Offizielles "Sterbeverbot" in italienischer Kleinstadt

Weil es im Städtchen Falciano del Massico keinen Friedhof gibt, wurde das Sterben verboten. "Leider haben sich schon zwei ältere Bürger widersetzt", sagt der Bürgermeister.

Kein Friedhof Sterbeverbot italienischer
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Kein Friedhof Sterbeverbot italienischer
(c) Erwin Wodicka - wodicka@aon.at (Erwin Wodicka)

Seit Beginn dieses Monats ist in einer süditalienischen Kleinstadt das Sterben offiziell verboten. "Das Gesetz hat für Freude gesorgt", erklärte Bürgermeister Giuliuo Cesare Fava am Dienstag, "leider haben sich schon zwei ältere Bürger widersetzt".

Das Städtchen Falciano del Massico liegt rund 50 Kilometer von Neapel entfernt. Der nicht ganz ernst gemeinte Beschluss gegen das Sterben wurde erlassen, weil es keinen Friedhof in dem Ort gibt.

Das hat auch schon zu Zerwürfnissen mit der Nachbarstadt geführt. Über Sanktionen bei Zuwiderhandlung gegen das neue Gesetz war bisher nichts bekannt.

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