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Papst Benedikt XVI.: "Marxismus nicht mehr zeitgemäß"

23.03.2012 | 17:26 |   (DiePresse.com)

Benedikt XVI. reist erstmals ins spanischsprachige Lateinamerika. Er hat sich für eine behutsame Demokratisierung Kubas ausgesprochen.

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Benedikt XVI. hat sich zu Beginn seiner Lateinamerikareise für eine behutsame Demokratisierung Kubas ausgesprochen. "Es ist heute offensichtlich, dass die marxistische Ideologie, wie sie einst formuliert wurde, keine Antworten mehr auf die Fragen der Gegenwart gibt", sagte der Papst auf seinem Flug von Rom nach Mexiko, von wo er in Folge nach Kuba weiterreisen wird.

Es gelte nun in einem "konstruktiven Dialog" nach "neuen Modellen" zu suchen. Dieser Dialog erfordere Entschiedenheit und Geduld, nur so könnten "Traumata" vermieden werden. Die katholische Kirche werde sich als Anwältin der Gewissens- und Religionsfreiheit an diesem Dialogprozess auf Kuba beteiligen, unterstrich der Papst.

VIDEO: Lateinamerika: Der Papst auf Reisen

Bild: (c) RCA

Das Kirchenoberhaupt startet seine Lateinamerikareise. Mit fast 85 Jahren ist Benedikt der XVI der älteste Papst, der eine Auslandsreise unternimmt.



Zugleich rief Benedikt XVI. zu einem entschiedenen Eintreten gegen Drogenhandel und Gewalt in Mexiko auf. Die Kirche müsse "alles ihr mögliche" gegen dieses "zerstörerische Böse" unternehmen, sagte er Papst. Es gelte, die "Vergötzung des Geldes" und die "falschen Versprechungen" der Drogen als Irrwege zu entlarven. Hierzu müsse die Kirche die Gewissen der Menschen schärfen und zu moralischer Verantwortung erziehen.

Gewisse "Schizophrenie" der Katholiken

Zudem kritisierte Benedikt XVI. eine wachsende Kluft zwischen privater und öffentlicher Moral in Lateinamerika. In der Region gebe es nicht wenige Katholiken, die en einer gewissen "Schizophrenie" lebten, sagte der Papst. In ihrer Privatsphäre seien sie gläubige Katholiken, in der öffentlichen Sphäre hingegen verfolgten sie Ziele, die nicht mit christlichen Werten vereinbar seien. Die Kirche müsse verstärkte Anstrengungen unternehmen, um diese Diskrepanz zu überwinden.

Zudem rief Benedikt XVI. zu einer Neubelebung des Glaubens in Lateinamerika auf. Die Kirche in der Region sei stark von der "Intuition der Herzen" geprägt, diese müsse jedoch durch die Rationalität des Glaubens ergänzt werden.

Messe mit etwa 600.000 Besuchern

Im Rahmen seiner 23. Auslandsreise wird der Papst zunächst von Mexiko aus eine Botschaft an die Bischöfe Lateinamerikas richten. Höhepunkt des Besuchs in Mexiko ist eine Sonntagsmesse unter freiem Himmel in Leon. Dort werden rund 600.000 Besucher erwartet. Es wird erwartet, dass sich Benedikt mit einer Botschaft des Friedens zum Drogenkrieg und zur Korruption äußern wird.

Mexiko-Stadt wird Benedikt nicht besuchen. Das Klima der auf über 2000 Metern Höhe gelegenen Hauptstadt sei nicht gut für die Gesundheit des Papstes, hieß es aus dem Vatikan.

Im Anschluss besucht er ab Montag, 26. März das kommunistische Kuba. 14 Jahre nach dem historischen Besuch seines Vorgängers Johannes Paul II. in diesem Land trifft Benedikt Staatschef Raul Castro und feiert zwei Messen mit Gläubigen. Ein Treffen mit dem früheren Staatschef Fidel Castro ist Quellen im Vatikan zufolge nicht ausgeschlossen. Eine Begegnung mit Dissidenten sei hingegen nicht geplant.

(APA)

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37 Kommentare
 
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Gast: Störrisch
26.04.2012 11:55
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Marxismus...

...funkt nicht, richtig....Kapitalismus aber schon, oder wie?

Für das 1%, die 99 % versklaven und veräppeln schon...

Drogenkrieg: Da sollte er aber eher mit den USA sprechen, weil die haben ja mit deren Drogen-Politik erst das richtige Drama ins Laufen gebracht....und begonnen hat diese Ka**e bei den Briten/Opium-Kriege.

Illegal wird einfach mehr daran verdient, als legal....

Glauben (an Wirtschaft, Wissenschaft, Religionen - alles halblustige Konstrukte) sind ebenfalls Drogen, aber was für welche!

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Gläubige können vernünftig sein, aber just in dem Moment, in dem sie glauben, sind sie es nicht.


Gast: hier und jetzt statt Vertröstungspolitik
24.03.2012 08:53
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Daß insbesondere falsch verstandener Marxismus nicht mehr zeitgemäß ist, sollte der Papst auch unserer nivellierungssüchtigen, parasitären SPÖVP-Nomenklatura predigen

Fragt sich nur, ob der nicht unsympathische schreibstubengelehrte Altphilologe als Papst samt seinen nur theologisch und bestenfalls philosophisch gebildeten Vatikanberatern, deren Wissensstand bei Thomas von Aquin endet, überhaupt fundiert über "Marxismus" Bescheid wissen. Ohne jedes theoretische Wissen oder praktische Erfahrung in Wirtschaftswissenschaften, immerhin eine der Schlüsselwissenschaften des 20.Jh., oder Staatstheorie und Politikwissenschaft wird von den obergescheiten Fachfremden des Vatikans lustig wischi-waschi dahergeplaudert, Äpfel mit Birnen verwechselt, stümperhaft herumgefuhrwerkt, daß einem das Grausen hochkommt. Dank dieser Pseudo-Expertise verwundert es nicht, daß die Anti-Marxismuskeule des Vatikans in Lateinamerika undifferenziert nur herrschaft- und eliten- und damit ausbeutungsstützend gegen die aufmüpige Befreiungstheologie eingesetzt wurde, was sich rückblickend als totales Eigengoal erwies: die von der sozial wenig sensiblen katholischen Kirche enttäuschten Gläubigen wandten sich in Massen den boomenden evangelikalen Sekten mit ihren auf die kleinen Leute und ihre Probleme fokussierten Programmen zu. Währenddessen hat der Vatikan außer schöner sinnentleerter da realitätsferner Worte noch immer nichts Anwendungsorientiertes zu bieten.

Im Sinne des ehrlich besorgten Papstes wäre daher zu fordern, daß die Theologie endlich entstaubt und mit Schlüsselwissen über Wirtschaft und GesellschaftsPolitik angereichert sinnvolle Problemlösungen entwickelt.

Re: Daß insbesondere falsch verstandener Marxismus nicht mehr zeitgemäß ist, sollte der Papst auch unserer nivellierungssüchtigen, parasitären SPÖVP-Nomenklatura predigen

Als "Schlüsselwissenschaft" hat sich die institutionalistierte Pleonexie nur selbst eingerichtet - am Ende dieses Faches werden dann Weisheiten a la Stronach stehen. Wenig ist so krude und erhebt gleichzeitig so impertinent den Anspruch auf intersubjektivierbare Wahrheiten wie die heutigen Politik- und Wirtschaftswissenschaften (bspw. Beharren auf dem Gleichgewichtsdenken aus der Zeit der mechanischen Physik). Dass nebenbei der halbe Planet dank der heutigen ubiquitären Gierexistenz, die im Liberalismus gründet, dauerhaft gefährdet ist, kann als Danaergeschenk der ach so unentbehrlichen Gemeinplätze angesehen werden.

"Anwendungsorientiert" sind zumeist nur die Modelle, die bei Sozialwirksamkeit die "libido dominandi" im Augustinischen Sinn fördern, woduch wir schon zu einer ersten bleibenden psychologischen Einsicht durchgedrungen sind, die sogar schon lange vor dem Aquinaten formuliert wurde. Dass die Thomas'sche Handlungstheorie die modernen psychologischen Gemeinplätze um längen schlägt, kann den gemeinen WU-Absolventen allerdings nicht kratzen - weil er sie nicht kennt.

Antworten Antworten Gast: Paul Farmer > Karl Rahner
24.03.2012 16:10
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Nur der Einfalt paternalistische Größe begnügt sich mit dem Dilemma der Theologie als „l’art pour l’art“

Ihr Unterschätzen der polyglotten Vielseitigkeit der Absolventen der diversen Wirtschaftsstudien im allg. und der WU im besonderen sowie Ihre Reduktion auf Kasperln wie Stronach manifestiert, daß Sie mit Ihren wunderlichen Äußerungen etwas zu gewagte Kapriolen auf äußerst dünnem Eis in der Ihnen gänzlich unbekannten Hemisphäre neuartiger Wissensgebiete wagen, was ein Übermaß an Einfalt oder Hybris verrät. Nur der Weise erkennt, wo wann und wozu zu schweigen sich weiser als zu plappern oder dozieren erweist. Ihr für moderne Ansprüche etwas zu sehr eingeschränkter Wissenshorizont mag Sie zwar zu befriedigen, macht Sie jedoch im Diskurs ziemlich angreifbar, da leicht der Lächerlichkeit preisgegeben. Glücklich über Ihr Posting bin ich nur insoferne, als Sie damit glänzend meine obige implizite Hypothese verifizieren, daß neue Zeiten aufgrund ihrer Komplexität weitaus anspruchsvollerer moderner Lösungskompetenzen bedürfen, als diese die längst vergangenen Epochen zur Verfügung hatten. Der eine begnügt sich mit dem Reproduzieren von Plattitüden, der andere strebt nach Erkenntnisgewinn. Das Dilemma der Theologie ist die Präpotenz ihrer Vertreter, die in Kombination mit der Philosophie ihr Auslangen finden, ohne zu erkennen, wie dürftig dieses bescheidene Anspruchsniveau heutzutage geworden ist. Nur an der Schnittstelle zu in der Moderne dominanten Wissensgebieten läßt sich Erkenntnisgewinn realisieren. Dies wäre der Schlüssel für eine zeitgemäß spannende Theologiefortentwicklung.

Re: Nur der Einfalt paternalistische Größe begnügt sich mit dem Dilemma der Theologie als „l’art pour l’art“

Werter Herr! Ihr selbstreferentieller Monolog strotz zwar nur so von persönlichen Untergriffen, liefert aber nicht ein Gegenargument zu meinen vorgebrachten Beispielen (Kritik der Gleichgewichtstheorien in der "klassischen" Uni-VWL - z.B. früher bei Paul Samuelson usw., die Augustinische theoretische Durchdringung der libidio dominandi, die Thomas'sche Handlungstheorie).

Sie haben sich aber zufällig selbst ein Ei gelegt: heute um 17:20 ist in der online-Presse folgendes Interview mit dem Ökonomen Karl-Heinz Brodbeck veröffentlicht worden, das meiner Argumentationslinie wohl gleicht:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/743255/Brodbeck_Die-irrationale-Sehnsucht-nach-dem-Mehr

Die "Dürftigkeit"moderner Theorien besteht unter anderem darin, dass sie Einsichten in die klassische Vernunft leugnen und eine permanente Revolution des Neuen provozieren -weit von aller "Notwendigkeit" entfernt und zum manifesten Schaden für den Globus!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: In der WU-Bibliothek könnten Sie sich prima einlesen
24.03.2012 22:28
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Neukonzeption einer nicht-nutzenorientierten theologisch fundierten Ökonomie z.B. für den kommenden islamischen Gottesstaat?

Ihr Fachhochschul(!)professor Brodbeck nacherzählt nur mit gewissem Charme versetztes simplifiziertes veraltetes Grundwissen, das jeder 15-jährige Handelsschüler zu Schulbeginn lernt, also keine Offenbarung: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ySoSm1B1-b4 Relevant für die Disziplin ist seine wiederverlautbarte Rezeption natürlich kaum.

Das seit Jahrzehnten veraltete, nie unumstrittene und nur sehr begrenzt anwendbare Denkmodell des „homo oeconomicus“ entsprach dem nach Superiorität strebenden Wunschdenken der Technokraten unter einschränkenden „ceteris paribus“-Bedingungen, was die mathematische Modellkonstruktion erleichterte, jedoch bestenfalls nur eine ungefähre Denkhilfe darstellte. Ebenso weiß jeder, daß die neoklassischen Gleichgewichtsmodelle (ab etwa 1870) nur eine Fiktion sind. Gegenpositionen vertritt die Politische Ökonomie. Orientieren Sie sich über „Dogmengeschichte“, um nicht unterschiedliche Teildisziplinen, Schulen, Ansätze zu vermixen. Samuelson war zwar bis um 1970 ein Vorreiter bei der neoklassischen Modellbildung, die aber seither an Bedeutung verlor.

Es bleibt Ihnen überlassen, mit Integration Ihres Steckenpferdes Thomas’sche Handlungstheorie unter Miteinbeziehung der Augustinischen theoretischen Durchdringung der libidio dominandi quasi das Rad in der Ökonomie nochmals zu erfinden oder mit einer neuen Konzeption den sog. Wirtschaftsnobelpreis zu erlangen. Als Ausgangspunkt zu empfehlen wäre der weite Bereich der "Political Economy".

Re: Neukonzeption einer nicht-nutzenorientierten theologisch fundierten Ökonomie z.B. für den kommenden islamischen Gottesstaat?

Samuelson hat 1970 den Nobelpreis bekommen, da war sein Stern also offensichtlich noch keinesfalls am Sinken.

Tatsächlich war bis in die frühen 1990er Jahre sein Lehrbuch bspw. an der Uni Wien/VWL u.a. Pflichtlektüre. Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass in der Makro- und Mikroökonomie die Gleichgewichtsbedingungen, die moderne "Ratio" (in Wirklichkeit ist dieser Begriff zerstört worden), sog. "Optimierung" in der Ökonometrie sowie diverse "Grenznutzentheorien" etc. etc. keine Rolle mehr spielen? An welchem Orchideen-Institut an der WU haben Sie studiert? Waren Sie je an einer Uni im anglo-amerikanischen Weltteil?

Politische Ökonomie? Ja! Aber wo und wie denn? Gut, ich gestehe ein, dass Sie wohl verstanden haben, dass menschliche Gesellschaft nicht more mathematico abbildbar ist - denn am Ende dessen steht vielleicht nicht Stronach (diese Skurrilität ist fast nur bei uns möglich), sondern eben das Schicksal von Long Term Capital Management! Wie dem auch sei, schenken Sie sich den Management-Quatsch von der WU oder einer x-beliebigen FH und greifen Sie zu den Klassikern der politischen Theoriebildung - Platon und Aristoteles.

2 1

Re: Daß insbesondere falsch verstandener Marxismus nicht mehr zeitgemäß ist, sollte der Papst auch unserer nivellierungssüchtigen, parasitären SPÖVP-Nomenklatura predigen

Für das, was sie predigen, braucht es aber keinen Gott und keine 'Transzendenz mehr! Und das scheint der Papst zu ahnen, deshalb tut er so, als ob nichts passiert wäre!

Antworten Antworten Gast: Neukreation der Theologie als Herausforderung
24.03.2012 19:32
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Als Schreibstubengelehrter kennt der Papst nur einen relativ kleinen, partiellen Realitätsausschnitt

Ich muß Ihnen leider widersprechen, denn gerade für das, was ich mir wünsche, ist Tranzendenz mehr als erforderlich, es sei denn Sie unterstellen, daß der endliche Mensch allwissend sei. Insbesondere die durch Wissens- u.Erkenntnisgewinn erhöhte Komplexität verdeutlicht den meisten Wahrheitssuchenden die Existenz von Transzendenz; strittig innerhalb der verschiedenen Religionen, Ideologien ist nur ob diesbezüglich ein direkter persönlicher Bezug notwendig ist oder nicht.

Ohne dem Papst etwas unterstellen zu wollen verdichtet sich in mir schon der Eindruck, daß er bedingt durch den Fokus auf die Theologie und sein behütet-abgeschottetes Leben (Dorf, Priesterseminar, Klerus, Uni, Vatikan. alles Männerbastionern, umsorgt und verwöhnt von Dienerinnen) fern der üblichen Lebensrealität - also quasi unter Laborbedingungen - in seiner Endlichkeit wie wir alle trotz seinem äußergewöhnlichen Bildungsstand noch immer in der intellektuellen Enge eines weitgehend vorneuzeitlichen humanistischen Weltbildes verharrt, das sicherlich spannend ist, jedoch ziemlich museal anmutet, da er das wirkliche Leben noch gar nicht kennengelernt hat. Öfters kommt mir vor, daß sich der gealterte Musterknabe vor der ihm ungewohnten ja fremden, manchmal harten Realität außerhalb des goldenen Käfigs - die er vielfach nur indirekt vom Hörensagen kennt - fürchtet.

Bedingt durch das für einen modernen Menschen irreale Sein im Elfenbeinturm hat er die Lebenserfordernisse außerhalb noch gar nicht wahrgenommen.

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Re: Als Schreibstubengelehrter kennt der Papst nur einen relativ kleinen, partiellen Realitätsausschnitt

Die Transzendenz ist für den Hugo! Dass eine Transzendenz notwendig sei, um eine Moral und Ethik zu begründen, ist nur ein Glaube, um die Transzendenz zu rechtfertigen! Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass im Namen jeder Transzendenz alle nur erdenklichen Unrechte und Gräueltaten begangen wurden. Wo war da die Transzendenz und ihre viel gepriesene Notwendigkeit!

Re: Re: Als Schreibstubengelehrter kennt der Papst nur einen relativ kleinen, partiellen Realitätsausschnitt

Beim "body-count" führen die Modernen ohne Gott, also überlegen Sie sich bessere Argumente.

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Re: Re: Re: Als Schreibstubengelehrter kennt der Papst nur einen relativ kleinen, partiellen Realitätsausschnitt

Was heißt "body count"?

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@ „Es ist heute offensichtlich, dass die marxistische Ideologie, wie sie einst formuliert wurde, keine Antworten mehr auf die Fragen der Gegenwart gibt“






manchmal sagt das, was man über andere sagt mehr über sich selbst aus…






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@ „Es gelte nun in einem "konstruktiven Dialog" nach "neuen Modellen" zu suchen“






Benedikt, geh du mit gutem Beispiel voran…






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@ „Zugleich rief Benedikt XVI. zu einem entschiedenen Eintreten gegen Drogenhandel und Gewalt in Mexiko auf“






meinte der Staatschef dessen Bank wegen Geldwäsche unter Beobachtung steht…






eine Religion mit 2000-jähriger Erfahrung

kann das sicher korrekt beurteilen.

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Re: eine Religion mit 2000-jähriger Erfahrung

Was heißt Erfahrung?
Erfahrung darin die Menschen als Erbsündig zu erklären?
Worin besteht diese Erfahrung? Im Hirtenspiel? In der Hexenverfolgung?
In der Verurteilung von Galileo?
Im Propagieren von Intelligent Design?
Stellen Sie sich vor: Es gibt gar keinen Gott!
Glauben Sie wirklich, dass dieser Gott alle ihre und alle anderen Gedanken der Menschen kennt und sie dann richten wird?
Erfahrung aslo bitte nennen sie Erfahrungen, aber bitte nicht das Wunder von Kanaan oder Fatima zitieren!
Und Erfarhungen haben die Chinesen auch mit dem göttlichen Chi Sind diese Erfahrungen niederwertig und die katholischen höherwertig?

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Ist die Bibel das Wort Gottes?

Glauben sie das wirklich? Ohne Vorbehalte?
Glauben Sie, dass die Jungfrau Maria mit Haut und Haaren in den Himmel aufgefahren ist?
Wenn Sie das nicht glauben, dann brauchen Sie sich auch nicht über den Papst ereifern! Auf afrikanische Stammespriester haben ihrem Glaubensklimbim! Der ist nicht komplizierter als die Trinität!

Gast: Picard
23.03.2012 21:07
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Marxismus nicht mehr zeitgemäss

marxismus sollalso nicht mehr zeitgemäss sein..So,so. Und wie war das denn noch mit Haarsträubenden Konzilsdokumenten,in denen zum Dialog mit dem Marxismus/ Kommunismus aufgefordert wurde? Man erinnere sich nur an den Roten Kardinal König .Die Bewunderung vom Montini"Papst" alias Paul VI. für die chinesische Kulturrevolution,die chaotische Zerstörung der hl.Messe,die Verfolgung traditionstreuer Priester und Bischöfe,die Zusammenarbeit mit den Freimaurern,Intrigen und Betrügereien noch und noch.Ratzinger ist um keinen Deut besser.Dieser ragt als obersterTäuscher vom Dienst,wie die Spitze eines Eisberges über alle hinaus.Los von Rom ist die einzige Alternative!!

Re: Marxismus nicht mehr zeitgemäss

Sie kennen wohl das "Motu propio - Summorium Pontificium" Benedikts XVI. nicht. Ihr Geschwurbel entbehrt auch sonst jeder Grundlage und zeigt nur, dass diverse "Brüder" sich in nichts von sonstigen modernen Bewegungen unterscheiden: Apokalyptische Sektiererei und keine Ahnung in der Theologie. Ein trauriges Sittenbild der selbsternannten "Konservativen".

so 100 Jahre bis zur Demokratie!?

Wäre Ihnen das recht, Herr Ratzinger?
Die Kubaner möchten aber schon morgen damit anfangen!!!

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Katholenstrichler macht viele Stricherl, so könnt ihr Gott beweisen!


Der große Schwindel

Der Papst drückt sich wie immer äußerst vornehm und modest gegenüber dem geistigen Schwindel namens Marxismus aus. Warum der Marxismus ein Schwindel ist, kann in zwei Sätzen hier nicht erklärt werden, jedoch ist seine Wirkung immer noch so präsent, dass wir Versatzstücke des dialektischen Materialismus für "common sense" erachten. - nämlich etwa im Fall, wenn wir eine "ökonomische Interpretation" von Politik und Geschichte vornehmen. Dies hat auch damit zu tun, dass eine starke geistige Wurzel des Marxismus im Liberalismus gründet, was - ohne lückenlose Kenntniss der Ideengeschichte - absurd erscheinen mag, aber gut begründbar ist. Die Ideologie des Liberalismus mussten wir nun aber wirklich mit der Muttermilch aufsaugen, wodurch das kritische Urteil heutzutage schwer fällt.

Der Politologe Eric Voegelin hat den Marxismus u.a. so charakterisiert: "Die marxsche geistige Krankheit besteht somit, wie die comtesche [Auguste Comte ist gemeint], in der Selbstvergöttlichung wie Selbsterlösung des Menschen [man denke an den "absterbenden Staat"]; ein innerweltlicher Logos tritt an die Stelle des göttlichen Logos. Was im Bereich der Symptome [in der Analyse typischer Aussagen der marxschen Lehre] als anti-philosophische Haltung ... erschien, muss von ihrem Ursprung her als die Revolte des [welt-] immanenten Bewusstseins gegen die geistige Ordnung der Welt verstanden werden."

Gast: Gast AO
23.03.2012 18:20
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Es wird erwartet, dass sich der Papst in Mexiko zu der anhaltenden Drogengewalt in dem Land äußert.


„Die USA bekritteln, dass sich der Vatikan an bestimmten internationalen Abkommen gegen Geldwäsche nicht oder nur unter Vorbehalt beteiligt. Deshalb scheint der Heilige Stuhl heuer erstmals im jährlich erscheinenden Strategiebericht des US-Außenministeriums zum Kampf gegen Drogenkriminalität auf.“

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/741951/Vatikanbank-im-Verdacht-der-Geldwaesche



Gast: b754
23.03.2012 18:18
21 4

ein extremer fundamentalist spricht von nicht zeitgemäß


 
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