++++++

Siehe:
http://www.stonegateinstitute.org/2803/hizb-ut-tahrir-sharia

@10sur: Bitte diesen Beitrag nicht zensieren, da er nur belegbare Fakten aufzeigt.

poldionkel
23.02.2012 14:36
8 0

interessant

wer stellt bei so viel menschen vor ort den gesetzlich vorgeschriebenen sanitätsdienst? der rote halbmond oder doch das rote kreuz?