Zur isländischen Schafspenis-Nachfrage in China

Eine neue isländische Delikatesse erobert den chinesischen Markt: der gebratene Schafspenis. Zwei Tonnen haben bereits das Land verlassen.

Penisse islaendischer Schafe Delikatesse
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Penisse islaendischer Schafe Delikatesse
AP

Zwar gehören Schafshoden seit langem zur isländischen Küche, aber Schafspenisse ließen die Inselbewohner bisher links liegen. Der isländische Schlachtof Slaturfelag Sudurlands hat für diese nun einen neuen Markt entdeckt. In vielen asiatischen Ländern gilt gebratener Schafspenis als Delikatesse, die Nachfrage scheint zu steigen. Zwei Tonnen, rund 50.000 Stück der 30 bis 40 Gramm schweren Penisse, hat der Schlachthof nach China exportiert.

Nach Informationen der Tageszeitung Visir haben die Arbeiter des Schlachthofes sogar ein kleines Lied zu Ehren des neuen Exportproduktes angebliche Delikatesse geschrieben. Gudmundur Svaravarsson, Produktionsdirektor des Schlachthofes, sieht in Island allerdings noch keinen Markt für die angebliche Delikatesse. Er selbst meint: "Ich werde es wohl probieren. Besonders interessiert bin ich jedoch nicht. Aber inwiefern ist es denn anders als eingelegte Schafshoden zu essen? Das sind Lebensmittel wie alles andere, was vom Schaf kommt."

(APA)

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