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Deutscher setzt bei Kampf gegen Hornissen Haus in Brand

07.08.2008 | 15:17 |   (DiePresse.com)

80.000 Euro Schaden, zwei Familienmitglieder mit Verdacht auf Rauchgas-Vergiftung in Behandlung: Ein 66-Jähriger aus Meseberg ist beim Kampf gegen Hornissen übers Ziel hinausgeschossen.

Ein 66-Jähriger aus Meseberg in Sachsen-Anhalt hat beim Kampf gegen Hornissen den Blick auf das rechte Maß verloren: Als er das Nest auf dem Dachboden mit brennenden Zeitungen ausräuchern wollte, setzte der Mann sein eigenes Haus in Brand gesetzt. Sein ungeschicktes Vorgehen gegen die Insekten wird teuer für den 66-Jährigen: Der Schaden wird auf 80.000 Euro geschätzt, der Dachstuhl ist zerstört und ein Teil des Hauses vorerst unbewohnbar.

Obendrein mussten zwei Familienmitglieder wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt werden, und ein Feuerwehrmann erlitt beim Löscheinsatz Verbrennungen am Ohr, wie das Polizeirevier Börde am Donnerstag mitteilte. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt.

(Ag./Red.)


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5 Kommentare
 
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Von Gast: krie am 18.08.2008 um 11:53

Insektenspray ist risikoärmer

also nachdem mich zwei aus dem Nest an meinem Dachboden beim Wäscheaufhängen unbedingt stechen mussten bin ich denen mit Insektenspry hinten nach ... sind nicht mehr wieder gekommen.

Von Honighäuschen am 08.08.2008 um 09:33

Selber schuld

Es ist schon irre, was die übersteigerte Angst vor Hornissen alles auslöst. Da fackelt jemand sein Haus fast ab, nur weil auf dem Dachstuhl ein Hornissennest ist. In acht Wochen wäre das Nest von allein leer gewesen. Oder der Hausbesitzer hätte mal jemand gefragt, der sich damit auskennt. Jeder Imker hätte ihm das sagen können. Oder Ordnungsamt, Polizei oder Feuerwehr.
In meiner Nachbarschaft haben sich sogar die Biergartenbesitzer mit Hornissen anfreunden können, denn die Hornissen jagen Wespen und Bremsen, ohne selber lästig zu werden.
Geschichten wie diese mit dem abgefackelten Dach sind nicht selten und dienen in Fachkreisen dem Amüsement über die Hysterie.
Aber sie sind auch ein Beleg für die zunehmende Naturferne. Bei mir kommen Anrufe an wie "Im Garten auf den Blumen sind so viele Bienen, können Sie die wegmachen?!"
10 Euro für den Regenwald und damit ist es ok. Aber wehe, wenn eine Wespe oder Hornisse auftaucht. Dann bricht der Krieg aus.
Dummheit muß bestraft werden.

Von Gast: Imkerei Honighäuschen am 08.08.2008 um 09:29

Selber schuld

Es ist schon irre, was die übersteigerte Angst vor Hornissen alles auslöst. Da fackelt jemand sein Haus fast ab, nur weil auf dem Dachstuhl ein Hornissennest ist. In acht Wochen wäre das Nest von allein leer gewesen. Oder der Hausbesitzer hätte mal jemand gefragt, der sich damit auskennt. Jeder Imker hätte ihm das sagen können. Oder Ordnungsamt, Polizei oder Feuerwehr.
In meiner Nachbarschaft haben sich sogar die Biergartenbesitzer mit Hornissen anfreunden können, denn die Hornissen jagen Wespen und Bremsen, ohne selber lästig zu werden.
Geschichten wie diese mit dem abgefackelten Dach sind nicht selten und dienen in Fachkreisen dem Amüsement über die Hysterie.
Aber sie sind auch ein Beleg für die zunehmende Naturferne. Bei mir kommen Anrufe an wie "Im Garten auf den Blumen sind so viele Bienen, können Sie die wegmachen?!"
10 Euro für den Regenwald und damit ist es ok. Aber wehe, wenn eine Wespe oder Hornisse auftaucht. Dann bricht der Krieg aus.
Dummheit muß bestraft werden.

Von pi am 07.08.2008 um 16:41

hoffentlich...

...sind wenigstens alle Hornissen tot :-)

Antworten Von Gast: hw am 07.08.2008 um 20:32

Re: hoffentlich...

sicher nicht

 
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