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Zwei-Einwohner-Städtchen in den USA zu verkaufen

10.08.2012 | 10:53 |   (DiePresse.com)

Wer die Stadt sein Eigen nennen will, muss mindestens 250.000 Dollar bei der Versteigerung bieten. Dafür bekommt der Käufer ein Stück US-Geschichte.

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Ein Fast-Food-Restaurant, ein Tante-Emma-Laden, ein Postamt und zwei Einwohner: Das winzige Städtchen Garryowen in US-Bundesstaat Montana wird Mitte des Monats versteigert. Als Mindestgebot für den rund drei Hektar großen Ort wurden 250.000 Dollar (203.000 Euro) festgesetzt, wie das Auktionshaus Williams & Williams am Donnerstag mitteilte.

Dafür bekommt der Käufer ein Stück US-Geschichte: Die Stadt wurde am Schauplatz der berühmten Schlacht am Little Big Horn erbaut, in der sich 1876 die Truppen von General George Armstrong Custer und mehrere Indianerstämme gegenüberstanden. Die historische Schlacht, in der Custer getötet wurde und die mit einer Niederlage für die US-Armee endete, inspirierte zahlreiche Bücher und Filme, darunter "Little Big Man" mit Dustin Hoffman.

Bei der Auktion am 15. August wird auch eine Sammlung von Manuskripten und persönlichen Gegenständen von Custers Witwe versteigert. Im April hatte Williams & Williams die nach seinen Angaben "kleinste Stadt der USA", Buford in Wyoming, für 900.000 Dollar an einen Vietnamesen versteigert.

(APA/AFP)

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