Der Papst verurteilt Sextourismus. Dieser sei eine der niederträchtigsten Formen menschlicher Verirrungen, sagte Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum 7. Weltkongress für Tourismusseelsorge.
Bis zum kommenden Freitag kommen Kirchenvertreter und Experten im mexikanischen Cancun zusammen. In seiner Botschaft am Montag ging Benedikt weiter auf die Konsequenzen des Sextourismus ein, die aus moralischer, psychologischer und gesundheitlicher Sicht das Leben der Personen, vieler Familien und manchmal ganzer Gemeinschaften zerstören würde. Er warnte auch vor Organhandel.
Es müsse "eine Kultur des ethischen und verantwortungsvollen Tourismus" gefördert werden, so der Papst weiter. Dies müsse dazu führen, dass immer mehr die Würde der Menschen und der Völker respektiert und gleichzeitig auch der Umweltschutz miteinbezogen werde. "Freizeit und in regelmäßigen Abständen Urlaub zu machen stellt eine Gelegenheit wie auch ein Recht dar", so der Papst.
(APA)
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