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Papst kritisiert Pfarrer-Initiative: "Ungehorsam ist kein Weg"

05.04.2012 | 16:00 |   (DiePresse.com)

Benedikt XVI. ging bei der Chrisammesse am Gründonnerstag auf den "Aufruf zum Ungehorsam" der österreichischen Pfarrer-Initiative ein.

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Der Papst hat am Donnerstag den "Aufruf zum Ungehorsam" der Österreichischen Pfarrerinitiative gerügt. In seiner Predigt bei der Chrisammesse am Gründonnerstag mit rund 3000 Priestern aus der Diözese Rom und der vatikanischen Kurie ging Benedikt XVI. auf den Aufruf ein und sagte, dass dieser Appell "vor kurzem von einer Gruppe von Priestern in einem europäischen Land" veröffentlicht worden sei. (Mehr: Die Predigt im Wortlaut)

"Wir wollen den Autoren dieses Appells glauben, dass sie von Sorgsamkeit für die Kirche bewogen sind, dass sie überzeugt sind, die Trägheit der Institutionen mit drastischen Mitteln in Angriff zu nehmen, um neue Wege zu öffnen. Ist Ungehorsam allerdings ein Weg?", fragte der Papst.

Er warnte vor der Gefahr, dass die Pfarrer-Initiative lediglich "einen verzweifelten Drang" darstelle, die Kirche nach eigenen Wünschen und Ideen umzuwandeln. Dieser Weg sei jedoch nicht mit der Haltung Jesus' konform. Jesus sei es "um den wahren Gehorsam" gegangen, der "gegen die Eigenwilligkeit des Menschen" gerichtet sei.

Schüller "angenehm überrascht"

Der Sprecher der Pfarrerinitiative, Helmut Schüller, ist über die Kritik von Benedikt XVI. "angenehm überrascht". Die Predigt sei zum Teil "sehr sanft" gewesen, sagte Schüller zur APA. Auch mit Sanktionen sei nicht gedroht worden. Er freut sich zudem, dass die Pfarrerinitiative vom Heiligen Stuhl und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde: "Er billigt zu, dass es um die Zukunft der Kirche geht." Ebenfalls positiv sei zu werten, dass der Papst von der "Trägheit der Institutionen" gesprochen habe. Dass der Heilige Vater beim Thema Ungehorsam den Reformern nicht entgegenkomme sei zudem zu erwarten gewesen.

Kardinal Christoph Schönborn sieht in den Worten des Papstes wiederum eine "Ermutigung für die Kirche in Österreich".  Für ihn geht aus der Predigt des Papstes hervor, wie wichtig dieser die Auseinandersetzung um die Zukunft der Kirche auch in Österreich nehme "und wie genau er die Situation hier kennt", hieß es in einer Stellungnahme des Kardinals via "Kathpress". In "sehr differenzierter und nachdenklicher Weise" habe Benedikt XVI. andererseits die grundsätzliche Problematik jeder Erneuerung angesprochen und der Pfarrerinitiative in diesem Zusammenhang ein paar sehr ernste Fragen gestellt.

(APA/red.)

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181 Kommentare

Re: Der Papst ... Also Jesus hätte ihn mit der Kamelpeitsche aus seinem Tempel gejagt.

Dich aber noch voran .......

Antworten Gast: wahrheitsuchender
05.04.2012 18:23
0 1

Re: Der Papst ... Also Jesus hätte ihn mit der Kamelpeitsche aus seinem Tempel gejagt.

Die etwas andere Sichtweise:

http://www.theologe.de/index.htm

Apropos egene Wünsche und Ideen

'die Kirche nach eigenen Wünschen und Ideen umzuwandeln. Dieser Weg sei jedoch nicht mit der Haltung Jesus' konform. Jesus sei es "um den wahren Gehorsam" gegangen, der "gegen die Eigenwilligkeit des Menschen" gerichtet sei.

Sagte aber nicht der Herr Kardinal mit Bezug auf Stützenhofen, dass es heute eben verschiedene "Lebensentwürfe" gebe, die er respektiere?
Sprach sich da der Kardinal nicht indirekt für Individualkrichen nach eigenen Wünschen und Ideen aus?


Gast: Christ (59)
05.04.2012 18:05
5 9

Was hat mein christlicher Glaube mit Gehorsam zu tun?


Der Papst in Rom ist für einen wirklich gläubigen Christen völlig irrelevant !!!

klare worte des chefs

danke

Re: klare worte des chefs

und vergiss nicht dich zu ostern auszupeitschen, damit du ein bisschen das leid christi mitträgst - amen ich vergebe dir

Re: klare worte des chefs

und vergiss nicht dich zu ostern auszupeitschen, damit du ein bisschen das leid christi mitträgst - amen ich vergebe dir

Antworten Gast: poltergeister
05.04.2012 18:03
1 5

Re: klare worte des chefs


Und ab in die Hölle!

Antworten Antworten Gast: ungläubiger Thomas
05.04.2012 18:15
2 5

Re: Re: klare worte des chefs


Ja, wenn der Benedikt stirbt, wird er in der Hölle 90% seiner Vorgänger treffen.

Re: Re: Re: klare worte des chefs

chef ist wer als chef eingesetzt ist ... und die bibel spricht klare worte
amen

Gast: gasterl
05.04.2012 16:24
2 5

Ratze, what else ...

also vor johannes paul dem zweiten hatte ich tatsächlich respekt, er machte seinen job glaubhaft.

bei diesem ratze fällt es mir wirklich schwer, mich weiterhin mit "seinem" glauben zu identifizieren.

der lebt ja in einer welt, die er selbst nicht zu verstehen mag ... und seine aussagen schaden der kirche mehr, als wenn er einfach schweigen würde.

Antworten Gast: blaasuper
07.04.2012 22:10
0 0

Re: Ratze, what else ...

jpII war tatsächlich ein grosser - aber der jetzige? bäh. Regensburger Rede, und jetzt das. Super.

Gast: Katholischer Wutbürger
05.04.2012 16:17
1 7

Unnötiger Kasperl

Ungehorsam ist kein Weg !!
Er verwechselt alles !
Was weiß dieser Ratzinger schon, was Gott will ??
Überhaupt nichts !!!

Antworten Gast: benedic
05.04.2012 17:58
3 0

Erfreulich, dass du es offensichtlich weißt


aus dem Zitatenschatz

Dieser Weg sei jedoch nicht mit der Haltung Jesus' konform. Jesus sei es "um den wahren Gehorsam" gegangen, der "gegen die Eigenwilligkeit des Menschen" gerichtet sei.

Unsichtbare Freunde und ihre Folgen... toll...

Gast: aikon
05.04.2012 15:50
3 4

2000 jahre kriminalgeschichte christentum und nichts dazugelernt?

das eigentlich verwunderliche ist, dass ihm immer noch so viele - auch angebliche atheisten - zuhören. siehe auch kommentare in anderen medien.

die dogmen unserer erziehung sitzen tief, sehr tief ...

ich hoffe, die nächsten generationen können sich aus diesen zwängen befreien.

Gast: b754
05.04.2012 15:48
3 5

jesus war hippi und revoluzer

der hättte den ratzinger verjagt

Re: jesus war hippi und revoluzer

...oder die Vatikanconnection würde Jesus wieder kreuzigen.

Schüller und Kollegen

begehen Eidbruch!

Vatikan-Mitarbeiter 2012 n.Chr. = Pharisäer 33 n. Chr.

Das was die Pharisäer damals waren sind Papst sowie vatikantreue Kardinäle und (Erz-)Bischöfe heute. Sie würden Jesus auch heute wieder kreuzigen, wenn sie könnten, allerdings geht das im Informationszeitalter nicht mehr so einfach.
Wie war das mit dem Splitter und dem Brett?

4 2

Ist Ungehorsam allerdings ein Weg?

Weg ist es keiner....ABER

Es ist eine Idee, ein Versuch einen neuen Weg zu beschreiten.
Der Ungehorsam der großen Kirchenheiligen war es, der dieser Kirche Vorbild und Ideale sind.
Das Problem welches ich immer mehr sehe ist, die unaushesprochene Diskrepanz zwischen Glauben und Kirche.
Anstatt den Versuch zu wagen beide wieder unter einen Hut zu bekommen, schottet sich die Amtskirche zu und beharrt auf Traditionen.


Antworten Gast: Geladener
05.04.2012 15:53
1 0

Re: Ist Ungehorsam allerdings ein Weg?

Sie wissen aber schon, dass Jesu Worte auf der Tradition aufbauten...und die Kirchtradition auf der Lehre Jesu aufbaut...und welche grossen Kirchenheiligen bitte übten den Ungehorsam in Sinne gegen Christi Lehre und die Kirchenlehre???

0 0

Re: Re: Ist Ungehorsam allerdings ein Weg?

Nun: Jesus in jüdisch/gnostischen Umgebung aufgewachsen....und in diesem Kontext ist der Ungehorsam gegenüber der Obrigkeit doch auch legendär.
Selbst Heilige wie Hildegard von Bingen oder Katharina von Siena, die durchaus streitbare Zeitgenoss/innen waren. Aus heutiger verklärter Sicht jedoch "harmlose" Heilige.

Auch Franz von Assisi predigte (so wie aus heutiger die anmaßenden Laien auch) ohne noch als Mönch oder gar Orden anerkannt zu sein.

Ich wünschte mir, dass ein geistiger Großmut im christlichen Sinne die Streitigkeiten einzug hält, damit der Glaube das Zentrum steht und nicht, wie es zur Zeit der Fall scheint, dass sich die Kirche über den Glauben stellt.

Antworten Gast: Tomb
05.04.2012 15:40
3 2

Re: Ist Ungehorsam allerdings ein Weg?

Der große Kirchenheilige Schüller ?
Da müssen Sie aber selber lachen bei dieser Vorstellung.

0 0

Re: Re: Ist Ungehorsam allerdings ein Weg?

Ok, der war aber wirklch gut!

Gast: gyliso
05.04.2012 14:47
2 1

Endlich das richtige Wort !


Gast: paternoster
05.04.2012 14:38
2 5

"Ungehorsam ist kein Weg"

jesus starb wegen seiner ungehorsamkeit
am ende des kreuzweges.

Antworten Gast: Tomb
05.04.2012 15:44
5 0

Re: "Ungehorsam ist kein Weg"

Das haben Sie leider ganz falsch verstanden, er war Gott gehorsam bis ans Kreuz.

Antworten Antworten Gast: naajaa
06.04.2012 18:43
1 0

Re: Re: "Ungehorsam ist kein Weg"

Ja eh - gegenüber Gott. Er war aber nicht der Tempelobrigkeit und der römischen Besatzung gehorsam.

Antworten Gast: AD2012
05.04.2012 14:52
1 0

Re: "Ungehorsam ist kein Weg"

Nach meiner Erinnerung aus dem Unterricht wurde Jesus gekreuzigt, was die "Basis" das gefordert hat.

Antworten Gast: JREwing
05.04.2012 14:48
2 1

Re: "Ungehorsam ist kein Weg"

aber WEM gegenüber, Sie ganz Kluger???!!! Er passte nicht in seine Zeit. Klingelt da was?

2 5

2 x 3 macht 4

Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach' mir die Kirche
Widdewidde wie sie mir gefällt ....

Hey - Papa Ratzinger
trallari trallahey tralla hoppsasa
Hey - Papa Ratzimger
der macht, was ihm gefällt.

Ich hab eine Kirche,
einen luxuriösen Vatikanpalast
den Gänswein und den Bertone,
die schauen dort zum Fenster raus.
Ich hab eine Kriche
die Legionäre Christi und die Pius Brüder
und Jeder, der uns mag,
kriegt unser 1 x 1 gelehrt.


Antworten Gast: Herr Rossi
05.04.2012 14:47
6 3

Re: 2 x 3 macht 4

Wir danken! Damit wäre das Kindergartenniveau von Wir sind Kirche, Laien- und Pfarrerinitiative offen gelegt. Wahrscheinlich ist das aus einem Ihrer selbst geschriebenen Lieder bei den Laien-Messen.

und werdet wie die Kinder ...

Ratzinger und seinen Fundis würde kindliches Gottesvertrauen und Mut sicher gut tun. Aber aus lauter Angst, Kleinlichkeit und geistiger Enge wollen Sie zurück zum Ersten Vatikanumm und glauben dort die Rettung zu finden.

Wie Ratzinger bei Castro war, habe ich mir gedacht: zwei schiffbrüchige alte Männer, die nur noch in der Vergangenheit leben und leiden ....

jaja ...

... natürlich ist der Papst und seine Fundis frei von dem Bestreben, die Kirche nach eigenen Wünschen und Ideen umzuwandeln. Darum wird auch die Piusbruderschaft (diese Typen wollen die Kirche zurück ins 19. Jahrhundert umwandeln) zu Gesprächen eingeladen und die progressiven Kräfte dürfen die Kirche verlassen.

Der Hr. Ratzinger ist ein ängstlicher, alter Mann der sein Heil in der Vergangenheit sucht weil er die Menschen und ihre realen Lebensbedingungen nicht versteht.

Gast: GastA
05.04.2012 14:12
3 1

Der Papst und der hohe Klerus haben alles Recht

sich ihre Kirche so zu wünschen wie sie wollen. Die Menschen haben aber ebenso das Recht sich ihre Kirche zu wünschen wie sie wollen. Absolute Monarchien oder Diktaturen sind im Bewußtsein der Österreicher bzw Europäer nicht mehr wirklich verwurzelt. Also: Jede der beiden Gruppen geht ihren eigenen Weg. Die Menschen wählen sich ihren neuen Klerus. Der Papst und die Bischöfe haben wohl etwas mehr Probleme, ausreichend neue Schafe zu finden.

Antworten Gast: Tomb
05.04.2012 15:48
2 1

Re: Der Papst und der hohe Klerus haben alles Recht

Super Idee, warum treten Schüller und co nicht endlich aus der röm.kath. Kirche aus und gründen Ihre neue Kirche.WirdSie niemand davon abhalten und dann schau ma mal.

Gast: fragender 000
05.04.2012 14:01
7 2

Jesus -


Hatte JESUS die HOHENPRIESTER nicht aus dem Tempel gejagt ?

Lehrte JESUS etwa DOGMEN ?

Hatte JESUS eine Kurie ?

Antworten Gast: Antworter
05.04.2012 14:23
5 0

Re: Jesus -

- Ja, weil sie selbst nicht das lebten, was der Glaube verlangte.

- Ja, die unveränderliche Lehre der Väter und Gottes Gebote.

- Ja, die Apostel.

Demokratie und Kirche

wenn der Papst meint Jesus sei gegen die Eigenwilligkeit des Menschen gewesen und dieser Richtsatz für die Kirche bis heute gilt, dann ist die katholische Kirche und die von ihr verbreitete Glaubenslehre unvereinbar mit der Demokratie!

Gast: b754
05.04.2012 13:35
4 8

ungehorsa gegen die kirche ist bürgerpflicht


Gast: Johann S
05.04.2012 13:25
3 1

Lieb

sind sie ja,die Dogmatiker-Oldies.

Ob Jesus wirklich eine sölche kirche gewollt hat?

Antworten Gast: geh
06.04.2012 18:45
0 0

Re: Lieb

Nein

Gast: Ein Gläubiger
05.04.2012 13:22
4 2

Wird Jesus nicht mehr ernst genommen?

Nimmt dieser Papst Jesus ernst?
Er scheint sich für Jesus zu halten, das alleine ist schon ein Verrat an der Lehre Jesu.
Jesus war bekannt für sein ungehorsames Auftreten....er hat viele Regeln umgestoßen und immer wieder den Menschen in den Mittelpunkt seiner Handlungen gesetzt....

Re: Wird Jesus nicht mehr ernst genommen?

Ist Jesus von der Kirchenführung überhaupt jemals erst genommen worden?

Jesus war bekannt für sein ungehorsames Auftreten....

So sagte er zum Beispiel: "Nicht mein Wille geschehe, sondern deiner..."

Antworten Antworten Gast: Ein Katholik der denkt
05.04.2012 14:15
0 1

Re: Jesus war bekannt für sein ungehorsames Auftreten....

.......Sagte er am Kreuze zu seinem Vater..
Ist der Papst der Lieber Gott??

Antworten Antworten Antworten Gast: pseudotembo
05.04.2012 18:50
3 0

Re: Re: Jesus war bekannt für sein ungehorsames Auftreten....

Lieber Katholik, der denkt, aber offensichtlich nicht zu viel: Wenn Sie nämlich sooooo über Jesus Bescheid wüssten, wie Sie tun, dann wüssten Sie, dass die von Darabimo zitierten Worte nicht am Kreuz, sondern am Ölberg gesagt wurden. Deshalb glaube ich ja, ehrlich gesagt, nicht eimal, dass Sie ein Katholik sind.

Antworten Gast: Gast.Gast
05.04.2012 13:37
2 1

Re: Wird Jesus nicht mehr ernst genommen?

Meine Lehre ist nicht meine Lehre. Worte von Jesus, der kein Revoluzzer war sondern den willen seines Vaters den Menschen verdeutlichte.So ist auch das Wirken des HeiligenGistes in der Kirche. Weit entfernt von den eigensinnigen Interpretationen der Schüller-Apologeten.

Antworten Antworten Gast: Ein Gläubiger
05.04.2012 14:12
1 1

Re: Re: Wird Jesus nicht mehr ernst genommen?

Sie sind ja ohne Wissen: wen hat Jesus aus dem Tempel geworfen?
Mit wem hat sich Jesus abgegeben?
Sie müssen Jesus schon etwas ernster nehmen..

Gast: Frau
05.04.2012 13:16
1 4

So ein Unfug

Jesus selbst war keineswegs "konform" und hat es mit dem Gehorsam gegenüber seinem Glauben nicht wirklich genau genommen!