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Papst kritisiert Pfarrer-Initiative: "Ungehorsam ist kein Weg"

05.04.2012 | 16:00 |   (DiePresse.com)

Benedikt XVI. ging bei der Chrisammesse am Gründonnerstag auf den "Aufruf zum Ungehorsam" der österreichischen Pfarrer-Initiative ein.

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Der Papst hat am Donnerstag den "Aufruf zum Ungehorsam" der Österreichischen Pfarrerinitiative gerügt. In seiner Predigt bei der Chrisammesse am Gründonnerstag mit rund 3000 Priestern aus der Diözese Rom und der vatikanischen Kurie ging Benedikt XVI. auf den Aufruf ein und sagte, dass dieser Appell "vor kurzem von einer Gruppe von Priestern in einem europäischen Land" veröffentlicht worden sei. (Mehr: Die Predigt im Wortlaut)

"Wir wollen den Autoren dieses Appells glauben, dass sie von Sorgsamkeit für die Kirche bewogen sind, dass sie überzeugt sind, die Trägheit der Institutionen mit drastischen Mitteln in Angriff zu nehmen, um neue Wege zu öffnen. Ist Ungehorsam allerdings ein Weg?", fragte der Papst.

Er warnte vor der Gefahr, dass die Pfarrer-Initiative lediglich "einen verzweifelten Drang" darstelle, die Kirche nach eigenen Wünschen und Ideen umzuwandeln. Dieser Weg sei jedoch nicht mit der Haltung Jesus' konform. Jesus sei es "um den wahren Gehorsam" gegangen, der "gegen die Eigenwilligkeit des Menschen" gerichtet sei.

Schüller "angenehm überrascht"

Der Sprecher der Pfarrerinitiative, Helmut Schüller, ist über die Kritik von Benedikt XVI. "angenehm überrascht". Die Predigt sei zum Teil "sehr sanft" gewesen, sagte Schüller zur APA. Auch mit Sanktionen sei nicht gedroht worden. Er freut sich zudem, dass die Pfarrerinitiative vom Heiligen Stuhl und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde: "Er billigt zu, dass es um die Zukunft der Kirche geht." Ebenfalls positiv sei zu werten, dass der Papst von der "Trägheit der Institutionen" gesprochen habe. Dass der Heilige Vater beim Thema Ungehorsam den Reformern nicht entgegenkomme sei zudem zu erwarten gewesen.

Kardinal Christoph Schönborn sieht in den Worten des Papstes wiederum eine "Ermutigung für die Kirche in Österreich".  Für ihn geht aus der Predigt des Papstes hervor, wie wichtig dieser die Auseinandersetzung um die Zukunft der Kirche auch in Österreich nehme "und wie genau er die Situation hier kennt", hieß es in einer Stellungnahme des Kardinals via "Kathpress". In "sehr differenzierter und nachdenklicher Weise" habe Benedikt XVI. andererseits die grundsätzliche Problematik jeder Erneuerung angesprochen und der Pfarrerinitiative in diesem Zusammenhang ein paar sehr ernste Fragen gestellt.

(APA/red.)

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181 Kommentare

Ostern ist!

Ein wahrhaft "österliches" Thema mit teilweise primitivster Polemik!
Sachliche Diskussionen sind hier nicht mehr möglich!
Ob das wohl Absicht ist?

P.S.:Bei den Moslems beispielsweise führten Mohammed-Karrikaturen zu einem Sturm der Entrüstung, bei den Katholiken darf jeder munter drauf los schimpfen - unabhängig von der vielgepriesenen Netiquette!

... und die Erden ist eine Scheibe

und die Sonne kreist um die Erde ....

4 5

... regt mich rechtzeitig zu Ostern an,

ernsthaft darüber nachzudenken, auszutreten. Wie kann man sich (mE notwendigen und zeitgemäßen) Veränderungen derart verschließen?

Re: ... regt mich rechtzeitig zu Ostern an,

Vollziehe deine faktische Nichtmitgliedschaft auch formal und tritt bitte aus!
Die Kraft liegt in der Qualität, nicht in der Quantität. Kirche ist gottlob keine Mehrheitsdiktatur!
Danke!!


Re: Re: ... regt mich rechtzeitig zu Ostern an,

Richtig. Die Kirche wird von einer Minderheit diktiert.

Gast: karap
06.04.2012 10:51
5 0

Wie man jemand mit "Ungehorsam" nachfolgen kann,

der selbst gemäß dem Neuen Testament "gehorsam war bis zum Tod", diese Umdrehung und Verkehrung bringen nur Schüller und seine Initiativjünger zustande.

Ungehorsam

Die Piusbrüder ist ein Haufen ungehorsamer Sektierer, die machen was sie wollen. Aber denen wird die päpstliche Hand gereicht und sie dürfen Gespräche direkt mit dem Vatikan führen.

Hier wird ganz offensichtlich mit zweierleier Maß gemessen. Alles reaktionär, konservative ist für den Papst HUI alles progressive ist PFUI.

Der Papst ist ein ängstliches Relikt und träumt von einer Kriche die es nicht mehr gibt.

Antworten Gast: Nannerl
06.04.2012 11:30
2 0

Re: Ungehorsam

Sie scheinen nicht darüber informiert zu sein, was den Piusbrüdern in einigen Wochen blüht. Und auch für Schüller war das die letzte Warnung. Der Papst schlägt nicht nach links oder rechts, sondern von oben nach unten.

Gast: jan Hus und martin luther
06.04.2012 09:19
4 8

die röm. kat. Sekte sollte man auflösen

und die zusammengerafften Besitztümer an die Allgemeinheit übergeben.
diese Organisation hat mit christlichen Glauben sehr wenig zu tun.
es ist eine Firma

Antworten Gast: gilon
06.04.2012 11:13
3 0

Etwas mehr Denken und Respekt und schon

ist das Kommentieren wieder sinnvoll.

Nicht neidisch werden, aber wenn erst neulich ein Italiener sein Hunderte Millionen Euro schweres Unternehmen der Diözese von Bologna vermacht hat, dann war dies sicher ganz freiwillig zumal er schon im Alter von 32 dieses testamentarisch verfügt hat.

Angesichts der auch in der Kirche vorkommenden Fehler und so manchem Personal, das besser dort nicht wäre, konnte dieser Unternehmer es aber richtig einschätzen, denn trotz so mancher Mißstände, ist es dort noch immer besser veranlagt als beim Staat oder so manchen über Leichen gehenden geldgeilen PrivatErben.

Im Übrigen, wenn es sie interessiert und nicht nur dummschwätziges Gemaule ist, sind sie herzlich eingeladen bei uns in den Favelas Brasiliens, was aber nicht ganz risikolos, oder im Hospiz mitzuarbeiten.

Antworten Gast: 2mal3ist6
06.04.2012 10:40
5 0

Re: die röm. kat. Sekte sollte man auflösen

Diese "Sekte" ist übrigens die weltweit grösste Hilfsorganisation und die einzige, die zu allen Ländern Zugang erhält. Und wie die "Allgemeinheit" mit ihr übergebenen Besitztümern umgeht sieht man tagtäglich im "friedlichen" Afrika.....

4 0

Re: die röm. kat. Sekte sollte man auflösen

Bisserl krass was Sie hier schreiben.
Ich zwar annähernd Ihrer Meinung, doch eines sollte man doch bedenken.

Die Kirche als solches kann, nicht mehr oder weniger, als ein "Hilfsmittel" für einen bestimmten Weg, angesehen werden.
Dafür gleich ihre komplette Auflösung zu fordern ist auch nicht das Wahre.


Gast: Saiffenstayn
06.04.2012 09:10
2 0

Danke Herr Papst !

Die Botschaft ist ganz oben angekommen !!!

Jetzt wartzen wir bis auch die Inhalte der pfarreinitiative ganz oben "kommentiert" werden ...

und dann gibt es nur 2 Möglichkeiten für den nächsten Schritt ....

1 Schritt zurück in Demut und Anpassung
oder 1 Schritt nach vor
( dh. Kirchenspaltung
oder Übertritt zu den Altkatholen od.Protestanten;

weil dort gibt´s das alles was sich die Initiativen Pfarrer so wünschen;

es könnte natürlich auch ein Wechsel zu griechisch katholischen Ritus empfohlen werden,

oder ganz harsch und kontroversiell ein Wechsel zu den Freikirchen ....)

Wir warten auf den nächsten Zug
der PI oder der Papstei

Gast: hoererin
06.04.2012 08:31
0 2

eines pensonierten Priesters

"Wenn es zuwenig Priester gibt muß man Geschlechtsumwandlungen vornehmen lassen. Doch, die sind von der katholischen Kirche verboten!"
Da fragt man sich schon: Doppelte Demütigung

Re: eines pensonierten Priesters

schgweig, das ist nicht deine angelegenheit ..

oder tritt aus

und tschüss

Antworten Antworten Gast: rpwitz
07.04.2012 22:05
0 0

Re: Re: eines pensonierten Priesters

Zuviel Messwein getrunken?

Gast: Mutig voran in die neuen Zeiten lasset uns schreiten
06.04.2012 08:11
2 1

In den Fingern der memmenhaft agierenden Männerkirche zerrinnt der Glaube wie Sand zwischen den Fingern

Dem hochanständigen, ehrlich besorgten und allzeit bemühten Benedetto ist hoch anzurechnen, daß er sich um provinzielle Kleinigkeiten kümmert. Gleichzeitig liefert er seinem einstigen Musterdissertanten Schönborn im Wissen um dessen Schwäche brüderliche Schützenhilfe zum Niederringen der widerspenstigen Abtrünnigen, mit denen man es sich dennoch nicht verscherzen will, denn als Systemerhalter werden sie in Zeiten des akuten Priestermangels dringend gebraucht. Besser der mieseste zölibatäre Heuchler (solange er Anschein und Form wahrt) als die beste sich berufen fühlende Frau, heißt die Devise im Männerclub Vatikan. Engagierte Laien oder gar Frauen könnten die wohlkonstruierte, gemütlich-luxuriöse Grabesruhe des Vatikans allzusehr durcheinanderwirbeln, unkonventionell und mutig das Schiff Kirche aus dem Brackwasser herausführen. Verängstigt wartet man lieber im geschützten Elfenbeinturm ab.

Eine, längstens zwei Generationen noch und ab 2050-2070 regiert in EUrestan sowieso der Islam. Die Christen werden wie im Iran, in Saudi Arabien und in der Türkei zur lebensbedrohten Minderheit. In 54 der 57 islamischen Länder herrscht schon jetzt Christenverfolgung. Mit falsch verstandener Toleranz wird alles getan, um dem Islam in Europa zur baldigen Macht zu verhelfen. Auch vom Vatikan, der auf Islam-Dialog = Endlospalaver setzt, um den allzu kritischen Protestanten eins auszuwischen.

Eine auf zeitgemäße Inhalte u.Qualität setzende mutige Kirche würde Wichtigtuer Schüller+Co erübrigen.

Wer finanziert Herrn Schüller?

Wer finanziert die "Laieninitiative"?
Wer finanziert "Wir sind Ketzer"?

Antworten Gast: Saiffenstayn
06.04.2012 09:12
2 0

Re: Wer finanziert Herrn Schüller?

das Gehalt bekommt er
für sein Pfarrer-dasein
von der Diözese ( Kirchensteuer)

den Rest muß er wohl erbetteln .....

Antworten Gast: beitragszahler
06.04.2012 08:58
0 2

Re: Wer finanziert Herrn Schüller?

höchstwahrscheinlich ich mit meinem ablass-beitrag.

Geltungsdrang? Ehrgeiz?

Eines versteh ich nicht an diesen Kirchenerneuerern, warum treten die nicht einfach zu den evangelischene über. Dort haben sie alles was sie fordern und sich wünschen, warum müssen sie unbedingt der kathölischen ihren Stempel aufrdrücken? Geltungsdrang? Das der Papst ihnen keinen Raum gibt ist klar, in letzter Konsequenz würden sie, hätten sie die Macht dazu, ihn ja vielleicht zur Repräsentationsfigur degradieren.
Ich bin selbst weder Christ noch Katholik gebe jedoch dem Papst in seiner obigen aussage völlig recht.

Gast: Galstan
06.04.2012 07:46
5 2

Schüller wird sich freuen

Mediengeil wie er ist wird er sicher ein Glaserl auf sein Wohl trinken.

Gast: Baptist
06.04.2012 06:33
5 2

Nein zur Weihe weiblicher Priester

Wenn eine Frau in einer Organisation Mitgliedsbeitrag bezahlt erwartet Sie natürlich, daß Ihr selbstverständlich die gleichen Rechte zustehen als einem männlichen Mitglied. Ist Ihr dies jedoch verwehrt wird Sie sicher nicht für etwas bezahlen das Ihr für immer verwehrt ist. Ist es für eine Frau nun vernünftig Mitgliedsbeitrag bei einer Organisation zu leisten wo Sie als untergeordnetes Wesen geführt wird?
Der Mann in der Kirche spricht, die Frau in der Kirche hört. ( in Stein gemeißelt )

Re: Nein zur Weihe weiblicher Priester

Laut kath. Lehre
ist Gott ist ein Mann
ist Jesus ist ein Mann
waren alle Aposteln Männer
waren alle Evangelisten Männer
waren so gut wie alle Propheten Männer
...

Ist wohl offensichtlich welches Geschlecht Gott bevorzugt.

Re: Re: Nein zur Weihe weiblicher Priester

ich frag mich immer, wann es soweit sein wird, dass auch die Gottesdienstbesucher ausschließlich Männer sein werden.

Gast: ErneuereDeineKirche
05.04.2012 23:40
2 2

Wir leben in einem Land, wo zunehmend öfter die freie Meinungsäußerung ein Problem darstellt

... warum, denkt man, dass das in der Kirche anders ist?
Man kann nur langsam und beharrlich etwas ändern in ganz kleinen Schritten, und zwar von unten gesetzte Schritte, die dem geglückten Leben nahe stehen.
Bei manchen geistlichen Herren hat man allerdings den Eindruck, dass sie sehr darunter leiden, dass ihnen nicht mehr dieser Respekt und das Ansehen zukommt, der ihnen einmal zugekommen ist. Vielleicht sollten wir ihnen doch mit mehr Respekt begegnen, sodass sie nicht immer betonen müssen, wie wichtig die Priester für die Kirche sind. Sie haben viel aufgegeben, auf menschliche Nähe verzichtet, dass sie dafür Ansehen haben möchten scheint verständlich, doch es scheint mir der falsche Weg zu sein, aus einem Verzicht heraus Ansehen ernten zu wollen.

Gast: V.Sturm
05.04.2012 22:22
6 0

Unverfroren

Schon lustig: für vatikanische Verhältnisse ungeheuer direkt wendet sich der Papst gegen die Ungehorsamsmasche, und Schüller freut sich via Medien darüber! Sicher schmeichelhaft wahrgenommen zu werden - und für den "guten Zweck" versteht man das halt ein wenig anders als es gesagt wurde. Wer nimmt's schon so genau mit dem, was der Papst sagt?

3 3

MACHT

Nachdem sich bei der letzten Papstwahl, die konservative Fraktion der Kardinäle durchgesetzt hat, ist diese Wortmeldung nicht verwunderlich.

Gast: quilio
05.04.2012 22:16
7 1

Erzpapst Schüller bekommt vom ORF sogar eine

eigene Liveschaltung nach Propstdorf. Da sage man noch, der ORF scheut keine Mühen und Kosten, wenn er den Bruder eines ORF-Mitarbeiters zu Wort kommen lassen will und ihn aus den Gründonnerstags-Anbetungstunde loseist? Schüller euphorisch, weil in Österreich so lebendig über Kirche diskutiert wird. So lebendig wie die Burgtheaterdiskussionen?

Spalten tun aber wie gehabt die Anderen, die dauernd über Spaltung reden und nicht jene, die zum Ungehorsam aufrufen wie Schüller & Co. Interessant auch, was Schüller so alles als reale Fragen für den Glauben hält, dann wundert es nicht, dass er sich darauf stürzt und in Konflikt gerät.


Antworten Gast: Saiffenstayn
06.04.2012 09:15
0 0

Re: die Burgtheaterdiskussion interessiert nur Insider und Abonennten

und die Kirchendebatte auch

ist ja sehr ähnlich Kultus und Kultur

überall eine Bühne und ein "Regiseur" und zumindest ein "Schauspieler" ........

Und beides kostet viel Geld für wenige Liebhaber des Metiers .......

Gast: =EHM=
05.04.2012 22:06
4 3

Das Verhalten des Papstes steht im grassen Widerspruch zum Fest und dem Gedenken an den Religionsführer, dass die Kirche dieser Tage feiert

Als "Ehemaliger" könnte es mir egal sein ob diese kath. kirche mit solchen Leuten die Papst Bendikt der 16 zur europäischen Sekte verkommt.

Leider wird dadurch einer "Religion" Tür und Tor geöffnet, die noch um einige Jahrhunderte hintér der der Katholiken hinterherhinkt.

Antworten Gast: Saiffenstayn
06.04.2012 09:21
1 1

Re: daherhinkt ??

Wer hinket da daher ??

durch die Zeiten .....

das Alt-Heidentum
oder das neuheidentum .....

oder was sonst ........??

Gast: UKW
05.04.2012 22:01
0 2

Friede sei mit euch!

Die beiden Streithähne sollten mit Toni Faber einen Champagner trinken gehen und sich wieder vertragen.

Gast: Desiree Meyer
05.04.2012 21:54
5 2

Fehlinterpretation

Wenn Helmut Schüller durch die Worte des Papstes positiv überrascht ist, so hat er sie wohl nicht richtig gelesen. Ungehorsam ist kein Weg, der die Kirche erneuert - er spaltet sie.

Antworten Gast: Saiffenstayn
06.04.2012 12:17
0 0

Re: Spaltung?

Es ist halt die Frage wer sich vom wem entfernt ??

Die Basis von den "Hirten" ??

oder die Hirten von der Herde ??

und wem es schadet
und wem es nützt

3 3

Ob der Papst, Schönborn oder Schüller,

letztlich befassen sie sich weniger mit unseren Glaubensfragen, sondern mit zweitrangigen innerkirchlichen Organisationsfragen.

2 5

DER BAYRISCHE INQUSITOR IN ROM,

hat herrn mag. schüller mit keinen wort erwähnt!
er hat nur etwas von ungehorsamen priestern in einen europäischen land gelallt!

"hände falten, goschn halten!"


die absurden schönredungsversuche von schüller und schönborn zeigen die begründete verzweiflung einerseits und die ungeheuerliche überheblichkeit des gesamten weltweiten machtsyndikats vatikan anderseits.

allein die berufung in dieser sache auf jesus, DEM revolutionär im positiven sinn schlechthin, ist der blanke hohn. dieser hat doch zeit seines lebens gegen die befehlshaber und unterdrücker gekämpft und war alles andere als "angepasst".

zu einer der hauptforderungen der genannten pfarrerinitiative gegen die völlig offen gelebte diskriminierung der frauen in der kath. amtskirche, also für die weihung von frauen zum priesteramt, fällt dem papst lediglich ein: "schon johannes paul II hat unmissverständlich und unabänderlich festgestellt, dass die kirche keinen auftrag zur weihe von frauen zum priesteramt von gott hat."

bei so einer "schlüssigen argumentation" erübrigt sich ohnehin jeder weitere kommentar.
die frage ist: wie lange lassen wir uns das noch gefallen ?!

Antworten Gast: wielangenoch
06.04.2012 08:56
2 0

Re: "hände falten, goschn halten!"

wie lange lassen wir es uns noch gefallen, dass schismatikern ein platz in der kirche zugestanden wird. dass diese herrschaften das gläubige volk in die irre leiten. dafür bin ich nicht katholik. da erwarte i9ch mir von den bischöfen deutlichere worte und konsequenteres handeln.

Antworten Antworten Gast: arm
07.04.2012 22:07
0 0

Re: Re: "hände falten, goschn halten!"

also brauchst du jemanden, der dir zeigt, wo es langgeht? Immer? Arm.

Gast: Softy Schönborn braucht den alten Papst zur Unterstützung
05.04.2012 20:08
4 3

Schon die inhaltlich falsche Artikelüberschrift (richtig wäre "Ungehorsam") zeigt die schlampig-oberflächliche Berichterstattung in "Die Presse"


Wer ständig nur Gehorsam einfordert, offenbart null Führungskompetenz und überfordert zu sein mit der Bürde des Amtes, denn ein guter Hirte könnte auch mit widerspenstigen Schäfchen gut umgehen.

Ratzinger hätte das in der Kirche seltene intellektuelle Niveau zu konstruktiver Auseinandersetzung, aus der Neues, Ungeahntes, die Kirche Bereicherndes mit Hilfe des Hl.Geistes entstehen könnte. Doch leider ist er schon alt und zermürbt und durch den dichtgedrängten Terminkalender (inhaltsleeres Händeschüttelnmüssen ohne Ende) zu ausgepowert, um sich auf den schmerzvollen Geburtsprozeß einer erneuerten Kirche einlassen zu können.

Wäre Christus der weltlichen Autorität, den Händlern und seiner Familie nicht fallweise und gezielt gegenüber widerständig gewesen, er hätte es nie zum Kreuzestod und damit zur Entstehung der Kirche gebracht. Er folgte kompromißlos einzig Gottes Willen und ließ sich wie die Urkirche vom Hl.Geist leiten. Mit Entstehung der Kirchenhierarchie und ihren Machtquerelen verblasste das Sichführenlassen vom Hl.Geist und wurde nach und nach durch einen sich verfestigenden, rigorosen Gehorsamsanspruch ersetzt, dem Machtmißbrauch immanent ist. Diesen die europäische Kirche zermürbenden unheilvollen Mix an Widersprüchen im Lichte des Hl.Geistes möglichst ohne Verführung durch lustvollen Machtgewinn endlich auseinanderzudividieren ("Unterscheidung der Geister") würde konstruktives Leadership beweisen.

Eine wachstumsorientierte Kirche braucht Vielfalt, nicht Einfalt.

Antworten Gast: Nazareth
06.04.2012 13:06
0 0

Anmerkung: Die Artikelüberschrift wurde inzwischen von der Redaktion korrigiert


Gast: AlterKämpfer
05.04.2012 19:17
3 0

Typisch APA

Schüller (wer?) kommentiert den Papst.

Re: Typisch APA

und wer ist nochmal der papst?

Gast: Gast-Georg
05.04.2012 19:04
1 5

Gehorsam, Gehorsam, Gehorsam

Ich glaube, dass ich nicht übertreibe, wenn ich sage: der Papst hat die christliche Spiritualität durch den Faschismus ersetzt.

Antworten Gast: kf621
05.04.2012 20:11
1 2

Re: Gehorsam, Gehorsam, Gehorsam

Ein Blick in die >mögliche< Zukunft:

http://www.theologe.de/nachruf.htm

Jesus selbst war schließlich auch schon "ungehorsam"!

Wäre er tatsächlich gegenüber der jüdischen Lehre der Pharisäer und Schriftgelehrten "gehorsam" gewesen, wäre er wohl kaum in die Situation gekommen, daß man ihn gekreuzigt hätte! Denn den tradiierten Vorschriften und Geboten setzte er ja immer wieder sein "...ich aber sage Euch..." entgegen. Jesus jedenflalls hat gar nichts dagegen einzuwenden gehabt, auch am Sabbath ein in die Grube gefallenes Schaf heraus zu holen! Für orthodoxe Juden ein absolutes No go!

Und warum sollten sich moderne Katholiken keine besorgten Gedanken über die Zukunft der Kirche machen? Jesus selbst hat ja gesagt: "Seid heiß oder kalt: Wenn Ihr lau seid, speie ich Euch aus"! Wem eh alles wurscht ist und wem es egal ist, wie es mit der Kirche weiter geht, der kann kein wahrer Gläubiger sein! Natürlich kann er jetzt mit scheinheiliger Miene vorgeben, "gehorsam" zu denken und handeln. Ob das freilich wirklich dem Geist der Bibel entspricht?

Was ich dem Papst und anderen Konservativen vorwerfe ist die Tendenz, so zu tun, als ob die Kirchengeschichte eine gerade Linie gewesen sei, ohne Abweichungen und Umwege; ohne irdische Machtansprüche und brutal-grausame Durchsetzung derselben. Was human ist an der heutigen Kirche, das ist nur rudimentär auf ihrem eigenen Mist gewachsen. Das meiste mußte ihr im zähen Ringen gegen tradiertes Gedankengut erst abgerungen werden. Und daß der aktuelle Papst einen seiner Vorgänger selig sprach, der im 19.Jhdt. gegen die "Irrtümer unserer Zeit" polemisierte, sagt auch alles!

Gast: Exkatholik
05.04.2012 18:14
2 5

Der Papst ... Also Jesus hätte ihn mit der Kamelpeitsche aus seinem Tempel gejagt.


Aber die kath. Kirche ist ja ohnehin ein Auslaufmodell.

Antworten Gast: Katholik
05.04.2012 23:09
2 3

Re: Der Papst ... Also Jesus hätte ihn mit der Kamelpeitsche aus seinem Tempel gejagt.

Ja, ja es sind immer die bösen anderen gemeint... und die kath. Kirche ist schon seit 2 Jahrtausenden ein Auslaufmodell. Warum dann die ganze Aufregung?

Antworten Gast: Johann S
05.04.2012 19:09
1 2

Re: Der Papst ... Also Jesus hätte ihn mit der Kamelpeitsche aus seinem Tempel gejagt.

Ein wirklicher guter Hirte wie der Roncalli es war,wäre nötig.
Gibts halt nur selten.

Re: Der Papst ... Also Jesus hätte ihn mit der Kamelpeitsche aus seinem Tempel gejagt.

Dich aber noch voran .......