21.05.2013 14:56 Merkliste 0

Schönborn fordert Rücknahme des Aufrufs zum Ungehorsam

07.04.2012 | 14:43 |   (DiePresse.com)

"Das Wort Ungehorsam kann so nicht stehen bleiben", sagt der Wiener Erzbischof nach der Kritik des Papstes an der Pfarrerinitiative.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn fordert nach der Kritik des Papstes an der österreichischen Pfarrerinitiative die Rücknahme ihres "Aufrufs zum Ungehorsam". "Es muss hier eine Klärung geben", sagte Schönborn am Freitag in der "Zeit im Bild" des ORF-Fernsehens. "Das Wort Ungehorsam kann so nicht stehen bleiben", so der Wiener Erzbischof. Es brauche hier "eine öffentliche Klärung und ich denke, wir müssen sie bald angehen".

Die Pfarrer-Initiative hatte ihren "Aufruf zum Ungehorsam" im Juni 2011 im Internet veröffentlicht und darin u.a. angekündigt, das Predigtverbot für "kompetent ausgebildete Laien und Religionslehrerinnen" missachten und sich für die Zulassung von Frauen und Verheirateten zum Priesteramt aussprechen zu wollen. Die Rücknahme dieses Aufrufs lehnt die Initiative ab, wie es auf der Homepage heißt: "Dies können wir guten Gewissens nicht tun, weil wir weiterhin zum Inhalt stehen. Der Ungehorsam gegenüber einzelnen geltenden strengen kirchlichen Regeln und Gesetzen ist bereits seit Jahren Teil unseres Lebens und Arbeitens als Seelsorger geworden."

Papst Benedikt XVI. hatte den "Aufruf zum Ungehorsam" am Donnerstag bei der Chrisammesse in Rom kritisiert und die "Frauenordination" explizit abgelehnt. Der Sprecher der Pfarrerinitiative, Helmut Schüller, zeigte sich von der Kritik allerdings "angenehm überrascht", wie er am Donnerstag  sagte. Denn der Papst habe auch von der "Trägheit der Institutionen" gesprochen und keine Sanktionen angedroht.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

276 Kommentare
 
12 3 4 5 6 7
Gast: gaub_nix
08.05.2012 09:13
0 0

Religionsschwindel zeigt sich ganz deutlich.

Schüller und seine Freunde sind alt genug, um zu erkennen, dass sie einer Chimäre nachlaufen.

"HELMUT--the-catholic-conquerer--2012"


Having heard and read, that Austria and whole Europe are “too small“ for “Helmut, the catholic conquerer“, we would like to send him the best wishes for his extremly-engaged world-wide-'not only'-web-activities.

A lot of male and female
ardent admirers from
U.S.A. and so on …

Gast: Lienz40
10.04.2012 11:13
0 0

zum Thema Schüller

Schüller ist ein Glücksfall für die katholische Kirche! Man kann ihn nur unterstützen!

Schönborn ist ein Ratzinger-Schüler! Was erwartet sich also der naive Mensch vom Papst Ratzinger?

Ich glaube der Meister wäre bei den Protestanten besser aufgehoben. Er sollte das einmal behirnen und die Firma wechseln!

Antworten Gast: pseudotembo
11.04.2012 23:10
0 0

Re: Nicht auszurottende Legende

Schönborn ist mitnichten ein Ratzinger-Schüler. Schönborn ist seinerzeit von seinem Doktorvater nach Regensburg geschickt worden, wo er 2 Semester lang ein Seminar bei Ratzinger besucht hat. Wenn man bedenkt, wie viele Seminare man besucht, bis man ein Studium abgeschlossen hat, dann wäre man als fertiger Doktor "Schüler" von mindestens 5 oder 6 Professoren (mit 2 Wochenstunden pro Semester).

Gast: In Deutschland ist es schon ein Protestant...
09.04.2012 20:33
0 0

Warum nicht bei uns ein forscher Katholik...?

Der Schüller gehört längst in die Politik!!! Macht auf mich den Eindruck eines unbestechlichen Kirchenmannes. Als nächster Bundespräsident wäre der „vorlaute“ Pfarrer mit Sicherheit der gesellschaftliche Überhammer. Wenigstens einmal einer für den wir uns nicht zu genieren bräuchten. Damit ist jetzt nicht unbedingt der Fischer gemeint. Obwohl unser Heinzi auch gerade nicht das Gelbe vom Ei ist. Sein dauerndes aus Nichtwissen wollen (es gilt die totale Unschuldsvermutung) Stillhalteabkommen mit den schlimmsten Österreichinternen „Gaunereien“ hängt mir längst zum Hals raus. Der Glaubensmann Schüller würde da mit dem „Gotteszepter“ tief in die Korruptionswunden stechen/umrühren. Und damit etliche dieser Eiterbeulen zum Wohle unseres schurigelten Landes zum Verschwinden bringen. Was ich mir wünsche: er soll tief in sich gehen und dann in neue weltliche Gefilden aufbrechen.

Schüller:

Dieses arme kleine geltungssüchtige Priesterlein will also mit dem Papst reden. Das wird dem Papst aber ganz schön imponieren! Herr Schüller Sie dürften sich wohl ein wenig zu wichtig nehmen!

Antworten Gast: gast 986
18.04.2012 01:26
0 0

Re: Schüller:

@ tiger10

Der Papst darf sich also zu gut sein, mit einem Priester zu reden, der einige hundert andere Priester vertritt. Das finden Sie klass. Na sowas!

Ich finde hingegen, der Papst sollte sich im Prinzip nicht zu gut sein, mit jedem von uns zu sprechen, wenn wir darum ersuchen. Auch mit dem "mindersten" von uns, die wir seine Brüder sind (schon vergessen?). Sonst würde ihm sein oberster Chef dereinst nämlich ordentlich die Leviten lesen, von wegen Hoffart und Stolz. Und das wird er nicht wollen.

Antworten Gast: Demut - was ist das?
09.04.2012 19:42
1 0

nur ein Jesus

hatte es noch notwendig, seine Jünger unter Fischern zu suchen. Ein Papst ist da schon was viel Besseres...

Gast: grafbobby
09.04.2012 19:14
0 0

Ungehorsam

Wer versteht das noch? Der Pfarrer von Stützenhofen will in dieser Gemeinde nicht mehr Pfarrer sein, ist das nicht auch Ungehorsam? Wo hört man etwas vom Kardinal?

Gast: wassolls
09.04.2012 17:38
2 0

die Kirche sollte von den Begünstigungen befreit werden

mal sehen wie lange es sie in unseren Breiten noch gibt wenn man nicht automatisch als 4 Monate altes Baby gegen den vielleicht eigenen Willen gesetzlich legal
Mitgliedsbeitragspflichtig zwangseingeschrieben wird und steuerliche Vorteile wie Absetzbarkeit von der Steuer, Steuerbefreiungen, Spekulation, Nazi-Ideologien(Frauen Bild, Schwulen ausgrenzung, Patriachat etc. ) straffrei verfolgen kann etc....

auch die Ägyptischen Götter sind untergegangen, und die haben länger regiert(die Zeit vom Bau der Cheopspyramide bis Cleopatra war um einiges länger als vom Tod Cleopatrats bis jetzt)

Benutz euer Hirn und Mitfühlungsgabe dann seht ihr das Religion nur Hass über umwege predigt

0 2

Re: die Kirche sollte von den Begünstigungen befreit werden

Sie schlagen uns vor, wozu sie anscheinend selbsr nicht bereit sind: das Hirn einzuschalten. ;)

Gast: biersauer
09.04.2012 13:48
0 1

Schüller sollte diesem Schwindelverein endlich ade sagen!

Denn jeder der dort noch mit macht beteiligt sich am Volksbetrug.
Solange es diese "Dialogisierer" mit dem Mörderverein aus Mekka gibt, solange dauert diese Tyrannei am Menschen an und das Volk wird unterdrückt.

Die Kiche gehört mal von den Linken befreit,

dann kehrt auf die Minute wieder Ruhe ein! Genau betrachtet sind das keine Probleme sondern nur eine Links-linke Hezte um die Kirche und die Gesellschaft zu zerstören!

Was die Kirche jetzt braucht ist eine strenge und harte Hand die zeigt, wo es entlang geht!

Antworten Gast: grafbobby
09.04.2012 19:16
0 0

Re: Die Kiche gehört mal von den Linken befreit,

dann fangen wir mit dem Pfarrer von Stützenhofen an.

Antworten Gast: Johann S
09.04.2012 13:43
1 4

Re: Die Kiche gehört mal von den Linken befreit,

Ja,Ja der strafende Herrgott aus dem Mittelalter und die strafende Kirche.

Manche haben die Aufklärung verschlafen.
Leider.

Re: Re: Die Kiche gehört mal von den Linken befreit,

Lieber Johann,

ich bin als 17 jähriger bereits vollständig über die Sexualität des Menschen aufgeklärt worden! Strafen ist immer ein Thema - da der Mensch nur durch negative Reize eine Stimulation erlangt und somit zwischen gut und böse unterscheiden kann.

Re: Re: Re: Die Kiche gehört mal von den Linken befreit,

Zwei Säulen tragen die Welt: Lohn und Strafe

Judas war auch von seinem Verrat überzeugt, damit

den Juden etwas gutes zu tun. Wer nicht gut will, kann nicht wahr denken.
Schüller bekommt zusehends Küng´sche Wahnvorstellungen und meint offensichtlich dem Papst in seinem Amt gleichgestellt zu sein.
Der weitere Verlauf scheint vorprogrammiert.

Gast: Tomb
09.04.2012 11:12
3 2

Beantwortet

Wenn Schüller sich statt mit eitler Selbstdarstellung mit den Dokumenten der röm. kath. Kirche beschäftigen würde, wüßte er,dass alle rethorische Fragen des Papstes schon vielfach und teilweise endgültig beantwortet sind.Er braucht dem Papst sicher keine Fragen mehr zu beantworten.

Gast: Genosse Graf Gudenus, Paris
08.04.2012 23:26
2 0

Papst hochverehrt im Protestantischen Dänemark,

Pater Schüller auch?

Man kann auch anderswo in ein KIRCHLICHES GEBÄUDE einteten! Es muss nicht ein katgholischess sein

Gast: Gast.Gast
08.04.2012 21:06
0 0

selfmade

Schüller, das Produkt der Kirchenleitung in Österreich ist das selfmade-Problem der Bischöfe Österreichs. Es zeigt das Verhältnis der Kirchenführung Österreichs zum hl.Stuhl sehr deutlich auf und kann mittlerweile nicht mehr Schön:.geredet werden und auch nicht unter den Teppich verschwinden.

Gast: Mick66
08.04.2012 19:48
1 3

Die Kirche

Die Kirche muss mit der Zeit gehen, sonst muss sie mit der Zeit gehen.

Re: Die Kirche

Nehmen wir als Beispiel Yoga. Yoga ist ein Weg um die Vereinigung mit Gott zu erreichen. Wir nennen das Erleuchtung. Und was ist Yoga jetzt, nachdem es von zeitgeistigen Westlern zur neuen Mode gekürt wurde? Eine Entspannungsmethode die einem obendrein eine gute Figur beschert. Vergewaltigt und jeder Spiriualität beraubt.


Re: Die Kirche

Das ist sicher nicht das Rezept um 2000 Jahre überlebt zu haben.

Zeitgeistigkeit ist Gift.

 
12 3 4 5 6 7