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Wettessen in New York: 45-Kilo-Frau schaffte 45 Hot Dogs

05.07.2012 | 12:12 |   (DiePresse.com)

Sonya Thomas verteidigte bei Wettbewerb ihren Weltmeistertitel. Auch der männliche Titelverteidiger gewann das New Yorker Hot Dog-Wettessen.

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Mit dem Verzehr von einem Hot Dog pro Kilo Körpergewicht hat Sonya Thomas aus den USA ihren Weltmeister-Titel verteidigt. Die 45 Kilogramm leichte Frau verschlang bei einem Wettessen am Mittwoch in New York binnen zehn Minuten 45 Hot Dogs und stellte damit ihre 13 Konkurrentinnen in den Schatten. Der Sieger bei den Männern schlang seinerseits 68 Hot Dogs hinunter - und stellte damit seinen Weltrekord ein.

VIDEO: Vorjahressieger gewinnen erneut Hot Dog-Wettessen

Bild: (c) rca

Beim traditionellen Wettessen in New York schafften es die Vorjahressieger Joey Chestnut und Sonya Thomas erneut, die meisten Hot Dogs zu verschlingen.

"Ich mag den Wettkampf, das ist meine Freizeitbeschäftigung, mein Sport", sagte Thomas nach ihrem Sieg im Vergnügungspark Coney Island. Die 44-Jährige verteidigte ihren Titel vom vergangenen Jahr, als sie 40 Hot Dogs verschlang. Diesmal hatte sich die koreanischstämmige US-Bürgerin die Zielmarke 45 gesetzt, weil sie 45 Jahre alt wird.

Weltrekord in mehreren Essens-Disziplinen

Die zierliche Frau mit dem beängstigenden Kampfnamen "Schwarze Witwe" mag eigentlich lieber Meeresfrüchte. Seit dem Jahr 2005 hält sie den Weltrekord im Austernessen: 564 Stück in acht Minuten. Aber auch bei Hähnchenflügeln gehört Thomas, die in einem Fast Food-Restaurant arbeitet, mit ihrem Rekord von 183 Stück in zwölf Minuten zur Spitzenklasse.

Bei den Männern gewann der 95 Kilo schwere Joey Chestnut gegen 14 Mitstreiter: Der 28-Jährige aus Kalifornien schaffte 68 Hot-Dogs und erlangte damit seinen sechsten Weltmeistertitel in Folge. Chestnut stellte seinen Rekord von 2007 ein, als er es erstmals auf den Thron der Hot-Dog-Esser schaffte. Der Zweitplatzierte in diesem Jahr gab bereits nach 52 Hot-Dogs auf. Das Geheimnis der Rekord-Esser besteht darin, das Brot in Wasser zu tunken, damit es besser rutscht.

Der Hot-Dog-Wettbewerb hat in den USA eine fast hundertjährige Tradition: Im ersten Jahr, 1916, schaffte der Sieger aber gerade einmal 13 Hot-Dogs in zehn Minuten. Landesweit gibt es noch ähnliche Fress-Wettbewerbe. So hatte am Dienstag ein ehemals magersüchtiger Kanadier das Hamburger-Wettessen in Washington gewonnen. Der 24-Jährige vertilgte 15 Burger in zehn Minuten.

(Schluss) hai

(APA/AFP)

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14 Kommentare

Wie kommt ...

... man nur auf solche Ideen? Und noch schlimmer, wer will das wirklich sehen?

Re: Wie kommt ...

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Das ist einfach nur widerlich und unnötig.

Re: Wie kommt ...

Wer das sehen will oder soll ????

Na, die Hungernden auf dieser Welt - man führt ihnen vor Augen, daß es doch auch anders geht ---- und wie "christlich und sozial" doch die kapitalistischen Menschen sind in ihrer Fürsorge.

Zum Kotzen ................

Antworten Antworten Gast: sid
09.07.2012 12:27
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Re: Re: Wie kommt ...

..die Würstel werden ja gegessen- und nicht weggeschmissen.

Aber mal ernsthaft: sehen sie in ihren Mistkübel und sagen sie mir dass sie NICHT 20% ihrer Lebensmittel wegschmeissen. Global ist es ein Drittel, was an Lebensmitteln (genießbar) im Müll landet.

Das ist nicht zum Kotzen, sodern unser Konsumverhalten, ohne dem unsere Wirtschaft wohl nicht leben könnte.

Das kann jeder sofort und problemlos an sich ändern.

Re: Re: Re: Wie kommt ...

Wenn es für Sie normal und gar wirtschaftlich richtig erscheint, daß weltweit 20 % und mehr an Lebensmitteln weggeworfen werden, dann sollten Sie sich - falls möglich - schämen.

Vielleicht hilft es ja, wenn man ab und zu Bilder von der elenden Hungerwelt zu sehen bekommt, doch dem geht man wohl auch lieber aus dem Wege.

Meine Mülltonne könnten Sie gerne kontrollieren - da findet selbst eine Fliege kaum etwas Freßbares ... meine Frau beherrscht das Geheimnis des zielorientierten und geplant-umweltbewußten Einkaufs.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: sid
10.07.2012 07:12
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Re: Re: Re: Re: Wie kommt ...

...nöp, für mich ist es weder normal noch wirtschaftlich richtig, weiss auch nicht genau wieso sie mir das jetzt unterstellen wollen.
Ich hab lediglich ein Problem angesprochen, worüber jetzt diskutiert wird. Ein Grund zum Schämen? Werden s nicht uncharmant, Hr. Matthies. Und Gratulation an ihre Frau, ich mein wegen dem Einkaufen und so :)

Re: Re: Re: Wie kommt ...

Und was macht schon mal ein halbes Weckerl das schon ein wenig älter ist im Mistkübel? Sogar hochgerechnet auf alle Haushalte pro Jahr, sicher bei weitem weniger als alle Lebensmittel von Supermärkten pro Tag allein in Österreich zusammen. Ist es nicht so, dass man mit der täglich in Wien gesamten weggeworfenen Menge an Brot, die Stadt Graz einen Tag lang ausreichend bernähren könnte?
Wer findet es nicht auch pervers, dass die westliche Gesellschaft aus Entwicklungsländer Grundnahrungsmittel importiert, weil die Kosten von Anbau und Transport noch immer weniger betragen als regionale Produkte? Obst und Gemüse werden sowieso schon von jedem zu jeder Zeit als rund, knackig und saftig verlangt. Wir FRESSEN uns zu Tode! Immer mehr Fettleibige untermauern die traurige Statistik.
Schon beim Essen sieht man die unerschöpfliche Gier der Menschen. Leider sitzen die überall...
Um mit einem Zitat von Mahatma Gandhi die unendliche Geschichte vorerst zum Ruhen zu bringen: "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

Re: Re: Re: Re: Wie kommt ...

Ich stimme Ihnen voll zu.

Sie sprechen u.a. über österr. Supermärkte bei denn so unglaublich viel an Lebensmitteln fortgeworfen wird.

Hier, in meinem Wohnumfeld Offenbach-Frankfurt agieren mit zunehmender Akzeptanz durch den Handel die sogenannten "Tafeln" die bei den Märkten Lebensmittel, die nicht verkauft wurden und oder kurz vor "dem Ablaufdatum" stehen, kostenlos abholen und an die Bedürftigen weitergeben oder in Küchen verarbeiten und dann kostenlose Mittagessen an Bedürftige ausgeben. Der Zulauf zu diesen Einrichtungen ist ( leider ) stetig ansteigend.

Re: Re: Re: Re: Re: Wie kommt ...

In Österreich habe ich selbst aktiv ein halbes Jahr bei der sogenannten "Team Österreich Tafel" mitgemacht. Leider kommt es mir vor, dass diverse Geschäfte nur aus reinen Prestigegründen spenden. Die Waren die wir bekommen haben waren markenlose Chips, verfaulte Bananen, kalorienhaltige Softdrinks, gezuckerte Müslis...
Eigentlich genau diese Waren, die sich ein vernünftig denkender Mensch, der sich halbwegs gesund ernähren möchte nicht kaufen würde. Andere Waren, die beliebt sind aber aufgrund der fehlenden Nachfrage hin und wieder im Regal stehen bleiben werden ungeöffnet entsorgt. Würden doch viel mehr "normalverdienende" Bürger dorthin gehen als im Supermarkt einzukaufen.
PS.: Die Kunden waren immer Ausländer, versoffene Obdachlose oder alte Pensionisten.
Ich bin ernsthaft nicht für Fremdenfeindlichkeit aber wie sich die Frauen mit ihren fünf Kindern da teilweise benommen haben und mit einer Selbstverständlichkeit und übertriebenen Unverschämtheit alle Waren an sich reißen wollten, bin ich richtig wütend geworden.
Auch ein Mitgrund warum ich schlussendlich auf "gelebte Nächstenliebe" verzichtet habe.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wie kommt ...

Ich verstehe Sie --- ach, es ist vieles so traurig, aber auch leider wahr - natürlich ist hier in meinem Umfeld auch vieles, vieles nicht akzeptabel.

Das Problem mit Leuten, die dem Augenschein nach "bedürftig" wären, aber so tun als ob .... das gibt´s leider auch mehr und mehr und überall. Oft sind die Menschen zum Verzweifeln ..........

Re: Re: Re: Wie kommt ...

Ich kann Ihnen sagen, dass ich überhaupt keine Lebensmittel wegwerfe. Bei mir verdirbt nämlich kein Lebensmittel, folglich muss ich auch keines wegwerfen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: sid
10.07.2012 07:16
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Re: Re: Re: Re: Wie kommt ...

So soll es sein. Auf sowas sollte man stolz sein. Leider funktionierts bei mir nicht immer, aber ich gehe bewusst einkaufen und es wird immer seltener, dass ich etwas wegwerfen muss.

Re: Re: Re: Re: Re: Wie kommt ...

Darauf bin ich auch stolz! :)
Meine Eltern haben mir beigebracht, dass man Achtung vor Lebensmitteln haben soll. Es wurde auch in meinem Elternhaus sehr gut gewirtschaftet und alle Lebensmittel immer verbraucht bzw. gleich von Haus aus dem Verbrauch angepasst eingekauft. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man folgende Tipps berücksichtigt:

* nie hungrig einkaufen gehen (denn dann kauft man Dinge ein, auf die man momentan Lust hat, die man aber später nicht mehr mag. Außerdem kauft man dann tendenziell zu viel ein).

* immer Einkaufszettel schreiben und sich natürlich beim Einkauf auch dara halten ;).

* nur soviel Frischwaren kaufen, wie man innerhalb einer Woche verbrauchen kann

* Brot zu Hause in Scheiben schneiden und dann einfrieren. Man kann jeden Tag morgens die gewünschte Anzahl von Brotscheiben aus der Tiefkühltruhe nehmen und im Toaster auftauen. So wird Brot weder schimmelig, noch hart.

* wenn man, wie wir, sehr wenig Milch trinkt (wir brauchen die nur für den Frühstückskaffee), dann H-Milch kaufen. Die hält locker eine Woche, schmeckt ganz genauso wie Frischmilch und es gibt sie auch in Kleinpackungen zu 0,5 l. Alternativ kann man Milch auch problemlos einfrieren.

* Teigwaren, Reis und andere haltbare Dinge kann man durchaus auf Vorrat einkaufen, aber nur so viel, wie man bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verbrauchen kann

* Wenn man merkt, dass Obst oder Gemüse nicht mehr ganz so frisch ist, einfach verarbeiten und die Gerichte einfrieren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: sid
10.07.2012 08:40
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wie kommt ...

Ja ich frier mein Gebäck auch immer gleich ein...wenn sie es frisch nach dem Kauf gleich einfrieren, schmeckts auch nach dem auftauen (od toasten) genauso frisch wie vorher.

Und was gibts schöneres, als frische warme Semmeln am Morgen :)