Das Steuer festhalten – aber mit welchem Ziel?

15.04.2012 | 18:52 |  von Paul Kreiner (ROM) (Die Presse)

Seit genau drei Jahrzehnten bestimmt Joseph Ratzinger den Kurs der katholischen Kirche. Zuerst als Chef der Glaubenskongregation, seit 2005 als Papst Benedikt XVI. Heute wird er 85.

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Als Augustinus spürte, dass er hinfällig wurde, setzte er sich vors Bücherregal und nahm sich sein Lebenswerk noch einmal vor. So vieles hatte er geschrieben in seinen fast drei Jahrzehnten als Priester, Bischof, weltweit geachteter und gefürchteter Spitzentheologe; so viele Ketzer, einen nach dem anderen, hatte Augustinus in den Boden gerammt. Und immer, wenn er glaubte, einen Augenblick verschnaufen zu können, bekam der „Packesel Gottes“, als der Augustinus sich sah, gleich den nächsten Sack auf den Rücken gewuchtet.

Bevor nun also der Überblick verloren ging, stellte der 73-Jährige seine Schriften in der Endform zusammen. Und auch, wenn er sich selbstbewusst sagte, wie oft er recht behalten hatte: Augustinus betrachtete seine Werke „wie ein Zensor“. Heute, knapp 1600 Jahre später, gibt ein anderer sein theologisches Lebenswerk als Ganzes heraus. Einer, der sagt, Augustinus sei ihm „immer ein großer Freund und Lehrer geblieben“, einer, der in der Abwehr von Irrlehren gleichfalls eine Lebensaufgabe gefunden hat und der sich wie Augustinus ausdrücklich als „Packesel Gottes“ sieht, der sich nun aber vom alten Kirchenlehrer aus Nordafrika absetzt: Bei Joseph Ratzinger gibt es keine Revision.

Kein Werk aus einer jugendlichen Sturm-und-Drang-Periode, das in heutiger Altersweisheit gezähmt werden müsste, keine einzige krumme Formulierung offenbar, keine wissenschaftliche Polemik, die im Eifer des Gefechts übers Ziel hinausgeschossen wäre; alles immer schon, seit 60 Jahren, wie für die Ewigkeit geschrieben.

 

„Vermeide jedweden Bruch!“

„Der Papst liest seine Arbeiten durch, hakt sie ab und gibt sie unverändert zum Druck. Nur die Rechtschreibung passen wir an“, sagt Christian Schaller vom Gremium, das die Veröffentlichung betreut. Und geistige Entwicklungen, die zumindest vermerkt werden müssten? Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, der als Dogmatikprofessor nicht nur des Papstes Chefherausgeber ist, sondern gern dessen Nachfolge als oberster katholischer Glaubenswächter anträte, sagt, Ratzinger habe „immer schon ziemlich früh vorausgeahnt, was kommt; deswegen braucht er auch nichts zu ändern.“ 85 wird Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. heute, am 16. April. Wenn es ein Wort gibt, das ihn zusammenfasst, dann ist das „Kontinuität“. Und die Maxime, die er daraus ableitet, die er mit aller Kraft, beinahe ängstlich verfolgt, sie lautet: „Vermeide jedweden Bruch!“

So bekommt nicht nur Ratzingers frisch erschienene Doktorarbeit, verfasst 1951 im Alter von 23, fachlich denselben Rang wie die beiden Jesus-Bände, mit denen er als über Achtzigjähriger sein wissenschaftliches Werk krönen wollte. Viel mehr als das: Genauso wie Augustinus in einer beständig brüchigen irdischen Welt, will Benedikt eine andere Kontinuität hüten und verkörpern – jene der zweitausendjährigen Kirche als solcher.

30 Jahre sind es, dass derselbe Ratzinger auf der Kommandobrücke der katholischen Kirche steht: zuerst als Präfekt der Glaubenskongregation, dann, seit sieben Jahren, als Papst. Beides zusammengenommen ergibt das eine personelle Stabilität, die in der Kirchengeschichte nur noch von Pius IX. (1846–78) überboten wird. Wenn also Ratzinger sein Papstamt mit einer Rede über die „Hermeneutik der Kontinuität“ einleitete, wenn er also Kardinäle und Theologen verpflichtete, selbst noch die modernen Entwicklungen der Kirchengeschichte als bruchlose Fortführung der Vergangenheit an- und auszulegen, dann tat er das in einem Horizont, der nicht mehr vielen Zeitgenossen aufleuchtet.

Er wollte nicht einfach nur ankündigen, dass er dort weiterzumachen gedachte, wo er mit Johannes Paul II. aufgehört hatte. Einer wie Ratzinger, der mit Augustinus einen „lebendigen, freundschaftlichen Dialog“ führt, bewegt sich in einem anderen Raum – der ausgefüllt ist mit dem, was die Theologie in 2000 Jahren so gedacht und diskutiert hat. Das ist Benedikts Welt. Ihm als Gelehrtem und Papst ist sie ein Reichtum, andere sehen sie (auch) als Ballast.

Doch Ratzinger ist nicht konservativ in dem Sinne, dass er zu irgendetwas zurück wollte. Als einer, der mitten in der Theologiegeschichte lebt, weiß er, dass Tradition sich entwickelt. Wie er sich sieht, hat er Mitte Februar angedeutet, als er neue Kardinäle ernannte. Zu ihnen sagte er: „Betet, dass ich das Steuer der Kirche in milder Festigkeit festhalte.“ Dieser Papst will festhalten, was geworden ist, das Kirchenschifflein, das „von den Wogen des Relativismus hin- und hergeschlagen wird“. Aber was ist der Kurs? Ihn gibt einer wie Ratzinger nicht vor. Er setzt keine neuen Ziele. Die Vergangenheit zeigt ihm nur, dass es – prinzipiell ohne Schiffbruch – immer irgendwie weitergeht; neue Ufer zeigt sie ihm offenbar nicht.

Die Kirche war stets eine römische, eine europäische, eine Einrichtung der Alten Welt. Dort aber schrumpft sie, während sich das Schwergewicht der Gläubigen nach Lateinamerika, Afrika, Asien verschiebt. Was das für die Gestalt der Kirche bedeuten könnte, darauf gibt Benedikt keine Antwort. Mit der jüngsten Kardinalsernennung ist die Kirchenleitung noch europäischer, italienischer geworden. Benedikt bleibt gern in vertrauter Umgebung. Keine Experimente.

 

Vor einem epochalen Bruch

Ausgerechnet dieser Papst aber, der so sehr auf Kontinuität setzt, steht jetzt vor einem epochalen Bruch. Es spricht vieles dafür, dass in den nächsten Wochen die Einigung mit den ultrakonservativen Piusbrüdern scheitert und damit aus einer katholischen Kirche zwei werden. Besonders tief muss es gerade Benedikt treffen, dass es nicht um Ungehorsam irgendwelcher Kirchenrebellen geht, sondern dass sich der Streit in der geistigen Mitte der Kirche abspielt: bei Begriff und Auslegung der Tradition.

Hier verkehren sich kurioserweise die Fronten: Wenn die Einigung platzt, dann nicht daran, dass die Piusbrüder zu konservativ sind, sondern daran, dass der Papst dies weitaus stärker ist. Benedikt lebt in der Tradition; für ihn ist sie ein lebendiger Prozess. Die Piusbrüder erscheinen demgegenüber als unstatthafte Modernisierer, weil sie versuchen, was es in der Kirchengeschichte noch nicht gegeben hat: einen Prozess nicht nur zurückzudrehen, sondern ihn an einem geschichtlichen Punkt einzuzementieren. Was die Piusbrüder als „Rettung der einzigen, wahren katholischen Kirche“ ausgeben, muss für Joseph Ratzinger genau deren Verhängnis sein.

Als LeoXIII. 1900 seinen 90.Geburtstag feierte, wünschte ihm ein Kardinal: „Mögen Eure Heiligkeit hundert Jahre alt werden!“ Leo erwiderte: „Aber Eminenz, warum wollen Sie der Vorsehung Grenzen setzen?“ Eine Antwort dieses Kalibers würde Benedikt XVI. nie über die Lippen kommen, dafür ist er zu bescheiden. Aber weitermachen wird er auch nach seinem 85. Geburtstag, so lange es irgend geht – und wenn er es als Gezeichneter tun muss. Als Papst fühlt er sich für die Einheit der Kirche verantwortlich. Eine Kirchenspaltung angelastet zu bekommen, das muss er als historisches Scheitern empfinden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.04.2012)

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31 Kommentare
 
12

Gemeinheit gepaart mit Primitivität .....

realistisch nahezu greif- und erlebbar in diesem Forum zu dem Thema kath. Kirche und hier aktuell Papstgeburtstag ....

Nein, nein ich erwarte wirklich nicht, daß dieser, mein "Einwurf" so bei den "Admis" durchgehen wird.

Allerdings würde es mich interessieren, nach welchen Kriterien abgewürgt oder durchgewunken wird.

Gast: ROTFRONT
16.04.2012 13:12
0

Ja, was soll er denn machen ausser weiterzelebrieren?

Erstens bekommt er keine Hackenstaaden
und zweitens wo soll der mit seiner Vergangenheit und seiner Ausbildung Arbeit finden?
Da muss er eben wie jeder chinesische Reisbauer hackeln bis zum Holzpyjama!
Ja, hätte er privat vorgesorgt, wie jeder Österreicher es jetzt zwangsweise tun muss........

Gast: Stilberaterin
16.04.2012 11:29
0

und der Hut von Armani


Solche Deckeln werden demnächst auch Modefuzzis tragen!

Gast: Josef und Maria
16.04.2012 11:00
0

Ratzinger

ist ein gefährlicher Kasperl, unterstützt von staatlichen Kathodeln.

Gast: der PGR
16.04.2012 10:50
0

Leo XIII

1810 - 1903, konnte also 1910 nicht seinen 90er feiern.....gut recherchiert!

Re: Leo XIII

na, vielleicht saß er ja mal 3 Jahre in Österreich im Knast ....... weil er den getreuen Ö-Katholen nicht zu Füßen liegen wollte.

Antworten Gast: ROTFRONT
16.04.2012 13:09
0

Aber seine unsterbliche Seele hat das können!

Hatten Sie nei Religionszwangsunterricht?

Re: Leo XIII

Da haben Sie natürlich Recht. Vielen Dank für den Hinweis. Der Artikel ist korrigiert, Leo XIII. feierte 1900 seinen neunzigsten Geburtstag und nicht 1910.

Gast: Christ, ausgetreten zu Zeiten Groers.
16.04.2012 10:31
0

Joseph Ratzinger - Gottes schlimmer Finger!


Hinweis:

Jesus lehrte n i e etwas von einer Amtskirche!

Man kann auch als gläubiger Christ aus dieser Kirche austreten und damit ein klares Zeichen setzen!

Antworten Gast: schaltes
16.04.2012 11:54
0

Wenn er nie etwas von einer Amtskirche...

Wieso hat Er dann zwölf Amtsträger unter all den Jüngern erwählt? Wenn es nur um eine Belehrung, eine Botschaft oder Ermahnung gegangen wäre, dann hätte Er nicht Spezielle berufen, sondern nur ganz allgemein zur Nachfolge aufgerufen.

Wieso hat man nach Jesus Auferstehung sogar einen "nachgewählt" wenn es nicht um das Apostelamt gegangen wäre ? Wieso war später bei der Verkündigung die Berufung auf einen Apostel, das Stehen in dessen Tradition so wichtig, um die Verbindlichkeit der Lehre zu gewährleisten und sich gegen Scharlatane zu schützen?

Im Übrigen, ein klares Zeichen setzen gegen Fehlerhafte macht man nicht in dem man aus der Kirche austritt, sondern auftritt und ein Mißstand aufzeigt, so wie im Staat.

Antworten Gast: noch Mitglied .....
16.04.2012 11:26
0

Re: Joseph Ratzinger - Gottes schlimmer Finger!


Sehr gute Idee. Bin schon am Überlegen.

Gast: ROTFRONT
16.04.2012 10:31
0

Das heißt: "DIE Steuer"!

Die RKK will DIE Kirchensteuer festhalten.
Oder "an DER Kirchensteuer".

Gast: porto5
16.04.2012 10:23
0

85

Da ist er also 85 geworden, der alte Kinderschänder. Ich nehme mal an, dass er seine Rolle in dieser Sache auch nicht für revisionwürdig sieht.

Gast: nina blum
16.04.2012 10:06
0

Man muss also mit 65 noch nicht in Pension

Bis 85 geht locker!

Antworten Gast: zipps3
16.04.2012 10:28
0

Re: Man muss also mit 65 noch nicht in Pension

Hat sich ein Kardinal je angestrengt?
Also braucht er auch keine Hacklerregelung.

:-)

Antworten Antworten Gast: nina blum
16.04.2012 11:16
0

Re: Re: Man muss also mit 65 noch nicht in Pension

Naja, sein Lebtag lang solche Spinnereien vom Eucharistie, Oblaten, Himmelreich.
Das muss schon anstrengend sein.

Gast: asion
16.04.2012 10:01
2

Wer in Rom weilt, sollte, auch wenn er nicht katholisch wäre

das Ziel der Kirche und damit des Papstes kennen: Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir, so der Hl. Augustinus und zeigt damit auch auf, was der Menschen Entwicklung ist, Ruhe zu finden, und zwar nicht die Grabesruhe, sondern die Überinstimmungsruhe dessen, der sein Leben auf Gott ausgerichtet seiner Umwelt zuteil werden lässt und sich derart in der Welt engagiert.

Was die Einigung mit den Piusbrüdern betrifft, so scheint vieles dafür zu sprechen, dass sich die Vatikanisti nicht über den Ausgang einig sind, denn ein anderer hat neulich für die nächsten Wochen die Einigung mit den Piusbrüdern angekündigt, und zwar nicht eine Übereinstimmung in allem, sondern Darlegung der Unterschiede und den rechtlich verbindlichen Rahmen unter dem eine Personalprälatur agieren kann.

Im Übrigen bedeutet nicht jede Veränderung oder Neuerung schon deshalb ein Mehr an Wahrheit oder Verbesserung. Wenn die Piusbrüder sich daran halten, was unseren Eltern und Großeltern, sowie allen Vorfahren der letzten Jahrhunderte "heilig" und in dem Sinn sie angeleitet wurden, dann mögen sie manche Verbesserung und notwendige Korrektur im Detail nicht mitgemacht haben, anderseits haben sie auch nicht das Kind mit dem Bad ausgeschüttet, wie man so manche Entwicklung beurteilen muss, die weit über das hinausgeht, was das Konzil festgelegt oder in dessen Absicht war. Ein Allerweltsverein, wie mancherorts, das war nicht im Sinne einer Kirche sein, deren Ziel Gott ist.

zumindest für die westlichen konsumgesellschaften

ist das urteil bereits gesprochen.
der papst ist das, was sein obiges foto darstellt:

ein alter grüß-august in lustiger verkleidung ohne irgendeine kompetenz.

(und wenn sich andere regionen der welt, wo derzeit noch an ihn und an die kath. kirche geglaubt wird) weiterentwickeln, dann hat er auch dort keinen auftrag mehr.

die erde dreht sich beständig. ideologien kommen und gehen. und NICHTS hat bestand auf ewig!
good bye, papa & katholische nostalgie.

Antworten Gast: fremp
16.04.2012 10:10
1

und du eine alte FrustFalaffel, die offensichtlich

keinen Spiegel hat, um sich an der eigenen nicht verkleideten geistigen Bloßheit zu belustigen und statt dessen andere zum Gespött zu machen versucht, weil der Tag lang ist und man nichts Sinnvolleres zu schaffen weiß.

Re: zumindest für die westlichen konsumgesellschaften

Ohne-IRGENDEINE KOMPETENZ??!!
Studieren Sie die Politik und Wirtschaft des Vatikan-Staates, Oberst, DANN WERDEN SIE-UNSANFT ERWACHEN!!
Es ist schon richtig, dass der Vatikan zunehmend- ZU EINEM PRIVAT-CLUB "VERKOMMEN" IST, aber zu einem Club mit extremer Macht, Oberst!!!

Gast: Klaus Kegebein
16.04.2012 08:27
1

Schöne Worte

Es ist ja gar nicht so, dass ich ALLES kritisiere, was der Papst gesagt oder geschrieben hat. Manche Aussagen von ihm kann ich von ganzem Herzen unterschreiben. Zum Beispiel:

„Skandal ist es, wenn unter dem Vorwand, die Unabänderlichkeit des Glaubens zu schützen, nur die eigene Gestrigkeit verteidigt wird.“
(in: Das neue Volk Gottes, Entwürfe zur Ekklesiologie, Düsseldorf 1969, Seite 317)

oder:

„So ist die Kirche für viele heute zum Haupthindernis des Glaubens geworden. Sie vermögen nur noch das menschliche Machtstreben derer in ihr zu sehen, die mit ihrer Behauptung, das amtliche Christentum zu verwalten, dem wahren Geist des Christentums am meisten im Wege zu stehen scheinen.“
(in: Einführung in das Christentum, München 1968, Seite 321)

Oder das von ihm mitunterschriebene Memorandum vom 9. Februar 1970, in dem er – gemeinsam mit acht anderen Theologieprofessoren – die Bischöfe auffordert, die derzeit gültige Zölibatsgesetzgebung zu überdenken.

Schade nur, dass der Papst sich an solche Äußerungen heute nicht mehr erinnern kann oder mag.

1toller Papst, 1toller Mensch, 1 toller Hirte!!!

Ich freue mich riesig, dass unsere Kirche solchen tollen Hirten hat!!!!Herzlichen Glückwunsch Papst Benedikt!!!!VIVA PAPA!!!!!

Gast: Don Camillo
16.04.2012 06:50
2

Cappello romano

Ich finde den Saturno am Haupte des Papstes so niedlich. Vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil war das Hütchen aus Biber und Hasenhaar weiß und wurde von Johannes XXIII. gerne getragen.
Hat diese Kopfbedeckung eine vorkonziliare Bedeutung?
Nein sicher nicht, er findet ihn wahrscheinlich nur schick.
Ein kleiner Dandy steckt da aber schon im ehemaligen Großinquisitor.

Gast: j3s
16.04.2012 03:10
0

Abwarten und Tee trinken, Freunde!

[...]...Ausgerechnet dieser Papst aber, der so sehr auf Kontinuität setzt, steht jetzt vor einem epochalen Bruch. Es spricht vieles dafür, dass in den nächsten Wochen die Einigung mit den ultrakonservativen Piusbrüdern scheitert und damit aus einer katholischen Kirche zwei werden...[...]
Diese Aussage ist mehr vom Wunschdenken, als von der Realität geprägt!
Denn erstens ist das endgültige Scheitern noch gar nicht beschlossene Sache. Eher im Gegenteil, meiner Einschätzung nach!
Und Zweitesns, sollte es tatsächlich zu diesem anscheinend so herbei gesehnten Scheitern kommen, dann wird es nicht zu zwei "katholischen" Kirchen kommen, sondern in dem Sinne -zumindest in Westeurope- gleich zu mehreren National-Kirchen kommen!
Denn es ist schlicht nicht vorstellbar, dass für einen Hr. Fellay die Kirche kein Platz wäre, aber man gleichzeitig Leute wie Schüller, Kothgasser, Zollitsch, Lehmann, etc., duldet!
Dann ist endlich der Weg in den vollendeten Evant-"Katholizismus" in deutschsprachigen Landen frei.

Gott zum Gruße

Gast: Brennstei2
16.04.2012 02:51
0

Die Steuermänner

Es währe eigentlich die Aufgabe der klugen alten Männer die Weichen für die Zukunf zu stellen-Sie haben Ihre Karrieren hinter sich und bräuchten keine Rücksicht auf div Gruppeninteressen nehmen. Wahrscheilich haben sich auch dort die falschen Leute hochinrigiert.

Das Steuer festhalten mit dem Ziel, die Passagiere

... noch unbeschadet ans Ufer zu bringen --- trotz Orkan, Tsunamie, Pest an Bord u.ä. ---

Und dazu wünsche ich dem Steuermann trotz seines hohen Alters - Gott sei Dank - noch Durchhaltevermögen und klaren Blick bis zum anderen Ufer.

Gott sei, nein, Gott ist mit Dir Benedikt XVI ... meinen Glückwunsche und Gebet .....

 
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