"Türstopper-Vase" für 1,3 Millionen Dollar versteigert

14.09.2012 | 14:45 |   (DiePresse.com)

Die Vase war Jahrzehnte lang bei einer Familie in New York als Türstopper im Einsatz. Erst das Bild einer ähnlichen Vase machte die Besitzer neugierig.

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Vom Staubfänger zur Sensation: Eine zuvor als Türstopper verwendete chinesische Vase hat bei einer Versteigerung in New York mehr als 1,3 Millionen Dollar (etwa eine Million Euro) eingebracht. Die blau-weiße Vase aus der Ming-Dynastie sei seit Jahrzehnten im Besitz einer Familie auf Long Island bei New York gewesen, teilte das Auktionshaus Sotheby's am Donnerstag (Ortszeit) mit. Weil die Besitzer nicht wussten, dass die Vase wertvoll ist, stellte die Familie sie auf einen hölzernen Sockel und benutzte das rund 30 Zentimeter hohe Gefäß als Türstopper.

Sehr seltenes Kunstwerk

Erst als sie in einer Werbung des Auktionshauses eine ähnliche Vase sah, ließ sie das Stück von einem Experten begutachten. Die Antiquität mit einem aufwendig mit Mustern verzierten runden Bauch, zwei Henkeln und einem schmalen Flaschenhals sei in einem guten Zustand gewesen, sagte ein Sprecher von Sotheby's. Es handle sich um eine sehr seltene Vase.

Mit dem Preis von mehr als 1,3 Millionen Dollar, den die Vase bei einer Auktion chinesischer Kunst und Keramik am Dienstag erzielte, übertraf das Gefäß den Schätzpreis um fast eine halbe Million Dollar. Wer das gute Stück ersteigerte, wurde zunächst nicht bekannt. Die Ming-Dynastie im Kaiserreich China dauerte vom 14. bis ins 17. Jahrhundert unserer Zeitrechnung.

(APA/dpa)

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