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"Unglückstag": Freitag, der 13. versetzt viele in Unruhe

12.01.2012 | 17:00 |   (DiePresse.com)

Der Freitag und die Zahl 13 sind bereits in der Bibel negativ besetzt. Die Angst vor der Kombination ist allerdings ein Phänomen des 20. Jahrhunderts.

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Freitag, der 13. gilt einigen Menschen als Unglückstag. Ein Ursprung für die Furcht liegt wahrscheinlich im Christentum. Bereits in der Bibel ist der Tag negativ besetzt. So sollen Adam und Eva am Freitag in den verbotenen Apfel gebissen und so die Sünde in die Welt gebracht haben. Jesus wurde am Karfreitag gekreuzigt. Auch die Zahl 13 kommt schlecht weg: Beim letzten Abendmahl saßen 13 Menschen um den Tisch - der 13. war der Verräter Judas.

Dass Menschen Angst vor der Kombination aus Tag und Zahl haben, ist allerdings ein Phänomen des 20. Jahrhunderts. Erst in den 1950er Jahren soll die negative Kombination aufgetaucht sein.

Drei "Unglückstage" in diesem Jahr

Pro Jahr gibt es mindestens ein- und höchstens dreimal einen Freitag, den 13. In diesem Jahr haben die Monate Jänner, April und Juli einen solchen "Unglückstag". Dies ist in allen Schaltjahren der Fall, die an einem Sonntag beginnen. Ebenfalls drei dieser besonderen Freitage gibt es, wenn ein "normales" Jahr an einem Donnerstag beginnt. Dann haben die Monate Februar, März und November einen Freitag, den 13. Das war zuletzt 2009 der Fall. Das nächste Jahr mit drei "Unglückstagen" wird 2015 sein.

Die Zahl 13 hat eine besondere Bedeutung, weil sie das geschlossene Zwölfersystem überschreitet. Als Primzahl ist sie nur durch eins und sich selbst teilbar. Da viele Menschen mit der Zahl Unglück und Gefahr verbinden, verzichten manche Hotels auf die Zimmernummer 13. Einige Fluggesellschaften führen keine 13. Sitzreihe in ihren Maschinen.

Freitag der 13. "besonders sicher"

Nach einer Untersuchung der deutschen Techniker Krankenkasse (TK) ist ein Freitag am 13. eines Monats  nicht gefährlicher als jeder andere Freitag. Dies zeige die Auswertung der Unfallstatistik der vergangenen drei Jahre.

"Am Freitag, den 13., registrierten wir deutschlandweit im Schnitt 1430 Unfälle, das sind sechs weniger als an den anderen Freitagen", so TK-Sprecherin Nicole Battenfeld. Ein Grund für die geringere Zahl sei, dass viele Menschen an diesem Datum besonders vorsichtig seien.

"Vermutlich ist bei vielen Menschen am Freitag, den 13., die Aufmerksamkeit derartig erhöht, dass sich jegliche Abweichung vom Normalen ins Gedächtnis brennt", sagte Battenfeld. Dadurch komme es zu weniger Unfällen als an anderen Freitagen.

(Ag.)

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10 Kommentare
Gast: sid
13.02.2012 10:43
0 0

Einige Fluggesellschaften führen keine 13. Sitzreihe in ihren Maschinen.

DAS versteh ich! In der 14. ist man VIEL sicherer! Ich stell mir gerade ein vollbesetztes Flugzeug vor, nur in Reihe 13 mag keiner sitzen. Herrliches Bild!

Abgesehen davon, guter Artikel. Erst gestern hab ich mich gefragt, mit welchen Wochentag ein Schaltjahr beginnen muss, um drei Freitage an einem 13. hervorzubringen.

..nicht bös sein, liebe Presse :)

Gast: Ix Chebel Yax
13.01.2012 19:42
0 0

Wer sich durch einen Freitag, den 13. in Unruhe versetzen lässt

lebt wahrscheinlich im Dezember
in einer Angstpsychose.

1 0

Die Zahl 13

war urspr. in Sumer und Babylon eine Glückszahl

als Primzahl,

wurde aber dann vermehrt aus religiösen Gründen von der 12 verdrängt,die besonders von den Griechen im Hellenismus gefördert wurde.

Urspr. gab es auch 13 Sternzeichen in der Astrologie mit dem Schlangenträger zwischen Skorpion und Schützen,das aber dann von den spätbabylonischen Astrologen wegen der geringsten Anzahl an Tagen als Sternzeichen eliminiert wurde.

Auch gab es angeblich urspr. 13 Stämme des Volkes Israél,die dann im Rahmen der Babylonischen Gefangenschaft auf die Zahl 12 reduziert wurde und deshalb auch nur 12 Apostel usw.

Bedeutend in der Geschichte war auch der Freitag der 13.Oktober 1307,an dem die Mitglieder des Templerordens in einer Kommandoaktion vom franz.König Philipp IV unter Mithilfe des Papstes verhaftet und entmachtet wurden.

Dieser Unglückstag für die Templer wurde natürlich auch in diversen Bruderschaften seit damals bis heute tradiert etc.


Antworten Gast: sid
13.02.2012 10:59
0 0

Re: Die Zahl 13

Besten Dank...informativer als der Artikel selbst.

PS.: ich vermisse ihre politisch- kabarettistischen Beiträge. War immer eine wilkommene Auflockerung.

DerMike
13.01.2012 06:53
2 0

Hokusopokus...

....fidibus...

Satori65
12.01.2012 21:02
0 1

Gähn...

Das Thema wurde schon vor 3 Tagen abgehandelt! Es wird nicht interessanter und glaubwürdiger wenn man es noch so oft schreibt!
War sonst nichts los??
Übrigens, was wurde aus der Dornfingerspinne? Oh, ist ja Winter...Grippe-Pandemie??

Gast: UKW
12.01.2012 20:44
3 0

Am besten zu einer Astrologin gehen. Die kann gegen Bezahlung einer gewissen Summe das Unheil noch rechtzeitig abwenden.


Gast: nur.net.aufgeb'n
12.01.2012 19:33
1 0

Ablenkung

Im April und September kommen die nächsten, solcher Art datierten Freitage.

Zur Beruhigung folgt im Jahr 2013 dann dieser Trend erst im September und Dezember.

Man muß einfach auch mal zu dieser "Weltneuheit" seine Meinung sagen dürfen.

Lenkt a bisserl vom noch wichtigeren Thema, dem ORF, ab.


Gast: oTTo
12.01.2012 17:06
8 0

"Unglückstag": Freitag, der 13. versetzt viele in Unruhe???

....die österreichische Politik versetzt UNS mehr in Unruhe, als Freitag der 13.........hörts mit diesen Blödsinn auf und berichtet endlich darüber, was das Land Österreich betreffen würde......ICH LESE NÄMLICH DIE ZEITUNGEN, UM DAS WICHTIGE ZU LESEN, WAS NICHT GESCHRIEBEN WIRD!.....darin kann man nämlich erkennen, WIE EHRLICH eine Zeitung ist!

Antworten Gast: sid
13.02.2012 11:35
0 0

RE: "Unglückstag": Freitag, der 13. versetzt viele in Unruhe???

..so, da muss auch noch Senf rein:
Wie können Sie was lesen, was nicht geschrieben wird? Klingt sehr philosophisch, hege allerdings Zweifel bzgl der Absicht ihrerseits.

Spass beiseite...stimme ihnen zu. Wenn sie aber die Begriffe "ehrlich" und "Zeitung" in einem Satz verwenden wollen, bedarf es einer geschickteren Satzstellung! Mein Vorschlag: "Ich lese, ehrlich gesagt, keine Zeitung." oder (wenn Sie Zeitungsleser sind): "Ich mein's ehrlich...wo ist die Zeitung?"