Islamisten verteilen Gratis-Koran auch in Wien

12.04.2012 | 16:28 |   (DiePresse.com)

Radikale Salafisten wollen im deutschsprachigen Raum Millionen Exemplare des Koran kostenlos verteilen. Auch in Wien ist die „Aktion Koran" bereits angelaufen, wie ein YouTube-Video zeigt.

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Wien/KB. Radikalislamistische Salafisten wollen in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 25 Millionen Koranexemplare kostenlos verteilen. In Fußgängerzonen von Großstädten und im Internet sollen deutschsprachige Korane an Un- und Andersgläubige abgegeben werden, um sie dazu zu bewegen, zum Islam zu konvertieren (DiePresse.com berichtete). Bei einer Frontal-Offensive am Osterwochenende fanden am Samstag in 35 deutschen Städten zeitgleich Koranverteilungen statt, unter anderem in Hamburg, Köln, Dresden, Hannover und Berlin.

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Auch in Wien hat die „Aktion Koran" bereits begonnen. Auf einem YouTube-Video, hochgeladen am 11. März, waren  zwei junge Männer zu sehen, wie sie an einem „Infostand" im zehnten Bezirk Koranexemplare kostenlos an Passanten verteilen. Stolz erzählen sie dem Kameramann auf Deutsch, dass das Projekt erfolgreich angelaufen sei und sich die Menschen sehr interessiert zeigen würden. Es handle sich um die erste offizielle Aktion in Wien, hoffentlich würden viele folgen, so die Initiatoren. Das betreffende Video ist mittlerweile nicht mehr öffentlich abrufbar, der Uploader hat sein YouTube-Konto geschlossen.

„Jeder Moslem sollte mitmachen"

Auf dem Video zu sehen ist auch ein junger Mann mit einem Koran in Händen, scheinbar ein Sympathisant. Er fordert Nichtmuslime auf, den Koran erst zu lesen und sich dann eine Meinung darüber zu bilden. Von Muslimen verlangt er, den Islam in seiner Praktizierung nicht falsch auszulegen, um seinem Ansehen nicht zu schaden.

Ein weiterer Jugendlicher, der sich als von der Aktion begeisterter Passant in Szene setzt, äußert sich auf Türkisch zu dem Projekt. „Ich halte es für eine gute Idee, Korane an Nichtmuslime zu verteilen", sagt der junge Mann. „Dieses interessante Projekt geht jeden Moslem etwas an, wir alle sollten es unterstützen und unseren Beitrag leisten, damit die Menschen das wahre Gesicht des Islam kennen lernen." Ob er es für möglich halte, mit dieser Aktion Nichtmuslime zu bekehren, will der Interviewer von ihm wissen. „Ja, daran glaube ich", antwortet der Jugendliche.

Der für Koranbestellungen in Österreich zuständige Mann wollte am Donnerstag auf „Presse"-Anfrage keine Stellungnahme dazu abgeben. Er spreche nicht mit Leuten, die „ihren Stolz und ihre Ehre für ein bisschen Geld verkauft hätten". Zudem würden die Medien ohnehin nur „Lügengeschichten verbreiten und ihre eigene Version schreiben".

Während in Deutschland Verfassungsschützer und Politiker alarmiert sind und Maßnahmen gegen die Koranverteilungen fordern, sieht der österreichische Verfassungsschutz keinen Anlass für strafrechtlichen Ermittlungen. „Der Sachverhalt ist uns bekannt, ein strafrechtlich relevanter Tatbestand wird aber nicht erfüllt, da gegen das Verbreiten religiöser Schriften prinzipiell nichts einzuwenden ist", heißt es aus dem Innenministerium. (Mehr: Österreichische Behörden "aufmerksam")

Idealisiertes Bild der Frühzeit

Die religiöse und politische Bewegung des Salafismus orientiert sich im Übrigen an einem idealisierten Bild der Frühzeit des Islam. Das arabische Wort „Salaf" steht für Ahnen und Vorfahren. Teile der Bewegung stehen im Verdacht, ein Sammelbecken für gewaltbereiten Islamismus zu sein und Verbindungen zu Terrornetzwerken zu pflegen.

Als einer der einflussreichsten Prediger des Salafismus gilt Ibrahim Abou Nagie. Der Kölner Geschäftsmann und gebürtige Palästinenser hat im Oktober 2011 das Projekt „Lies! - Im Namen deines Herren, der dich erschaffen hat" ins Leben gerufen und wird wie alle radikalen Salafisten vom deutschen Verfassungsschutz beobachtet.

Auch der Frankfurter Attentäter vom März 2011 hatte im Internet Kontakte zu Salafisten. Der Mann schoss auf US-Soldaten und verletzte zwei davon tödlich.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13. April 2012)

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461 Kommentare
 
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Gast: biersauer
09.05.2012 03:41
0

Die Dreigroschenoper muss bald umgeschrieben werden..

weil es hat jeder Musl sein Messer und spielt in der Oper mit.

Gast: chmod777
16.04.2012 09:00
4

was denkt die Welt darüber?

In D haben die Salafisten in vielen Städten den Koran verschenkt, tausende Exemplare, sie hatten Stände eingerichtet mit der Aufschrift "LIES!" - die Bilder gehen um die Welt, die Menschen werden versuchen zu verstehen was "LIES!" bedeuten könnte, am ehesten werden sie es mit Englisch versuchen...

Gast: Don Oyle / Hauke Ohlendorf
15.04.2012 14:53
1

Wo bleibt der gute, nächstenliebende christliche Wille?

Hallo liebe LeserInnen!
Bei der aktuellen Form des Umganges mit dem Islam, zeigt sich erneut die mit Ignoranz gewürzte Überheblichkeit von Menschen, die sich so gerne das DICKE "C" in den Parteinamen einflechten, sich das Fischsymbol
den Iyhtýs (ἰχθύς) als Akronym hinten auf das Auto "nageln" und auch sonst mit salbungsvollen Worten anzutreffen sind, wenn es um die Demonstration eigenen Glaubens geht. An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass die Bibel nicht einzig und allein dazu geschaffen ist, sie anderen je nach Bedarf entgegenzuhalten. Als sog. Christ darf man auch darin lesen. Hier steht also:
Jakobus 2,14-20 "Glaube ohne Werke ist tot"
Als Grundvoraussetzung hierfür

Matthäus 22,34–40
Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Hier die Frage an alle: Was an Ihren Kommentaren ist dazu geeignet, das oben wiedergegebene Wort "Ihres" Herrn Jesus umzusetzen und die sich daraus zwangsläufig ergebende Einläutung des Konsenses und der Zwiesprache mit den Muslimen zu eröffnen? Um nun selbst das konstruktive Element einzubringen, hier die Adresse der soeben gegründeten Facebook-Gruppe "GLAUBENS- UND KULTURDIALOG", für alle, die nicht warme Luft machen

Antworten Gast: antitroll
19.04.2012 14:38
0

Re: Wo bleibt der gute, nächstenliebende christliche Wille?

..solchen Nonsens schon den Kindern aufzuzwingen, ist ein Verbrechen.
Erfundene Geschichten aus dem Land der Märchenerzähler! Aus dem Orient.

Gast: Don Oyle / Hauke Ohlendorf
15.04.2012 14:42
1

An die eigene Nase fassen!

Liebe LeserInnen,
hier gibt es einige Kommentare in der Richtung, dass nun bald alle wüssten, was im Koran tatsächlich steht. Dem gebe ich Recht und dies wäre auch gut so. Hätten Christen sich bereits vor mehr als 1.000 Jahren mit den Muslimen verständigt, statt diese angegriffen, hätten Christen auch dazu beitragen können, das muslimische Leben ein wenig mit positiv zu bestimmen. Alles was hier zu lesen ist, besteht aus Gejammer bis hin zu Schmähungen und Beleidigungen, die unserem Grundgesetz (Art. 4 Absatz 1, 2) zuwider stehen und z. T. sogar den Straftatbestand von "Kundgabe der Missachtung, Nichtachtung.." §§ 185 - 189 erfüllen. Sind die Muslime von heute der Erstaz für unsere Juden von gestern? Was haben wir dazugelernt?
Der QURÂN zu JESUS:
>>Und weil sie sprachen: "Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet" - doch sie töteten ihn nicht und kreuzigten ihn nicht (zu Tode), sondern es erschien ihnen nur so - (darum straften Wir sie). Und siehe, diejenigen, die darüber uneins sind, sind wahrlich im Zweifel über ihn. Sie wissen nichts davon, sondern folgen nur Vermutungen. Und Sie töteten ihn mit Gewissheit nicht. (Sure an-Nisa, 157)

2- In einem Vers wird folgendermaßen beschrieben, dass der Prophet Jesus (Fsai) nicht getötet wurde, sondern dass er aus der Dimension des menschlichen Lebens genommen und zu Allah erhöht wurde: Ganz im Gegenteil: Allah erhöhte ihn zu Sich; und Allah ist mächtig und weise. (Sure an-Nisa, 158)<<

Re: An die eigene Nase fassen!

Danke. Hervorragend!

Antworten Antworten Gast: Hinsichtlich & Rücksichtlich
16.04.2012 12:03
3

Re: Re: An die eigene Nase fassen!

Sie sind aber leicht zu unterhalten....

Gast: TOM22
14.04.2012 21:52
8

ja sofort

Bitte einen Koran in jeden Haushalt! Dann kann jeder lesen, wie wir und unsere Lebensweise und Religion oder unser Atheismus verachtet, verurteilt und bedroht wird! Danke!

Antworten Gast: Don Oyle / Hauke Ohlendorf
22.04.2012 16:05
0

Re: ja sofort

Voranstehend also wieder ein Kommentar als manifester Beweis absoluter Unkenntnis des Korans. Im Koran ist das genaue Gegenteil zu finden, was von mir in einer vorangegangenen Stellungnahme auf dieser Seite an schriftlichen Fakten belegt wird.
Allmählich fällt es schwer, sich noch mit einem Volk zu identifizieren, dass unwissenden Geiferern und Eiferern die Stange hält, ohne dagegen aufzubegehren.

Wie in Zeiten nicht allzulang vergangener Hetze gegen Jüdinnen und Juden, halten sich deutsche Weihnachts- und Oster-Kirchgangs-Maul-Christen sowie die sog. bekennden Kirchen vornehm zurück, machen also damit das Feld erneut für jene frei, die sich ihre noch ausstehenden Gewaltausbrüche anhand weniger extremistisch orientierter Moslem-Sekten vorab "legitimieren" lassen.
Was bald folgen wird, kennen wir bereits von jenen Prügelszenen auf Bahnhöfen und in bestimmten Innenstädten der mehr in der kalten Regionen Deutschlands gelagerten Bereiche, wo alle die Hände angstvoll in die Taschen stecken und wegsehen, wenn es wieder einmal zu Übergriffen mit Schwerstverletzten und/oder gar Toten kommt.
Wer sich in dieser aktuellen Frage wieder hinter Jalousien versteckt bzw. untätig zusieht, macht sich schuldig wie unsere Vorfahren.
Hier rufe ich Lehrer der Geschichte, Sozialkunde, Religion und des Rechts auf, ihren Schüler(n)Innen auf solch beredtes Zeugnis des Deutschtums hinzuweisen, denn hier zeigen wir noch einmal, wie es früher mit den Juden begann. Es lebe die Ignoranz unveränderter BRD

Alte Zeitungen und Märchen aus 1001 Nacht

sind sicher noch aufregender zu lesen.

Gast: dexteron
14.04.2012 15:59
9

schiefe Optik

Für mich ergibt sich da ein bisschen eine schiefe Optik: Wer zum Islam konvertiert, wird mit offenen Armen empfangen. Wird dieser Schritt von irgendjemandem kritisiert, ist derjenige "Nazi", "fremdenfeindlich", "vernagelt" oder einfach "intolerant".

Wenn allerdings ein Angehöriger des Islam z.B. zum Christentum konvertiert, muss er das oft genug vor Familie und Freunden geheimhalten, um nicht ausgeschlossen zu werden. Diese Praxis wird akzeptiert, und wehe dem, der Muslime "vernagelt" oder "intolerant" nennt!

Die christlichen Kirchen (zu Recht oder zu Unrecht) zu kritisieren, ist ohne Probleme möglich. Wer etwas am Islam auszusetzen hat, gilt als intolerant.

Viele Muslime haben ein stark ausgeprägtes religiöses Selbstbewusstsein, aber wenig Fähigkeit zu Selbstkritik und Selbsthinterfragen in diesem Bereich, ähnlich wie zahlreiche Freikirchen. Aus diesem Grund sind mir beide suspekt.

Was Religionsfreiheit und Religionsausübung angeht, scheint der Großteil der Muslime noch lange nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein.

Gast: Guckstdu
14.04.2012 14:44
0

Es wirkt...


Wo gibt's die Anmeldeformulare für
die Grundausbildung in Pakistan?

Über Moscheen und Minarette

"Die Moscheen sind unsere Kasernen,die Minarette unsere Bajonette,die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten "!
Der türkische Dichter GÖKALB (1876 - 1924). Zitiert wurden diese Verse vom türkischen Ministerpräsidenten ERDOGAN !!

Gast: Hernalser H
14.04.2012 13:53
5

geniale Aktion

werd den Koran kennnt weiß, dass mit so einer Verteilaktion endlich alle wissen was drinnen steht. Seitenweise Drohungen und Flüche gegen Menschen die nicht daran glauben. Also uns allen eine Warnung! Bravo weiter machen!

Nur der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass man den Koran auch Gratis von Österreich aus online bestellen kann.

Hierzu nachfolgender link:

http://www.hausdesqurans.de/

Was man nach Erhalt damit anfängt bleibt jedem selbst überlassen, da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

am besten alle katholischen Vereine hinschicken,

interessiert tun und dann sich beschenken lassen.
Die Bücher kann man dann lagern in einem finsteren Stollen bis sie verschimmelt sind oder sonstwie den Weg alles irdischen genommen haben.

Antworten Gast: L.W.
04.05.2012 11:48
0

lagern

Wozu ? Der nächste Winter kommt bestimmt...

Antworten Gast: zu spät
16.04.2012 12:35
0

Re: am besten alle katholischen Vereine hinschicken,

zu spät, irgendwo unberührt, verstaubt in der ecke stehen lassen und nicht aufschlagen - das machen die christen e schon mit ihrem eigenen heiligen buch, dazu brauchen sie den koran nicht.

Antworten Gast: Bunte Katze
15.04.2012 16:55
1

Re: am besten alle katholischen Vereine hinschicken,

Die katholischen Vereine haben die Bibel. Leute, die in ihrer eigenen Religion halbwegs verwurzelt sind, sind am wenigstens in Gefahr, Opfer der islamischen Salafisten zu werden.

Gast: finazgott
14.04.2012 09:20
2

schoene stange geld

wuerde mich interessieren wer das finanziert wird. Unsere kirchen kassieren kirchensteuern, wie machen das die salafisten; mitgliedsbeitrag?
Oder vielleicht nur eine aktion des mossad und der katholischen kirchen um vor den gefahren des islams zu warnen....

Re: schoene stange geld

Das Geld kommt von Saudiarabien.

Antworten Antworten Gast: Kibietz
14.04.2012 12:11
2

Re: Re: schoene stange geld

Na klar!
Die drucken da unten die Dollars und Euros mit einem Xerox-Kopierer.
jaja.......
(War es schon so stichig unter der Frühjahrssonne?)

Nicht noetig............

wir kaufen ihnen ihr oel ab..............

11

Vision

25 Millionen Gratisexemplare der Bibel werden in arabischen Großstädten verteilt - und niemand wird dafür gesteinigt!

Gast: seltsam berührt
13.04.2012 23:50
8

Wurde eigentlich bewusst das Osterwochenende ausgesucht?

Falls ja, lässt das irgendwie auch tief blicken, oder etwa nicht?

Antworten Gast: möchtegern09
14.04.2012 15:35
2

Re: Wurde eigentlich bewusst das Osterwochenende ausgesucht?

Selbst wenn sie das Osterwochenende zwecks Provokation ausgewählt haben: Provozieren funktioniert nur, wenn beide Seiten mitspielen. Selbst wenn sie um jeden Meter Minarett kämpfen ("wer hat den Größeren")- solange der Rest der Bevölkerung (=wir) sich nicht beeindrucken lässt, bringt es ihnen gar nichts. Und ob wir uns beeindrucken lassen, liegt in unserer Hand, niemand kann uns dazu zwingen.

Ostern ist für die Christen das Fest des Lebens und für alle anderen ein nettes Frühlingsfest. Es ist auf jeden Fall ein Fest des Friedens und der Gemeinschaft, wie Weihnachten auch.

 
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