Offizielles "Sterbeverbot" in italienischer Kleinstadt

13.03.2012 | 23:31 |   (DiePresse.com)

Weil es im Städtchen Falciano del Massico keinen Friedhof gibt, wurde das Sterben verboten. "Leider haben sich schon zwei ältere Bürger widersetzt", sagt der Bürgermeister.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Seit Beginn dieses Monats ist in einer süditalienischen Kleinstadt das Sterben offiziell verboten. "Das Gesetz hat für Freude gesorgt", erklärte Bürgermeister Giuliuo Cesare Fava am Dienstag, "leider haben sich schon zwei ältere Bürger widersetzt".

Das Städtchen Falciano del Massico liegt rund 50 Kilometer von Neapel entfernt. Der nicht ganz ernst gemeinte Beschluss gegen das Sterben wurde erlassen, weil es keinen Friedhof in dem Ort gibt.

Das hat auch schon zu Zerwürfnissen mit der Nachbarstadt geführt. Über Sanktionen bei Zuwiderhandlung gegen das neue Gesetz war bisher nichts bekannt.

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    14:00
    Wien
    10°
    Steiermark
    10°
    Oberösterreich
    10°
    Tirol
    10°
    Salzburg
    12°
    Burgenland
    10°
    Kärnten
    10°
    Vorarlberg
    10°
    Niederösterreich
    10°

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden