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Stützenhofen: Hatte Pfarrer Geliebte?

13.04.2012 | 08:34 |   (Die Presse)

Neue Aufregung um den Pfarrer von Stützenhofen. Eine 55-Jährige Frau belastet den Geistlichen im „Kurier“: „Er spielt Moralapostel.“ Die Erzdiözese Wien wollte den Sachverhalt weder bestätigen noch dementieren.

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Wien/red. Neue Aufregung um Gerhard Swierzek, den Pfarrer von Stützenhofen, der – letztlich erfolglos – verhindern wollte, dass ein mit großer Mehrheit gewählter 26-Jähriger Pfarrgemeinderat wird, weil er in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt. Wie der „Kurier“ berichtet, soll der Geistliche vor einigen Jahren selbst gegen kirchliche Regeln verstoßen und drei Monate lang eine Beziehung zu einer Frau unterhalten haben.

Die heute 55-Jährige aus Pressbaum im Wienerwald – Swierzek stand der Pfarre von 2003 bis 2006 vor – erklärte gegenüber der Zeitung, dass sie seine „Geliebte“ gewesen sei: „Er hat sein Zölibat gebrochen. Jetzt spielt er den Moralapostel und redet von Sünde.“

Anderer Geistlicher hält Messe

Die Erzdiözese Wien wollte den Sachverhalt weder bestätigen noch dementieren: „Er hat die Pfarrgemeinde Pressbaum auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen zurückgelegt“, so Michael Prüller, Sprecher der Erzdiözese. Wie am Donnerstag bekannt wurde, wird Swierzek nach der Aufregung der vergangenen Wochen die Stützenhofener Messe am Sonntag nicht selbst halten. Er wird vom Dechant von Poysdorf, George van Horick, vertreten. Dieser spricht von einer „kurzfristigen Entscheidung“, generell würden er und der Pfarrer sich aber regelmäßig beim Gottesdienst abwechseln. Swierzek, der sich aus Stützenhofen zurückzieht, war trotz mehrmaliger Versuche für die „Presse“ am Donnerstag nicht erreichbar.

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558 Kommentare
 
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Antworten Gast: Skandalundfeurio
12.04.2012 23:00
2 0

Re: Er sollte die Mitschnitte veröffentlichen.

Schneller ans Ziel ihrer Wünsche möchten sie eventuell kommen, wenn sie die Mezzosopranistin um eine gesungene Ballade bitten.

Gast: Puritaner
12.04.2012 13:23
7 11

Verzeihung, aber mir

erscheint das ganze langsam als gelenkte Aktion, weil es in den Medien wieder zu ruhig (um die Kirche?) geworden ist. Die Welt dreht sich doch nicht um die paar Weingrätzln in NÖ.

Gast: M13
12.04.2012 11:40
8 14

Das Problem der christlichen Kirchen in Europa

egal, ob katholisch oder evangelisch, ist ihre Beliebigkeit geworden. Alles geht. Nur, dafür brauche ich eben keine Kirche mehr. Wieso z.B. schafft es eine evangelische Kirche mit homosexuellen Pfarrern, mit verheirateten Pfarrern, mit Frauen als Pfarrerinnen nicht, die Menschen oder insbesondere die Jugend anzusprechen. Warum sind auch evangelische Kirchenhäuser sonntags leer? Es verhält sich eigentlich wie bei den grossen Parteien: Um jedem zu gefallen, um allen einen kleinen Teil anzubieten, haben sie das eigene Programm über Bord geworfen. Das Ergebnis ist, dass sie sich nicht mehr unterscheiden. Und die Wähler: Sie wählen die Extreme rechts und links der Mitte.

Antworten Gast: schlÄchter
12.04.2012 12:49
8 12

Re: Das Problem der christlichen Kirchen in Europa

sg(e) M13!
mmn völlig richtig erkannt.
+

dazu kommt, dass sich bes. die RKK auf die verfehlungen ihrer amtsträger reduzieren lässt - anstatt auf den beitrag der kleriker zur aufklärung und dem humanismus verweist (bartholomeus de las casas, erasmus von rotterdam uswusf) ganz zu schweigen von dem ungemeinen kulturellen einfluss im mittelalter und die zutiefst christl. geprägten heutigen geselslchafts- und rechtsansätze der angeblich säkularen und religionsneutralen westl. gesellschaft. stattdessen kennt heute nur jeder den borgia papst und werden etwa die kreuzzüge als reine kirchenkriege stigmatisiert.

mfg
s.
mfg
s.

Gast: Gelong
12.04.2012 10:45
5 7

Tolle Pfarre

Pfarrprovisor Michael Blassnigg steht zu ihm. „Das Kirchenrecht wird sich auch einmal ändern, es dauert halt länger“, sagt Blassnigg.

Tolle Grundsätze......na dann. und die staatlichen Gesetze werden sich auch einmal ändern...Nach der Weltsicht kann ich ja heute schon jemanden erschlagen, die Gebote werden sich ja auch einmal ändern......Respekt, Herr Pfarrprovisor.

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Ich würde bei dem nicht beichten

...wer weiß, was der noch so "zur Sicherheit" mitschneidet.

Antworten Gast: Restaurator
12.04.2012 10:48
7 7

Re: Ich würde bei dem nicht beichten

Schön, dass das viele so witzig finden. Hier wird ein Pfarrer und dessen Existenz fertig gemacht, weil er der einzige in der ganzen Geschichte war, der nach Wissen, Gewissen und den für ihn geltenden Regeln gehandelt hat. AUch das noch! Aber ist ja nur ein Pfarrer, noch dazu ein Pole.

Gast: Landei und Wähler
11.04.2012 21:54
25 1

faszinierend…


Da macht man sich Gedanken über die rückständigen Leute vom Land und dan wählen sie mit 80 % einen schwulen Pfarrgemeinderat.

Was das wohl für die Politiker und erst für die Kleriker bedeutet…?


Re: faszinierend… auch in Salzburg Innergebirg!

In Kaprun wurde heuer zum dritten Mal ein schwuler Pfarrgemeinderat gewählt, der seit 19 Jahren mit einem Mann zusammenlebt.

Seit 11 Jahren arbeitet er zur vollen Zufriedenheit der Pfarre und des Pfarrers (!) im kirchlichen Leben mit.


1 6

Re: Re: faszinierend… auch in Salzburg Innergebirg!

Ja, warum nicht. Es gibt aber viele heterosexuelle die das auch gut machen und bei denen wird das als normal erwartet.

Ich denke, wenn ein Homosexueller zur Wahl steht und dieser würde nicht gewählt werden, dann wäre das selbstverständlich Diskriminierung.

Homosexualität ist heute ein Wettbewerbsvorteil.

Antworten Antworten Gast: Lieschen Müllers
12.04.2012 12:37
3 1

Re: Re: faszinierend… auch in Salzburg Innergebirg!

Taub, stumm und blind stellt sich der Vorgesetzte des Pfarrers und das schon seit elf Jahren! Wurde diese Vorgehensweise auch bei den Bischofskonferenzen abgesegnet, das ist nun die spannende Frage. Mich ärgert es, wenn mit gespaltener Zunge in Rom was anders vorgegauckelt wird und daheim im trauten Kreis ist man sich augenzwinkernd einig. Schluss damit und die Karten auf den Tisch, wofür stehen die Bischöfe Österreichs eigentlich?

Antworten Antworten Gast: Kläubiger
12.04.2012 08:46
6 0

seltsam,

und es hat noch nicht Feuer vom Himmel geregnet?

14 1

Mittelalter

Ich gehe davon aus, dass es grundsätzlich zwei Arten von Menschen gibt.
Die einen die an eine höhere Macht glauben egal in welcher Form.
Und die anderen die dies eben nicht tun.

Dieser höheren Macht werden in den einzelnen Religionen ein oder mehrere Namen gegeben aber trotzdem bleibt es der Glaub an etwas größeres.

Sämtlich Verhaltensrichtlinie sei es die Bibel, Koran , ... ist von Menschen für Menschen und damit nichts anderes als ein Werkzeug um zu lenken und ein gewisses Verhalten herbei zu führen.
Die Regel, dass Frauen keine Priesterinnen werden dürfen diente sicher zur Festigung der männlichen Dominanz der damaligen Zeit.

Und leider sind noch immer viele dieser Richtlinien der Vergangenheit, einer durchaus Männer dominierten Vergangenheit, erhalten geblieben.
Und ich versteh es nicht wieso die Kirche so starr an diesen Prinzipien festhält. Wenn sich der Mensch und die Gesellschaft wandelt muss sich auch der Glaube mit entwickeln und mit ihm auch seine Richtlinien.

Und wenn wir schon beim Thema "Kirche" sind.
Wieso zur Hölle brauchen wir prunkvolle Kirchen wo alles vergoldet ist? Jesus wird doch immer als der einfache Mann dargestellt!
Ok ich geb zu ich könnt mich über dieses Thema wohl Stunden lange aufregen aber das würde dann noch mehr vom Thema abschweifen!!!

3 11

Re: Mittelalter

Glaube ist und währt ewig.
Weshalb sollte er sich dann ändern?

Sie sollten sich mit der christlichen Lehre näher auseinander setzen, bevor sie teilweise solchen Unsinn schreiben.

Re: Re: Mittelalter

Wann ist die nächste Hexenverbrennung geplant?

Wie die RKK Glauben auslegt hat sich über die Jahrhunderte sehr wohl geändert.

Herr Florian Stangl hätte...

...Priester werden sollen, dann würde kein Hahn nach seinen gleichgeschlechtlichen Vorlieben krähen!


Antworten Gast: Arbogast
12.04.2012 11:29
10 2

Re: so einer ist das:

Danke für den Link! Sehr informativ! Der Mut der Dame (die ja nur eine von mehreren ist) ist jedenfalls bewundernswert. Interessant auch die Reaktion der Ehrbaren & Rechtschaffenen.

Antworten Gast: wertgeb
11.04.2012 22:48
7 5

Ja, so einer, der Fehler macht, dies bereut und

beendet und beichtet.

"Lustig" aber die Bemerkung der Dame, dass sie ihm nichts auswischen will und dann nach Kräften austeilt.

Re: Ja, so einer, der Fehler macht, dies bereut und

dann soll er sich aber auch nicht so aufpudeln.

bei anderen einfordern und selber keinen deut besser, das sind mir die allerliebsten

0 3

Re: Re: Ja, so einer, der Fehler macht, dies bereut und

Warum, er ist ja selbst auch ein sündiger Mensch und hat das ja wieder beendet.

Antworten Gast: Lieschen Müllers
11.04.2012 22:10
5 4

Re: so einer ist das:

Kann so gewesen sein, muss es aber nicht. Immerhin, falls es keine mir doch sehr wahrscheinlich erscheinende Verläumdung wäre, ist erst recht alles in Butter. Der Pfarrer handelte nach seinem Grundsatz, die Sünde darf nicht die Norm werden. Er hat sich besonnen und danach gehandelt. Ein Vorbild für andere Priester, die darauf bestehen, es wäre ihr natürliches Recht, so wie die Pfarrerinitiative.

8 1

Re: so einer ist das:

sehr aufschlußreich!!

Gast: catholo
11.04.2012 18:13
2 7

Hörts auf damit. Bitte.

Ist ja wiederlich, wie die ganze Sache breitgetreten wird, sowohl von den Medien als auch von der Pfarrerinitiative. Wieso die überhaupt mitredet, ist mir schleierhaft.

16 2

Dem Herrn Pfarrer weint niemand eine Träne nach

Der 100-Seelen-Ort hat es in die Schlagzeilen geschafft. Dass Spindelegger-Freund Schönborn ein Pharisäer ist, weiß ohnehin ein jeder.

Antworten Gast: Notaio
12.04.2012 12:54
1 7

Re: Dem Herrn Pfarrer weint niemand eine Träne nach

Diesem 100 Seelenort dürfte zu ziemlich alles was die Glaubenswahrheiten betrifft wurscht sein. Hauptsache a Ruhe is.

19 5

Die Kirche glaubte auch schon mal, dass die Sonne um die Erde kreist,

und hat das über die kirchliche Lehre abgeleitet. Heute glaubt die Kirche eben, dass Homosexualität etwas Böses ist, eine Krankheit oder Sünde. Dass das in der Natur etwas ganz normales ist wird auch die Kirche irgendwann erkennen. Oder eben nicht. Was soll's?

Antworten Gast: Messalina-X
12.04.2012 11:42
0 4

Re: Die Kirche glaubte auch schon mal, dass die Sonne um die Erde kreist,

"Heute glaubt die Kirche eben, dass Homosexualität etwas Böses ist, eine Krankheit oder Sünde. "

wie kommen sie darauf..., diesen Standpunkt vertritt die Kirche schon immer

Antworten Gast: pseudotembo
11.04.2012 23:13
2 11

Re: Die Kirche glaubte auch schon mal, dass die Sonne um die Erde kreist,

Alle glaubten das damals. Ist schon witzig, dass man der Kirche vorwirft, dass sie seinerzeit mit dem Zeitgeist gegangen ist. Das ist ja schließlich genau das, was man auch heute von ihr verlangt. Woher dieser Sinneswandel?

Antworten Gast: Silard
11.04.2012 23:02
1 5

Einmal davon abgesehen, dass dies einst nicht nur

die Kirche geglaubt, sondern auch weltliche Wissenschaftler, scheinst du nicht den Unterschied zu deinem Beispiel zu erkennen: Es macht einen Unterschied, ob man etwas nicht erkennt oder ob man ein bestimmtes Verhalten ablehnt, da braucht man nichts erkennen, sondern da hat man die Sexualität allein dem Sinn der Fortpflanzung zugeordnet und ob ein Samenerguß noch einen anderen Sinn haben soll, das werden dann die Gegner dieser Ansicht erklären.

Re: Einmal davon abgesehen, dass dies einst nicht nur

freude am leben vielleicht?

das kann man aber einer sexualfeindlichen glaubensrichtung nicht erklären, weil angeblich gottes wille und so

Gast: Biertisch
11.04.2012 16:48
10 2

Kommentar vom sogenannten Biertisch


Ich würde sagen, seine Eminenz hat den Landpfarrer zuerst mit Durchhalteparolen ("der soll nicht kandidieren!") einetheatert, um dann "elegant" die Kurve zu kratzen und das Gegenteil zu tun. Dass dann auch dem langmütigsten Landpfarrer das G'impfte aufgeht ist ja leicht nachzuvollziehen. Geglaubt hätte ihm sowieso niemand - also war es vorausschauend, das erste Telefongespräch aufzuzeichnen.

Gast: Knaller
11.04.2012 16:22
17 17

Soweit ich weiß ist in Ö ein Telefonmitschnitt nicht ilegal.

Also jetzt will man den armen Herrn Pfarrer einfach anpatzen, weil er weder den Rebellen um Schüller, noch dem ach so konzilianten Herrn Erzbischof mehr dienlich ist.

Das ist übel. Sehr übel.

Re: Soweit ich weiß ist in Ö ein Telefonmitschnitt nicht ilegal.

illegal und hinterfotzig!

Antworten Gast: ___
11.04.2012 21:39
15 2

falsch

Ein Telefonmitschnitt ohne Wissen und Zustimmung beider Beteiligter ist in Österreich illegal...

(Quelle: RIS, 6Ob190/01m)

Nein, ich bin kein Anwalt, aber ich kann eine Suchmaschine bedienen ;)

Gast: Gast.Gast
11.04.2012 16:06
1 14

splittern und spalten

Papst Paul VI hat viel vorausgesehen und geahnt, er wäre auch berufen der Pfarrerinitiative und anderen Umtrieben eine Antwort zu geben. Ganz im Sinne von Papst BenediktXVI. Zur Illustration der Artikel aus DerSpiegel 18/1969 Splittern und Spalten
bemerkenswert auch die Gründonnerstagsrede -1969 von Papst PaulVI

6 0

Re: splittern und spalten

Was hätt er den gemacht? Alle rausschmeißen?..exkommunizieren? Aber konsequenterweise nicht nur die Pfarrer, sondern alle Gläubigen die für diese Initiative sympathie hegen!
Wär interressant wieviele (wohl eher wenige!) da noch überbleiben würden!

Re: splittern und spalten

Das war zu Zeiten da gab es noch eine Entwicklung in der Kirche...

Antworten Antworten Gast: Gast.Gast
11.04.2012 22:14
0 3

Re: Re: splittern und spalten

Und wir sehen welche Früchte sie getragen hat.

Gast: Ali
11.04.2012 16:03
12 7

Schönborn

Ich sehe die Entscheidung von Kardinal Schönborn äusserst positiv. Er hat sich nicht sklavisch an Gesetze gehalten (was man ihm vorwerfen könnte) sondern nach persönlicher Aussprache eine mutige Entscheidung getroffen. So soll Kirche sein. Ich und meine Bekannten treten nun wieder ein.

???

Regt euch bitte nicht auf. Es sollte doch langsam bekannt sein, dass in unserer kath. Kirche in Ö. alles erlaubt ist - ob Kirchenrecht eingehalten wird oder nicht spielt keine Rolle mehr - das ist auch das Spiegelbild unserer Gesellschaft - unser "Herr Kardinal" representiert halt diesen Zeitgeist. Ich bin damit nicht einverstanden und bin daher ausgetreten. Es gibt auch Alternativen. Unsere Kirche ist im Prinzip nichts mehr anderes als ein linksliberaler Gebetsverein.

Kirchenrecht könnte auch reformiert werden.

Wenn wir in Österreich z.b. noch die Straßenverkehrsordnung von 1950 hätten, dann würde es "interessant" zugehen auf unseren Straßen.
Gesetzte (egal ob kirchliche oder weltliche) sind für die Menschen da und nicht umgekehrt (steht übrigens in einem sehr spannenden Buch, das für manche hier wahrscheinlich etwas zu linkes Gedankengut beinhaltet)

Antworten Antworten Gast: biertisch
11.04.2012 17:01
7 6

Re: Kirchenrecht könnte auch reformiert werden.

@ stirnrunzler: "Wenn wir in Österreich z.b. noch die Straßenverkehrsordnung von 1950 hätten, dann würde es "interessant" zugehen auf unseren Straßen".

No, wenn Sie sich da nur nicht täuschen. Die Straßenverkehrsordnung von 1950 unterscheidet sich nur wenig von der geltenden Fassung. Und dass heute etwa Radfahrer grundsätzlich machen, was sie wollen und sich um die anderen nicht im geringsten scheren wird übrigens in keiner Fassung der Straßenverkehrsordnung erlaubt, und dennoch ist es Alltag. Es wäre fatal, wenn man die Straßenverkehrsordnung so zurechtbiegen würde, wie die Rad-Rowdies es täglich vorführen. Manchmal führt der Wunsch, "das Gesetz möge für den Menschen da sein" eben in die Irre.

Ein Gesetz muß übrigens nicht schlecht sein, nur weil es alt ist. Ein Musterbeispiel für ein zeitlos gültiges, ganz hervorragendes Gesetzeswerk ist unser Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch, und das geht weitgehend auf römische Gesetze des Altertums zurück.

Antworten Antworten Gast: Gehirnforscher
11.04.2012 16:46
0 8

Re: Kirchenrecht könnte auch reformiert werden.

In welchem Buch denn? In einem Kochbuch von Kofranek?

Gast: Nelson Munz
11.04.2012 15:44
1 0

Ha ha!!


Gast: b754
11.04.2012 15:38
16 2

stasimethoden bei der kirche


Antworten Gast: Hansi Hüpfer
11.04.2012 16:52
3 13

Re: stasimethoden bei der kirche

Wo bist denn ang'rennt?

Gast: Franz R
11.04.2012 15:31
6 6

Probleme in der Amtsführung

Scheinbar ist es dem Erzbischof von Wien nicht möglich im Sinne seiner Aufgaben sein Amt auszuüben. Er ist Führungsschwach und unfähig. Esist Zeit ihn nach Rom zu befördern, da kann er mit seinen Fehlern nicht eine ganze Diözese in den Abgrund fahren.
Früher hätte er wohl einen Koadjutor bekommen....

Gast: jthun
11.04.2012 15:12
4 0

wenn ich nicht wüßte

Wenn ich nicht wüßte, aus eigener Erfahrung, dass diese katholische Kirche und ide meisten Ihrer Repräsentanten in Ruhe und ohne öffentliche Beobachtung, auch sehr gute Seelsorgearbeit, Sozialarbeit und Gemeindearbeit leistet, hätte ich ihr längst den Rücken gekehrt.
Aber ich habe gesehen, dass in den Medien immer nur ein kleiner Teil der Realität abgebildet wird. Und der verzerrt das Bild gewaltig.


Niemand verliert gerne das Gesicht


Gast: heidenspass
11.04.2012 14:00
13 3

noch ein Ungehorsamer

oder wie nennt man das, wenn man ein Telefonat mit seinem Chef mitschneidet?

Beschäftigen sich von oben bis unten nur mehr mit Administration ihrer (verbliebenen) Macht und politischen Scharmützeln, statt Sinnvolles zu leisten.

So wird aus einer achtenswerten Religion ein Parasitenverein. Zeit für einen Josef II.

 
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